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Zyste und/ oder samt Eierstock entfernen lassen

12. März 2015 um 23:24

Hallo und guten Tag,
Ich bin neu hier und habe schon gleich eine Frage zu einer bevorstehenden OP.
Vorgeschichte: Bei der Behandlung bei meiner Frauenärztin erfuhr ich letztes Jahr, dass sich am linken Eierstock eine Zyste gebildet hat.
Vor zwei Wochen war ich zur Nachuntersuchung und die Zyste wurde wieder untersucht. Die Größe von 2,3x2,8cm hatte sich nicht verändert. Die Ärztin fragte mich, ob ich Schmerzen hätte, was ich bejahte, zumindest zeitweise. Darauf machte mir die Ärztin den Vorschlag, die Zyste besser entfernen zu lassen.
Heute hatte ich dann den Aufnahmetermin im Krankenhaus. Der Arzt sagte mir, bei mir würde der linke Eierstock entfernt und desweiteren eine Ausschabung gemacht.
Da fiel ich erst mal aus allen Wolken, da das mir von meiner Gynäkologin so nicht gesagt wurde, sondern lediglich der Terminus "Zystenentfernung" gebraucht wurde.
Ein weiterer Arzt kam hinzu (operierender Oberarzt) und erklärte recht umfangreich das, was eine Gynäkologin versäumte. Auch ein direkter Anruf zu ihr änderte nichts außer dass sie mich fragte, warum ich sie denn nicht gefragt hätte. Das war nicht sehr hilfreich, denn ich gehe erst mal davon aus, dass mich meine Ärztin darüber umfangreich hätte beraten müssen. Vielleicht war ihr das zu zeitaufwändig.
Sei es drum. Der Oberarzt machte eine Untersuchung und ein erneuten Ultraschall. Er bestätigte die Zyste, auch deren Größe und gab eine 90%ige Sicherheit, dass dies tatsächlich eine harmlose Zyste wäre, ABER, mit Bestimmtheit und zu 100% könne man das immer erst mit einer pathologischen Untersuchung des Gewebes sagen. Mit meinen 49 Jahren sagte er weiter, wäre sicher die Familienplanung abgeschlossen und für diesen Fall und zur (100%igen) Sicherheit würde er die Entfernung des linken Eierstockes samt Zyste empfehlen. Wir (mein Mann und ich) wägten ab und nachdem mir mitgeteilt wurde, dass ich die Entscheidung auch bis zu 24 Stunden vor der OP zumindest noch ändern könne, stimmte ich nun erst mal mit meiner Unterschrift dem zu, wohin auch der Arzt tendierte, nämlich den Eierstock samt Zyste entfernen zu lassen. Vorausgesetzt war für uns, dass 1. der rechte Eierstock völlig gesund aussehen würde und es 2. zu Komplikationen bei einer evtl. reinen Entfernung der Zyste kommen würde. Ein weitere Entscheidungsgrund war ebenfalls, dass eine entfernte Zyste vielleicht doch nicht so gutartig sein könnte und nach einer pathologischen Untersuchung dann eben doch, in einer weiteren OP der Eierstock eben doch entfernt werden müsse.
Nur, so sicher bin ich mir nun doch nicht mehr was ich machen soll.
Welche Erfahrung und welchen Rat würdet ihr mir hier geben?
Vielen Dank schon mal für Eure Antworten.
L

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16. März 2015 um 7:56

Danke, sehr professionell, und vor Allem menschlich!!!
Hallo, und vielen Dank für Ihre Unterstützung! Genau so habe ich mich schon entschieden. Also nur die Zyste wird ausgeschellt. Die OP ist in paar Stunden...

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29. März 2015 um 21:49
In Antwort auf ethel_12354432

Danke, sehr professionell, und vor Allem menschlich!!!
Hallo, und vielen Dank für Ihre Unterstützung! Genau so habe ich mich schon entschieden. Also nur die Zyste wird ausgeschellt. Die OP ist in paar Stunden...

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Menschlich vielleicht, aber als professionell würde ich medizinisch nicht korrekte Infos nicht bezeichnen. Informiere dich doch endlich mal Blubb! Eierstockzysten sind nicht immer ausschließlich funktionelle Zysten. Es können auch Corpus luteum Zysten, Endometriosezysten, Kystome, Dermoide und, und, und sein. Man muss nicht immer operieren, aber in manchen Fällen sollte man unbedingt operieren. Hör auf Schwachsinn zu verbreiten, wenn du keine Ahnung hast!

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21. April 2015 um 16:57

Meine Erfahrung
Mir wurde letztes Jahr auch eine Zyste entfernt, allerdings muss ich dazu erwähnen, dass diese innerhalb von 5 Monaten von 4,1cm auf 7,6cm gewachsen ist. Damals hieß es auch zu mir das mit größter Wahrscheinlichkeit der Eierstock mit entfernt wird, wenn nicht gar die ganze Gebärmutter, aber...
Die Gewebeuntersuchung der Zyste erfolgt direkt während der OP, also es wird sofort untersucht ob es Krebszellen sind und nur in so einem Fall entfernen sie so viel Gewebe wie notwendig ist.
Die Ärzte müssen einen darauf hinweisen, dass es soweit kommen KANN, muss aber nicht. Lieber so, als andersrum.
Meine Gyn hatte mir damals auch nichts gesagt, aber diese Entscheidung trifft ja auch der operierende Arzt und nicht die Gyn.

Wie ist denn die OP verlaufen?!

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