Home / Forum / Fit & Gesund / Zu krass mit dem Essen begonnen??

Zu krass mit dem Essen begonnen??

24. März 2011 um 8:18 Letzte Antwort: 25. März 2011 um 11:01

Hallöchen Ich mal wieder!

Eigentlich gehts mir z.Z richtig gut. Hatte Samstag nen FA Tag aber seitdem hats irgendwie Klick gemacht und ich hab bis heute normal gegessen. Keine kcal gezählt und auch Vollfett Sachen etc. Ich hatte die letzten Tage auch gar nicht geplant, sondern einfach in den Tag hineingelebt
Auch wenn mich der Gedanke an die Zunahme sehr belastet bin ich entschlossen das für mich und meine Familie durchzuziehen.

Das Problem ist, dass es mir seit Sonntag echt besch**** geht. Aufgeblähter Bauch, Bauchschmerzen, Verstopfung/Durchfall und Übelkeit. Aber erst seit ich wieder normal esse. Jetzt wollte ich wissen, ob das vielleicht davon kommt, dass ich zu krass eingestiegen bin?? Habe nie gehungert, aber mich sehr diszipliniert (1600kcal und wenig Fett). Jetzt komme ich täglich bestimmt auf ca. 2500kcal und keine Ahnung wie viel Fett.

Gestern habe ich z.B ne große Schale Müsli mit Joghurt, nen Müsliriegel, 2 Teller Kartoffelbrei mit Soße, 1 KinderCountry, 2 Kugeln Milcheis, 1 gebackener Camenbert mit 2 Toast und eine halbe Pck. Neapolitaner gegessen.
Ich finde das klingt normal oder?

Können diese Bauchschmerzen und das "Schlecht"-Gefühl evtl. davon kommen? Sollte ich noch nicht gleich auf Vollfett-Sachen umsteigen sondern eher langsam machen? Hab halt Angst, dass ich dann wieder ins alte Muster falle. Aber diese Schmerzen und das Völlegefühl machen mich Wahnsinnig

Liebe Güße

Mehr lesen

24. März 2011 um 10:18


Hallo,

bei mir war es genauso bei meinem ersten Klinikaufenthalt wegen Magersucht und Untergewichts.
Auch ich nahm ungefähr anfangs 2500 - 3000 Kalorien zu mir und mein Magen machte mir erstmal die Hölle heiß.
Er blähte sich ständig auf, und fast täglich hatte ich Magenschmerzen wie sonst nie.

Ich finde es erstmal ganz toll, wie motiviert du nun bist.
Bei mir brauchte es zwei Klinikaufenthalte, ehe ich richtig bereit war, was zu ändern.

Von Vollfett würde ich nicht zurückweichen, eben wegen der Gefahr, dass du sonst wieder zu schnell in die alten Muster fallen könntest.
Die Magenprobleme kommen daher, weil sich der Magen erstmal wieder an das normale Essen gewöhnen muss, dass wird mit der Zeit also besser.
Was ich bei meinem ersten Aufenthalt gemacht habe, war, dass ich fast immer mit einer Wärmeflasche rumgelaufen bin und viel Magentee getrunken habe, der der Verdauung gut getan hat.
Zu meinen Favoriten gehörten und gehören Kamille und Fenchel, und eben eine Mischung aus dem Drogeriemarkt.
Manchen wurde unter strenger Beobachtung auch Movicol verschrieben, das hat auch sehr gut geholfen, aber es ist eben leider ein Abführmittel.

Auch heute habe ich ab und an noch Magenprobleme wegen des Essens, deswegen benutze ich Leinsamen als sanfte Verdauungsförderung.
Bei mir kommen die "richtigen" Abführmittel nicht in Frage, weil ich leider Missbrauch damit betrieben habe.

Auf jeden Fall wünsche ich dir alles gute im Kampf gegen die Essstörung.
Ich weiß, wie schwer das ist.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
24. März 2011 um 10:29
In Antwort auf fran_12730362


Hallo,

bei mir war es genauso bei meinem ersten Klinikaufenthalt wegen Magersucht und Untergewichts.
Auch ich nahm ungefähr anfangs 2500 - 3000 Kalorien zu mir und mein Magen machte mir erstmal die Hölle heiß.
Er blähte sich ständig auf, und fast täglich hatte ich Magenschmerzen wie sonst nie.

Ich finde es erstmal ganz toll, wie motiviert du nun bist.
Bei mir brauchte es zwei Klinikaufenthalte, ehe ich richtig bereit war, was zu ändern.

Von Vollfett würde ich nicht zurückweichen, eben wegen der Gefahr, dass du sonst wieder zu schnell in die alten Muster fallen könntest.
Die Magenprobleme kommen daher, weil sich der Magen erstmal wieder an das normale Essen gewöhnen muss, dass wird mit der Zeit also besser.
Was ich bei meinem ersten Aufenthalt gemacht habe, war, dass ich fast immer mit einer Wärmeflasche rumgelaufen bin und viel Magentee getrunken habe, der der Verdauung gut getan hat.
Zu meinen Favoriten gehörten und gehören Kamille und Fenchel, und eben eine Mischung aus dem Drogeriemarkt.
Manchen wurde unter strenger Beobachtung auch Movicol verschrieben, das hat auch sehr gut geholfen, aber es ist eben leider ein Abführmittel.

Auch heute habe ich ab und an noch Magenprobleme wegen des Essens, deswegen benutze ich Leinsamen als sanfte Verdauungsförderung.
Bei mir kommen die "richtigen" Abführmittel nicht in Frage, weil ich leider Missbrauch damit betrieben habe.

Auf jeden Fall wünsche ich dir alles gute im Kampf gegen die Essstörung.
Ich weiß, wie schwer das ist.


Danke dir für diene Antwort
Ja, genauso gehts mir. Aber es ist halt sehr sehr schwer durchzuhalten, wenn der Bauch so aufgebläht ist und alles weh tut. Körperlich gings mir da vorher besser.

Wie ahst du das mit dem Akzeptieren der Zunahme in den Griff bekommen? Momentan ignorier ich es einfach, dass ich evtl. zugenommen haben könnte und vermeide den Blick in den SPiegel. Allerdings würde ich mich schon auch gerne weider ansehen, auch mit evtl. 10kg mehr Früher hats ja auch geklappt. Kann ich das alleine schaffen oder hilft da nur ne Therapie?

Kräutertee trinke ich eigentlich jeden Tag, half nur bisher nichts. Am schlimsmten sind diese schubweisen kurzen aber sehr heftigen Magenkrämpfe

Danke für deine Aufmunternden Worte. Ich hoffe wirklich, dass ich das jetzt durchziehe, denn ich will wieder Leben !!!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
24. März 2011 um 10:59

Danke...
... auch an euch christincamille und leslie Finde es toll, dass es hier immer Leute gibt, die einen unterstützen.

Auf jeden Fall beruhigt es mich, dass das anscheinend normal ist und auch natürlich. Ich möchte jetzt mal abwarten, ob es sich von alleine reguliert, ansonsten werd ich mal nen Arzt aufsuchen.

Das sollte ich ja sowieso um ne Therapie zu bekommen. Aber ich hab da soooo Hemmungen Werden die Kosten eigentlich von der Krankenkasse übernommen? Und krieg ich auch ne Therapie, wenn ich nicht mehr im UG bin? Sonst komm ich mir ja total doof vor, als Normalgewichtige die wieder normal isst aber ne Therapie für Essstörungen möchte^^

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
25. März 2011 um 10:03

Ich habs getan!!!!!!
Ich war gerade beim Arzt, wegen den Schmerzen und den Krämpfen. Tja anscheinend kam es wohl doch nicht vom essen, weil bei mir ein Darm Infekt festgestellt wurde. Das heißt ich hab null Appetit und muss Schonkost essen. Super Bedingungen um gesund zu werden

ABER, ich hab die Chance dass ich dort war gleich ergriffen und ihr von meiner ES erzählt. Sie war total lieb und hat mir auch erzählt, dass ihre Töchter selber Magersüchtig war. Sie meinte es wäre total mutig von mir gewesen. Bin jetzt richtig stolz auf mich. Leider meinte sie, dass ich schon mit 3 Monaten Wartezeit auf eine Therapie rechnen müsste Ist irgendwie schon hart, weil sich in diesen 3 Monaten auch wieder allerhand tun kann.

Naja ich kurrier jetzt erstmal meine Krnakheit aus

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
25. März 2011 um 11:01

Ja..
.. ich bin total erleichtert. Vor allem weil in der Praxis normal 2 männl. Ärzte sind und heute (weil so viel los war), war noch ne Aushilfs-Ärztin da Ner Frau erzählt man sowas irgendwie leichter. Hätte zwar ein paar mal fast zu weinen begonnen aber ging schon. Jetzt hoffe ich, dass ich bald ne Nachricht mit Adressen von ihr bekomme und dass die nen geeigneten Termin für mich haben.

Das Problem ist nämlich, dass ich in 3 Woche zu arbeiten beginne und ungünstige Arbeitszeiten habe. 9 bzw. 10 Uhr - ca. 7 Uhr. Können die dann irgendwie trrotzdem nen Termin für mich einrichten?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
Du willst nichts mehr verpassen?
facebook

Das könnte dir auch gefallen