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Zahnprobleme durch Schilddrüsenunterfunktion

25. August 2016 um 18:40

Hallo ihr Lieben!

Bei mir wurde vor einem Dreivierteljahr eine leichte Schilddrüsenunterfunktion festgestellt. Ich hatte schon die 1-2 Jahre davor Symptome, die ich mir nicht erklären konnte, z.B. Gewichtszunahme trotz geringerer Nahrungsaufnahme (war nicht bewusst, war auf Grund meines Abiturs/Nebenjob, Trennung, etc.), dauernde Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Leistungsverschlechterung (Noten waren immer noch stabil, allerdings musste ich mehr dafür tun), Wortfindungsstörungen, Probleme beim Sprechen, Gedächtnisschwäche (diese drei sind die ALLERSCHLIMMSTEN Symptome für mich, da ich deshalb mittlerweile auch unter Freunden eher ungern meinen Mund aufmache, da ich das Gefühl habe, dass nur Murks rauskommt) und Schlafstörungen (ich kann meistens einfach nicht einschlafen). Anfangs habe ich es wirklich auf meine Trennung, den Stress und meine Kieferfehlstellung mit akuten Kopf-, Zahn- und Ohrenschmerzen geschoben. Aber irgendwann kann man sich selbst das nicht mehr als Grund "vorwerfen".

Deshalb bin ich dann endlich (!) zum Arzt und habe ihm meine Beschwerden geschildert. Der meinte dann auch promt, dass man das Blut untersuchen müsse. Dann wurde der Test gemacht und ich kurz nach dem Ergebnis auch zur Radiologie geschickt (Radiologie allerdings ohne Befund). Durch die geringe Unterfunktion meinte er, dass man diese eigentlich noch gar nicht behandeln müsse mit Hilfe von Tabletten (Euthyrox 50). Da meine Symptome von mir aber als sehr stark empfunden werden, hielte er es aber wohl für besser. Und auch ich war damit einverstanden, da ich auf Besserung gehofft habe.

Aber ehrlich gesagt hat sich da nicht wirklich viel getan. Ich habe eher das Gefühl, dass sich alles verschlechtert. Im September habe ich meine nächste Blutabnahme und bin gespannt, ob es wohl an einer eventuellen Verschlechterung der Werte liegen könnte. Allerdings war bei meiner zweiten Blutabnahme "alles perfekt eingestellt". Ich lese immer, dass das lange dauert. Jedoch liegt das vermutlich auch an der Stärke der Unterfunktion.

Nun aber eigentlich zu meinen Fragen:
- Wie schnell kann sich eine Unterfunktion (vor allem eine "leichte") verschlechtern?
- Kann es selbst bei einer leichten UF zu starken Symptomen kommen?

Ich habe auch gelesen, dass ein eventueller Vitamin- und Mineralstoffmangel auftauchen kann, daher die Frage:
- Sind meine Beschwerden eventuell auch darauf zurückzuführen?

Und nun zu meiner letzten Frage, die ich mir seit meinem Zahnarzttermin heute morgen stelle:
- Kann eine UF bzw. der Vitamin- und Mineralstoffmangel einen Zahnfleischrückgang hervorrufen?

Ich bin 20, in einem Monat 21, und empfinde das als wirklich schlimm. Ich hatte niemals derartige Probleme, außer die besagten Kieferprobleme. Klar, der Zahnfleischrückgang kann auch von meinen Kieferproblemen kommen, jedoch sind die Schmerzen seit etwa einem Jahr nicht mehr akut und sehr gut behandelt worden.

Ich hoffe, dass mir jemand auf ein paar Fragen eine Antwort geben kann. Und nein, mein Arzttermin wird deshalb nicht auf Eis gelegt, ich möchte einfach nur ein bisschen schlauer aus meinem Problemen werden und evtl selbst schon etwas dagegen tun.

Liebe Grüße!

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