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Wie abnehmen, wenn Ernährung schon stimmt und man Sport macht?

3. Juli 2017 um 14:02 Letzte Antwort: 3. Juli 2017 um 14:24

Hallo Leute,

ich habe eben schon eine frage dazu gestellt, wie ich mein optimales Gewicht finde, da gänge Verfahren wie BMI durch meinen Körperbau bei mir nicht aussagekräftig sind.

Nun geht es generell darum ob ihr mir Tipps geben könnt, wie ich gut abnehmen kann...
Ich habe nämlich in den letzen 4 Jahren ganze 30kg (!!!) zugenommen. Wobei ich nicht genau sagen kann wann wie viel, ich weiß nur was ich vor 4 Jahren wog und was ich jetzt wiege. Das war total der Schock, als ich letzten das erste mal auf der Waage stand. Hatte mit einer Zunahme gerechnet, da ich eben schon merklich dicker geworden bin, aber nicht so extrem...  Die letzten Monate ist das Gewicht nicht weiter gestiegen sondern pendelt um ca. 2kg um mein jetziges Gewicht.  

Ist ein längerer Text, aber um mir wirklich helfen zu können muss man ja meine Gewohnheiten kennen.
 
Ernährung: Ich führe darüber in regelmäßigen Abständen immer mal ne Woche Tagebuch und schreibe wirklich alles aufwas ich esse, auch sowas wie 3 Gumibärchen zwischendurch, da bei uns in der Familie verschiedene Krankheiten häufig sind.
Zudem esse ich nur selten Süßen oder Chips, wenig Fleisch (wenn dann Hühnchen), oft Volkornprodukte und viel Gemüse. So kann eine Mahlzeit von mir auch z.B. mal 1/4 Vollkorn-Nudeln und 3/4 grün Bohnen sein (ohne Soße). Zudem gibt es oft Gemüsepfannen und sowas, zwischendurch wenn ich Lust auf was Süßes habe Apfel und sonst gerne mal Gurke oder Paprika oder eben einfach nichts. Süßes und Chips eher mal bei Freunden, oft habe ich gar nichts im Haus.
Alle 1-2 Monate gehe ich mal zu Mc Donalds oder esse fertige Pizza, sonst wird selber gekocht. 
Meine Portionen sind normal groß, nach dem Sport habe ich etwas mehr Hunger, aber eben ganz normale Portionen (laut Arzt).

Auf der Arbeit gibt es eine Kantine wo ich dann auch esse, einfach weil man immer mit der Abteilung isst, das Essen dort ist aber gesund (wenn es nicht gerade Currywurst Pommes gibt), sobieten sie z.B. wenn es Nudeln gibt auch immer normale und Volkorn an und es gibt eine große Salatbar, wo ich immer was als Vorspeise mitnehme. 

Trinken: Ich trinke zwar oft Getränke mit Zucker, da ich Wasser pur einfach nicht runter bekomme und Würgereiz bekomme, wenn ich mich zwinge bis zum Erbrechen (war schon als Kleinkind so, dabei trinken das bei uns alle, durfte deshalb mehrfach ins Krankenhaus weil ich wenn es nur Wasser, stil oder mit Kohlensäure, oder ungesüßten Tee gab trotz Durst nichts getrunken habe bis ich umkippe), aber die Getränke vermische ich mit Wasser. Bei Apfelsaft z.B. 1/3 bis 1/4 Saft und den Rest eben Wasser mit oder ohne Kohlensäure. Süßstoff vertrage ich oft nicht, daher sind zero/light Getränke oder Sirups keine Alternative für mich. 
Daher haben Ärzte schon früh geraten eben dann Getränke mit Zucker zu geben, es nur eben im Auge zu behalten und Säfte zu verdünnen.
Alkohol trinke ich alle paar Monate mal und dann auch nicht viel.

An der Ernährung liegt es also nicht, haben auch die Ärzte bestätigt. Ich esse (bzw. trinke) immer ungefähr die bei meiner Bewegung empfohlene Menge an Kallorien, mal minimal drüber, mal minimal drunter.
Ich habe mal Low-Carb probiert über 2 Monate, da hat sich gar nichts getan.   

Sport früher: In der Oberstufe bin ich jeden Tag (auch im Winter) Fahrrad zur Schule gefahren, weil nachmittags kein Bus mehr in mein Dorf fuhr. Da war ich jeden Tag 40 oder 80 (bei langen Freistunden bin ich nach Hause) Minuten schnell Fahrrad gefahren. Das fehlt nun, da ich arbeite und mit Business Kleidung nicht über matschige Feldwege Rad fahren kann, zudem ist der Weg zum Bahnhof auch weiter. Das ist nun aber schon 3 Jahre her, damals habe ich keinen anderen Sport gemacht, außer Schulsport.    

Sport heute: Ich gehe wenn ich es schaffe ein mal die Woche 1-1,5h schwimmen (also am Stück die Zeit schwimmen, danach noch "spielen", aber das zähl ich nicht mit).  Manchmal ist es auch nur ein mal im Monat, wenn es ganz stressig war oder mich keiner fahren kann, letzte Woche aber sogar zwei mal.

Dazu habe ich von Frühling bis Herbst ein mal die Woche 1h "Ruder"-Training. (nicht dirket Rudern, aber dem vom [Wasser]sport her am ähnlichsten, was bewegung und Kalloienverbrauch betrifft). Wobei wir ungefähr 45-55 Minuten wirklich aktiv sind, dazwischen immer mal kurze Pausen, je nach dem was die Trainerin mit uns macht. 

Achja: Jogge oder so kann ich leider nicht, ich habe eine leichte angeborene Schädigung an der Wirbelsäule die sonst im Alltag oder beim Sport nicht stört, aber beim Joggen nach wenigen Minuten extrem weh tut. Gründe dafür sind unklar, da es sonst ja geht und auch z.B. Trampolinspringen was ja auch Erschütterungen sind keine Probleme bereitet (Erschütterugen als Schmerz-Grund war nämich zu erst die Idee der Ärzte). Manchmal habe ich leichte Beschwerden, aber ich kenn es ja nicht anders. Glaubt mir, 800m Lauf in der Schule war immer der Horror, zumal ich ja in dem Bereich auch keine Kondotion aufbauen kann und es wirklich immer doller weh tut, irgendwann habe ich mich davon befreien lassen... 

Arbeit: Ich bin nun mit dem doch sehr stressigen (körperlich und psychisch) dualen Studium durch und fange bald an "normal" zu arbeiten. Daher habe ich dann mehr Zeit, bin immer an meiem Wohnort und muss eben abends nichts mehr für die Arbeit/Studium machen. Jedoch habe ich eine nur sitzende Tätigkeit im Büro, wobei ich öfter mal aufstehe um zum Drucker zu gehen. Ebenso gehe ich lieber zu Kollegen statt anzurufen und laufe die Treppen immer runter, auch aus dem 5. Stock ins Erdgeschoss. Nur hoch kann ich mich nicht motivieren, wenn es mehr als zwei Stockwerke sind...

Tatsächlich können eben meine Ärzte auf Grund meiner Daten nicht sagen, warum ich so extrem zugenommen habe, Krankheiten wurden schon reihenweise ausgeschlossen... 
Daher kam nur der Tipp möglichst noch mehr Sport zu integrieren. 

Lage: Das Problem hier ist, dass ich sehr dörflich lebe und fast nichts angeboten wird. Nur ein kleiner Fußballverein, aber das ist nichts für mich. Selbst das Schwimmbad ist mit dem Auto über 30 Minuten weg, da komm ich nur hin, wenn ich abgeholt werde oder ein Auto leihen kann. Daher sind Schwimm-Termine oft auch von meiner Schwester abhängig, da sie ein Auto hat. Nach der Arbeit in der Stadt bleiben ist auch eher schwer, weil abends irgendwann keine Busse mehr fahren und viele Kurse dort zu lange gehen. Der "Paddel"-Kurs passt gerade so, da bekomme ich den letzten Bus, da er über die Firma direkt nach Feierabend angeboten wird.


 Da die normalen Ärzte scheinbar an ihre Grenzen kommen und mein Termin beim Facharzt noch lange hin, hatte ich die Idee hier einach mal nach Tipps zu fragen. Mehr als dass sie nicht helfen kann ja nicht passieren. 

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3. Juli 2017 um 14:24

Laut Ärzten und Ernährungtagebuch bin ich aber nicht drüber, sondern es entspricht immer etwa der empfphlenen Tagesmenge (Grundbedarf + durch Sport oder andere Aktivität benötigter Bedarf) und damit sogar unter der für mein Gewicht+Größe empfohlenen pauschalen Tagesmenge. Mal bin ich minimal über, mal etwas unter der errechneten benötigten Menge. Die Ärzte meinten wenn ich noch weniger Esse könnte sich das das auf Dauer nagativ auf Organe auswirken. Zudem würde der Körper dann auf "Hungersnot" schalten und krampfhaft versuchen alles einzulagern. 

Daher müsste ich eigentlich sogar abnehmen, da mein Körper nur die Energie bekommt, die er wirklich braucht oder hätte zumindest mein Gewicht halten müssen, statt so extrem zuzunehmen. 

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