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Wie lange noch in der selbsterschaffenen Hölle leben?

1. April 2012 um 10:46 Letzte Antwort: 1. April 2012 um 20:22

Hallo ihr Lieben!!!!
Die Frage da oben stelle ich mir irgendwie jeden Tag.
Ich mein ihr kennt dass doch sicher , man weiß über die Konsequenzen der Es bescheid,verleugnet es jedoch sehr gerne so nach dem Motto: mir passiert das nicht etc.
Die ganze Scheiße die sich ständig wiederholt ( bei mir schon 10 Jahre)zunehmen,Rückfall,abnehm en,zunehmen, Rückfall noch mehr abnehmen usw.
Ich frage mich jedesmal wielange das noch so weiter gehen soll und wohin das führt, wie ihr vieleicht auch und jedesmal sagt mir die MS,nach Ostern,nach dem Geburtstag etc,dieses immer wieder nach vorne schieben kennt ihr sicherlich auch aber letzten endes wird es immer wieder das selbe
.Mir hat bis jetzt kein Thera helfen können da der Kritiker in mir genau wusste wie er alles zu verstellen hat um mich bloß weiter zu beherrschen.
Erkannt habe ich dass wir es selber sind die sich das Leben schwer machen,ja wir haben uns diese Hölle selber erschaffen mir der Art wie wie über alles denken.Bei mir ist das auch so dass ich fast alles gemacht habe ( oder immer noch tue) um wenigstens ein mindestmaß an Liebe oder Aufmerksamkeit von den anderen zu erhalten,wie ein kleines nach Liebe hungerndes Kind.
Ein Therapeut sagte einen Satz der sehr wahr ist: Erwarte von anderen nicht was du dir nicht selbst geben kannst. Das stimmt sehr. Ich will das andere mich lieben, "vergewaltige" meinen Körper aber täglich mit hungerkuren Fa etc.Stimmt doch oder? Außerdem sollte man sich selbst alles geben was man sonst von anderen erwartet.
Mir selbst verzeihen ( Fehler machen ist menschlich) mich selber beschenken,mich nicht verstellen um Aufmerksamkeit zu bekommen,und das wichtigste mir selbst ein guter Freund zu sein und zu mir zu stehen so wie ich " eigentlich bin" denn mit mir muss ich mein ganzes Leben verbringen.Keiner geht für mich meinen Weg,das muss ich selber tun.
Und alles was die Es in unserem Kopf sagt müsst ihr hinterfragen.Ist das wirklich eure Meinung oder habt ihr sie Übernommen?Wollt ihr wirklich so über euch denken? Entscheidet euch für neue Gedanken.
Ich bin dabei und es klappt immer besser.

.....Ich wollt jetzt hier keinen zutexten es gibt einfach so vieles was ich erkannt habe das ich jetzt ein Buch hier schreiben könnte....
Ich wollte euch nur sagen dass ihr euchselber aus der Hölle befreien könnt , und das geht,glaubt mir.
Wenn ihr euch selbst liebt und annimmt wird euch das so sehr erfüllen dass ihr nichts mehr braucht...

Eine schönen Sonntag

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1. April 2012 um 11:30

Dein Text hat vieles wahre...
... ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass es sich einfach nicht lohnt zu Hungern (hatte auch 10 Jahre MS).

Ich hatte zwar einen Partner und Freunde und auch so fand cih mein Leben ganz gut, aber doch habe ich gemerkt, das mann mit der Krankheit nicht normal leben kann.

Das wurde mir bewusst als ich über das Thema Kinder nachgedacht habe, wie kann ich Kinder haben, wenn ich nicht richtig Essen kann, was für eine Mutter könnte ich dann sein?

Oder auch, wie kann man erfolgreich im Beruf sein, wenn man darüber nachdenkt, wo man jetzt nachher noch was essen müsste und wann man dann am besten nichts isst oder isst. Man hat auch weniger Kraft und schafft weniger.

Ich musste erst am Ende sein, bis ich germerkt habe, ein richtiges Leben hat man krank nicht.

Denke das ist auch ein Ansatz um mal darüber nachzudenken.

Mir hat das damals sehr geholfen, die ganze ES endlich (nach unendlich vielen missglückten Versuchen) komplett hinter mir zu lassen.

Das können wir alle schaffen, denn wir wissen eigentlich genau, das wir das nicht wirklich wollen, diesen ganzen Teufelskreis.

Wünsche allen viel Erfolg!



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1. April 2012 um 17:02

Hallo (:
ich habe mir deinen Text gerade druchgelesen und ich glaube kaum, dass sich hier irgendjemand ovn dir "zugetextet" fühlt
Denn du schreibst wirklich sehr wahre Sachen und vorallem der Satz deiner Therapeuten hat mich echt zum Nachdenken gebracht, weil der echt sehr wahr ist.
Und mit der Thera ist es bei mir genauso. Ich kann das einfach nicht so ernst nehmen, weil ich genau weiß, dass SIE weiß, wie sich mir gegenüber angemessen zu verhalten hat sozusagen, was sie wann sagen muss. Sie verstellt sich so sehr, ich hasse das. Werde das auch bald abbrechen.
Also, du hast einen wirklich guten und meiner Meinung nach motvierenden Text geschrieben, danke dafür.
Schönen Restsonntag noch,
LG!

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1. April 2012 um 19:44

Gut
dass ihr das auch so findet. Das ganze hört sich auch so einfach und logisch an aber den ersten Schritt muss man immer selber machen,der rest ergibt sich von selber.Man muss sich nur trauen! Interessant ist es auch zu beobachten was es dan in einem denkt wenn man zb. Schokolade gegessen hat. In mir hat es immer gesagt: Schon wieder Süßes du Schwein etc. Ich habe meinem Kritiker dann immer gesagt. schön dass du so denkst aber ich brauche das halt jetzt und ich erlaube es mir.
Um ainen FA zu vermeiden liegt der Schlüssel einfach darin alles bewusst zu essen und wenn es einen Überkommt dann muss man kurz für einen Moment inne halten und sich fragen will ich das jetzt wirklich Und wenn es doch passiert dann auf keinen Fall ien schlechtes Gewissen haben,sagt euch: Der Körper hat es gebraucht als Folge von den Hungerkuren.Die Stimme des Kritikers ist nicht eure .
Ich wünsche euch liebe Mädels so sehr dass ihr aufhört euch selbst als den größten Feind anzusehen. Wenn man gegen sich selbst Kämpft dann kan man nur verlieren und wer kämpfen will der braucht einen Gegner damit er was zu kämpfen hat.Das ist sinnlos.
Schaut euch mal ein Foto von euch mit zwei Jahren an.
Wie perfekt und unverfälscht wart ihr da?
Und was habt ihr jetzt aus dem kleinen,süßen Körper von damals gemacht? Wie sehr habt ihr euch verbiegen lassen von der krankmachenden Gesellschaft?( Beinahe jeder hat heutzutage psychische Probleme) Außen toll,innen kaputt (wie die Models zb)Wie sehr habt ihr die Meinund der anderen Übernommen?
Neee darauf kan ich verzichten

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1. April 2012 um 20:22

Das hast du jetzt so verstanden
wie du wolltest . Was ich wollte ist zu sagen dass die Therapeuten eine gute Unterstützung sind. Wir sind es aber selber die den Weg gehen müssen und aufwachen müssen.Wenn wir es selber nicht wollen dann hilft auch kein Therapeut. Von der Therapie abraten habe ich in keinem Satz erwähnt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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