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Zunehmen aushalten

18. August 2015 um 15:15

Hallo ihr, ich bin ganz neu hier und hab so viele Beiträge mit lieben Ratschlägen und aufbauenden Worten gelesen, dass ich dachte ich versuch das jetzt auch mal.
Ich habe schon seit einigen Jahren MS und war auch schon dreimal in Kliniken, allerdings hat der letzte Aufenthalt (Klinik Lüneburger Heide) alles noch viel schlimmer gemacht.
Jetzt inzwischen habe ich mich entschlossen, zuzunehmen, weil ich körperlich und psychisch völlig ausgelaugt war. Ich habe wochenlang normal gegessen und noch zusätzlich Nährstoffdrinks gedrunken, die mir der Arzt empfohlen hatte. Dabei hab ich nicht zugenommen, aber jetzt seit einiger Zeit nehme ich zu. Die letzten Male wenn ich soweit war, hab ich immer wieder aufgehört und abgenommen und jetzt... Ich weiß, ich muss dranbleiben. Aber ich fühle mich so schrecklich. Meine Mutter meint, man sieht das gar nicht, aber ich sehe das schon und habe heute wieder mal eine Winterjeans anprobiert und die war schon zu eng, also kann meine Wahrnehmung ja nicht soo gestört sein. Bitte, ist vielleicht jemand auch in dieser Situation?! Ich dreh nämlich grad echt fast durch...

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18. August 2015 um 16:24

Halte Durch!
Ich wünsche Dir, dass du es schaffst nicht rückfällig zu werden. Ich stecke in einer zwar etwas anderen, aber doch ähnlichen Situation grad fest und deine Verzweiflung hat mich grad sehr berührt.

Hilft es dir vielleicht, ein Körperumrissbild neben deinen Spiegel zu hängen? Damit kann ich mich immer wieder in die Realität zurück holen, kann mich davon überzeugen, dass ich im Spiegel nicht die Wahrheit sehe.
Oder kannst du dir an deinen Spiegel vielleicht schöne Sprüche, oder deine Ziele oder nette Dinge hängen?
Das könntest du auch variieren. Zu jeder Mahlzeit eine nettes Zettelchen schreiben. Oder du trägst diese Zettel in deiner Tasche mit und liest sie dir durch, wenn du in der Bahn sitzt oder so.
Du kannst auch viel mit Belohnungen arbeiten.
Vereinbar mit dir selbst eine große Belohnung, die du dir erfüllst, wenn du ein für dich schwieriges Gewicht erreicht hast.
Und setz dir kleine Belohnungen, für zB eine Woche Essensplan einhalten oder so. Die Belohnung musst du dann konsequent einhalten und es muss für dich ganz klar sein, dass das jetzt nur dafür die Belohnung ist. Sonst verliert dieses Vorgehen seinen Zweck.

Vielleicht ist ja irgentwas für dich dabei.
Bleib stark!

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18. August 2015 um 17:47
In Antwort auf kiks89

Halte Durch!
Ich wünsche Dir, dass du es schaffst nicht rückfällig zu werden. Ich stecke in einer zwar etwas anderen, aber doch ähnlichen Situation grad fest und deine Verzweiflung hat mich grad sehr berührt.

Hilft es dir vielleicht, ein Körperumrissbild neben deinen Spiegel zu hängen? Damit kann ich mich immer wieder in die Realität zurück holen, kann mich davon überzeugen, dass ich im Spiegel nicht die Wahrheit sehe.
Oder kannst du dir an deinen Spiegel vielleicht schöne Sprüche, oder deine Ziele oder nette Dinge hängen?
Das könntest du auch variieren. Zu jeder Mahlzeit eine nettes Zettelchen schreiben. Oder du trägst diese Zettel in deiner Tasche mit und liest sie dir durch, wenn du in der Bahn sitzt oder so.
Du kannst auch viel mit Belohnungen arbeiten.
Vereinbar mit dir selbst eine große Belohnung, die du dir erfüllst, wenn du ein für dich schwieriges Gewicht erreicht hast.
Und setz dir kleine Belohnungen, für zB eine Woche Essensplan einhalten oder so. Die Belohnung musst du dann konsequent einhalten und es muss für dich ganz klar sein, dass das jetzt nur dafür die Belohnung ist. Sonst verliert dieses Vorgehen seinen Zweck.

Vielleicht ist ja irgentwas für dich dabei.
Bleib stark!

Danke!
Ganz vielen lieben Dank für deine Antwort. Ich hab nicht so eine richtig krasse Wahrnehmungsstörung, ich sehe schon dass ich zu dünn bin. Nur, ich weiß nicht warum, ich will einfach so mager wie zu Anfang sein. (Jaa, der typische Satz)
Ich hab schon 6 kg zugenommen und so eine "Gewichtsgrenze im Kopf" überschritten, deshalb macht mich das denk ich grad auch so fertig. Aber für mein Zielgewicht hab ich mir eine Belohnung versprochen.
Das mit den Zetteln ist glaub ich wirklich eine gute Idee für mich. Ich werd mir bessere "Gegengedanken" draufschreiben und Ziele und die bei mir tragen.

Du glaubst gar nicht, wie froh ich grad bin, das es jemanden gibt, der meine Gefühle nachvollziehen kann.
Ich hoffe, du kannst dich irgendwie von deinen Gedankenmustern und Teufelskreisen distanzieren...
Ich würd dir jetzt gern DEN tollen Rat geben, aber ehrlich gesagt hab ich den auch nicht. Ich wünsch dir einfach, dass du irgendwann das Richtige für dich rausfindest.

Nur. Ich habe oft gehört, es geht einem viel besser, wenn es dem Körper besser geht, man fühlt sich viel wohler und dann fällt das weitere Zunehmen nicht mehr so schwer. Allerdings habe ich eher das Gefühl, meine Stimmung wird viel schlechter, und dadurch, dass ich ständig an das Gewicht und den Körper denken muss, hab ich immer das Gefühl, heulen zu müssen. Hast du diesbezüglich schon irgendwelche Erfahrungen gemacht und meinst du, die Besserung wird sich bei weiterer Zunahme noch einstellen?
Danke nochmal!!!!

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18. August 2015 um 22:30
In Antwort auf stempeline

Danke!
Ganz vielen lieben Dank für deine Antwort. Ich hab nicht so eine richtig krasse Wahrnehmungsstörung, ich sehe schon dass ich zu dünn bin. Nur, ich weiß nicht warum, ich will einfach so mager wie zu Anfang sein. (Jaa, der typische Satz)
Ich hab schon 6 kg zugenommen und so eine "Gewichtsgrenze im Kopf" überschritten, deshalb macht mich das denk ich grad auch so fertig. Aber für mein Zielgewicht hab ich mir eine Belohnung versprochen.
Das mit den Zetteln ist glaub ich wirklich eine gute Idee für mich. Ich werd mir bessere "Gegengedanken" draufschreiben und Ziele und die bei mir tragen.

Du glaubst gar nicht, wie froh ich grad bin, das es jemanden gibt, der meine Gefühle nachvollziehen kann.
Ich hoffe, du kannst dich irgendwie von deinen Gedankenmustern und Teufelskreisen distanzieren...
Ich würd dir jetzt gern DEN tollen Rat geben, aber ehrlich gesagt hab ich den auch nicht. Ich wünsch dir einfach, dass du irgendwann das Richtige für dich rausfindest.

Nur. Ich habe oft gehört, es geht einem viel besser, wenn es dem Körper besser geht, man fühlt sich viel wohler und dann fällt das weitere Zunehmen nicht mehr so schwer. Allerdings habe ich eher das Gefühl, meine Stimmung wird viel schlechter, und dadurch, dass ich ständig an das Gewicht und den Körper denken muss, hab ich immer das Gefühl, heulen zu müssen. Hast du diesbezüglich schon irgendwelche Erfahrungen gemacht und meinst du, die Besserung wird sich bei weiterer Zunahme noch einstellen?
Danke nochmal!!!!

Freut mich, dass ich dir etwas helfen konnte
und vielen Dank

Bei mir ist auch diese magische Gewichtsgrenze das Problem. Ich kann das also total nachvollziehen.
Was bedeutet denn bei dir Gewichtsgrenze? Ist das das, was du dir zum Ziel gesetzt hast, oder das was für dich noch "akzeptabel" ist?

Aber zudem kommt noch dieses krasse Zudeckeln. Sobald es mit dem Essen besser klappt, kommen alte Erinerrungen, Ängste und Gedanken hoch. Die sind für mich kaum aushaltbar und die lassen sich natürlich wunderbar mit der Beschäftigung mit Körper, Gewicht und Essen wieder Zudeckeln. So ein ätzender Teufelskreis, aus dem ich einfach nicht rausfinde und nicht steuern kann.
Deswegen hab ich leider noch keine Erfahrung, ob es besser wird, wenn es einem körperlich besser geht. Ich kann es mir aber gut vorstellen und freue mich schon so sehr, wenn ich irgentwann in den Spiegel schaue und mir bewusst wird, dass ich einen Großteil der Essstörung besiegt habe!

Hast du denn Unterstützung bei dieser Bewältigung, oder kämpfst du quasi allein?

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18. August 2015 um 22:31
In Antwort auf kiks89

Freut mich, dass ich dir etwas helfen konnte
und vielen Dank

Bei mir ist auch diese magische Gewichtsgrenze das Problem. Ich kann das also total nachvollziehen.
Was bedeutet denn bei dir Gewichtsgrenze? Ist das das, was du dir zum Ziel gesetzt hast, oder das was für dich noch "akzeptabel" ist?

Aber zudem kommt noch dieses krasse Zudeckeln. Sobald es mit dem Essen besser klappt, kommen alte Erinerrungen, Ängste und Gedanken hoch. Die sind für mich kaum aushaltbar und die lassen sich natürlich wunderbar mit der Beschäftigung mit Körper, Gewicht und Essen wieder Zudeckeln. So ein ätzender Teufelskreis, aus dem ich einfach nicht rausfinde und nicht steuern kann.
Deswegen hab ich leider noch keine Erfahrung, ob es besser wird, wenn es einem körperlich besser geht. Ich kann es mir aber gut vorstellen und freue mich schon so sehr, wenn ich irgentwann in den Spiegel schaue und mir bewusst wird, dass ich einen Großteil der Essstörung besiegt habe!

Hast du denn Unterstützung bei dieser Bewältigung, oder kämpfst du quasi allein?

Ah
Hab gesehen, du hast das mit der Gewichtsgrenze schon erklärt

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19. August 2015 um 9:09
In Antwort auf kiks89

Ah
Hab gesehen, du hast das mit der Gewichtsgrenze schon erklärt

Das kenne ich
Ja, ich weiß was du meinst. Das ist bei mir auch so, die ES ist so meine eigene kleine Welt, in die ich mich zurückziehen kann und wo keiner reinreden kann. Gleichzeitig sieht man aber trotzdem, dass es mir schlecht geht. Und natürlich kann man nichts anderes mehr denken, was seeehr beim Verdrängen hilft.
Du weißt wahrscheinlich selber auch, dass du dich deinen Ängsten, Erinnerungen etc. stellen musst. Allerdings könnte sein, dass du dazu gar nicht wirklich in der Lage bist, wenn dein Körper nicht sein Normalgewicht hat. Der konzentriert sich eher auf die Versorgung deiner Organe usw., ist ja klar, dass du da keine Kraft/Kopf für solche schweren Dinge hast.
Vielleicht hättest du einfach einen ganz anderen Blickwinkel, wenn es dir in der Hinsicht besser gehen würde. Du kannst ja schließlich Körper und Psyche nicht voneinander trennen.. Dein ganzes Denken und Fühlen wird von den Hormonen gesteuert, und das funktioniert wohl im Moment nicht optimal.

Das klingt jetzt alles so schlau, aber ich habe ja auch genau damit zu kämpfen. Bei mir ist das so, dass mir eben immer alles zu viel istund mir jede winzige Aufgabe im Alltag gleich schon total den Stress und Panik macht. Ich hoffe natürlich schon sehr, die Zunahme hilft mir da, jetzt wird das aber noch von der Angst vorm Zunehmen und dem schrecklichen Körpergefühl überschattet. Aber wir müssen da dranbleiben!
Irgendwie...

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19. August 2015 um 9:25
In Antwort auf stempeline

Das kenne ich
Ja, ich weiß was du meinst. Das ist bei mir auch so, die ES ist so meine eigene kleine Welt, in die ich mich zurückziehen kann und wo keiner reinreden kann. Gleichzeitig sieht man aber trotzdem, dass es mir schlecht geht. Und natürlich kann man nichts anderes mehr denken, was seeehr beim Verdrängen hilft.
Du weißt wahrscheinlich selber auch, dass du dich deinen Ängsten, Erinnerungen etc. stellen musst. Allerdings könnte sein, dass du dazu gar nicht wirklich in der Lage bist, wenn dein Körper nicht sein Normalgewicht hat. Der konzentriert sich eher auf die Versorgung deiner Organe usw., ist ja klar, dass du da keine Kraft/Kopf für solche schweren Dinge hast.
Vielleicht hättest du einfach einen ganz anderen Blickwinkel, wenn es dir in der Hinsicht besser gehen würde. Du kannst ja schließlich Körper und Psyche nicht voneinander trennen.. Dein ganzes Denken und Fühlen wird von den Hormonen gesteuert, und das funktioniert wohl im Moment nicht optimal.

Das klingt jetzt alles so schlau, aber ich habe ja auch genau damit zu kämpfen. Bei mir ist das so, dass mir eben immer alles zu viel istund mir jede winzige Aufgabe im Alltag gleich schon total den Stress und Panik macht. Ich hoffe natürlich schon sehr, die Zunahme hilft mir da, jetzt wird das aber noch von der Angst vorm Zunehmen und dem schrecklichen Körpergefühl überschattet. Aber wir müssen da dranbleiben!
Irgendwie...

Noch was
Mir ist noch was eingefallen, was dir evtl. helfen könnte. Die Methode hab ich schon in der Traumatherapie gehabt und finde es echt faszinierend.
Hast du schon mal was von Wingwaving gehört?
Dabei versetzt du dich in genau die Situation deiner Erinnerung oder dein jetztiges Verhaltensmuster hinein, du stellst dir ein entsprechendes Bild vor, lässt die Gefühle an dich heran und versuchst nachzuspüren, ob das auch irgendwas in deinem Körper auslöst. Vor allem versuchst du, wirklich einen Gedanken oder Satz zu finden, der deinen Gedanken und Gefühlen entspricht (vereinfacht: Ich bin bloßgestellt) Dann lässt du deine Augen zwischen zwei Fixierpunkten auf gleicher Höhe hin und her pendeln (oder aktivierst irgendwie anders beide Körperhälften, z.B. abwechselndes Schenkelklopfen). Dabei werden die beiden Gehirnhälften, also das Bewusstsein und Unterbewusstsein, miteinander verbunden und alles "durchgedreht" und Sympathikus und Parasympathikus gleichermaßen aktiviert.
Du machst das ca. 15 Sek. und spürst nach. Manchmal verändern sich die Gefühle und Gedanken. Du musst aber mehrere Durchgänge machen, ca. eine halbe Stunde oder so. Oft wird das Panikgefühl besser, die Erinnerung wird sozusagen "neutralisiert". Ich hab auch schon erlebt, das mir auf einmal ganz neue Gedankensätze in den Kopf geschossen sind. Wenn du eine Besserung spürst, nimmst du einen neuen Gedankensatz, also wie du diese Erinnerung oder dein jetziges Gedankenmuster besser einspeichern kannst, konzentrierst dich darauf und wanderst mit den Augen nochmal ganz langsam von Punkt zu Punkt. Dann wir die Erinnerung oder was auch immer mit dem anderen Gedanken verbunden und so verankert.
Ob ich das jetzt wissenschaftich korrekt erklärt habe, weiß ich nicht.
Hier noch ein Link:
http://www.efo-institut.de/wingwave/wingwave.php

Hoffe ich konnte dir etwas helfen!

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19. August 2015 um 10:56
In Antwort auf stempeline

Noch was
Mir ist noch was eingefallen, was dir evtl. helfen könnte. Die Methode hab ich schon in der Traumatherapie gehabt und finde es echt faszinierend.
Hast du schon mal was von Wingwaving gehört?
Dabei versetzt du dich in genau die Situation deiner Erinnerung oder dein jetztiges Verhaltensmuster hinein, du stellst dir ein entsprechendes Bild vor, lässt die Gefühle an dich heran und versuchst nachzuspüren, ob das auch irgendwas in deinem Körper auslöst. Vor allem versuchst du, wirklich einen Gedanken oder Satz zu finden, der deinen Gedanken und Gefühlen entspricht (vereinfacht: Ich bin bloßgestellt) Dann lässt du deine Augen zwischen zwei Fixierpunkten auf gleicher Höhe hin und her pendeln (oder aktivierst irgendwie anders beide Körperhälften, z.B. abwechselndes Schenkelklopfen). Dabei werden die beiden Gehirnhälften, also das Bewusstsein und Unterbewusstsein, miteinander verbunden und alles "durchgedreht" und Sympathikus und Parasympathikus gleichermaßen aktiviert.
Du machst das ca. 15 Sek. und spürst nach. Manchmal verändern sich die Gefühle und Gedanken. Du musst aber mehrere Durchgänge machen, ca. eine halbe Stunde oder so. Oft wird das Panikgefühl besser, die Erinnerung wird sozusagen "neutralisiert". Ich hab auch schon erlebt, das mir auf einmal ganz neue Gedankensätze in den Kopf geschossen sind. Wenn du eine Besserung spürst, nimmst du einen neuen Gedankensatz, also wie du diese Erinnerung oder dein jetziges Gedankenmuster besser einspeichern kannst, konzentrierst dich darauf und wanderst mit den Augen nochmal ganz langsam von Punkt zu Punkt. Dann wir die Erinnerung oder was auch immer mit dem anderen Gedanken verbunden und so verankert.
Ob ich das jetzt wissenschaftich korrekt erklärt habe, weiß ich nicht.
Hier noch ein Link:
http://www.efo-institut.de/wingwave/wingwave.php

Hoffe ich konnte dir etwas helfen!

Interessant
Das klingt wirklich sehr interessant. Und es ist wirklich sehr nett von dir, dass du versuchst mit zu helfen.

Ich werde bald in eine Traumaklinik gehen. Ich möchte jetzt ungern dem Ganzen vorgreifen und an die Bilder allein rangehen.
Aber ich werde mir den Link aufschreiben, den du geschickt hast, vielleicht kann ich ja nach dem Aufenthalt damit arbeiten. Vielen Dank

Und ja, mir ist natürlich bewusst, dass ich an diese Dinge ran muss. Aber gerade weil nun die Traumatherapie ansteht, versuche ich das Ganze etwas entspannter zu sehen. Ich versuche es so gut wie möglich mit dem Essen hinzubekommen, aber versuche mich nicht zu stressen. Ich sehe es realistisch und hab mittlerweile verstanden, dass ich nicht an mehreren Fronten gleichzeitig kämpfen kann. So kann ich mir selbst verzeihen, wenn nicht immer alles gleich super klappt.

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19. August 2015 um 11:27
In Antwort auf kiks89

Interessant
Das klingt wirklich sehr interessant. Und es ist wirklich sehr nett von dir, dass du versuchst mit zu helfen.

Ich werde bald in eine Traumaklinik gehen. Ich möchte jetzt ungern dem Ganzen vorgreifen und an die Bilder allein rangehen.
Aber ich werde mir den Link aufschreiben, den du geschickt hast, vielleicht kann ich ja nach dem Aufenthalt damit arbeiten. Vielen Dank

Und ja, mir ist natürlich bewusst, dass ich an diese Dinge ran muss. Aber gerade weil nun die Traumatherapie ansteht, versuche ich das Ganze etwas entspannter zu sehen. Ich versuche es so gut wie möglich mit dem Essen hinzubekommen, aber versuche mich nicht zu stressen. Ich sehe es realistisch und hab mittlerweile verstanden, dass ich nicht an mehreren Fronten gleichzeitig kämpfen kann. So kann ich mir selbst verzeihen, wenn nicht immer alles gleich super klappt.

Ich wünsch dir ganz viel Kraft
Okay, das ist sicher ein wichtiger Schritt. Bestimmt kein einfacher, aber wohl notwendig um wieder mit dir klarzukommen. Ich wünsche dir wirklich, dass dir der Aufenthalt hilft und du mit deinem Therapeuten auf einer Wellenlänge bist (ich habe schon mit vielen Therapeuten Probleme gehabt). Ich wünsche dir so, dass du wieder zu dir selbst findest.
Hast du wenigstens in deinem Umfeld Leute, die dich unterstützen?
Ich würd mich freuen, wenn wir in Kontakt bleiben könnten.

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20. August 2015 um 8:51
In Antwort auf stempeline

Ich wünsch dir ganz viel Kraft
Okay, das ist sicher ein wichtiger Schritt. Bestimmt kein einfacher, aber wohl notwendig um wieder mit dir klarzukommen. Ich wünsche dir wirklich, dass dir der Aufenthalt hilft und du mit deinem Therapeuten auf einer Wellenlänge bist (ich habe schon mit vielen Therapeuten Probleme gehabt). Ich wünsche dir so, dass du wieder zu dir selbst findest.
Hast du wenigstens in deinem Umfeld Leute, die dich unterstützen?
Ich würd mich freuen, wenn wir in Kontakt bleiben könnten.

Danke
Ja sehr gern, hab dir ne Nachricht geschickt

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23. August 2015 um 0:31

Ähnliche Gefühle
Hey Stempeline,

mir geht es ähnlich wie dir. Es ist ein Auf und Ab. War auch lange in einer Klinik, was aber nicht besonders nachhhaltig war (auch aufgrund meiner Einstellung teilweise). Zu Hause ist es jedoch auch unheimlich schwer. Ich will bzw. weiß, dass ich muss, aber zugleich habe ich die größte Angst vor dem Zunehmen...Komme mit der Ambivalenz schwer klar...
Darf ich fragen, was in der Klinik Lüneburger Heide für dich so negativ war (ich habe mit dem Gedanken gespielt bzw. spiele noch, nochmal in eine Klinik zu gehen)?
Und wie ist es dir in den letzten Tagem ergangen?
Gehtst du noch zur Schule?

Liebe Grüße

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