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Wer versteht mich? Brauche Rat...

Letzte Nachricht: 26. Februar 2014 um 12:28
K
katri_12560727
19.02.14 um 7:55

Hallo!

Ich hoffe das mich der ein oder andere verstehen wird und mir vielleicht einen Rat geben kann...

Seit etwas über einem halben Jahr habe ich sehr viel an Gewicht verloren. Durch viel Sport, weniger essen bzw. gesünder essen... das übliche halt.
Ich fühlte mich toll, bis alle Leute im Umkreis anfingen sich Sorgen zu machen und mich bzw. meinen Freund oft ansprachen, ob ich krank sei...
Das führte Zuhause natürlich zu viel Stress und Streit.
Mittlerweile sehe ich es "eigentlich" selbst ein, dass ich zu dünn bin. Mein Freund unterstützt mich sehr, will zwar das ich zunehme, kocht mit mir aber nur gesunde Sachen, damit ich nicht überfordert bin...
Wir waren auch schon bei einer Beratungsstelle, die aber leider nicht auf ES spezialisiert war.
Ich habe es ihm zuliebe gemacht, weil ich ihn sonst verlieren werde.
Mein Sportpensum habe ich auch (so gut wie) eingestellt. Vor 2 Wochen ging ich noch 3-4 mal die Woche joggen. Jetzt max. einmal und dann auch wirklich nur eine kleine Runde (20-25 Minuten). Hauptsache bisschen Bewegung. Danach habe ich meinem Freund natürlich ein schlechtes Gewissen gegenüber... aber ich mache es heimlich, damit es keinen Streit gibt.

Ich schlafe auch immer total schlecht... wache 3-4 mal in der Nacht auf und sofort drehen sich die Gedanken ums Essen!!! Alles dreht sich immer nur ums Essen!!! Es nervt einfach nur...
Ich muss zunehmen, dass weiß ich...habe allerdings nie hunger bzw. Appettit.
Bei einem warmen und gesunden Gericht kommt der Appettit meistens, aber nicht bei normalen Sachen wie Brot, Obst und Gemüse (wovon ich mich hauptsächlich tagsüber ernähre). Da fällt es mir total schwer mich dran zu halten und zu essen...
Mein Freund versteht das ganze natürlich nicht und sagt "Iss doch einfach!" Aber es geht nicht
Wie macht man einem sowas klar ??

Versuche mir auch Pläne aufzustellen... die halte ich auch meistens ein, aber sie bestehen meistens aus gesunden Sachen. Das man davon nicht zunehmen kann weiß ich auch... aber ich kriege es einfach nicht hin, dass ich auf "ungesundes" Lust bekomme... Denke dann immer sofort an Fett, Kalorien und und und...

Es ist ein Teufelskreis

Mein Freund versucht immer schon ein Schokocrossaint mitzubringen oder andere Sachen wie Pudding... aber ich komme einfach nicht dagegen an, weil ich keinen Appetit habe.
Früher habe ich so gerne gegessen, aber die angst, dass ich wieder zunehme besteht...

Kennt ihr meine Situation?
Würde mich über Antworten freuen.

Liebe Grüße

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I
idith_12308787
19.02.14 um 14:06

Hallo
Es ist sehr gut, dass du den teufelskreis durchbrechen willst! Und ich verstehe dich total! Aber da alleine wieder raus zu kommen ist schwierig. Ich würde mir sofort hilfe holen bei einem psychologen, beratungsstelle etc. Die kennen sich da super aus, verstehen dich und können dir helfen, die probleme die hinter der essstörung und die essstörung selbst zu überwinden. Es lohnt sich definitiv! Am anfang habe ich mich auch geweigert, bestimmte nahrungsmittel zu essen und bestimmte mengen, auch wenn ich zunehmen wollte. Ich konnte eifach nicht. Keinen appetit, irgendwelche ausreden, usw. Abet irgendwann kam der knackpunkt und ich habe nach und nach immer mehr lebensmittel intigriert. Am anfang hatte ich schrwckliche angst unubterbrochen zuzunehmen, die kontrolle zu verlieren. Aber irgendwann hat fdeses gefühl nachgelassen, weil ich gemerkt habe dass nichts passiert und ich nicht unendlich viel und schnell zunehme. Und so habe ich immer mehr lebensmittel dazugenommen und die angst überwunden. Dies gelang mir aber erst mit therapie. Vielleicht baust du auch immer mehr leensmittel nach und nach in deinen plan ein. Z.b. Käse, nüsse,... Es muss ja nicht sofort schokolade sein. Für andere ist es wiederrum besser sofort alles wieder zu essen. Das ist eben individuell verschieden würde ich sagen.
Alles gute

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macey_12647001
19.02.14 um 18:05

Hey
Das erste, was ich dachte : Wieso nur willst du zunehmen...
Wie viel wiegst du denn? Wenn es nicht gerade so wenig ist, dass du bei einem BMI von 16 bist, sollte das ja kein Thema sein. Wenns nur knapp durnter ist, ja und? Darf nichtr weniger werden, aber viele sind von vorn herein schon untergewichtig wegen schnellem Stoffwechsel oder ähnlichem. Und wenn du schon sagst, du kriegst Appetit bei warmem Essen, dann mach dir kalorienreiches warmes Essen! Chinesisch essen eignet sich da enorm gut. Oder Nudeln mit creme-Soße, Sahne dazu oder Schmelzkäse. Ist alles fettig und hat viel kalorien. Lass es deinen Freund kochen (dafür sind die schließlich auch immer gut! ) und du weißt am Ende nicht, wie viel drin ist.
Aber es wird schon einen Grund haben, dass du abgenommen hast. Also pass auf, dass wenn du zunimmst, du nicht in einen Mager-Wahn zurückfällst und es schlimmer wird.
Und im Ende geht es gar nicht darum, was die anderen sagen, sondern darum, wie du das siehst. Ich find es von deinem Freund zwar gut, dass er sich Sorgen macht, aber dass du schreibst, dass du ihn sonst verlierst, dann ist das echt mies von ihm. Er soll dich so lieben wie du bist und nicht sagen "nee, du bist mir zu dünn dich will ich nicht". Das geht gar nicht. Er soll dir helfen, wie er es augenscheinlich ja auch tut und dich unterstützen, aber wenn du sagst, du musst zunehmen, damit er bei dir bleibt, ist er auch nur einer der vielen, die Druck aufbauen.

Du musst dich wohlfühlen. Und deswegen musst du wissen, ob du so bleiben willst oder mehr wiegen. Wenn es dir schon schlecht geht, wenn du sport machst, weil andere das doof finden, dann ist das genauso schlimm wie dünn zu bleiben.
Aber ich glaube, das wichtigste dabei ist tatsächlich, wo du Gewichts- und BMI-mäßig im Moment liegst...

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K
katri_12560727
20.02.14 um 7:52

Ja...
Vielen Dank schon mal für eure Antworten!!!

Also ich bin 1,59m groß und wiege nun 45Kg.
Vor einem Jahr wog ich um die 63-65Kg ! Das war eindeutig zu viel... da hatte ich zwar frauliche Rundungen, die nun irgendwie weg sind, aber egal. Ich fühle mich gut und das ist doch die Hauptsache?
Alle sehen halt nur den krassen Unterschied, dass ich sooo viel abgenommen habe. Die Klamotten machen es einem aber auch nicht gerade leichter "schön" auszusehen, weil viele halt noch zu groß sind und schlabbern...

Peton: eigentlich hast du recht. Mein Freund sollte mich so nehmen wie ich bin. Finde es ja lieb von ihm, dass er mich unterstützen will, aber er macht es halt gleich so krass ...
"Starrt" mich an und sagt, dass ich mittlerweile aussehe wie ein Kind (bin 24). Sagt immer "Überall nur Knochen" ... kauft Süßigkeiten... kocht aber wiederrum für mich "gesund" und es gibt auch oft nur Salat und oder Wok, was ja nicht fettig ist.

Mich stört es einfach, dass ich mich so nach ihm richten soll... das wird mir von Tag zu Tag mehr bewusst. Ich schrenke mich mehr ein... dadurch das ich weniger Sport mache habe ich natürlich auch das Gefühl, dass ich weniger Essen darf.
Dann sehe ich einen Schokoriegel und denke "Gut, den isst du nun damit du zunimmst!" aber im nächsten Moment "Ach ne, wir kochen ja heute Abend und bewegen uns dann ja auch nicht mehr... nur ab aufs Sofa... lässt es doch lieber sein...!"

Ach man, ich weiß es auch einfach nicht...

Für eine Therapie fühle ich mich noch nicht bereit, weil ich denke, dass ich noch nicht sooo krank bin.
Bzw. will ich ja im inneren gar nicht zunehmen... nur weil andere es wollen... dann bringt eine Therapie doch auch nichts??

Klar bin ich nicht Gesund, aber es ist bei mir auch noch nicht so ausgeprägt wie bei anderen.
Wenn: Psychater oder Psychologen? Kenne mich da nicht so mit aus...

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nuha_12700736
20.02.14 um 9:06
In Antwort auf macey_12647001

Hey
Das erste, was ich dachte : Wieso nur willst du zunehmen...
Wie viel wiegst du denn? Wenn es nicht gerade so wenig ist, dass du bei einem BMI von 16 bist, sollte das ja kein Thema sein. Wenns nur knapp durnter ist, ja und? Darf nichtr weniger werden, aber viele sind von vorn herein schon untergewichtig wegen schnellem Stoffwechsel oder ähnlichem. Und wenn du schon sagst, du kriegst Appetit bei warmem Essen, dann mach dir kalorienreiches warmes Essen! Chinesisch essen eignet sich da enorm gut. Oder Nudeln mit creme-Soße, Sahne dazu oder Schmelzkäse. Ist alles fettig und hat viel kalorien. Lass es deinen Freund kochen (dafür sind die schließlich auch immer gut! ) und du weißt am Ende nicht, wie viel drin ist.
Aber es wird schon einen Grund haben, dass du abgenommen hast. Also pass auf, dass wenn du zunimmst, du nicht in einen Mager-Wahn zurückfällst und es schlimmer wird.
Und im Ende geht es gar nicht darum, was die anderen sagen, sondern darum, wie du das siehst. Ich find es von deinem Freund zwar gut, dass er sich Sorgen macht, aber dass du schreibst, dass du ihn sonst verlierst, dann ist das echt mies von ihm. Er soll dich so lieben wie du bist und nicht sagen "nee, du bist mir zu dünn dich will ich nicht". Das geht gar nicht. Er soll dir helfen, wie er es augenscheinlich ja auch tut und dich unterstützen, aber wenn du sagst, du musst zunehmen, damit er bei dir bleibt, ist er auch nur einer der vielen, die Druck aufbauen.

Du musst dich wohlfühlen. Und deswegen musst du wissen, ob du so bleiben willst oder mehr wiegen. Wenn es dir schon schlecht geht, wenn du sport machst, weil andere das doof finden, dann ist das genauso schlimm wie dünn zu bleiben.
Aber ich glaube, das wichtigste dabei ist tatsächlich, wo du Gewichts- und BMI-mäßig im Moment liegst...

Ich finde
es jedenfalls toll,dass dich dein freund so unterstützt.ich glaube er kocht gesund,weil er dich a. nicht überfordern will und b. es ist für manche menschen einfacher,wenn sie sehen dass ihre partnerin isst.dann ist es für die egal,was.meine mutter hatte auch oft gemüse extra gemacht.sie meinte,dass ich so wenigstens mehr essen würde.also eine rücksicht,die nicht böse gemeint ist.versuche ihm doch von dir aus,gerichte vorzuschlagen.solches,dass dir beim zunehmen hilfst.weiss dein freund,dass der appetit bei dir wahrscheinlich an die angst vor dem zunehmen gekoppelt ist?oder sagst du ihm nur,dass du keinen appetit hast.
und by the way,ich finde es heikel zu sagen,dass zunehmen ab bmi 16 zu betrachten ist.man kann,soll oder darf auch mit bmi 18,19,20 usw. zunehmen.es gibt da keine regel.je tiefer das ug,desto weiter entfernt vom ng.aber mein körper streikte auch noch bei bmi 18. und erst wieder wohlgefühlt mit bmi ab 20.lg

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macey_12647001
20.02.14 um 14:09
In Antwort auf katri_12560727

Ja...
Vielen Dank schon mal für eure Antworten!!!

Also ich bin 1,59m groß und wiege nun 45Kg.
Vor einem Jahr wog ich um die 63-65Kg ! Das war eindeutig zu viel... da hatte ich zwar frauliche Rundungen, die nun irgendwie weg sind, aber egal. Ich fühle mich gut und das ist doch die Hauptsache?
Alle sehen halt nur den krassen Unterschied, dass ich sooo viel abgenommen habe. Die Klamotten machen es einem aber auch nicht gerade leichter "schön" auszusehen, weil viele halt noch zu groß sind und schlabbern...

Peton: eigentlich hast du recht. Mein Freund sollte mich so nehmen wie ich bin. Finde es ja lieb von ihm, dass er mich unterstützen will, aber er macht es halt gleich so krass ...
"Starrt" mich an und sagt, dass ich mittlerweile aussehe wie ein Kind (bin 24). Sagt immer "Überall nur Knochen" ... kauft Süßigkeiten... kocht aber wiederrum für mich "gesund" und es gibt auch oft nur Salat und oder Wok, was ja nicht fettig ist.

Mich stört es einfach, dass ich mich so nach ihm richten soll... das wird mir von Tag zu Tag mehr bewusst. Ich schrenke mich mehr ein... dadurch das ich weniger Sport mache habe ich natürlich auch das Gefühl, dass ich weniger Essen darf.
Dann sehe ich einen Schokoriegel und denke "Gut, den isst du nun damit du zunimmst!" aber im nächsten Moment "Ach ne, wir kochen ja heute Abend und bewegen uns dann ja auch nicht mehr... nur ab aufs Sofa... lässt es doch lieber sein...!"

Ach man, ich weiß es auch einfach nicht...

Für eine Therapie fühle ich mich noch nicht bereit, weil ich denke, dass ich noch nicht sooo krank bin.
Bzw. will ich ja im inneren gar nicht zunehmen... nur weil andere es wollen... dann bringt eine Therapie doch auch nichts??

Klar bin ich nicht Gesund, aber es ist bei mir auch noch nicht so ausgeprägt wie bei anderen.
Wenn: Psychater oder Psychologen? Kenne mich da nicht so mit aus...

BMI und so
Im Moment hast du fast denselben BMI wie ich. Keine Ahnung, inwieweit man das vergleichen kann wegen Muskeln und so, aber ich finde, das ist noch voll okay! Klar, es ist im Untergewicht, aber es hält sich noch in Grenzen. Versuch doch einfach, bis 18 dann ist auch gut. Meine Cousine war magersüchtig und da ist das auch so. Dadurch habe ich mir ein paar Dokus anesehen, in denen viele Kliniken, ES-Kranke und auch die Ärzte/Psychiater sagen, geringes Untergewicht ist okay, nur starkes eben nicht.
Und da bist du ja momentan nicht, da du ja auch versuchst, normal zu essen. Wie wäre es, wenn du ihm einfach mal sagst, du, find ic hgut dass du das machst, aber mach mir keinen Stress!
Und prinzipiell unterstützt er dich mit dem gesund kochen auf zweierlei weise. Einmal hilft er dir zu essen, aber andererseits unterstützt er den Gewichtsverlust, indem er kalorienarm kocht. Das solltest du ihm auch sagen. Wenn er da mal nen Pott sahne dazutut oder so musst du das ja nicht gleich sehen, aber dafür essen. Das könnte schon helfen.
Ich würde einen Psychotherapeuten empfehlen. Psychiater sind in erster Linie für die Medikamente zuständig und viele bieten keine Therapie an. Oder du nimmst einen der beides macht. Aber oftmals reichen Psychiater nicht aus, da sie tatsächlich nur medikamentös behandeln. Bei einer richtigen ES hilft nur Verhaltens- oder Gesprächstherapie und das gibt es bei den meisten Psychiatern nicht. Viele richtig Kranke brauchen die ärztliche Betreuung zusätzlich wegen den Blutwerten, Herzbeschwerden und andere Probleme durch zu starkes Untergewicht, aber ich denke mal, so weit bist du noch lange nicht, daher würde eine Psychotherapie schon reichen. Oder versuch es doch mal bei einer Ernährungsberaterin. Das könnte in deinem Fall vielleicht schon enorm viel ausmachen!

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selver_11957295
20.02.14 um 14:40
In Antwort auf macey_12647001

BMI und so
Im Moment hast du fast denselben BMI wie ich. Keine Ahnung, inwieweit man das vergleichen kann wegen Muskeln und so, aber ich finde, das ist noch voll okay! Klar, es ist im Untergewicht, aber es hält sich noch in Grenzen. Versuch doch einfach, bis 18 dann ist auch gut. Meine Cousine war magersüchtig und da ist das auch so. Dadurch habe ich mir ein paar Dokus anesehen, in denen viele Kliniken, ES-Kranke und auch die Ärzte/Psychiater sagen, geringes Untergewicht ist okay, nur starkes eben nicht.
Und da bist du ja momentan nicht, da du ja auch versuchst, normal zu essen. Wie wäre es, wenn du ihm einfach mal sagst, du, find ic hgut dass du das machst, aber mach mir keinen Stress!
Und prinzipiell unterstützt er dich mit dem gesund kochen auf zweierlei weise. Einmal hilft er dir zu essen, aber andererseits unterstützt er den Gewichtsverlust, indem er kalorienarm kocht. Das solltest du ihm auch sagen. Wenn er da mal nen Pott sahne dazutut oder so musst du das ja nicht gleich sehen, aber dafür essen. Das könnte schon helfen.
Ich würde einen Psychotherapeuten empfehlen. Psychiater sind in erster Linie für die Medikamente zuständig und viele bieten keine Therapie an. Oder du nimmst einen der beides macht. Aber oftmals reichen Psychiater nicht aus, da sie tatsächlich nur medikamentös behandeln. Bei einer richtigen ES hilft nur Verhaltens- oder Gesprächstherapie und das gibt es bei den meisten Psychiatern nicht. Viele richtig Kranke brauchen die ärztliche Betreuung zusätzlich wegen den Blutwerten, Herzbeschwerden und andere Probleme durch zu starkes Untergewicht, aber ich denke mal, so weit bist du noch lange nicht, daher würde eine Psychotherapie schon reichen. Oder versuch es doch mal bei einer Ernährungsberaterin. Das könnte in deinem Fall vielleicht schon enorm viel ausmachen!

Hallo Peyton,
Anorexie verniedlichende Beiträge sind in diesem Forum nicht erlaubt. Ziel der Heilbehandlung einer Essstörung ist das Erreichen des Normalgewichts, nicht das Verharren im Untergewicht. Wie kommst du eigentlich darauf, dass Gratina nicht anorektisch ist? Nur weil sie versucht, normal zu essen ohne es zu schaffen? Selbstverständlich ist auch für Gratina die Gewichtszunahme ein Thema und nicht erst bei einem BMI unterhalb von 16. Gratina weiß selbst, dass sie zunehmen muss. Versuch nicht, ihr das auszureden. Solche Beiträge sind völlig inakzeptabel.

LG Nus

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macey_12647001
20.02.14 um 15:29

So...
...habe ich das allerdings nicht gemeint, auch wenn es vielleicht so klingt! Ich habe wohl ihren Beitrag anders verstanden als ihr, das könnt ihr mir nicht vorwerfen. Es geht wohl aber auch darum, dass es ihr nicht schlecht geht oder? Darum habe ich ja auch mein Wissen über die Möglichkeiten im Folgenden erklärt. Ich habe lediglich geschrieben, dass es erstmal okay ist, wenn man da bleibt, besser, als wenn man weiter abnimmt. Und solange sie noch so enorme Schwierigkeiten hat mit dem Zunehmen? Nachher nimmt sie 500g zu und plötzlich sinkt es um 5 Kilo ab, da ist doch besser, ersteinmal zu verharren oder?
Zumal das nicht MEINE Meinung ist sondern die der Ärzte aus verschiedenen Quellen, die sagen, leichtest Untergewicht ist besser als starkes.
Eine Freundin von mir hat seit sie geborenist chronisches Untergewicht, weil sie einfach so dünn gebaut ist. Sie hatte nie irgendeine Art von Essstörung oder hat falsch gegessen. Teilweise hat sie das dreifache von normalen Portionen gegessen und hatte trotzdem nen BMI von 18. Das war bei den Ärzten auch kein Thema, sie hat da Rücksprache gehalten. Ich verniedliche hier nicht Magersucht, wenn meine Cousine beinahe daran gestorben wäre. Ich versuche nur, nicht wie all die zu klingen, die ihr den Stress mit dem Zunehmen machen. Das ist nämlich oftmals kontraproduktiv, wie ich - bereits erwähnt - auch an meiner cousine gesehen hab.Und das mit der 16 war ein BEISPIEl, schonmal davon was gehört? Ich hätte auch 16.5 oder 15 oder 14 schreiben können, darum ging es gar nicht. Das klang vielleicht für Leute, die allergisch auf Verherrlichung und Hochpreisung von Anorexie reagieren, so, so war es aber sicher nicht gemeint.
Vielleicht schonmal bemerkt, dass ich auch Tipps zum Zunehmen gegeben habe? Darüber lest ihr natürlich hinweg. Ist wohl die Frage, ob man wen unterstützt indem man sagt, geh es langsam an und zu sagen, es ist okay, wenn es länger dauert und man mal wo steckenbleibt, als wenn man ständig Druck aufbaut, zunehmen, zunehmen, zunehmen. Davon hat meine Cousine so viel durchgemacht im letzten Jahr und sie hat mir ständig geschrieben, wie schrecklich das für sie ist, dass alle immer wollen, dass sie zunimmt und ihr Stress machen, wenn es mal nur 300g in der Woche waren. Ist das etwa besser? Ich denke nicht.

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almut_12568059
20.02.14 um 15:56
In Antwort auf macey_12647001

So...
...habe ich das allerdings nicht gemeint, auch wenn es vielleicht so klingt! Ich habe wohl ihren Beitrag anders verstanden als ihr, das könnt ihr mir nicht vorwerfen. Es geht wohl aber auch darum, dass es ihr nicht schlecht geht oder? Darum habe ich ja auch mein Wissen über die Möglichkeiten im Folgenden erklärt. Ich habe lediglich geschrieben, dass es erstmal okay ist, wenn man da bleibt, besser, als wenn man weiter abnimmt. Und solange sie noch so enorme Schwierigkeiten hat mit dem Zunehmen? Nachher nimmt sie 500g zu und plötzlich sinkt es um 5 Kilo ab, da ist doch besser, ersteinmal zu verharren oder?
Zumal das nicht MEINE Meinung ist sondern die der Ärzte aus verschiedenen Quellen, die sagen, leichtest Untergewicht ist besser als starkes.
Eine Freundin von mir hat seit sie geborenist chronisches Untergewicht, weil sie einfach so dünn gebaut ist. Sie hatte nie irgendeine Art von Essstörung oder hat falsch gegessen. Teilweise hat sie das dreifache von normalen Portionen gegessen und hatte trotzdem nen BMI von 18. Das war bei den Ärzten auch kein Thema, sie hat da Rücksprache gehalten. Ich verniedliche hier nicht Magersucht, wenn meine Cousine beinahe daran gestorben wäre. Ich versuche nur, nicht wie all die zu klingen, die ihr den Stress mit dem Zunehmen machen. Das ist nämlich oftmals kontraproduktiv, wie ich - bereits erwähnt - auch an meiner cousine gesehen hab.Und das mit der 16 war ein BEISPIEl, schonmal davon was gehört? Ich hätte auch 16.5 oder 15 oder 14 schreiben können, darum ging es gar nicht. Das klang vielleicht für Leute, die allergisch auf Verherrlichung und Hochpreisung von Anorexie reagieren, so, so war es aber sicher nicht gemeint.
Vielleicht schonmal bemerkt, dass ich auch Tipps zum Zunehmen gegeben habe? Darüber lest ihr natürlich hinweg. Ist wohl die Frage, ob man wen unterstützt indem man sagt, geh es langsam an und zu sagen, es ist okay, wenn es länger dauert und man mal wo steckenbleibt, als wenn man ständig Druck aufbaut, zunehmen, zunehmen, zunehmen. Davon hat meine Cousine so viel durchgemacht im letzten Jahr und sie hat mir ständig geschrieben, wie schrecklich das für sie ist, dass alle immer wollen, dass sie zunimmt und ihr Stress machen, wenn es mal nur 300g in der Woche waren. Ist das etwa besser? Ich denke nicht.

Du hast geschrieben...
... dass ihr Untergewicht "noch ok" ist. Ihr BMI ist unter 18! Was erlaubst du dir also, das zu schreiben? Und noch schlimmer die Aussage, so um die 16 sei auch voll ok.

Sorry, geht gar nicht! NUS und losgelassen haben vollkommen recht! Immer diese "ach-du-bist-ja-noch-nicht-gefährdet"-Beiträge. Kümmer dich um und beurteile DEINE Gesundheit (und nicht die anderer).

Zudem machst du die Krankheit an einer Zahl, dem BMI nämlich, fest.

Unwissender gehts nicht, echt.

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macey_12647001
20.02.14 um 16:22
In Antwort auf almut_12568059

Du hast geschrieben...
... dass ihr Untergewicht "noch ok" ist. Ihr BMI ist unter 18! Was erlaubst du dir also, das zu schreiben? Und noch schlimmer die Aussage, so um die 16 sei auch voll ok.

Sorry, geht gar nicht! NUS und losgelassen haben vollkommen recht! Immer diese "ach-du-bist-ja-noch-nicht-gefährdet"-Beiträge. Kümmer dich um und beurteile DEINE Gesundheit (und nicht die anderer).

Zudem machst du die Krankheit an einer Zahl, dem BMI nämlich, fest.

Unwissender gehts nicht, echt.

Ich habe nicht
geschrieben, ein BMI von 16 ist okay! Ich habe genau das gegenteil geschrieben, das ist furchtbar! Und was erlaubst du dir bitte?? Wenn mir eine Therapeutin sagt, unter 18 ist grenzwertig, unter 17 geht nicht mehr, da muss man eingewiesen werden und ich das so weitergebe, kannst du nicht behaupten ich würde mir hier irgendwas erlauben!

Und ALLE Ärzte machen das am BMI fest, dafür gibt es den. Und dann sag mir doch, wie viele Verwandte hast du, die an Anorexie leiden? Du sagst mir, ich sei unwissend. Aber ich kenne wohl mehr kranke in dem Bereich, als du. Und wenn ich recht sehe, bin ich von euch die einzige, die auch produktive Tipps gegeben hat. Ich habe ihr geschrieben, welche proffessionellen Möglichkeiten sie hat.
Und dafür, dass sie überhaupt isst und keinen sport mehr macht ist das okay. Hätte sie jetzt gesagt, sie würde, wie viele Anorexie-Kranke, nur drei Löffel Haferflocken und nen Jogurt am Tag essen, dann ist das bestimmt nicht okay! Aber sie gibt sich Mühe und so schnell, wie alle das wollen, geht das nunmal nicht. Ein richtiges Therapiekonzept besteht langfristig aus der Genesung und einem gesunden Körpergewicht. Aber MOMENTAN sieht es mir eher so aus, als würde wirklich jeder versuchen, ihr Stress zu machen, dass sie doch zunehmen muss, sonst verliert sie auch noch ihren Freund. DAS geht gar nicht!
Und momentan ist es wichtig, dass sie sich wohlfühlt. Und ihr geht es beschissen, merkst du das nicht? Und ihr dann auch noch zu sagen, hey, du musst aber zunehmen und bist voll anorektisch. Das hilft ihr mal gar nicht. Ich habe genau das getan, was die Vorgänger auch getan haben, Mut zugesprochen. Und es ging nicht darum, ihr zu sagen, "Hey, dein Gewicht ist okay, bleib doch so", nein, es ging darum, ihr zu sagen, dass sie sich keinen Stress machen soll, dass sie längerfristig zunehmen muss, aber nicht sofort, weil sie nunmal nicht an der lebensbedrohlichen Grenze schwebt.

"Versuch doch einfach, bis 18 dann ist auch gut", heißt nicht, das reicht, sondern dann hast du auch schonmal was geschafft! "Und da bist du ja momentan nicht, da du ja auch versuchst, normal zu essen" bezieht sich auf das zuvor genannte starke Untergewicht. Und da ist sie tatsächlich nicht! Ich weiß gar nicht, was euer Problem ist!
Jedes Mal, wenn auf meine Cousine Druck ausgeübt wurde, dass sie doch mehr essen und schneller zunehmen soll, hat sie prompt abgenommen. Selbst ihre Eltern mussten zu ihrer Therapeutin, damit sie damit aufhören! Und jetzt kommt ihr, und versucht hier, Leute schlecht zu machen die sagen, langsam vorwärts oder stehen bleiben, anstatt schnell rückwärts ist besser als gar nichts tun?! Entschuldigung, aber gehts euch noch gut?! Für Anorexiekranke ist es enorm schwer, aus diesem, wie sie sagte, "Teufelskreis" auszubrechen. Es gibt Mädchen, die haben eine FA (was für "normale" Menschen eine normal große Mahlzeit ist) und schreiben sich dann vor, 35 Stunden am Stück nix zu essen! Dann lieber eine kleinere Portion essen und sich Stück für Stück voranzutreiben.
Hätte jetzt ein Arzt direkt geschrieben, was ich geschrieben hab, dann hättet ihr bestimmt nicht so eine große Klappe.

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katri_12560727
21.02.14 um 12:17
In Antwort auf macey_12647001

Ich habe nicht
geschrieben, ein BMI von 16 ist okay! Ich habe genau das gegenteil geschrieben, das ist furchtbar! Und was erlaubst du dir bitte?? Wenn mir eine Therapeutin sagt, unter 18 ist grenzwertig, unter 17 geht nicht mehr, da muss man eingewiesen werden und ich das so weitergebe, kannst du nicht behaupten ich würde mir hier irgendwas erlauben!

Und ALLE Ärzte machen das am BMI fest, dafür gibt es den. Und dann sag mir doch, wie viele Verwandte hast du, die an Anorexie leiden? Du sagst mir, ich sei unwissend. Aber ich kenne wohl mehr kranke in dem Bereich, als du. Und wenn ich recht sehe, bin ich von euch die einzige, die auch produktive Tipps gegeben hat. Ich habe ihr geschrieben, welche proffessionellen Möglichkeiten sie hat.
Und dafür, dass sie überhaupt isst und keinen sport mehr macht ist das okay. Hätte sie jetzt gesagt, sie würde, wie viele Anorexie-Kranke, nur drei Löffel Haferflocken und nen Jogurt am Tag essen, dann ist das bestimmt nicht okay! Aber sie gibt sich Mühe und so schnell, wie alle das wollen, geht das nunmal nicht. Ein richtiges Therapiekonzept besteht langfristig aus der Genesung und einem gesunden Körpergewicht. Aber MOMENTAN sieht es mir eher so aus, als würde wirklich jeder versuchen, ihr Stress zu machen, dass sie doch zunehmen muss, sonst verliert sie auch noch ihren Freund. DAS geht gar nicht!
Und momentan ist es wichtig, dass sie sich wohlfühlt. Und ihr geht es beschissen, merkst du das nicht? Und ihr dann auch noch zu sagen, hey, du musst aber zunehmen und bist voll anorektisch. Das hilft ihr mal gar nicht. Ich habe genau das getan, was die Vorgänger auch getan haben, Mut zugesprochen. Und es ging nicht darum, ihr zu sagen, "Hey, dein Gewicht ist okay, bleib doch so", nein, es ging darum, ihr zu sagen, dass sie sich keinen Stress machen soll, dass sie längerfristig zunehmen muss, aber nicht sofort, weil sie nunmal nicht an der lebensbedrohlichen Grenze schwebt.

"Versuch doch einfach, bis 18 dann ist auch gut", heißt nicht, das reicht, sondern dann hast du auch schonmal was geschafft! "Und da bist du ja momentan nicht, da du ja auch versuchst, normal zu essen" bezieht sich auf das zuvor genannte starke Untergewicht. Und da ist sie tatsächlich nicht! Ich weiß gar nicht, was euer Problem ist!
Jedes Mal, wenn auf meine Cousine Druck ausgeübt wurde, dass sie doch mehr essen und schneller zunehmen soll, hat sie prompt abgenommen. Selbst ihre Eltern mussten zu ihrer Therapeutin, damit sie damit aufhören! Und jetzt kommt ihr, und versucht hier, Leute schlecht zu machen die sagen, langsam vorwärts oder stehen bleiben, anstatt schnell rückwärts ist besser als gar nichts tun?! Entschuldigung, aber gehts euch noch gut?! Für Anorexiekranke ist es enorm schwer, aus diesem, wie sie sagte, "Teufelskreis" auszubrechen. Es gibt Mädchen, die haben eine FA (was für "normale" Menschen eine normal große Mahlzeit ist) und schreiben sich dann vor, 35 Stunden am Stück nix zu essen! Dann lieber eine kleinere Portion essen und sich Stück für Stück voranzutreiben.
Hätte jetzt ein Arzt direkt geschrieben, was ich geschrieben hab, dann hättet ihr bestimmt nicht so eine große Klappe.

...
Hey Peyton: vielen Dank!
Du verstehst mich wirklich und sagst genau das, was richtig ist!
Alle machen mir einfach nur Stress und setzen mich unter Druck! Das siehst du genau richtig.
Und ja, ich esse wieder normal in kleinen Mengen. Finde auch, dass es besser ist als nichts !

Danke für deine Tipps !

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almut_12568059
21.02.14 um 12:46
In Antwort auf macey_12647001

Ich habe nicht
geschrieben, ein BMI von 16 ist okay! Ich habe genau das gegenteil geschrieben, das ist furchtbar! Und was erlaubst du dir bitte?? Wenn mir eine Therapeutin sagt, unter 18 ist grenzwertig, unter 17 geht nicht mehr, da muss man eingewiesen werden und ich das so weitergebe, kannst du nicht behaupten ich würde mir hier irgendwas erlauben!

Und ALLE Ärzte machen das am BMI fest, dafür gibt es den. Und dann sag mir doch, wie viele Verwandte hast du, die an Anorexie leiden? Du sagst mir, ich sei unwissend. Aber ich kenne wohl mehr kranke in dem Bereich, als du. Und wenn ich recht sehe, bin ich von euch die einzige, die auch produktive Tipps gegeben hat. Ich habe ihr geschrieben, welche proffessionellen Möglichkeiten sie hat.
Und dafür, dass sie überhaupt isst und keinen sport mehr macht ist das okay. Hätte sie jetzt gesagt, sie würde, wie viele Anorexie-Kranke, nur drei Löffel Haferflocken und nen Jogurt am Tag essen, dann ist das bestimmt nicht okay! Aber sie gibt sich Mühe und so schnell, wie alle das wollen, geht das nunmal nicht. Ein richtiges Therapiekonzept besteht langfristig aus der Genesung und einem gesunden Körpergewicht. Aber MOMENTAN sieht es mir eher so aus, als würde wirklich jeder versuchen, ihr Stress zu machen, dass sie doch zunehmen muss, sonst verliert sie auch noch ihren Freund. DAS geht gar nicht!
Und momentan ist es wichtig, dass sie sich wohlfühlt. Und ihr geht es beschissen, merkst du das nicht? Und ihr dann auch noch zu sagen, hey, du musst aber zunehmen und bist voll anorektisch. Das hilft ihr mal gar nicht. Ich habe genau das getan, was die Vorgänger auch getan haben, Mut zugesprochen. Und es ging nicht darum, ihr zu sagen, "Hey, dein Gewicht ist okay, bleib doch so", nein, es ging darum, ihr zu sagen, dass sie sich keinen Stress machen soll, dass sie längerfristig zunehmen muss, aber nicht sofort, weil sie nunmal nicht an der lebensbedrohlichen Grenze schwebt.

"Versuch doch einfach, bis 18 dann ist auch gut", heißt nicht, das reicht, sondern dann hast du auch schonmal was geschafft! "Und da bist du ja momentan nicht, da du ja auch versuchst, normal zu essen" bezieht sich auf das zuvor genannte starke Untergewicht. Und da ist sie tatsächlich nicht! Ich weiß gar nicht, was euer Problem ist!
Jedes Mal, wenn auf meine Cousine Druck ausgeübt wurde, dass sie doch mehr essen und schneller zunehmen soll, hat sie prompt abgenommen. Selbst ihre Eltern mussten zu ihrer Therapeutin, damit sie damit aufhören! Und jetzt kommt ihr, und versucht hier, Leute schlecht zu machen die sagen, langsam vorwärts oder stehen bleiben, anstatt schnell rückwärts ist besser als gar nichts tun?! Entschuldigung, aber gehts euch noch gut?! Für Anorexiekranke ist es enorm schwer, aus diesem, wie sie sagte, "Teufelskreis" auszubrechen. Es gibt Mädchen, die haben eine FA (was für "normale" Menschen eine normal große Mahlzeit ist) und schreiben sich dann vor, 35 Stunden am Stück nix zu essen! Dann lieber eine kleinere Portion essen und sich Stück für Stück voranzutreiben.
Hätte jetzt ein Arzt direkt geschrieben, was ich geschrieben hab, dann hättet ihr bestimmt nicht so eine große Klappe.

Also lesen,
was du GESCHRIEBEN hast, kann ich und kannst du auch. Ich kann sogar copy und paste. Achtung... jetzt:

"Wie viel wiegst du denn? Wenn es nicht gerade so wenig ist, dass du bei einem BMI von 16 bist, sollte das ja kein Thema sein. Wenns nur knapp durnter ist, ja und?" (Zitat von dir, Jou.)

Absolut unrichtig (ich hatte 15,7 und bekam beim stationären Aufenthalt SOFORT Sportverbot, ab der zweiten Woche jegliches Bewegungsverbot - eben weil da andere besorgniserregende Parameter waren: Herzfrequenz, Flüssigkeitswert, vollkommen ausgemergelter Körper, etc.).

Daher absolut gefährlich, weil es die Stimme der Krankheit dazu bringt, noch viel tiefer zu wollen. Was schnell tödlich enden kann (So wurde mir zumindest dort gesagt). Also logischer gehts nicht, sorry.

Allerdings:
Was du damit MEINTEST, weiß ich natürlich nicht. Also ich geh im Allgemeinen davon aus, dass die Menschen das schreiben, was sie auch meinen ^^

Wie z.B. in diesem Satz: Dir noch einen schönen Tag!

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A
almut_12568059
21.02.14 um 12:50
In Antwort auf katri_12560727

...
Hey Peyton: vielen Dank!
Du verstehst mich wirklich und sagst genau das, was richtig ist!
Alle machen mir einfach nur Stress und setzen mich unter Druck! Das siehst du genau richtig.
Und ja, ich esse wieder normal in kleinen Mengen. Finde auch, dass es besser ist als nichts !

Danke für deine Tipps !

Liebe Gratina,
total schön, dass Peyton dich verstanden und v.a. dass ihre Antwort dir weitergeholfen hat! Das meine ich ganz ernst.

NUS, losgelassen und ich allerdings fanden ihre Beiträge in Bezug auf mögliche ANDERE Leserinnen eindeutig negativ triggernd.

Dass das für dich nicht gilt, ist um so schöner!

glG

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M
macey_12647001
26.02.14 um 12:28
In Antwort auf almut_12568059

Also lesen,
was du GESCHRIEBEN hast, kann ich und kannst du auch. Ich kann sogar copy und paste. Achtung... jetzt:

"Wie viel wiegst du denn? Wenn es nicht gerade so wenig ist, dass du bei einem BMI von 16 bist, sollte das ja kein Thema sein. Wenns nur knapp durnter ist, ja und?" (Zitat von dir, Jou.)

Absolut unrichtig (ich hatte 15,7 und bekam beim stationären Aufenthalt SOFORT Sportverbot, ab der zweiten Woche jegliches Bewegungsverbot - eben weil da andere besorgniserregende Parameter waren: Herzfrequenz, Flüssigkeitswert, vollkommen ausgemergelter Körper, etc.).

Daher absolut gefährlich, weil es die Stimme der Krankheit dazu bringt, noch viel tiefer zu wollen. Was schnell tödlich enden kann (So wurde mir zumindest dort gesagt). Also logischer gehts nicht, sorry.

Allerdings:
Was du damit MEINTEST, weiß ich natürlich nicht. Also ich geh im Allgemeinen davon aus, dass die Menschen das schreiben, was sie auch meinen ^^

Wie z.B. in diesem Satz: Dir noch einen schönen Tag!

Ach mist!
Das tut mir leid, ich meinte damit nicht knapp unter 16, sondern knapp unter dem grenzwert! Als bei 18.2 beispielsweise! Das unter 16 völlig inakzeptabel ist weiß ich auch! Vielleicht rührten daher die Missverständnisse. Ich meinte, wenn es nicht grade so tief ist wie zum Beispiel 16, sondern knapp unter dem richtwert, dann, nicht knapp unter 16, um Gottes Willen! Das tut mir leid, das meinte ich natürlich nicht!
Das Problem, was ich grade rauslese ist der trigger für andere - problematisch ist das, weil ich ja speziell auf gratina eingegangen bin, die, wie es scheint, die Antwort durchaus positiv fand. Man darf sich natürlich antworten nur zu Herzen nehmen, wenn die Frage davor auf einen zu trifft. Wie und ob man das verhindern kann, das weiß ich ehrlich gesagt wirklich nicht. Hoffe, das war jetzt verständlich. War da(mals) wohl etwas durch den Wind! :/

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