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Wie reagieren eigentlich eure Eltern?

19. Dezember 2013 um 18:34 Letzte Antwort: 20. Dezember 2013 um 19:08

Mich würde mal interessieren wie eure Eltern auf eure Essstörung reagieren/reagiert haben. Ich hatte schon sehr oft in den vergangenen 6 Jahren abgenommen und meine Mutter kochte dann meistens extra Sachen die ich mag und ich ass dass dann ihr zuliebe auch, sodass ich jedes mal wieder zunahm, bis das ganze von neuem begann. Sie machte auch immer Kommentare wie "hör auf mit abnehmen, das ist nicht mehr schön" und fragte auch immer ob ich gegessen habe etc. Vorletztes Jahr sagte sie wenn ich noch einmal abnehmen sollte, schmeisst sie mich raus, sie kann das nicht noch einmal mitmachen. Ich nahm wieder ab, sie schmiss mich nicht raus. Dieses Jahr ist es aber anders Sie sagt nichts mehr, obwohl ich jetzt schon erheblich abgenommen habe. Sie lässt mich essen/hungern wie ich will. Sie akzeptiert es wortlos, wenn ich dies und das nicht esse. Sie meckert nicht, macht keine Kommentare, schaut sozusagen einfach zu. Das verwirrt mich extrem Es ist komisch, weil meine MS Stimme findet das super, weil sie machen kann was sie will, aber ich bin dennoch verwirrt, warum jetzt diese Reaktion. So als ob sie aufgegeben hätte, sie keine Lust/Kraft mehr hat dieses "Theater" zum xten mal durchzuspielen. Oder ob sie denkt ich bin ja schliesslich in Therapie (2x in der Woche), der wird das schon mit mir anschauen
Wie haben euere Eltern reagiert?

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19. Dezember 2013 um 19:42

Blöd...
deine frage finde ich interessant...die antwort drauf i blöd
als ich so stark abgenommen hab zwangen sie mich iwann. ich musste neben ihnen essen. sie beauftragten lehrer u.klassenkollegendass ich was zu mir nahm.
dann rutschte ich ins nächste...sie sahen.mich (unmengen)essen und sie waren zufrieden.
so,jetzt arbeite ich seit 2 jahren hart dran,bin schon ein dreiviertl jahr frei (ausser die gedanken,aber die sind erträglich)...und was ist jetzt??????
ich werde von vorne bis hinten kontrolliert: wo ich wann wielang bin und wa ich esse. muss oft aufzähln.was ich alles gegessen hab an nem tag.
ich halts nicht aus. ich kann nocht mehr,ich ess ja normal,mein gott nur weil ich jetzt vegetarier bin heissts ned dass ich qieder in alte muster zurück falle!! und sie kapierens nicht!! ich bin fast 20!!!!!! mich regt das grad sosehr auf. ich möchte mal eine woche NICHT kontrolliert werden! ich mein, wenn ich bei meinem freund bin muss ich mit ihnen 3-7mal telefonieren. ob alles passt,was ich gegessen habe. sie check nicht das alles schlechter wird dadurch un ich getriggert werde wenn sie nicht akzeptieren,dass ich erwachsen bin
ich schaff es nicht,dass ich mir ne wohnung leiste,mach gra matura. mein freund sagt nur er hälts ned aus mi jeden tag zu sehen.
i kann nimmer. ich glaub meine ES ist wegen meinen eltern entstandn....
tut mir leid dass ich so negativ schreibe...war nicht meine absicht

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19. Dezember 2013 um 20:42

Sehr schwieriges aber wichtiges Thema...
... also erst mal kein Elternteil guckt sich das so an und es ist ihm egal. Eure Eltern lieben euch. Sie sind schlicht und einfach überfordert, am Ende und krank vor Angst!

Die einen gehen damit so, die anderen so um.

Meine Eltern haben meine Diät am Anfang belächelt, jedes Mädchen macht schließlich mal eine... als ich immer weniger wurde, wussten zuerst beide nicht was ich genau hatte und was sie tun können. Erst mal totale Hilflosigkeit.

Meine Mutter konnte nicht fassen und begreifen wie ich mir das an tun kann, nichts zu essen. Sie sagte immer, als ich gesehen hab, das du nicht mal mehr dein Lieblingsessen anrührst wusste ich das es schlimm ist. Meine Mum hat sich viel informiert und mir Kliniken rausgesucht, ich hab mich gewehrt , ich wollte nicht. Mich hat sie nicht angeschrien, aber meinen Vater, das er nix tut. Meine Eltern haben oft wegen mir gestritten.

Bin dann freiwillig ins KH. Halbes Jahr danach war ich wieder Rückfällig, nie ein so schlimmer BMI, aber über 10 Jahre lang 15 oder so. Meine Mutter hat am Anfang mit vielen Verboten gearbeitet, hat mit aller Macht versucht mich vor meinem 18 Lebensjahr noch mal in eine Klinik zu schicken. Aber mein Vater hat nie was gegen meinen Willen gemacht, also blieb ich daheim. Mein Mutter hat dann ca 1/2 Jahr nicht mit mir geredet. Mein Vater hat die ES komplett ignoriert. Als ich mit 18 ausgezogen bin, war es besser. Für meinen VAter hatte ich weiterhin nix. Meine Mutter war an guten Tagen nett zu mir an anderen hat sie sehr verletzende Dinge gesagt. "Mit dir gehe ich nicht raus, da schäm ich mich ja... " usw.

Heute weiß ich, das einfach beide totale Angst hatten. Mein Vater wusste sich nicht anders zu helfen, als es zu ignorieren, weil er nicht wusste was er tun soll.

Meine Mutter wusste es auch nicht besser. Sie dachte, wenn sie mir weh tut und mir vor Augen führt was ist, ändere ich was. Sie hatte schlichtweg Angst, wollte es auch nicht mehr an sich ran lassen. Wir hatten vor 3 Jahren sehr gute Gespräche und sie sagte mir. Stell dir vor, wie das für eine Mutter ist, das Kind das man über alles liebt, für das man alles tun würde, bei dessen Geburt man sich geschworen hat, man würde es immer beschützen. . . dieses Kind, hungert sich aus freien Stücken vor deinen Augen zu Tode. Und du kannst nichts tun. Nichts. Machtlos, absolut machtlos...

Mein Vater saß in schlimmen Zeiten Nacht für Nacht an meinem Bett, aus Angst, ich könnte im Schlaf sterben. Gott, wenn ich mir das vorstelle, das muss schlimm gewesen sein. Horror Pur. Die Angst das dein Kind mit gerade mal 15 stirbt...

Ich will damit sagen, versetzt euch mal in eure Eltern. Sie haben einfach nur entsetzliche Angst, das ihr sterben könntet und wissen das wenn ihr es "wollt" , sie es nicht mal verhindern können. Nicht umsonst, die Statistik besagt 6 von 10, das ist verdammt viel.

Ich mach mir heute unheimliche Vorwürfe, klar, ich war krank und habs nicht aus Spaß an der Freude gemacht, aber was ich meinen Eltern für Sorgen gemacht habe, von meinen beiden Geschwistern mal ganz abgesehen. Die ihr junges Leben mit einer schwerst kranken Schwester aufwachsen mussten...

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19. Dezember 2013 um 20:49
In Antwort auf yeva_12360790

Sehr schwieriges aber wichtiges Thema...
... also erst mal kein Elternteil guckt sich das so an und es ist ihm egal. Eure Eltern lieben euch. Sie sind schlicht und einfach überfordert, am Ende und krank vor Angst!

Die einen gehen damit so, die anderen so um.

Meine Eltern haben meine Diät am Anfang belächelt, jedes Mädchen macht schließlich mal eine... als ich immer weniger wurde, wussten zuerst beide nicht was ich genau hatte und was sie tun können. Erst mal totale Hilflosigkeit.

Meine Mutter konnte nicht fassen und begreifen wie ich mir das an tun kann, nichts zu essen. Sie sagte immer, als ich gesehen hab, das du nicht mal mehr dein Lieblingsessen anrührst wusste ich das es schlimm ist. Meine Mum hat sich viel informiert und mir Kliniken rausgesucht, ich hab mich gewehrt , ich wollte nicht. Mich hat sie nicht angeschrien, aber meinen Vater, das er nix tut. Meine Eltern haben oft wegen mir gestritten.

Bin dann freiwillig ins KH. Halbes Jahr danach war ich wieder Rückfällig, nie ein so schlimmer BMI, aber über 10 Jahre lang 15 oder so. Meine Mutter hat am Anfang mit vielen Verboten gearbeitet, hat mit aller Macht versucht mich vor meinem 18 Lebensjahr noch mal in eine Klinik zu schicken. Aber mein Vater hat nie was gegen meinen Willen gemacht, also blieb ich daheim. Mein Mutter hat dann ca 1/2 Jahr nicht mit mir geredet. Mein Vater hat die ES komplett ignoriert. Als ich mit 18 ausgezogen bin, war es besser. Für meinen VAter hatte ich weiterhin nix. Meine Mutter war an guten Tagen nett zu mir an anderen hat sie sehr verletzende Dinge gesagt. "Mit dir gehe ich nicht raus, da schäm ich mich ja... " usw.

Heute weiß ich, das einfach beide totale Angst hatten. Mein Vater wusste sich nicht anders zu helfen, als es zu ignorieren, weil er nicht wusste was er tun soll.

Meine Mutter wusste es auch nicht besser. Sie dachte, wenn sie mir weh tut und mir vor Augen führt was ist, ändere ich was. Sie hatte schlichtweg Angst, wollte es auch nicht mehr an sich ran lassen. Wir hatten vor 3 Jahren sehr gute Gespräche und sie sagte mir. Stell dir vor, wie das für eine Mutter ist, das Kind das man über alles liebt, für das man alles tun würde, bei dessen Geburt man sich geschworen hat, man würde es immer beschützen. . . dieses Kind, hungert sich aus freien Stücken vor deinen Augen zu Tode. Und du kannst nichts tun. Nichts. Machtlos, absolut machtlos...

Mein Vater saß in schlimmen Zeiten Nacht für Nacht an meinem Bett, aus Angst, ich könnte im Schlaf sterben. Gott, wenn ich mir das vorstelle, das muss schlimm gewesen sein. Horror Pur. Die Angst das dein Kind mit gerade mal 15 stirbt...

Ich will damit sagen, versetzt euch mal in eure Eltern. Sie haben einfach nur entsetzliche Angst, das ihr sterben könntet und wissen das wenn ihr es "wollt" , sie es nicht mal verhindern können. Nicht umsonst, die Statistik besagt 6 von 10, das ist verdammt viel.

Ich mach mir heute unheimliche Vorwürfe, klar, ich war krank und habs nicht aus Spaß an der Freude gemacht, aber was ich meinen Eltern für Sorgen gemacht habe, von meinen beiden Geschwistern mal ganz abgesehen. Die ihr junges Leben mit einer schwerst kranken Schwester aufwachsen mussten...

Gänsehaut
Als ich deinen Text durchgelesen habe bekam ich Gänsehaut hope! Es muss für Eltern wirklich unglaublich schwer sein und es tut mir auch leid was ich meiner Mutter antue aber ich verstehe nicht warum sie mein Verhalten jetzt ignoriert, es gibt mir das Gefühl sie hätte mich aufgegeben Gut im Endeffekt ist alles was sie tut irgendwie falsch in meinen Augen, auch strenge Kontrolle fände ich schlimm, aber trotzdem, ich bin verwirrt

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19. Dezember 2013 um 23:55

Mein...
Vater weiß es nicht, ihn geht es auch rein gar nichts an- aber interessieren würde es ihn sowieso auch nicht .

Meiner Mutter habe ich es direkt nach dem "ersten Mal" gesagt, als sie nach Hause kam, weil ich von vornherein verhindern wollte, wieder so tief hinein zu rutschen. Sie war total geschockt darüber, wie viel die FAs beinhielt, hat es aber stumm mit angesehen und mir irgendwann einfach mal so nebenbei einen Zettel mit Adressen von Therapeuten gegeben.

Dann gab es wieder die Tage/Wochen, wo ich rein gar nichts essen konnte.. darunter hat sie richtig gelitten. Es ging von mir mir Zwangseinweisung und Kündung im Job (wenn es dort rauskommen sollte) drohen bis zu vor mir auf die Knie' fallen und in Tränen ausbrechen... das hat mir teils wirklich das Herz gebrochen, sie so zu sehen.

Aber inzwischen habe ich das Gefühl, dass sie es gar nicht mehr richtig ernst nimmt. Wenn ich versuche, das Thema anzuschneiden, guckt sie mich nur kurz an, zurück auf ihre Zeitung und wechselt wie selbstverständlich das Thema und geht kein Stück mehr drauf ein. Habe sie inzwischen auch schon des Öfteren drauf angesprochen, dass ich das Gefühl habe, dass sie es nicht ernst nimmt oder mir teils inzwischen sogar das Gefühl gibt, dass ich mich in was hineinsteiger und sie alles als "nicht so schlimm" sieht und das ist wirklich schlimm für mich.. ich mein, ich hab mich doch nicht umsonst geöffnet. Klar, sie bekommt kaum was mit von meiner ES, weil ich es so gut überspiele. Aber deshalb weiter denken, dass alles in Ordnung ist, wenn ich dann freiwillig rede?

Klar, für Außenstehende ist es nie einfach... sie versucht zwar, sich mir gegenüber zu verhalten, wie ich sie drum gebeten habe, wenns um Essen geht.. aber selbst das klappt so gut wie nie und dann ist sie sogar noch eingeschnappt, wenn ich es ihr 10000x sagen muss.

Nicht einfach das Thema.. da ist es mit meinem Partner um einiges einfacher. Wobei ich bei ihm nicht mal 2x länger im Bad sein- abschließen, oder die Tür zwischen Wohnzimmer und Flur zumachen darf, ohne dass er Angst bekommt, ich könnt mich übergeben. Sagt er mir jedes Mal hinterher.

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20. Dezember 2013 um 0:06
In Antwort auf kenya_12902006

Blöd...
deine frage finde ich interessant...die antwort drauf i blöd
als ich so stark abgenommen hab zwangen sie mich iwann. ich musste neben ihnen essen. sie beauftragten lehrer u.klassenkollegendass ich was zu mir nahm.
dann rutschte ich ins nächste...sie sahen.mich (unmengen)essen und sie waren zufrieden.
so,jetzt arbeite ich seit 2 jahren hart dran,bin schon ein dreiviertl jahr frei (ausser die gedanken,aber die sind erträglich)...und was ist jetzt??????
ich werde von vorne bis hinten kontrolliert: wo ich wann wielang bin und wa ich esse. muss oft aufzähln.was ich alles gegessen hab an nem tag.
ich halts nicht aus. ich kann nocht mehr,ich ess ja normal,mein gott nur weil ich jetzt vegetarier bin heissts ned dass ich qieder in alte muster zurück falle!! und sie kapierens nicht!! ich bin fast 20!!!!!! mich regt das grad sosehr auf. ich möchte mal eine woche NICHT kontrolliert werden! ich mein, wenn ich bei meinem freund bin muss ich mit ihnen 3-7mal telefonieren. ob alles passt,was ich gegessen habe. sie check nicht das alles schlechter wird dadurch un ich getriggert werde wenn sie nicht akzeptieren,dass ich erwachsen bin
ich schaff es nicht,dass ich mir ne wohnung leiste,mach gra matura. mein freund sagt nur er hälts ned aus mi jeden tag zu sehen.
i kann nimmer. ich glaub meine ES ist wegen meinen eltern entstandn....
tut mir leid dass ich so negativ schreibe...war nicht meine absicht

Hast
du denn mal mit deinen Eltern darüber geredet und versucht, ihnen die Situation so zu erklären und dass es durch ihr Verhalten eher wieder schlimmer als besser wird?
Und dein Freund sagt er hält es nicht aus, dich jeden Tag zu sehen? Wie nett.. krass.
Denke aber, wär echt nicht schlecht, wenn du dort aus dem Umfeld raus kommst. Hättest du nicht vielleicht Anspruch auf Bafög o.ä?

Liebe Grüße

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20. Dezember 2013 um 5:07
In Antwort auf tilda_12628623

Hast
du denn mal mit deinen Eltern darüber geredet und versucht, ihnen die Situation so zu erklären und dass es durch ihr Verhalten eher wieder schlimmer als besser wird?
Und dein Freund sagt er hält es nicht aus, dich jeden Tag zu sehen? Wie nett.. krass.
Denke aber, wär echt nicht schlecht, wenn du dort aus dem Umfeld raus kommst. Hättest du nicht vielleicht Anspruch auf Bafög o.ä?

Liebe Grüße

Nee
De glaubn sowieso,dass si mich damals schon "gerettet"habn,als ich wieder anfing zu essen. Seit dem sind vier jahre vergengen,2 davon waren in ner andren extreme,jetzt die 2 arbeitete ich an mir.
Diese ganzen jahre achteten sie zwar schon,ob ich aß,aber nicht so wie jetzt! Grad jetzt,wo ich einen weg gefunden hab,der mir hilft, beginnen sie so rum zu spinnen (entschuldigt,aber ich finde keinen anderen ausdruck dafür ). Ich hab nen bmi von 21,also echt gesund zur abwechslung mal,und die sind der meinung,dass ich mich zu einseitig ernähre,nicht gesun zu wenig. Sie geben mir.essen mit,wenn ich zu meinem freund fahre?!.das isdoch nicht normal?! Der wird mich nicht hungern lassen.?!
Wenn ich versuche mit ihnen zu reden,wird herumgesponnen. Sie sin dann sauer,wenn ich sage ich bin fast 20 und kann das alles allein.
Tja mein freund ist ein ähnliches thema,wenn ichs aber beginne,lieg ich morgn um die zeit noch da und schreib
Dieses bafòg (?) kenn ich nicht,wohne in österreich
Ich kann mich aber trösten:im.juni ist abitur vorbei,dann arbeite ich gleich mal solan wie möglich und zum studiern versuch ich einfach mal,dass ich mir ne wohnung leiste
Danke für deine antwort

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20. Dezember 2013 um 11:36
In Antwort auf maile_12689653

Gänsehaut
Als ich deinen Text durchgelesen habe bekam ich Gänsehaut hope! Es muss für Eltern wirklich unglaublich schwer sein und es tut mir auch leid was ich meiner Mutter antue aber ich verstehe nicht warum sie mein Verhalten jetzt ignoriert, es gibt mir das Gefühl sie hätte mich aufgegeben Gut im Endeffekt ist alles was sie tut irgendwie falsch in meinen Augen, auch strenge Kontrolle fände ich schlimm, aber trotzdem, ich bin verwirrt

Deine Mutter weiß nicht mehr was sie machen soll
sie sieht, das du trotz Hilfe, trotz mehreren Versuchen noch nicht weiter bist. Das die Krankheit noch immer stärker ist. Sie hat dich nicht aufgegeben, nur als Selbstschutz ein wenig resigniert. Das heißt nicht das sie sich nicht sorgt, sie sorgt sich soo sehr, das sie einen Mechanismus entwickelt hat, der bei dir wie ignorieren ankommt.

Sprich noch mal mit ihr, sag ihr, das es leider Gottes normal ist viele Anläufe zu brauchen. Als ich endgültig wieder Anfing zu Essen, glaubte mir am Anfang keiner, das ich es schaffen würde. Aber dann sahen sie es, die ersten Tage ich aß gleich viel, die erste Woche ich aß weiter usw.

Meine Mutter hat mich damals dann total unterstützt, als sie sah, sie kann wieder aktiv etwas tun. Und wenn es darum geht mit mir einzukaufen und gesunde Sachen zu suche, mir normale Portionen zu erklären. Da war sie sofort wieder da, dabei hatte sie sich die letzten 6 Jahre so verhalten wie deine Mutter. . . Sie hat dich nicht aufgegeben! Niemals!

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20. Dezember 2013 um 19:08
In Antwort auf yeva_12360790

Deine Mutter weiß nicht mehr was sie machen soll
sie sieht, das du trotz Hilfe, trotz mehreren Versuchen noch nicht weiter bist. Das die Krankheit noch immer stärker ist. Sie hat dich nicht aufgegeben, nur als Selbstschutz ein wenig resigniert. Das heißt nicht das sie sich nicht sorgt, sie sorgt sich soo sehr, das sie einen Mechanismus entwickelt hat, der bei dir wie ignorieren ankommt.

Sprich noch mal mit ihr, sag ihr, das es leider Gottes normal ist viele Anläufe zu brauchen. Als ich endgültig wieder Anfing zu Essen, glaubte mir am Anfang keiner, das ich es schaffen würde. Aber dann sahen sie es, die ersten Tage ich aß gleich viel, die erste Woche ich aß weiter usw.

Meine Mutter hat mich damals dann total unterstützt, als sie sah, sie kann wieder aktiv etwas tun. Und wenn es darum geht mit mir einzukaufen und gesunde Sachen zu suche, mir normale Portionen zu erklären. Da war sie sofort wieder da, dabei hatte sie sich die letzten 6 Jahre so verhalten wie deine Mutter. . . Sie hat dich nicht aufgegeben! Niemals!

Selbstverantwortung
War heute bei meinem Therapeuten, er meinte meine Mutter übergebe mir jetzt vielleicht die Verantwortung, ich sei alt genug um selber zu entscheiden ob ich essen oder hungern wolle und was ich mit meinem Leben anfangen will. Würde schon Sinn machen, bin ja auch schon Mitte 20, aber es stösst mich halt trotzdem vor den Kopf. Sie spielt dieses "Spiel" nicht mehr mit, und das könnte auf eine Art und Weise auch ganz gut sein, sofern ich es schaffe, Selbstverantwortung zu übernehmen und wieder mit essen anzufangen. Nur kann ich das

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