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Wichtig suche Antidepressivaerfahrene

4. Oktober 2007 um 12:55 Letzte Antwort: 9. Oktober 2007 um 10:03

Ich leide schon seit einiger zeit an verlustängsten und anderen Ängsten und heule sehr viel was mir zu schaffen macht da man im alltag schlecht immer heulen kann..
Nun meine Frage,gibt es hier Leute die Antidepressiva nehmen,durch die die Heulkrämpfe wenigstens vermindert wurden?
Bitte postet eure Erfahrungen

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5. Oktober 2007 um 14:18

Jaa...
ich nemhe nun auch schon seid ca einem jahr antidepressiva.mir hat es bis jezt eigentlich schon geholfen.von meinem ständigen heulen und schlecht drauf sein bin ich etwas weggekommen.ich hoffe dass es bei dir auch helfen wird!!!
viel glück
lg

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5. Oktober 2007 um 21:49

Kopf hoch
...ich leide seid dem 19 Lebensjahr an Panickattacken.
Habe damit echt einiges durch...
aber ich kann dir sagen mir gehts gut dank Gesprächstherapie und dem Medi Cipralex.
Gaaaaaaaanz wichtig geh in Therapie den die Medis alleine heilen nicht.
Übrigens Sport hilft ungemein gut----Yoga zb . wenn ich das mache fühle ich mich wie neugeboren..

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9. Oktober 2007 um 1:30

Gib nicht auf.
Hi, gib nicht auf.

Such Dir einen guten Nervenarzt und einen guten Therapeuten.
Ich selbst leide bzw. lebe nun seit ca. 5 Jahren an bzw. mit Depressionen.
Mein Rat für dich ist es geh den Weg mit dem Therapeuten!!! Ich selbst habe eine Zeit lang händeringend nach Hilfe gesucht. Ich bin im Internet auf eine "Therapie" von einem Betroffenen gestoßen der seine "Therapie" vermarktet, fall bloß nicht drauf rein. Kineslogie ist auch Hokus Pokus.

Ich denke das was mir Besten geholfen hat. Ist meine Liebe Ärztin, meine Familie und mein neuer Therapeut und der Gedanke an meine eigene Familie.

Ich kann Dir kein Medikament empfehlen, da jede Depression anders ist. Eine Packung Notfall-Tabletten sind immer gut da die meisten Antidepressiva erst nach ca. 2 Wochen wirken

...Du solltest Dich auch nicht an den ersten Therapeut krallen bei dem Du am schnellsten ein Termin bekommst, Du brauchst jemand dem Du vertraust, wie Deinem besten Freund oder Freundin.

Also gib nicht auf der Weg ist steinig und kann lang werden, wenn Du wie ich nach alternativer Medizin suchst.

und frag dich nicht immer warum ich oder was wenn und sei offen zu Deinen Helfern sprich Arzt und Therapeut.

Ich wünsche Dir viel Erfolg

PS: ...und denk dran es geht vorbei!

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9. Oktober 2007 um 10:03

Nur der 1. Schritt
Antidepressiva sollten nur der 1. Schritt sein, um zur Ruhe zu kommen und den Kreislauf zu durchbrechen. Dann aber sollte als 2. Schritt der Weg in eine Therapie folgen.

Aus eigener Erfahrung kann ich gut verstehen, dass in einer depressiven Phase der Gedanke an ein "Mittelchen" gut tut, das Dir hilft, dieses innere Elend zu verlassen. Eine Dauerlösung ist es aber nicht, denn die Ursachen bleiben bestehen und werden sich erst verändern/verschwinden, wenn Du sie annimmst und -mit Hilfe- bearbeitest.

Ich habe insgesamt (mit Unterbrechung und Therapeutenwechsel) 4 Jahre Therapie gemacht. Es war teilweise sehr schmerzhaft und anstrengend, aber ich fühle dennoch, dass es die beste Entscheidung meines Lebens war. Heute bin ich "heil" und kann mir gut selbst helfen, wenn ich merke, dass die Traurigkeit mal wieder versucht, sich in den Vordergrund zu drängen. Allein hätte ich das nicht geschafft. Antidepressiva waren für mich nur die Krücke, die ich anfangs brauchte, um Kraft und Mut für den weiteren Weg zu sammeln

Ich wünsche Dir- und allen anderen "Depris"- dass Du es schaffst, dieses Lebenstal zu überwinden.

LG
Susa

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