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Zu hoher Prolaktinspiegel - Milchfluss ohne Baby - Cabergolin

5. Januar 2009 um 15:09

Hallo,

ich bin neu hier und möchte mein Problem kurz schildern und hoffe, das es Frauen gibt, die mir mit ihren Erfahrungen weiterhelfen können. Ich habe auch schon hier im Forum nachgelesen, aber keinen ähnlichen Fall gefunden.

Ich habe letztes Jahr im April die Pille nach mehrjähriger Einnahme abgesetzt, wollte einfach mal eine Pillenpause machen. Bis heute (also fast 9 Monate später) habe ich allerdings meine Periode nicht wieder bekommen. Da auch schon während der Pilleneinnahme immer wieder Milch aus der Brust tropfte (die Geburt meiner Tochter ist allerdings 10 Jahre her) und dies jetzt nach Absetzen der Pille verstärkt auftrat, ließ ich ein Blutbild machen. Es stellte sich heraus, dass mein Prolaktin-Wert stark erhöht ist und zwar auf 121 (normal ist ein Wert zwischen 4,79 - 23.3). Die Frauenärztin machte daraufhin einen "MCP-Test", um auszuschließen, dass ich ein Prolaktinom, also etwas tumorähnliches in der Hirnanhangdrüse habe, in der das Hormon "Prolaktin" gebildet wird. Das konnte man nach dem Test zum Glück ausschließen. Sie hat mir daraufhin Cabergolin verordnet, ich sollte 2 halbe Tabletten in der Woche nehmen und das 6 Wochen lang und dann erneut in die Praxis kommen und den Prolaktinspiegel messen lassen. Sie sagte auch, dass sie einige Patientinnen hätte, die jahrelang Medikamente gegen einen zu hohen Prolatkinspiegel nehmen müssten.
Das ist jetzt schon wieder 3 Monate her und ich habe die Tabletten nicht genommen. Mir ist fast schlecht geworden, als ich die Packungsbeilage und die beschriebenen Nebenwirkungen gelesen habe. Depressionen, Übelkeit und Halluzinationen sind da noch die harmlosesten Nebenwirkungen.
Ich habe mich sehr viel im Netz über dieses Problem mit dem Prolaktinspiegel informiert und komme zu dem Schluss, dass es bei mir wahrscheinlich durch chronischen Stress ausgelöst wird. Und ich will meinen Körper ganzheitlich heilen und nicht durch eine Chemiekeule. So nehme ich seit ca. 10 Wochen Agnus Castus Tabletten, aber leider bisher ohne Erfolg.
Ich trau mich auch gar nicht, mich noch mal bei meiner Frauenärztin zu melden, weil sie mit Sicherheit kein Verständnis für meine eigenen "Heilmethoden" hat. Ich bin so ratlos und weiß nicht mehr weiter. Ich habe Angst, dass sich durch die Nichteinnahme der von der Ärztin verordneten Prolactinhemmer jetzt doch ein (meist gutartiger) Tumor bilden kann. Außerdem ist es echt lästig, tagsüber ständig Einlagen im BH tragen zu müssen und Nachts das Bettlaken voller Milchtropfen zu haben.
Hat jemand ähnliches erlebt oder einen guten Tipp? Ich wäre auch dafür sehr dankbar.

LG
Annika

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15. Januar 2009 um 22:21

Gleichgesindte
Hey,
ich habe das auch sowas....

ich habe vor 5 jahren angefangen mit der Spritze als Hormonelle verhütungsmethode und nach 2jahren hatte ich das problem mit der Milch im Busen auch, und auch das ich dicker wurde sich quasi nen Babybauchbildete...vor Panik bin ich direkt als ich die veränderung bemerkt habe natürlich zum Frauenarzt und dieser sagte mir dann das mein Körper mit dieser Hormondosis nicht richtig fertig würde..ich musste dann von Spritze auf Pille umsteigen, diese jedoch immer 3 monate durchnehmen und einen Monat pause machen....

Meine regel kam total unregelmäßig aber nach ca 3monaten war der Milchfluss weg.....ich habe die Pille bis zum Sommer 2008 genommen und dann eine Pause eingelegt.....da ich eh keinen Partner und keinen sex hatte dachte ich wäre das mal gnaz gut...

nun habe ich immernoch nicht wieder die pille.....und meine regel auch nicht.....war noch vor 3monaten beim frauenarzt zur kontrolle schwanger bin ich acuh nicht...ist ohne sex ja auch unmöglich...

seit 2monaten hbae ich aber wieder milchfluss..und wieder den "babybauch" der mich echt nervt....was kann ich machen!??!?

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2. Februar 2009 um 14:28

Hallo ihr beiden
Habt Ihr denn Eure Schilddrüse schonmal untersuchen lassen ??
Ich hatte zwar nicht so starken Milchfluss wie Ihr beiden , es war wenn ,
nur mal so ein kleines Tröpfchen und auch nur aus einer Brust ,
aber bei mir lag dies an der Fehlregulation der Schilddrüse - habe ein
Unterfunktion ! Seit ich Schilddrüsentabletten regelmäßig einnehmen
muss , ist es auch mit der Milch besser !

LG Nicky

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3. Februar 2009 um 18:47
In Antwort auf ambra_12486262

Hallo ihr beiden
Habt Ihr denn Eure Schilddrüse schonmal untersuchen lassen ??
Ich hatte zwar nicht so starken Milchfluss wie Ihr beiden , es war wenn ,
nur mal so ein kleines Tröpfchen und auch nur aus einer Brust ,
aber bei mir lag dies an der Fehlregulation der Schilddrüse - habe ein
Unterfunktion ! Seit ich Schilddrüsentabletten regelmäßig einnehmen
muss , ist es auch mit der Milch besser !

LG Nicky

Hallo nicky,
ja, ich war auch zur schilddrüsenuntersuchung, aber ich habe weder eine über- noch unterfunktion. es ist echt merkwürdig.
schade, dass es so wenig frauen mit dem gleichen problem gibt.....
es tropft und tropft und hört nicht auf und ich will nach wie vor keine künstlichen hormone nehmen.....

seufz

vielen lieben dank und herzliche grüße
annika

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3. März 2009 um 19:29

Hoher Prolaktinspiegel Antwort für Annika
Hallo Annika,

habe mich nur wg. Deinem Beitrag angemeldet. Ich habe seit 30 Jahre einen hohen (Werte zwischen 500 und derzeit 1426 ) Prolaktinspiegel, Nehem keinen Tabletten wegen der Nebenwirkung. Wichtig ist, dass Du abklärst, dass Du kein Hypophysenadenom hast. Bedeutet, dass Du egelmäßig ein CT Deiner Hypophyse machen mußt.

Sicher kann es unter gegebenen Umständen evtl. ein Risiko auf Brustkrebs geben. Die Milchdrüsen arbeiten ja ständig, das muß aber nicht sein und Du solltest regelmäßig entweder Mammographi oder auch CT machen lassen. Berate Dich in einer Brustklinik.

Ich fühle mich seit so langer Zeit in der ich nie mehr eine Periode hatte noch recht gut. Bin heute 57 Jahre, mache alle regelmäßigen Untersuchungen und habe die Tablette für mich nie als Möglichkeit gesehen.
Dieses Phänomen ist sehr selten aber es gibt es halt.wichtig ist, dass Du in ärztlicher Kontrolle bleibst.

Lieben Gruß Hanne

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13. Juli 2009 um 23:09
In Antwort auf asaki_12069874

Gleichgesindte
Hey,
ich habe das auch sowas....

ich habe vor 5 jahren angefangen mit der Spritze als Hormonelle verhütungsmethode und nach 2jahren hatte ich das problem mit der Milch im Busen auch, und auch das ich dicker wurde sich quasi nen Babybauchbildete...vor Panik bin ich direkt als ich die veränderung bemerkt habe natürlich zum Frauenarzt und dieser sagte mir dann das mein Körper mit dieser Hormondosis nicht richtig fertig würde..ich musste dann von Spritze auf Pille umsteigen, diese jedoch immer 3 monate durchnehmen und einen Monat pause machen....

Meine regel kam total unregelmäßig aber nach ca 3monaten war der Milchfluss weg.....ich habe die Pille bis zum Sommer 2008 genommen und dann eine Pause eingelegt.....da ich eh keinen Partner und keinen sex hatte dachte ich wäre das mal gnaz gut...

nun habe ich immernoch nicht wieder die pille.....und meine regel auch nicht.....war noch vor 3monaten beim frauenarzt zur kontrolle schwanger bin ich acuh nicht...ist ohne sex ja auch unmöglich...

seit 2monaten hbae ich aber wieder milchfluss..und wieder den "babybauch" der mich echt nervt....was kann ich machen!??!?

Ich aaauch
ich habe auch einen zu hohen prolaktinspiegel und noch etwas is zu hoch irgentwas mit d. fällt mir grad nicht ein.
zu den eher leichten brustbeschwerden habe ich seit etwa einen jahr am ganzen körper haare bekommen...
als hätte was peng gemacht und es sprieste.
aus diesem grund bin ich dann auch von arzt zu arzt bis ich bei einen endikrinologen angekommen war.
2 bluttest haben jetzt auch ergeben das das prolaktin viel zu hoch is und muss jetzt auch zum MAT.

in einem beitrag habe ich gelesen das es auch von der schülddrüse kommen kann...nur nehme ich die pille juliette und ich glaub da kann man meine schilddrüse nicht genau mit den blutwerten untersuchen.

hat jemand auch erfahrungen mit dem haarwuchs das macht mich echt fertig und keiner kann mir sagen ob ich nochmal wie vorher aussehen werde...

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18. Januar 2010 um 15:28

Ui das kenn ich
Hallo Anika

Du sprichst mir da aus der Seele. Ich hab seit 2 Jahren genau das selbe und keiner konnte mir bis jetzt helfen. Ich war aber vor ein paar Tagen in der uni Leipzig bei einem Professor ,der mir sagte das der Hohe Prolaktinspiegel vom Stress kommt.Deiner is ja im gegensatz zu meinem noch niedrig meiner ist schon bei 1639 ich war echt geschockt als ich den befund bekam. Aber nun zu der behandlung. Du wirst nicht um einen Prolaktinhemmer drum herum kommen es wird nix anderes helfen,Ich nehme jetzt Dostinex 2x 1 in der woche.Klar sthehen viele nebenwirkungen drin aber die hat man nicht alle. Bei mir ist es nur die müdigkeit und etwas kopfschmerzen .Nun gut ich nehm sie auch noch nicht solang das kann sich noch ändern aber nimm sie lieber sonst wird es nicht besser.

hoffe konnte dir etwas helfen

LG SunshineEla

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20. Oktober 2010 um 22:46

Nicht erschrecken, ich bin ein Mann
Ich möchte in zweifacher Hinsicht meinen Beitrag erläutern:
1. Mein Prolaktinwert betrug 3000, an der Hirnanhangdrüse
(Hypophyse) wurde ein 30 mm großer Tumor festgestellt, der auf meinen Sehnerv drückte und mir die baldige Blindheit verhieß.
Er beeinflusste meinen Hormonhaushalt in den letzten 20 Jahren
ganz enorm. Hormone sind Botenstoffe, die einen Menschen
im Wesen vollständig verändern können. Mit 2 Tabletten
Dostinex pro Woche senkte sich mein Prolaktinwert in nur 8 Wochen auf 41. Eine MRT hat nach dieser Zeit ein Schrumpfen
meines Tumors auf 19 mm ergeben. Diese Tabletten habe ich
nun erst einmal 5 Jahre lang zu nehmen, wodurch sich eine
Operation überflüssig macht. Die Tabletteneinnahme ist verträglich, wenn sie abends mit einem kleinen Essen eingenommen werden. Dann schläft mann tief und ist am nächsten Tag völlig fit. Das habe ich einmal vergessen und
zum Frühstück am nächsten Tag nachgeholt. Mir war hundeelend, konnte mich wegwerfen.

2. Beruflich durfte ich Werbeetats der Pharmaindustrie im Bereich Hormonsubstitution lange Jahre betreuen. Das durch
Untersuchungen nachgewiesene Informationsdefizit bei
Patientinnen war eklatant. Das Defizit wurde nur von dem
der Gynäkologen übertroffen. Wer mit seinem normalen
Krankenschein beim Frauenarzt erscheint, hat eigentlich schon verloren. Sie müssen ganz klare Fragen formulieren
und kostenpflichtige Zusatzleistungen selbst bezahlen.
Geschätzt sind das mindestens 350.- Euro aus eigener Tasche. Das ist traurig aber wahr.

Alles Gute - und sorry, wenn ich mich ein Damenportal
eingeklinkt habe.
Felix

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27. März 2011 um 15:55
In Antwort auf floris_12948393

Nicht erschrecken, ich bin ein Mann
Ich möchte in zweifacher Hinsicht meinen Beitrag erläutern:
1. Mein Prolaktinwert betrug 3000, an der Hirnanhangdrüse
(Hypophyse) wurde ein 30 mm großer Tumor festgestellt, der auf meinen Sehnerv drückte und mir die baldige Blindheit verhieß.
Er beeinflusste meinen Hormonhaushalt in den letzten 20 Jahren
ganz enorm. Hormone sind Botenstoffe, die einen Menschen
im Wesen vollständig verändern können. Mit 2 Tabletten
Dostinex pro Woche senkte sich mein Prolaktinwert in nur 8 Wochen auf 41. Eine MRT hat nach dieser Zeit ein Schrumpfen
meines Tumors auf 19 mm ergeben. Diese Tabletten habe ich
nun erst einmal 5 Jahre lang zu nehmen, wodurch sich eine
Operation überflüssig macht. Die Tabletteneinnahme ist verträglich, wenn sie abends mit einem kleinen Essen eingenommen werden. Dann schläft mann tief und ist am nächsten Tag völlig fit. Das habe ich einmal vergessen und
zum Frühstück am nächsten Tag nachgeholt. Mir war hundeelend, konnte mich wegwerfen.

2. Beruflich durfte ich Werbeetats der Pharmaindustrie im Bereich Hormonsubstitution lange Jahre betreuen. Das durch
Untersuchungen nachgewiesene Informationsdefizit bei
Patientinnen war eklatant. Das Defizit wurde nur von dem
der Gynäkologen übertroffen. Wer mit seinem normalen
Krankenschein beim Frauenarzt erscheint, hat eigentlich schon verloren. Sie müssen ganz klare Fragen formulieren
und kostenpflichtige Zusatzleistungen selbst bezahlen.
Geschätzt sind das mindestens 350.- Euro aus eigener Tasche. Das ist traurig aber wahr.

Alles Gute - und sorry, wenn ich mich ein Damenportal
eingeklinkt habe.
Felix

Unterschreib
Hallo Felix,

DU schreibst: "Das durch
Untersuchungen nachgewiesene Informationsdefizit bei
Patientinnen war eklatant. Das Defizit wurde nur von dem
der Gynäkologen übertroffen. Wer mit seinem normalen
Krankenschein beim Frauenarzt erscheint, hat eigentlich schon verloren."

Genaus so sieht leider die Realität aus. Genau das ist auch meine Erfahrung.

Besser gleich zu einem guten Endokrinologen oder in ein Hormonzentrum. Die Frauenärzte sind sooooo was von Ahnungslos was Blutwerte und Hormone anbelangt, dass es nur noch grauenvoll ist. Dazu muss man wissen, dass Frauenärzte in diesem Bereich nicht ausgebildet werden. Hormone und Blutwerte sind ein extra Studium bzw. Ausbildung.

Grusel.

Mati

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26. Dezember 2011 um 16:56

Hallo annika
Ich habe kurz vor weihnachten erfahren, dass ich einen tumor an der hirnanhangdrüse habe, der meinen prolaktinwert in die höhe treibt. Jetzt habe ich auch die cabergolin verordnet bekommen und wie du im internet nach den nebenwirkungen gegoogelt. Und bin erschrocken. Aber da muss ich jetzt wohl durch.
Wie ist die sache bei dir weitergegangen?

Würde mich freuen antwort zu erhalten um mich mit gleichgesinnten austauschen zu können.

Lg
Sandra

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9. Januar 2012 um 19:33

Hallo
gibt es hier noch irgendjemanden, der hier schreibt, der probleme mit zu hohem prolaktinspiegel hat, wer einen gutartigen tumorn an der hirnanhangdrüse hat? Wäre froh jemanden zu finden, mit dem ich mich austauschen kann.

Lg
Sandra

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7. März 2012 um 20:54

Ich erzähl einfach mal
Ich muss zugeben, ich hab mir nicht alle Beiträge durchgelesen.... ^^'

Ich bin 22 Jahre alt und hatte bis ich 19 war keine Menstruation. Ich litt viel an Depressionen und merkte auch, dass meine Pubertät anders ablief, als die von anderen in meinem Alter. Mit 16 ging ich zum ersten Mal zum FA, doch der meinte ich sei Kerngesund und soll mit 18 zurück kommen. Das tat ich und bestand auf Empfehlung von einem befreundeten Arzt auf einen Bluttest.
Naja, das Ergebnis war ein Prolaktinspiegel von 8000, statt irgendwas um die 24! Daraufhin wurde bei mir ein Hypophysenmakroadenom vin 20mm festgestellt und vom Endokrinologen zusätzlich PCO-Syndrom und Schilddrüsenunterfunktion....s o viel zu "Kerngesund"

Ich bekomme seit dem Eurytox und Cabergolin. Bei beiden musste ich mich an die richtige Dosierung herantasten (zwischendurch war mir immer speiübel). Seit dem ist der Tumor kleiner geworden, was von den Ärzten als gutartig interprätiert wurde.

In einer depressiven Phase hatte ich mit den Tabletten aufgehört und hab das körperlich auch sehr zu spüren bekommen... alles hat verrückt gespielt. Milchfluss, unregelmäßiger Zyklus etc. Ich weiß jetzt leider, dass ich diese Dinger wahrscheinlich mein Leben lang nehmen muss und auch noch in gewisser Weise von ihnen abhänge.

Nunja, letztenedes bleibt einem nur die Sache zu akzeptieren und das als Wink mit dem Zaunpfahl zu sehen^^

lg killerpilz

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7. März 2012 um 21:34

Hallo killerpilz
das würd ich so nicht sagen. Warte erst mal ab, bis das adenom durch die medis weggeschrumpft ist, dann wirst du auch die tabletten nicht mehr benötigen und dein körper wird nicht mehr verrückt spielen.

Bei mir fing es nach absetzen der pille mit milchfluss und ausbleiben der mens an. Auch hatte ich zu nix mehr lust, war nur noch müde und konnte 24 stunden am stück schlafen, um dann immer noch müde zu sein.
Ich bekomme zusätzlich zum cabergolin hochdosiertes vitamin d.
Welche mg an cabergolin bekommst du, wieoft musst du es nehmen und wie zeigen sich bei dir denn die nebenwirkungen?

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17. April 2012 um 19:37

@Sandra
Das problem ist bei mir, dass sich mein Prolaktinspiegel eingependelt hatte, aber das Schrumpfen nach einiger Zeit auch irgendwann still stand und sich keine weitere Änderung ergab... OK, als ich die Tabletten kurze Zeit abgesetzt hatte, hat der Tumor sofort wieder begonnen zu wachsen -.-

Die Pille gibt einem einen Hormonschub und reguliert die Mens. Sie arbeitet quasi gegen das Prolaktin. Das würde erklähren, warum die Symptome erst nach dem absetzten bemerkbar wurden. Die Müdigkeit hatte ich im übrigen auch! Hab mich immer verbraucht gefühlt, obwohl ich keine Belastung hatte, doch jetzt hat sich das gebessert.

Z.Z. nehme ich Cabergolin 1mg; 2x eine Halbe pro Woche. Ich wurde relativ vorsichtig an die meine Dosierung herangeführt, aber wenn man erst eingestellt ist, merkt man keine Nebenwirkung. Dennoch hatte ich zu Beginn leichte Übelkeit und Schwindelgefühle. Vorher musste ich andere Medikamente Täglich nehmen, aber das wurde mir zu lästig, warum ich auch zu Cabergolin gewechselt hatte. Allerdings sind die Aussichten für Cabergolin-Patienten nicht gerade blumig... Darum sollte man auf lange sicht schauen, dass man auch regelmäßig zum Kardiologen geht.

LG

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18. April 2012 um 17:11

@killerpilz
Wie, öfters zum kardiologen? Du meinst wegen den herzproblemen, die das cabergolin hervorrufen kann?
Mir
Wurde erklärt, dass es nur bei leuten mit bereits vorbelasteter herzschwäche probleme geben kann, ansonsten eher unwahrscheinlich.

Du hast keine probleme mehr mit nebenwirkungen?
Ich schon noch, obwohl ich nur einmal pro woche eine halbe tablette a 1mg nehmen muss. Ich hab mit müdigkeit und schlappheit zu kämpfen, bekomme hitzewallungen und hab ziemlich niedrigen blutdruck, was dann auch zwangsmäßig zu kreislaufproblemen führt. Ich bin im ganzen weniger belastbar, hab ich zumindest das gefühl, wobei mein mann da anderes behauptet. Habe auch beim sehen probleme, sehe oftmals alles wie hinter einem leichten grauschleier.

Bei mir kam es nun raus, nachdem ich wegen kinderwunsch die pille abgesetzt habe. Wie oft hast du untersuchungen diesbezüglich? Ich hatte die letzte blutunzersuchung im januar und die nächste untersuchung erst wieder im august, dann auch mit mrt.
Haben sich deine hormone wieder ertwas eingependelt? Und schlägst du an auf das cabergolin?

Lg

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19. April 2012 um 19:57

@Sandra
Mein Endokrinologe meinte erstens das, meinte aber auch, dass bei Dauerkonsum (30 Jahre z.B.) de Medikaments sich bestimmte Anteile im Körper anreichern und anschließend die selben Symptome auftreten. Gilt auch für die Lungenödeme. Darum auch "auf lange sicht".

Jetzt wo du das erwähnst habe ich diese Hitzewallungen auch häufig... Von jetzt auf gleich steigt mir eine Hitze bis in den Kopf und meine Wangen fangen an zu glühen (wobei das mit den Wangen seit meiner frühesten Kindheit besteht), die Müdigkeit hat mit der Zeit nachgelassen ist aber nicht komplett weg. Ich schiebe das allerdings auch auf den Stress. Außerdem nehme ich Cabergolin bereits seit fast 4 Jahren und du erst seit ca. 4 Monaten. Bis die Medis bei mir angeschlagen hatten hat es ein knappes Jahr gedauert^^ Also, nur geduld

Ich weiß nicht was dein Arzt dir so empfohlen hat, aber ich muss 1x im Jahr zum MRT, 2x im Jahr zum FA (hauptsächlich auch wegen meinem PCOS), 2x im Jahr zum Augenarzt zur Gesichtsfelduntersuchung und je nach dem wie meine Werte sind 1 bis 4x im Jahr zum Endokrinologen.

Ich warte noch auf meine Letzten Werte, dann weiß ich, wie weit meine Hormone sich wieder eingependelt haben *Daumen drück*. Wenn nicht heißt es Dosis erhöhen und wieder in 3 Monaten antreten mit MRT... (Übrigens auch im August ^^) Obs anschlägt seh ich aufm MRT wenn der Tumor wieder das bischen zurückgegangen ist, was es im letzten Jahr zugelegt hat.

Bekommst du noch regelmäßig deine Mens ohne Pille?

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19. April 2012 um 22:51

@killerpilz
Also kann es sein, dass sich meine nebenwirkungen noch verringern werden?

Sag mal hast du auch leichte probleme beim sehen? Es sieht so aus, als würde ich manchmal durch einen leichten grauschleier schauen. Ist das bei dir auch? Und seit zwei tagen kribbelt mein eines bein vom knie abwärts. Ich weiß nicht ob das auch davon kommen kann?

Ich drück dir auf alle fälle ganz ganz fest die daumen!!!!!

Hast du keine probleme mit der mens? Ich hab jetzt erst zum zweiten mal nach neun monaten meine mens bekommen. Und beim zweiten mal nach 31 tagen. Mehr kann ich dir leider noch nicht sagen. Muss ich erst mal noch abwarten.

Ich hab grad eben von einer bekannten gehört, die kennt eine die das gleiche problem hatte. Sie hat vor ich glaube 18jahre war das, solcheinen tumor durch den mund entfernt bekommen und das muss ziemlich schmerzhaft gewesen sein. Jetzt hatte sie nochmals so ein prolaktinom und bekam es durch die nase entfernt. Sie war nach zwei tagen wieder recht gut drauf. Hast du schon mal an eine op gedacht? Mir wurde abgeraten.

Also ich muss jetzt erst wieder wie gesagt im august zur nächsten untersuchung. Dann werd ich gesagt bekommen, wie es weiter läuft. Werd aber sicherlich nun auch regelmäßig alles untersuchen lassen.

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23. April 2012 um 11:25

@Sandra
Ja auf jeden Fall! Nur muss man sich ein wenig gedulden. Ich brauchte 3 Monate, bis mein Körper sich auf die Euthyrox eingestellt hatte, aber es lohnt sich wenn man durchhält

Was meine Sehfähigkeit angeht, die ist völlig OK. Nur abends wirds ein wenig schleierhaft, wenn der Tag anstrengend war. Liegt wohl auch daran, dass ich +0,5 Dioptrin auf beiden augen hab, wobei ich keine Brille trage. Vllt. solltest du deine Sehstärke prüfen lassen.
Das einzige worauf der Tumor sich evtl. auswirken könnt wär, dass er den Sehnerv eingklemmt und das äußert sich auch erst darin, indem dein Gesichtsfeld eingeschrenkt ist. Daher auch die regelmäßige Kontrolle.

Danke =))

Ich hatte wie gesagt bis zu meinen 19 Jahren keine Mens gehabt. Gegen Februar'08 hatte ich mit der Behandlung begonnen und erst März'09 Hat sie bei mir eingesetzt. Der tumor musste genug schrumpfen um weniger Prolaktin zu produzieren, wodurch mein Körper sich dann endlich auf den Zyklus eingestellt hatte.

Ich habe mich bzgl einer OP beraten lassen im INI Hannover und der Arzt meinte, dass die OP durch die Nase durchgeführt werden würde und das mittlerweile das Standartverfahren ist. Der Arzt hat mir allerdins auch gesagt, dass die Enfernung des Tumors keine Garantie ist, dass er nicht wieder zurückkehrt. Wird zu wenig gewebe entfernt kehrt er wieder. Wird zu viel entfernt erkrankt man zusätzlich an Wasserdiabetis. Das Absetzen des Cabergolins ist, wenn überhaupt, auch erst ein paar Jahre nach der OP denkbar. Mir war das Risiko zu groß, auch wenn der diese OPs fast täglich macht.

Wenn ich eins gelernt habe, dann dass die Kontrollen und die Einnahme der Medikamente wichtig sind. Vernachlässigt man das wächst der Tumor wieder. ^^'

LG

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23. April 2012 um 20:43

@killerpilz
Meine augen sind im februar erst kontrolliert worden. Also da ist alles in ordnung.
Du glückliche. hast aber gute augen. Ich liege bei einem dioptrinwert von -14. Das is bissel schlechter als deine
Wobei das schlechte sehen ja nicht unbedingt was mit der dioptrinzahl zu tun hat, sondern mit der stärke der hornhautverkrümmung. Aber das ist ein anderes thema

Meine nebenwirkungen sind schon bedeutend besser geworden. Allerdings hab ich mit niedrigem blutdruck immer noch zu kämpfen. Und ich muss was für den magen zusätzlich nehmen.

Wie war das damals für dich, als du gehört hast, du hast einen tumor im kopf? Bei mir kam es paar tage vor weihnachten und es war schon ein ganz schöner schock!
Mittlerweile kann ich damit umgehen, müssen wir ja auch wohl. Es hätte uns schlimmer treffen können, wir hätten blind werden können, er hätte bösartig sein können und und und.

Eine op käme für mich nicht in frage solange man mit medikamenten damit angehen kann. Ich arbeite in einem pflegedienst und bekomme genug mit, um einer op nur dann zuzustimmen, sollte es sonst absolut keine möglichkeit mehr geben.
Wie siehst du die sache?

Wie hat eigentlich dein umfeld die sache aufgenommen? Bei mir weiß es nur mein mann, meine eltern und zwei sehr enge freunde. Allen anderen hab ich nix erzählt. Achja, meine chefin noch, damit sie verstehen kann, wenn ich mal nicht so meine leistung bringe wie sonst. Und weil ich manchmal so vergesslich bin und wirres zeug rede. Geht es dir auch so?

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