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Wieso hat es keiner gemerkt =( ?

3. März 2012 um 1:35

Hallo meine Lieben,

Als ich damals meine ES hatte, wog ich an meinen schlimmsten Tagen bei 1,62m 40kg und irgendwie weiß ich ehrlich gesagt nicht wie ich damals ausgesehen habe =/ ganz komisch irgendwie. Naja auf jeden Fall war der einzige, der meine ES bemerkt hat mein Freund und jetzt frage ich mich warum nur eine Person? Meine Mutter hat nichts gemerkt, in der Schule hat mich auch niemals irgendeine Freundin drauf angesprochen. War ich nicht "dünn genug" ?? Das frage ich mich gerade irgendwie schon die ganze Zeit, seit ich wieder gesund bin und es veranlasst mich zurzeit leider dazu, dumme Gedanken zu haben und wieder diese Stimme im Kopf zu haben, die mir sagt ich soll doch mein damaliges Ziel (37kg) endlich schaffen =( ich will diese Gedanken nicht und der einzige der ja weiß wie ich damals aussah ist mein Freund aber ich traue mich nicht ihn zu fragen...war ich allen damals so unwichtig oder was war da los =( ?? Glaub manchmal irgendwie gerade deshalb, dass ich niemandem wichtig bin
Hoff jemand weiß weiter

Euer milchschnittchen

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3. März 2012 um 10:43

Genau das denke ich auch
was du geschrieben hast.Das ist haargenau das, was ich mir auch immer denke. Ich habe als niedrigstens Geweicht 38 Kilo aif 1,63 cm gehabt. Doch niemand hat richtig was gesagt...da hab ich mir auch gedacht, sehe ich echt noch soooo dermassen gesund aus, dass nicht mal jemand auf die Idee kommen würde, dass ich krank und essgestört bin. Es ist so ein Gefühl des Nichts wert sein... Also ich hatte das Gefühl gar nicht richtig wahrgenommen und Ernst genommen zu werden. es ist irgendwie ein trauriges Gefühl...

Mein Freund, dass ich Angst vorm zunehmen habe und das ich schon zugenommen habe jetzt. Er sagt auch das ist gut so, aber nicht das ich damals schlimm aussah.

Das ist denke ich mal die gestörte Selbstwahrnehmung bei uns. Und bei den Aussenstehenden er so das man gar nicht auf die Idee kommen würde, dass eine Frau unter 45 Kilo wiegen kann...

Wieviel wiegst du jetzt und was ist denn dein Ziel?

LG

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3. März 2012 um 12:05
In Antwort auf heike_12889339

Genau das denke ich auch
was du geschrieben hast.Das ist haargenau das, was ich mir auch immer denke. Ich habe als niedrigstens Geweicht 38 Kilo aif 1,63 cm gehabt. Doch niemand hat richtig was gesagt...da hab ich mir auch gedacht, sehe ich echt noch soooo dermassen gesund aus, dass nicht mal jemand auf die Idee kommen würde, dass ich krank und essgestört bin. Es ist so ein Gefühl des Nichts wert sein... Also ich hatte das Gefühl gar nicht richtig wahrgenommen und Ernst genommen zu werden. es ist irgendwie ein trauriges Gefühl...

Mein Freund, dass ich Angst vorm zunehmen habe und das ich schon zugenommen habe jetzt. Er sagt auch das ist gut so, aber nicht das ich damals schlimm aussah.

Das ist denke ich mal die gestörte Selbstwahrnehmung bei uns. Und bei den Aussenstehenden er so das man gar nicht auf die Idee kommen würde, dass eine Frau unter 45 Kilo wiegen kann...

Wieviel wiegst du jetzt und was ist denn dein Ziel?

LG

Ich bin
seit 2 Jahren wieder gesund, und halte seitdem auch mein Gewicht. Ich wiege 50kg und habe einen BMI von 19,1, also wieder Normalgewicht.
Mir gehts ja auch gut damit und ich bin wirklich sehr zufrieden mit meinem Körper, aber irgendwie hab ich seit ein paar Wochen den Gedanken "komm jetzt schaff endlich mal deine 37kg und guck wers dann bemerkt" so nach dem Motto irgendwie :/ bei dir hat auch wirklich niemand was gesagt ? Weil du hast ja nochmal 3kg weniger als ich gewogen und ich kann mir echt nicht vorstellen, dass wir so gesund ausgesehen haben...gehts dir denn jetzt auch noch so wie mir also dass du denkst du bist niemandem wichtig??

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3. März 2012 um 12:20
In Antwort auf milchschnittchen3

Ich bin
seit 2 Jahren wieder gesund, und halte seitdem auch mein Gewicht. Ich wiege 50kg und habe einen BMI von 19,1, also wieder Normalgewicht.
Mir gehts ja auch gut damit und ich bin wirklich sehr zufrieden mit meinem Körper, aber irgendwie hab ich seit ein paar Wochen den Gedanken "komm jetzt schaff endlich mal deine 37kg und guck wers dann bemerkt" so nach dem Motto irgendwie :/ bei dir hat auch wirklich niemand was gesagt ? Weil du hast ja nochmal 3kg weniger als ich gewogen und ich kann mir echt nicht vorstellen, dass wir so gesund ausgesehen haben...gehts dir denn jetzt auch noch so wie mir also dass du denkst du bist niemandem wichtig??


Das ist doch super! Zwei Jahre schon wieder gesund. Das ist ja schon eine gewisse Zeit. Ich weiss ja nicht wie alt du genau bist, aber 19,1 ist immer noch sehr schlank und ab 25 ist normalgewicht glaube ich sogar erst ab dem bmi von 20. also das wäre bei mir dann in ein paar wochen der fall

Momentan bin ich wirklich viel am essen. Und das deshalb , weil ich wieder glücklich bin. Es läuft zur Abweckslung mal alles so wie es laufen soll. Im Beruf, in der Liebe,mit Freunden und auch so was sonst noch alles dazu kommen würde...

Das hatte ich jetzt ca. 2 jahre lang nicht und ich glaube es lag einfach daran bei mir, dass ich alles nicht kontrollieren konnte, mein Gewicht allerdings schon. es war das Einzige, was mich noch gehalten hat zu dem Zeitpunkt. Echt traurig.

Aber jetzt ist es besser Ich habe auch schon 4 Kilo zugenommen. Bin zwar immer noch im UG aber ich denke ich schaffe das schon.

Mein Freund unterstützt mich und meinte schon, man merkt, dass es mir wesentlich besser geht. Es freut ihn sehr. Aber ich habe trotzdem manchmal immer auch noch dieses Gefühl, wie du, dass ich denke ich will wieder abnehmen und auf 36 Kilo oder so kommen...aber das ist Quatsch!!!!! ich weiss insgeheim, dass mich alle sehr lieben. Nur man sagt es halt nicht jeden tag. Ich sage es ja auch nciht jeden Tag, aber trotzdem sind mir meine Freunde, mein Freund und meine Familie immens wichtig Mein Chef hat mal gesagt er mache sich sorgen, als ich auf die 39 KG zugesteuert bin.Naja und meine Mutter hat auch gesagt ich werde immer dünner...Es ist halt alles schwierig, wenn man eh schon ein geringes Selbstbewusstsein hat

So macht man sich nur selber kaputt. Ich will das Leben allerdings so genießen, wie ich es jetzt mache! Und das tut verdammt nochmal so gut!

Ganz liebe Grüße
Skinny

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3. März 2012 um 12:49
In Antwort auf heike_12889339


Das ist doch super! Zwei Jahre schon wieder gesund. Das ist ja schon eine gewisse Zeit. Ich weiss ja nicht wie alt du genau bist, aber 19,1 ist immer noch sehr schlank und ab 25 ist normalgewicht glaube ich sogar erst ab dem bmi von 20. also das wäre bei mir dann in ein paar wochen der fall

Momentan bin ich wirklich viel am essen. Und das deshalb , weil ich wieder glücklich bin. Es läuft zur Abweckslung mal alles so wie es laufen soll. Im Beruf, in der Liebe,mit Freunden und auch so was sonst noch alles dazu kommen würde...

Das hatte ich jetzt ca. 2 jahre lang nicht und ich glaube es lag einfach daran bei mir, dass ich alles nicht kontrollieren konnte, mein Gewicht allerdings schon. es war das Einzige, was mich noch gehalten hat zu dem Zeitpunkt. Echt traurig.

Aber jetzt ist es besser Ich habe auch schon 4 Kilo zugenommen. Bin zwar immer noch im UG aber ich denke ich schaffe das schon.

Mein Freund unterstützt mich und meinte schon, man merkt, dass es mir wesentlich besser geht. Es freut ihn sehr. Aber ich habe trotzdem manchmal immer auch noch dieses Gefühl, wie du, dass ich denke ich will wieder abnehmen und auf 36 Kilo oder so kommen...aber das ist Quatsch!!!!! ich weiss insgeheim, dass mich alle sehr lieben. Nur man sagt es halt nicht jeden tag. Ich sage es ja auch nciht jeden Tag, aber trotzdem sind mir meine Freunde, mein Freund und meine Familie immens wichtig Mein Chef hat mal gesagt er mache sich sorgen, als ich auf die 39 KG zugesteuert bin.Naja und meine Mutter hat auch gesagt ich werde immer dünner...Es ist halt alles schwierig, wenn man eh schon ein geringes Selbstbewusstsein hat

So macht man sich nur selber kaputt. Ich will das Leben allerdings so genießen, wie ich es jetzt mache! Und das tut verdammt nochmal so gut!

Ganz liebe Grüße
Skinny

Bin stolz auf dich =)
Das freut mich sooo sehr, dass es dir gerade so gut geht =)
Mir fehtl gerade nurnmal irgendwas im Leben. Ich kann zur Zeit nichts kontrollieren. Ich kann nicht kontrollieren ob mich dieses Jahr endlich mal ne sch*** Uni nimmt, Meiner Mutter gehts nicht gut, dass kann ich auch nocht kontrollieren, seitdem ich umgezogen bin melden sich meine "tollen" Freunde mit denen ich Abi gemacht habe auch gar nicht und ich sehe es nicht ein, dass ich andauern allem und jedem hinterherrennen muss und da sind ich und mein Körper eben das naheliegenste, das ich kontrollieren kann und ich hatte solche gedanken über 2 Jahre lang NICHT!!! UNd jetzt kommt es schon wieder...ich hatte schonmal einen Rückfall und ich dachte ich habe es jetzt endlich geschafft und mich macht das so fertig ich habs Gefühl, dass e sniemals aufhören wird. ich esse ja normal und habe dabei kein schlechtes Gewissen, weil ich einfach nicht die Chance verlieren will irgendwann mal Kinder zu bekommen und weil ich im Mai einen ganz wichtigen Sporttest machen muss und dafür ja auch Kraft haben muss und deshalb kämpfe ich zur Zeit so sehr gegen meine Gedanken an. Aber ich bin in letzter Zeiit so oft traurig

Und du meine Liebe mach weiter so, ich hoffe du schaffst es. ich wünsche dir ganz viel Kraft und toll von dienem Freund, dass er dich so unterstützt. Mach immer weiter und dann lebe wieder dein Leben

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3. März 2012 um 13:11

Ich
denke schon, dass die Leute es gesehen haben. Sie haben nur nichts gesagt. Das ist ja leider ein so großes Problem, dass das Umfeld einfach so verunsichert ist und einfach nicht weiß, wie es mit der Problematik umgehen soll. Die meisten Menschen haben da meiner eigenen Erfahrung nach einfach totale Hemmungen und Angst das Thema anzusprechen. Ich habe in meiner schlimmsten MS-Zeit auch nur noch 37 kg bei 1,63m gewogen und mich haben auch nur eine Hand voll Leute auf die Magersucht angesprochen. Ich kennen deine Gedanken wirklich nur zu gut. Ich dachte dann auch immer nur so Sachen wie "Hey so schlimm kann das doch alles gar nicht sein. Du bist nicht dünn, andernfalls hätte doch schon lääängst jemand etwas gesagt usw. " Naja die Leute hatten/haben eben Angst etwas falsch zu machen. Das ist das Problem.

Passauf dich auf.

liebe Grüße

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3. März 2012 um 14:37


Hey,

das Problem hat mich auch sehr lange umgestrieben. Ich habe als Jugendliche während meiner schlimmsten Zeit einen BMI von 12,5 gehabt und mich hat niemand gedrängt, unbedingt eine Therapie zu machen. Lediglich zwei Freundinnen, die selbst wegen Magersucht in Therapie waren, haben mich mal angesprochen. Meine Eltern nie so direkt. Heute weiß ich, dass sie sich wahnsinnige Sorgen gemacht haben und einfach nicht damit umgehen konnten. Erst gut zehn Jahre später, hat mich mein damaliger Freund, ich hatte damals zum Glück bereits wieder einen BMI von etwa 16, habe aber immer noch ein sehr schlechtes Essverhalten gehabt, auf meine Essverhalten angesprochen und darauf, dass ich mich trotz meines niedrigen Gewichtes für zu dünn halte, Bei einem Gespräch, indem ich meinte, dass es nicht so schlimm sein könnte, weil mich ja nie jemand drauf anspricht, meinte er, dass ihn sehr oft Kommilitonen darauf angesprochen hätten, dass man mich fast nie essen sähe und ich immer nur literweise Kaffee trinken würde. Sogar mein Bruder hatte ihn mal darauf angesprochen, das er sich Sorgen macht. Später habe ich dann noch erfahren, dass Freunde auch meine Mitbewohnerin oft darauf angesprochen haben. Mich hat das damals sehr verletzt, dass die Leute nicht mit mir selber gesprochen haben ... Heute kann ich es verstehen. Erstens habe ich glaube ich unbewusst sofort abgeblockt, wenn jemand mich drauf angesprochen hat, warum ich nicht esse, Außerdem, macht es anderen Leuten glaube ich oft große Angst, weil sie nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen und wie sie einem helfen sollen, Als ich endlich gemerkt habe, dass es so nicht weitergehen konnte (war damals schon sei 13 Jahren ms), weil ich verstärkt wieder depressive Phasen und Panikattacken bekam, sobald ich von mir aus versuchte etwas zu ändern, habe ich eine Therapie begonnen. Die paar sehr guten Freunde, die davon wissen, scheuen sich heute auch nicht mehr, mir zu sagen, wenn sie glauben ich hätte wieder abgenommen oder mich zu loben, wenn sie mich essen sehen. Heute weiß ich, dass sie sich davor rieisige Sorgen gemacht haben. Sogar meine Eltern fragen inzwischen ab und zu, ob ich auch genug esse, aber mit meinen Eltern ist das noch immer ein kompliziertes Thema.
Ihr müsst gesund werden wollen und euch Hilfe suchen und nicht erst warten, dass andere euch ansprechen, Ihr sollt ja schließlich für euch gesund werden und nicht für die anderen ...
Ich weiß wie schwer das ist, aber glaubt mir: das sehen mehr Menschen als ihr denkt und es machen sich vor allem wesentlich mehr MEnschen Gedanken als ihr denkt.

Ich hoffe mein Text ist nicht zu chaotisch . Muss jetzt den Kafffeetisch decken, weil es gleich selbst gemachte Käse-Sahne-Torte gibt, wenn man Freund von der Arbeit nach Hause kommt. Von der werde ich gleich mit Genuss ein oder vielleicht auch zwei normale Stücke essen

Passt auf euch auf!!!
Traumverloren

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3. März 2012 um 14:40
In Antwort auf traumverloren1


Hey,

das Problem hat mich auch sehr lange umgestrieben. Ich habe als Jugendliche während meiner schlimmsten Zeit einen BMI von 12,5 gehabt und mich hat niemand gedrängt, unbedingt eine Therapie zu machen. Lediglich zwei Freundinnen, die selbst wegen Magersucht in Therapie waren, haben mich mal angesprochen. Meine Eltern nie so direkt. Heute weiß ich, dass sie sich wahnsinnige Sorgen gemacht haben und einfach nicht damit umgehen konnten. Erst gut zehn Jahre später, hat mich mein damaliger Freund, ich hatte damals zum Glück bereits wieder einen BMI von etwa 16, habe aber immer noch ein sehr schlechtes Essverhalten gehabt, auf meine Essverhalten angesprochen und darauf, dass ich mich trotz meines niedrigen Gewichtes für zu dünn halte, Bei einem Gespräch, indem ich meinte, dass es nicht so schlimm sein könnte, weil mich ja nie jemand drauf anspricht, meinte er, dass ihn sehr oft Kommilitonen darauf angesprochen hätten, dass man mich fast nie essen sähe und ich immer nur literweise Kaffee trinken würde. Sogar mein Bruder hatte ihn mal darauf angesprochen, das er sich Sorgen macht. Später habe ich dann noch erfahren, dass Freunde auch meine Mitbewohnerin oft darauf angesprochen haben. Mich hat das damals sehr verletzt, dass die Leute nicht mit mir selber gesprochen haben ... Heute kann ich es verstehen. Erstens habe ich glaube ich unbewusst sofort abgeblockt, wenn jemand mich drauf angesprochen hat, warum ich nicht esse, Außerdem, macht es anderen Leuten glaube ich oft große Angst, weil sie nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen und wie sie einem helfen sollen, Als ich endlich gemerkt habe, dass es so nicht weitergehen konnte (war damals schon sei 13 Jahren ms), weil ich verstärkt wieder depressive Phasen und Panikattacken bekam, sobald ich von mir aus versuchte etwas zu ändern, habe ich eine Therapie begonnen. Die paar sehr guten Freunde, die davon wissen, scheuen sich heute auch nicht mehr, mir zu sagen, wenn sie glauben ich hätte wieder abgenommen oder mich zu loben, wenn sie mich essen sehen. Heute weiß ich, dass sie sich davor rieisige Sorgen gemacht haben. Sogar meine Eltern fragen inzwischen ab und zu, ob ich auch genug esse, aber mit meinen Eltern ist das noch immer ein kompliziertes Thema.
Ihr müsst gesund werden wollen und euch Hilfe suchen und nicht erst warten, dass andere euch ansprechen, Ihr sollt ja schließlich für euch gesund werden und nicht für die anderen ...
Ich weiß wie schwer das ist, aber glaubt mir: das sehen mehr Menschen als ihr denkt und es machen sich vor allem wesentlich mehr MEnschen Gedanken als ihr denkt.

Ich hoffe mein Text ist nicht zu chaotisch . Muss jetzt den Kafffeetisch decken, weil es gleich selbst gemachte Käse-Sahne-Torte gibt, wenn man Freund von der Arbeit nach Hause kommt. Von der werde ich gleich mit Genuss ein oder vielleicht auch zwei normale Stücke essen

Passt auf euch auf!!!
Traumverloren


meinte natürlich:
mich trotz meines niedrigen Gewichtes NICHT für dünn gehalten habe ...
+ diverse Rechtschreibfehler
Sorry, ich hoffe, man kann es trotzdem lesen!

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3. März 2012 um 20:30

Wie süß von dire+ =)
Oh man du bist echt süß =)
Deine Worte, dass ich dir wichtig bin, obwohl du mich nicht kennst ist echt so lieb von dir, vielen Dank
Wie geht es dir denn zur Zeit ? Ich wünsche dir auf jeden Fall ganz viel Kraft und Mut

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3. März 2012 um 20:31
In Antwort auf milchschnittchen3

Wie süß von dire+ =)
Oh man du bist echt süß =)
Deine Worte, dass ich dir wichtig bin, obwohl du mich nicht kennst ist echt so lieb von dir, vielen Dank
Wie geht es dir denn zur Zeit ? Ich wünsche dir auf jeden Fall ganz viel Kraft und Mut

Hihi
wie süß von dir, mein ich natürlich als Titel xD

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3. März 2012 um 21:27


Liebe Lana,

habe zwei Stücke gegessen, eins für dich und eins für mich Hmm, lecker, mit Mandarinen drin
Ich liebe es zu backen, schon während meiner es, aber inzwischen esse ich das was ich backe auch endlich wieder selber, früher habe ich eigentlich nur für andere gebacken

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3. März 2012 um 21:42

Oh man...
das tut mir so leid alles =(
Bist du in Therapie oder denkst du vllt darüber nach eine zu machen? Wenn du Angst hast, dich auszuziehen dann bist du auch noch nicht bereit für Sex, ich nöchte nicht, dass du da später was bereust...warte doch lieber noch.
Ich würde dir wirklich raten Hilfe zu holen..ich glaub an dich und du kannst das schaffen und wieder LEBEN =) !!!

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3. März 2012 um 22:48


Mir hat sehr geholfen, endlich zu verstehen, dass es mir gar nicht in erster Linie ums Dünnsein und Essen bzw. Nichtessen geht, sondern dass meine Anorexie eine Art Lebensbewältigungsstrategie war (ist), eine Art mit meinen Verlustängsten, meiner Versagensangst und meinen depressiven Episoden umzugehen. Die Erkenntnis macht zwar nicht automatisch gesund, hat mir aber tausendmal mehr geholfen als alle Vorgaben zum Essen. Erst da hatte ich irgendwie einen Ansatzpunkt. Ansonsten ist es doch reines Herumdoktern an den Symtomen, aber keine Lösung des wirklich Problems.
Ich bin vielleicht gerade etwas abgeschwiffen, aber:
Du musst herausfinden, warum du in die ES gerutscht bist, in wiefern sie dir geholfen hat bzw. hilft mit dem Leben klarzukommen, um im zweiten Schritt die wirklichen Probleme zu lösen und die ES loszulassen.
Alles Liebe - Pass auf dich auf - Ich wünsch dir, dass du deinen Kampfgeist entdeckst und die Schönheit deiner Persönlichkeit, um die deines Körpers nur noch an zweiter Stelle wichtig zu finden.
Traumverloren

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4. März 2012 um 9:09
In Antwort auf traumverloren1


Hey,

das Problem hat mich auch sehr lange umgestrieben. Ich habe als Jugendliche während meiner schlimmsten Zeit einen BMI von 12,5 gehabt und mich hat niemand gedrängt, unbedingt eine Therapie zu machen. Lediglich zwei Freundinnen, die selbst wegen Magersucht in Therapie waren, haben mich mal angesprochen. Meine Eltern nie so direkt. Heute weiß ich, dass sie sich wahnsinnige Sorgen gemacht haben und einfach nicht damit umgehen konnten. Erst gut zehn Jahre später, hat mich mein damaliger Freund, ich hatte damals zum Glück bereits wieder einen BMI von etwa 16, habe aber immer noch ein sehr schlechtes Essverhalten gehabt, auf meine Essverhalten angesprochen und darauf, dass ich mich trotz meines niedrigen Gewichtes für zu dünn halte, Bei einem Gespräch, indem ich meinte, dass es nicht so schlimm sein könnte, weil mich ja nie jemand drauf anspricht, meinte er, dass ihn sehr oft Kommilitonen darauf angesprochen hätten, dass man mich fast nie essen sähe und ich immer nur literweise Kaffee trinken würde. Sogar mein Bruder hatte ihn mal darauf angesprochen, das er sich Sorgen macht. Später habe ich dann noch erfahren, dass Freunde auch meine Mitbewohnerin oft darauf angesprochen haben. Mich hat das damals sehr verletzt, dass die Leute nicht mit mir selber gesprochen haben ... Heute kann ich es verstehen. Erstens habe ich glaube ich unbewusst sofort abgeblockt, wenn jemand mich drauf angesprochen hat, warum ich nicht esse, Außerdem, macht es anderen Leuten glaube ich oft große Angst, weil sie nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen und wie sie einem helfen sollen, Als ich endlich gemerkt habe, dass es so nicht weitergehen konnte (war damals schon sei 13 Jahren ms), weil ich verstärkt wieder depressive Phasen und Panikattacken bekam, sobald ich von mir aus versuchte etwas zu ändern, habe ich eine Therapie begonnen. Die paar sehr guten Freunde, die davon wissen, scheuen sich heute auch nicht mehr, mir zu sagen, wenn sie glauben ich hätte wieder abgenommen oder mich zu loben, wenn sie mich essen sehen. Heute weiß ich, dass sie sich davor rieisige Sorgen gemacht haben. Sogar meine Eltern fragen inzwischen ab und zu, ob ich auch genug esse, aber mit meinen Eltern ist das noch immer ein kompliziertes Thema.
Ihr müsst gesund werden wollen und euch Hilfe suchen und nicht erst warten, dass andere euch ansprechen, Ihr sollt ja schließlich für euch gesund werden und nicht für die anderen ...
Ich weiß wie schwer das ist, aber glaubt mir: das sehen mehr Menschen als ihr denkt und es machen sich vor allem wesentlich mehr MEnschen Gedanken als ihr denkt.

Ich hoffe mein Text ist nicht zu chaotisch . Muss jetzt den Kafffeetisch decken, weil es gleich selbst gemachte Käse-Sahne-Torte gibt, wenn man Freund von der Arbeit nach Hause kommt. Von der werde ich gleich mit Genuss ein oder vielleicht auch zwei normale Stücke essen

Passt auf euch auf!!!
Traumverloren

Liebe Traumverloren,
erstmal möchte ich auch sagen, dass ich deinen Text sehr mutmachend und auch einleuchtend für alle stark betroffenen Mitglieder hier finde.

Eine Frage nun von mir: welche Art von Panikattacken hast / hattest du? Ich hab auch damit zu kämpfen und ich weiß selbst nicht so genau, wo ich da mit meiner Therapeutin anzusetzen habe. Ich habe seit Jahren panische Flugangst und seit etwa zwei Jahren kann ich auch kein Zug (nichtmal mehr Regionalbahn) fahren. Meine Angst ist nicht die, dass das Flugzeug abstürzt oder der Zug nen Unfall hat, sondern einfach die, dass ich dieses Fahrzeug nicht selber steuere. Das Gefühl, ich komme aus dem Gefährt nicht raus wenn ich das möchte, macht mich so wahnsinnig, dass es mir unter keinen Umständen möglich ist einzusteigen.

Des weiteren kann ich nicht über offene Plätze gehen.

Dies alles läuft scheinbar unter Angststörung. Und dann habe ich halt noch die sogenannten Panikattacken. Die kommen einfach so. Manchmal beim chilligen Fernsehengucken, manchmal an der Arbeit, manchmal einfach so auf der Straße: ich krieg Herzrasen, hab das Gefühl ich müsste wegrennen und weiß nicht wovor, befürchte jeden Moment irre zu werden bzw. dass mir der Kopf platzt. In solchen Momenten bin ich quasi unfähig, mich zu orientieren und einen klaren Gedanken zu fassen. Manchmal dauert so ein "Anfall" bis zu 30 Minuten.

Schlafstörungen habe ich auch seit ca 6 Jahren.

Ich bin nicht mehr untergewichtig, habe einen BMI von 20. Ich esse fast normal. Ganz akzeptiert hab ich mich noch nicht (vor allem nicht meine Oberweite), aber es wird langsam und stetig besser.

Kann denn sowas immernoch von der ES kommen?
Ich hab über einen Zeitraum von etwa 3 bis 4 Jahren (bis vor kurzem eigentlich) Amphetamine und teils auch Koks am Wochenende konsumiert (herrje, darf ich das hier überhaupt so schreiben?) und hab irgendwie Angst, dass ich mir damit irgendwelche Gehirnverbindungen zerstört hab.

Würde mich freuen, von deinen Erfahrungen zu lesen - gerne auch per PN, falls dir das hier zu persönlich ist.

Liebe Grüße,

Susie

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4. März 2012 um 14:22
In Antwort auf friede_12375283

Liebe Traumverloren,
erstmal möchte ich auch sagen, dass ich deinen Text sehr mutmachend und auch einleuchtend für alle stark betroffenen Mitglieder hier finde.

Eine Frage nun von mir: welche Art von Panikattacken hast / hattest du? Ich hab auch damit zu kämpfen und ich weiß selbst nicht so genau, wo ich da mit meiner Therapeutin anzusetzen habe. Ich habe seit Jahren panische Flugangst und seit etwa zwei Jahren kann ich auch kein Zug (nichtmal mehr Regionalbahn) fahren. Meine Angst ist nicht die, dass das Flugzeug abstürzt oder der Zug nen Unfall hat, sondern einfach die, dass ich dieses Fahrzeug nicht selber steuere. Das Gefühl, ich komme aus dem Gefährt nicht raus wenn ich das möchte, macht mich so wahnsinnig, dass es mir unter keinen Umständen möglich ist einzusteigen.

Des weiteren kann ich nicht über offene Plätze gehen.

Dies alles läuft scheinbar unter Angststörung. Und dann habe ich halt noch die sogenannten Panikattacken. Die kommen einfach so. Manchmal beim chilligen Fernsehengucken, manchmal an der Arbeit, manchmal einfach so auf der Straße: ich krieg Herzrasen, hab das Gefühl ich müsste wegrennen und weiß nicht wovor, befürchte jeden Moment irre zu werden bzw. dass mir der Kopf platzt. In solchen Momenten bin ich quasi unfähig, mich zu orientieren und einen klaren Gedanken zu fassen. Manchmal dauert so ein "Anfall" bis zu 30 Minuten.

Schlafstörungen habe ich auch seit ca 6 Jahren.

Ich bin nicht mehr untergewichtig, habe einen BMI von 20. Ich esse fast normal. Ganz akzeptiert hab ich mich noch nicht (vor allem nicht meine Oberweite), aber es wird langsam und stetig besser.

Kann denn sowas immernoch von der ES kommen?
Ich hab über einen Zeitraum von etwa 3 bis 4 Jahren (bis vor kurzem eigentlich) Amphetamine und teils auch Koks am Wochenende konsumiert (herrje, darf ich das hier überhaupt so schreiben?) und hab irgendwie Angst, dass ich mir damit irgendwelche Gehirnverbindungen zerstört hab.

Würde mich freuen, von deinen Erfahrungen zu lesen - gerne auch per PN, falls dir das hier zu persönlich ist.

Liebe Grüße,

Susie

Liebe Susie,
meine Panikattacken fingen kurz vor meiner ersten Abschlussprüfung des Studiums an. Ich hatte schon immer ziemliche Prüfungsangst, damals kam jedoch dazu, dass mein damaliger Freund, mich sehr unter Druck setzte an meiner ES zu arbeiten, z.B. mittags mit in die Mensa zu kommen, WIr haben uns dadrüber ziemlich häufig gestritten. Und irgendwann fingen bei mir die Panikattacken mit Atemnot, Herzrasen und später richtigen Erstickungsanfällen sowie Heulattacken an. Ich hatte damals einfach das Gefühl allem nicht mehr gewachsen zu sein. Ich habe die Prüfung zwar mit Bestnote bestanden, die Beziehung hat der Belastung jedoch nicht stattgefunden. Mein damaliger Freund hatte das Gefühl, dass alles nur schlimmer und nicht besser würde bei mir. Darauf folgte bei mir eine schwer depressive Episode (Liebeskummer, Magisterarbeitsphase, schlimme Schlafstörungen), die mich schließlich dazu brachte eine stationäre Therapie zu beginnen.
Heute glaube ich, dass die Depressionen, die Angststörung und die Panikattacken mein eigentliches Problem sind, resultierend aus extemen Versagens-. und Verlustängste, und die ES, die bei mir schon mit etwa 10 Jahren begonnen hat (bei dir glaube ich sogar noch früher), er eine Art war diese Grundprobleme zu betäuben. Also ich glaube also, sie sind eher Ursache als Resultat der ES.
Jedenfalls sind die Angststörung und die Panikattacken wesentlich besser geworden, seit ich versuche an meinen Versagens- und Verlustängsten zu arbeiten, wozu mein derzeitiger Freund maßgeblich zu beiträgt . Prüfungsangst und Angst vor Vorträgen (habe mein Studium zwar inzwischen beendet, muss in meinem Beruf jedoch ab und zu Vorträge vor einem großen Auditorium halten), aber seit ich das als Teil von mir akzeptiert habe, ist auch das besser geworden und richtige Panikattacken bleiben aus. Die bekomme ich nur noch, wenn ich mit meinem Freund streite und Angst habe, dass er mich verlässt (Verlustangst ist bei mir immer noch ein großes Thema). Ich habe die Erfahrung gemacht, je mehr ich gegen die ANgst ankämpfe, quasi Angst vor der Angst habe, desto schlimmer wird es bei mir.

Wie ist es bei dir, glaubst du die Ängste resultieren aus deiner ES oder liegen dieser zugrunde. Finde das gerade sehr spannend!

Alles LIebe
Traumverloren

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4. März 2012 um 15:18
In Antwort auf traumverloren1

Liebe Susie,
meine Panikattacken fingen kurz vor meiner ersten Abschlussprüfung des Studiums an. Ich hatte schon immer ziemliche Prüfungsangst, damals kam jedoch dazu, dass mein damaliger Freund, mich sehr unter Druck setzte an meiner ES zu arbeiten, z.B. mittags mit in die Mensa zu kommen, WIr haben uns dadrüber ziemlich häufig gestritten. Und irgendwann fingen bei mir die Panikattacken mit Atemnot, Herzrasen und später richtigen Erstickungsanfällen sowie Heulattacken an. Ich hatte damals einfach das Gefühl allem nicht mehr gewachsen zu sein. Ich habe die Prüfung zwar mit Bestnote bestanden, die Beziehung hat der Belastung jedoch nicht stattgefunden. Mein damaliger Freund hatte das Gefühl, dass alles nur schlimmer und nicht besser würde bei mir. Darauf folgte bei mir eine schwer depressive Episode (Liebeskummer, Magisterarbeitsphase, schlimme Schlafstörungen), die mich schließlich dazu brachte eine stationäre Therapie zu beginnen.
Heute glaube ich, dass die Depressionen, die Angststörung und die Panikattacken mein eigentliches Problem sind, resultierend aus extemen Versagens-. und Verlustängste, und die ES, die bei mir schon mit etwa 10 Jahren begonnen hat (bei dir glaube ich sogar noch früher), er eine Art war diese Grundprobleme zu betäuben. Also ich glaube also, sie sind eher Ursache als Resultat der ES.
Jedenfalls sind die Angststörung und die Panikattacken wesentlich besser geworden, seit ich versuche an meinen Versagens- und Verlustängsten zu arbeiten, wozu mein derzeitiger Freund maßgeblich zu beiträgt . Prüfungsangst und Angst vor Vorträgen (habe mein Studium zwar inzwischen beendet, muss in meinem Beruf jedoch ab und zu Vorträge vor einem großen Auditorium halten), aber seit ich das als Teil von mir akzeptiert habe, ist auch das besser geworden und richtige Panikattacken bleiben aus. Die bekomme ich nur noch, wenn ich mit meinem Freund streite und Angst habe, dass er mich verlässt (Verlustangst ist bei mir immer noch ein großes Thema). Ich habe die Erfahrung gemacht, je mehr ich gegen die ANgst ankämpfe, quasi Angst vor der Angst habe, desto schlimmer wird es bei mir.

Wie ist es bei dir, glaubst du die Ängste resultieren aus deiner ES oder liegen dieser zugrunde. Finde das gerade sehr spannend!

Alles LIebe
Traumverloren


Das mit der Bestnote, soll übrigens kein Angeben sein, sondern vedeutlichen dass meine Versagensängste ganz eng mit einem extemen Perfektionismus zusammenhängen ... Macht es mir oft sehr schwer, weil einer 1ser-Studentin niemand glaubt, dass sie extreme Angst hat eine Prüfung nicht zu bestehen

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Von: milchschnittchen3
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3. April 2012 um 1:03
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