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Wie schafft sie das?

3. Januar 2013 um 21:55

Hallo Leute!

Heute habe ich mich seit langer Zeit mit einer (damals sehr engen) Freundin getroffen. Ich glaube wir haben uns ein Jahr oder länger nicht gesehen.

Wir haben uns in ein Cafe gesetzt und sie hat ganz einfach, aus Gusto einen Erdbeermilchshake bestellt und ich war so ...erstaunt... über diese Lockerheit.... während ich dagegen da mit meinem Tee gesessen bin, wie macht sie das nur?? Ohne an Kalorien zu denken? Ohne an ihre Figur zu denken? Ohne zu denken ob sie sich das heute noch leisten kann? (von Kalorien her) Ohne sich zu fragen, will/soll/brauch ich dass jetzt wirklich?
Sie meinte zwar ihren "Bauch und ihr Hüftspeck hätte sie schon gerne dünner" aber es ist nicht so dass sie denkt dass es jetzt gar nicht geht. Und dass sie, dafür "dass sie keinen Sport macht, eh dünn ist".
Und dann frag ich mich, warum ICH mich hasse und von mir ANGEWIDERT bin wenn ich zunehme
(Also ohne es zu werten, man hat schon deutlich gesehen, dass sie am Bauch zugenommen hat), aber sie geht so gelassen damit um.
Bewundernswert, oder??

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3. Januar 2013 um 22:05

Gut so
Eine gesunde Lebenseinstellung nennt man sowas

Für sie gibts wichtigere Dinge als ihr Gewicht und das sollte eigentlich normal sein, es schaffen nur leider immer weniger Menschen damit so umzugehen.

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3. Januar 2013 um 22:08
In Antwort auf yuriya

Gut so
Eine gesunde Lebenseinstellung nennt man sowas

Für sie gibts wichtigere Dinge als ihr Gewicht und das sollte eigentlich normal sein, es schaffen nur leider immer weniger Menschen damit so umzugehen.

Das stimmt
denn mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass es sooo viele Essgestörte gibt, dass ich es schon "auffallend" finde, wenn jemand so cool damit umgeht, weil es schon so viele Betroffene gibt..
Da könnt ich mir ne Scheibe abschneinden....

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3. Januar 2013 um 22:43


Gut erkannt

Wenn das jetzt noch jeder für sich so umsetzen könnte, dass das Leben leichter und weniger vom Gewicht bestimmt wird wäre es wunderbar!

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3. Januar 2013 um 22:52

Du hast recht
Schönheit hat ja nichts mit Dünnsein zu tun, das ist klar.

Aber wie wir ja alle wissen, geht es bei Esstörungen längst nicht nur um Schönheit.... ich glaube es ist nur das "Oberflächliche" - also ich meine diesen kranken Schlankheitswahn, ich denke man benutzt diesen Wahn um etwas viel Tiefergehendes zu "verdrängen"... was meinst du?

Ich habe jetzt schon ziemlich verschiendene Phasen der ES durch, und ganz am Anfang der Magersucht (ist mir im Nachhinein aufgefallen, dass ich mit meinen damals permanenten Gedanken an Essen, Figur etc. meine Gefühle "ausgeschaltet" habe... nur waren das die schlechten, leider genauso die guten auch...

Ich kann immer und immer wieder nur den Kopf über mich selbst schütteln... ich meine wenn man zunimmt kann (objektiv) ja nichts Schlimmes passieren, ich finde es so unlogisch! Und trotzdem habe ich so eine riesige Angst davor....

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4. Januar 2013 um 11:49

Klar
weiß ich dass sie keine Essstörung hat, aber wenn man essgestört ist, kann man ja auch etwas normales bewundern.
Weil man sieht wie einfach es gehen könnte. Und trotzdem für mich nicht schaffbar...

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