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Wie bekomme ich meine Angst in den Griff?

16. März um 0:26 Letzte Antwort: 5. April um 15:29

Ich hatte mich lange glücklich geschätzt, weil ich mit der Corona-Krise verhältnismäßig gut klargekommen bin. Soll heißen, dass ich mich zwar immer an die Hygienemaßnahmen gehalten hatte, aber ich hatte diesbezüglich keine nennenswerten Angstzustände. Dann sind die Mutationen gekommen und die Sorgen haben mich eingeholt. Nun will ich schauen, dass ich das eindämme, bevor ein Besuch beim Psychotherapeuten notwendig wird. Daher wollte ich euch fragen, ob ihr Erfahrungen mit natürlichen Mittel wie etwa Lasea gegen Angst habt. Vielen Dank vorab!

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18. März um 20:30

hey, ich verstehe dich sehr gut. momentan geht es mir mit der krise verhältnismäßig gut - war echt schon mal blöder, deshalb kann ich ungefähr erahnen, wie es dir geht. ist alles nicht so einfach und niemand weiß, richtig damit umzugehen... mir hilft es, in solchen zeiten, in denen ich mich sorge, aufzuschreiben, was mich genau beschäftigt. schreiben hilft, den gedanken zu ende zu führen, habe ich mal von einer psychologin gehört. vielleicht fällt dir ja auch eine lösung ein. lasea ist ein gutes, pflanzliches mittel, das mit lavendel gegen ängste hilft. also wäre das sicherlich mal einen versuch wert, finde ich. ich selbst habe es noch nie angewendet, aber eine freundin nimmt das begleitend zu ihrer psychotherapie und ihr geht es gut damit. wenn es mit deinen ängsten nicht bald besser wird, solltest du aber keinesfalls abgeneigt sein, dir psychologische unterstützung zu suchen. ich wünsche dir jedenfalls alles gute und hoffe sehr, dass du dich nicht all zu verrückt machst. aber wie gesagt - ich habe dafür vollstes verständnis, ging mir ähnlich. 

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24. März um 16:38

Vielen Dank für deine Rückmeldung und für dein Mitgefühl! Ich schließe grundsätzlich einen Besuch beim Psychotherapeuten bzw. eine psychologische Unterstützung nicht aus, aber ich möchte eben versuchen, meine Angstzustände so gut wie möglich einzudämmen. Darf ich dich fragen, seit wann deine Freundin diese Maßnahmen durchzieht und wie viele Weichkapseln sie einnimmt?

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26. März um 10:12

Ich bin auch der Meinung, dass psychologische Betreuung echt wichtig ist, so kann man auch immer alles aussprechen, was man so auf dem Herzen hat.


Ein guter Bekannter von mir hat auch lange Zeit Angst gehabt und einfach ein Problem, dass er sehr schläfrig war und kaum Energie hatte, er hat dann das hier ausgestet und das auch vom Arzt mit verfolgen lassen und ihm ging es dann schnell besser.

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27. März um 16:33
In Antwort auf

Vielen Dank für deine Rückmeldung und für dein Mitgefühl! Ich schließe grundsätzlich einen Besuch beim Psychotherapeuten bzw. eine psychologische Unterstützung nicht aus, aber ich möchte eben versuchen, meine Angstzustände so gut wie möglich einzudämmen. Darf ich dich fragen, seit wann deine Freundin diese Maßnahmen durchzieht und wie viele Weichkapseln sie einnimmt?

ja, das verstehe ich. man kann es ja mal für kurze zeit versuchen, selbst in den griff zu bekommen. aber ich denke, man sollte wirklich nicht all zu lange warten, dass man sich unterstützung sucht, wenn es sich nicht wirklich bessert. oft helfen ja auch mehrere maßnahmen, so wie bei meiner freundin. die ist wie gesagt, in psychologischer behandlung und nimmt zusätzlich dazu ein pflanzliches präparat. aktiv vorgegangen gegen ihre ängste ist sie ab september, kurz nach schulstart. ich nehme mal an, sie wird sich bei der dosierung an die vorgegebene menge halten, die in der packungsbeilage steht. bei ihr wurde es dadurch und dass sie sich damit genauer auseinander setzte, besser. sie hat sich dann aber trotzdem dazu entschlossen, sich professionelle hilfe zu suchen, da sie das gefühl hat, es alleine nicht volständig hinzubekommen. also ihr fehlt da momentan einfach die kraft. die psychotherapie macht sie anfang des jahres. 

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2. April um 23:49

@ isabellehera: Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass es bei an einer Schläfrigkeit und einer Energielosigkeit liegen kann, weil zwar weniger als früher, aber dafür fest durchschlafe und es mir auch abseits davon in puncto Energie viel besser als vor einiger Zeit geht. Trotzdem werde ich das mit der Narkolepsie im Hinterkopf behalten. Wie wir auch aus der aktuellen Situation lernen, weiß Mensch nie, was im Leben kommt.

@ elisalein90: Also die Tatsache, dass dieses Mittel deiner Freundin hilft, klingt schon einmal gut. Was ich aber nicht verstanden habe: Ist eine Psychotherapie für die Einnahme eine Voraussetzung bzw. muss man die beiden Ansätze kombinieren, oder kann Mensch es auch separat versuchen?
 

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5. April um 15:29

ja, ich finde es auch gut, dass es meiner freundin mittlerweile besser geht. sie war nämlich sehr von ängsten und sorgen geplagt. lasea hat da gewiss einen beitrag geleistet. in ihrem fall war die psychotherapie auch schon notwendig, weil es sich bei ihr schon um eine angststörung gehandelt hat. aber grundsätzlich ist eine psychotherapeutische behandlung keinesfalls eine voraussetzung für die einnahme dieses mittels, also man kann es auf alle fälle auch separat versuchen. das kommt halt ganz darauf an, wie es einer person geht, also das ist wirklich ganz individuell. viele nehmen es auch auf eigene faust ein und erzielen damit erfolge. man kann es ja auch einfach mal probieren und eventuell nach einer zeit züsätzlich psychologische unterstützung in erwägung ziehen. muss man wirklich beobachten. 

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