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Wer hat sich die augen lasern lassen?

16. Februar 2007 um 22:04

hallo, überlege mir dir augen lasern zu lassen.

wie waren eure erfahrungen???


lg

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5. April 2007 um 23:27

Aus erster Hand
Habe im Sommer 2003 meine Augen in Spanien lasern lassen, mit der Lasik-Methode (Flap). Es gibt auch andere Methoden, aber dies ist eine sehr erprobte und obwohl sie brutal tönt, eine, die beste Resultatae liefert.

Ich bin total zufrieden mit dem Resultat und habe keine trockenen Augen. Die Augen sind heute immer noch sehr gut. Ich würde es wieder machen.


Du musst Dir selber aber total sicher sein, dass Du es machen willst, denn wenn Du Angst hast, ist es sicher nicht zu empfehlen.

Wie das ging bei mir:

Die Klinik machte ein Jahr vor der OP einen eingehenden Check betr. Augeninnendruck, Grad der Fehlsichtigkeit, Stabilität der Retina ... wenn ein Parameter nicht i.O. gewesen wäre, hätten sie die OP nicht gemacht. Eine Woche vor der OP haben sie alles nochmals getestet, um zu sehen, ob der Zustand stabil war. Er war es, also alles klar.

... UND NUN DER TEIL BEI DEM MAN ENTWEDER SCHREIEND WEGRENNT ODER ABER INTERESSIERT WEITER LIEST:

Der Tag der OP verlief so, dass man mir Schmerz- und Betäubungsmittel in die Augen getan hat. Man ist während der ganzen Sache bei totalem Bewusstsein, denn man muss während der OP gewisse Anweisungen des operierenden Arztes befolgen, also geht Vollnarkose nicht.

Nachher kam ich im OP-Zimmer auf einen Schragen und man hat mir ein Auge mit einer Art Zange, die sich unter Ober- und Unterlid schiebt (kennst Du den Film "Clockwork Orange"? Solche Dinger) weit offen gehalten und dann kam ein Skalpell gegen das Auge, um den Flap zu schneiden. Das empfand ich als gruselig. Aber gespürt habe ich wegen der Betäubungsmittel im Auge ja nichts. Dann wurde der Flap zur Seite gefaltet und der Arzt sagte mir, ich solle nun "gerade hoch, in den roten Punkt schauen, schauen, schauen" (alles Spanisch). Dann war es recht schlimm, denn man sieht einige Sekunden GAR NICHTS mehr. Das ist normal, das wusste ich, das hatte man mir auch gesagt, aber es ist nicht angenehm, denn man denkt ja prompt: "Jetzt haben sie es vergeigt! Ich bin blind!"! Das Unangenehmste war aber für mich der Geruch von verbranntem Haar. Das war für mich so schlimm, es stiegen so unkontrollierte Urängste auf und das Höhlenmenschenweibchen in mir wollte wegrennen! Die zivilisatorische Firniss ist manchmal sehr dünn. Ich scheine zu stark auf Gerüche zu reagieren. Dieser Geruch ist der Laser, der im Auge halt die Unebenheiten abbrennt, welche die Fehlsichtigkeit bewirken.

Kaum 10 Sekunden später war aber fertig, man klappte mir den Flap wieder aufs Auge und der Arzt fragte mich, ob er denn trotz meinem Gewimmer (ich WAR am Wimmern!) auch noch das zweite Auge machen solle ("calma, calma, es muy nervosa, non e necessario!" = ruhig, ruhig, du bist sehr nervös, das ist nicht nötig!".). Ich riss mich also sehr zusammen (wenn man schon da liegt ...!) und stimmte zu - und das zweite Auge ging, da ich nun wusste, was war, viiiiiiiel besser .

5 Minuten später waren sie fertig mit mir, man hiess mich aufstehen, drückte mir meine Brille als Souvenir in die eine Hand und das Video von der OP in die andere Hand und dann war ich aus dem OP-Saal draussen und drinnen war schon der nächste auf der Schrage ... das geht dort am Fliessband.

GRUSELTEIL IST NUN VORBEI, EMPFINDLICHE SEELEN HIER WEITER LESEN

Meine Mutter nahm mich in Empfang. Ich bekam von einer Krankenschwester eine Riesenbrille, schwarz, die das halbe Gesicht verdeckte und folgende Instruktionen: Die Brille sollte ich in den kommenden 7 Tagen immer draussen tragen, damit ja kein Sand oder Staub in die Augen gelangen konnte. Ich erhielt 2 Wochen Totalverbot für Sport und Strand. Den Kopf durfte ich in der Zeit auch ja nicht unter / ins Wasser halten, also keine Dusche über das Gesicht oder gar schwimmen gehen! In den ersten 8 Stunden nach der OP musste ich alle Stunde Tropfen in die Augen tun. Nachher wechselte ich zu Tropfen alle 6 Stunden über 1 Woche, dann Tropfen nach Bedarf. In den ersten 7 Nächten musste ich so Plastikschalen über meine Augen kleben zum Schlafen, damit ich nicht auf einem der Augen liegen und so die Flaps zum Verrutschen bringen würde. Die Flaps müssen ja erst wieder auf die Augoberfläche heilen. Dank der Unterstützung meiner lieben Eltern habe ich das alles umsetzen können, ganz alleine auf mich gestellt wäre das mit dieser Nachpflege etwas schwierig geworden (Dad weckte mich für die Tropfen, Mama wusch mir die Haare wie man es beim Friseur macht). In den folgenden Nächten schlief ich schlecht, weil mir das Geruchserlebnis noch nachlief und weil die Plastikschalen etwas störten.

Die ersten drei Stunden schmerzten meine Augen wirklich sehr. Es waren wie Messer. Ich warf dann gemäss der Empfehlung des Arztes dann doch dieses starke Schmerzmittel ein, das er mir noch gegeben hatte und fiel in tiefen Schlaf (aus dem mein Vater mich regelmässig holte, damit ich Tropfen in die Augen tun konnte), und als ich etwas 4 Stunden wieder wach war, waren die Schmerzen weg. Fr immer. Das mit den Schmerzen nach der OP ist aber individuell verschieden, einige Leute haben Glück und empfinden nach der OP gar keine Schmerzen. Du könntest Glück haben und keine haben.

Der erste Schritt vor die Türe der Klinik war ein Wunder. Ich sah (trotz der schwarzen Brille und der Schmerzen und dem Nervenflatter) klar. Klar. Ganz klar. Ich sah jedes Blatt an jedem Baum gestochen scharf, wo ich vorher nur grünes Gewühl gesehen hatte. Es war ein sonniger Tag und ich sah klar wie man klarer nicht sehen kann. Ich werde dieses Gefühl nie vergessen und auch heute staune ich, was man machen kann.

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5. April 2007 um 23:35
In Antwort auf audrea_11971129

Aus erster Hand
Habe im Sommer 2003 meine Augen in Spanien lasern lassen, mit der Lasik-Methode (Flap). Es gibt auch andere Methoden, aber dies ist eine sehr erprobte und obwohl sie brutal tönt, eine, die beste Resultatae liefert.

Ich bin total zufrieden mit dem Resultat und habe keine trockenen Augen. Die Augen sind heute immer noch sehr gut. Ich würde es wieder machen.


Du musst Dir selber aber total sicher sein, dass Du es machen willst, denn wenn Du Angst hast, ist es sicher nicht zu empfehlen.

Wie das ging bei mir:

Die Klinik machte ein Jahr vor der OP einen eingehenden Check betr. Augeninnendruck, Grad der Fehlsichtigkeit, Stabilität der Retina ... wenn ein Parameter nicht i.O. gewesen wäre, hätten sie die OP nicht gemacht. Eine Woche vor der OP haben sie alles nochmals getestet, um zu sehen, ob der Zustand stabil war. Er war es, also alles klar.

... UND NUN DER TEIL BEI DEM MAN ENTWEDER SCHREIEND WEGRENNT ODER ABER INTERESSIERT WEITER LIEST:

Der Tag der OP verlief so, dass man mir Schmerz- und Betäubungsmittel in die Augen getan hat. Man ist während der ganzen Sache bei totalem Bewusstsein, denn man muss während der OP gewisse Anweisungen des operierenden Arztes befolgen, also geht Vollnarkose nicht.

Nachher kam ich im OP-Zimmer auf einen Schragen und man hat mir ein Auge mit einer Art Zange, die sich unter Ober- und Unterlid schiebt (kennst Du den Film "Clockwork Orange"? Solche Dinger) weit offen gehalten und dann kam ein Skalpell gegen das Auge, um den Flap zu schneiden. Das empfand ich als gruselig. Aber gespürt habe ich wegen der Betäubungsmittel im Auge ja nichts. Dann wurde der Flap zur Seite gefaltet und der Arzt sagte mir, ich solle nun "gerade hoch, in den roten Punkt schauen, schauen, schauen" (alles Spanisch). Dann war es recht schlimm, denn man sieht einige Sekunden GAR NICHTS mehr. Das ist normal, das wusste ich, das hatte man mir auch gesagt, aber es ist nicht angenehm, denn man denkt ja prompt: "Jetzt haben sie es vergeigt! Ich bin blind!"! Das Unangenehmste war aber für mich der Geruch von verbranntem Haar. Das war für mich so schlimm, es stiegen so unkontrollierte Urängste auf und das Höhlenmenschenweibchen in mir wollte wegrennen! Die zivilisatorische Firniss ist manchmal sehr dünn. Ich scheine zu stark auf Gerüche zu reagieren. Dieser Geruch ist der Laser, der im Auge halt die Unebenheiten abbrennt, welche die Fehlsichtigkeit bewirken.

Kaum 10 Sekunden später war aber fertig, man klappte mir den Flap wieder aufs Auge und der Arzt fragte mich, ob er denn trotz meinem Gewimmer (ich WAR am Wimmern!) auch noch das zweite Auge machen solle ("calma, calma, es muy nervosa, non e necessario!" = ruhig, ruhig, du bist sehr nervös, das ist nicht nötig!".). Ich riss mich also sehr zusammen (wenn man schon da liegt ...!) und stimmte zu - und das zweite Auge ging, da ich nun wusste, was war, viiiiiiiel besser .

5 Minuten später waren sie fertig mit mir, man hiess mich aufstehen, drückte mir meine Brille als Souvenir in die eine Hand und das Video von der OP in die andere Hand und dann war ich aus dem OP-Saal draussen und drinnen war schon der nächste auf der Schrage ... das geht dort am Fliessband.

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Meine Mutter nahm mich in Empfang. Ich bekam von einer Krankenschwester eine Riesenbrille, schwarz, die das halbe Gesicht verdeckte und folgende Instruktionen: Die Brille sollte ich in den kommenden 7 Tagen immer draussen tragen, damit ja kein Sand oder Staub in die Augen gelangen konnte. Ich erhielt 2 Wochen Totalverbot für Sport und Strand. Den Kopf durfte ich in der Zeit auch ja nicht unter / ins Wasser halten, also keine Dusche über das Gesicht oder gar schwimmen gehen! In den ersten 8 Stunden nach der OP musste ich alle Stunde Tropfen in die Augen tun. Nachher wechselte ich zu Tropfen alle 6 Stunden über 1 Woche, dann Tropfen nach Bedarf. In den ersten 7 Nächten musste ich so Plastikschalen über meine Augen kleben zum Schlafen, damit ich nicht auf einem der Augen liegen und so die Flaps zum Verrutschen bringen würde. Die Flaps müssen ja erst wieder auf die Augoberfläche heilen. Dank der Unterstützung meiner lieben Eltern habe ich das alles umsetzen können, ganz alleine auf mich gestellt wäre das mit dieser Nachpflege etwas schwierig geworden (Dad weckte mich für die Tropfen, Mama wusch mir die Haare wie man es beim Friseur macht). In den folgenden Nächten schlief ich schlecht, weil mir das Geruchserlebnis noch nachlief und weil die Plastikschalen etwas störten.

Die ersten drei Stunden schmerzten meine Augen wirklich sehr. Es waren wie Messer. Ich warf dann gemäss der Empfehlung des Arztes dann doch dieses starke Schmerzmittel ein, das er mir noch gegeben hatte und fiel in tiefen Schlaf (aus dem mein Vater mich regelmässig holte, damit ich Tropfen in die Augen tun konnte), und als ich etwas 4 Stunden wieder wach war, waren die Schmerzen weg. Fr immer. Das mit den Schmerzen nach der OP ist aber individuell verschieden, einige Leute haben Glück und empfinden nach der OP gar keine Schmerzen. Du könntest Glück haben und keine haben.

Der erste Schritt vor die Türe der Klinik war ein Wunder. Ich sah (trotz der schwarzen Brille und der Schmerzen und dem Nervenflatter) klar. Klar. Ganz klar. Ich sah jedes Blatt an jedem Baum gestochen scharf, wo ich vorher nur grünes Gewühl gesehen hatte. Es war ein sonniger Tag und ich sah klar wie man klarer nicht sehen kann. Ich werde dieses Gefühl nie vergessen und auch heute staune ich, was man machen kann.

Nachtrag
1 Woche, 1 Monat und 1 Jahr später waren noch Nachkontrollen. Alles i.O. Nach der letzten Kontrolle hatte der Arzt nichts Eiligeres zu tun, als mich eine Art Verzicht auf Haftbarmachung gegen ihn unterschreiben zu lassen, wonach er mir gegenüber in keiner Weise mehr etwas schuldig ist. Scheint das übliche Prozedere zu sein. Kostenpunkt war total ca. 2250 (2 Vorkontrollen à 90; beidseitige OP 2000 , wobei inbegriffen: OP, Brille, Plastikschalen für die Nacht, Video, die 3 Nachkontrollen; medizinische Augentropfen und Pflaster (ca. 30).

Nicht billig (hüstel), hat sich aber für mich sehr gelohnt.

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10. Mai 2007 um 22:53
In Antwort auf audrea_11971129

Aus erster Hand
Habe im Sommer 2003 meine Augen in Spanien lasern lassen, mit der Lasik-Methode (Flap). Es gibt auch andere Methoden, aber dies ist eine sehr erprobte und obwohl sie brutal tönt, eine, die beste Resultatae liefert.

Ich bin total zufrieden mit dem Resultat und habe keine trockenen Augen. Die Augen sind heute immer noch sehr gut. Ich würde es wieder machen.


Du musst Dir selber aber total sicher sein, dass Du es machen willst, denn wenn Du Angst hast, ist es sicher nicht zu empfehlen.

Wie das ging bei mir:

Die Klinik machte ein Jahr vor der OP einen eingehenden Check betr. Augeninnendruck, Grad der Fehlsichtigkeit, Stabilität der Retina ... wenn ein Parameter nicht i.O. gewesen wäre, hätten sie die OP nicht gemacht. Eine Woche vor der OP haben sie alles nochmals getestet, um zu sehen, ob der Zustand stabil war. Er war es, also alles klar.

... UND NUN DER TEIL BEI DEM MAN ENTWEDER SCHREIEND WEGRENNT ODER ABER INTERESSIERT WEITER LIEST:

Der Tag der OP verlief so, dass man mir Schmerz- und Betäubungsmittel in die Augen getan hat. Man ist während der ganzen Sache bei totalem Bewusstsein, denn man muss während der OP gewisse Anweisungen des operierenden Arztes befolgen, also geht Vollnarkose nicht.

Nachher kam ich im OP-Zimmer auf einen Schragen und man hat mir ein Auge mit einer Art Zange, die sich unter Ober- und Unterlid schiebt (kennst Du den Film "Clockwork Orange"? Solche Dinger) weit offen gehalten und dann kam ein Skalpell gegen das Auge, um den Flap zu schneiden. Das empfand ich als gruselig. Aber gespürt habe ich wegen der Betäubungsmittel im Auge ja nichts. Dann wurde der Flap zur Seite gefaltet und der Arzt sagte mir, ich solle nun "gerade hoch, in den roten Punkt schauen, schauen, schauen" (alles Spanisch). Dann war es recht schlimm, denn man sieht einige Sekunden GAR NICHTS mehr. Das ist normal, das wusste ich, das hatte man mir auch gesagt, aber es ist nicht angenehm, denn man denkt ja prompt: "Jetzt haben sie es vergeigt! Ich bin blind!"! Das Unangenehmste war aber für mich der Geruch von verbranntem Haar. Das war für mich so schlimm, es stiegen so unkontrollierte Urängste auf und das Höhlenmenschenweibchen in mir wollte wegrennen! Die zivilisatorische Firniss ist manchmal sehr dünn. Ich scheine zu stark auf Gerüche zu reagieren. Dieser Geruch ist der Laser, der im Auge halt die Unebenheiten abbrennt, welche die Fehlsichtigkeit bewirken.

Kaum 10 Sekunden später war aber fertig, man klappte mir den Flap wieder aufs Auge und der Arzt fragte mich, ob er denn trotz meinem Gewimmer (ich WAR am Wimmern!) auch noch das zweite Auge machen solle ("calma, calma, es muy nervosa, non e necessario!" = ruhig, ruhig, du bist sehr nervös, das ist nicht nötig!".). Ich riss mich also sehr zusammen (wenn man schon da liegt ...!) und stimmte zu - und das zweite Auge ging, da ich nun wusste, was war, viiiiiiiel besser .

5 Minuten später waren sie fertig mit mir, man hiess mich aufstehen, drückte mir meine Brille als Souvenir in die eine Hand und das Video von der OP in die andere Hand und dann war ich aus dem OP-Saal draussen und drinnen war schon der nächste auf der Schrage ... das geht dort am Fliessband.

GRUSELTEIL IST NUN VORBEI, EMPFINDLICHE SEELEN HIER WEITER LESEN

Meine Mutter nahm mich in Empfang. Ich bekam von einer Krankenschwester eine Riesenbrille, schwarz, die das halbe Gesicht verdeckte und folgende Instruktionen: Die Brille sollte ich in den kommenden 7 Tagen immer draussen tragen, damit ja kein Sand oder Staub in die Augen gelangen konnte. Ich erhielt 2 Wochen Totalverbot für Sport und Strand. Den Kopf durfte ich in der Zeit auch ja nicht unter / ins Wasser halten, also keine Dusche über das Gesicht oder gar schwimmen gehen! In den ersten 8 Stunden nach der OP musste ich alle Stunde Tropfen in die Augen tun. Nachher wechselte ich zu Tropfen alle 6 Stunden über 1 Woche, dann Tropfen nach Bedarf. In den ersten 7 Nächten musste ich so Plastikschalen über meine Augen kleben zum Schlafen, damit ich nicht auf einem der Augen liegen und so die Flaps zum Verrutschen bringen würde. Die Flaps müssen ja erst wieder auf die Augoberfläche heilen. Dank der Unterstützung meiner lieben Eltern habe ich das alles umsetzen können, ganz alleine auf mich gestellt wäre das mit dieser Nachpflege etwas schwierig geworden (Dad weckte mich für die Tropfen, Mama wusch mir die Haare wie man es beim Friseur macht). In den folgenden Nächten schlief ich schlecht, weil mir das Geruchserlebnis noch nachlief und weil die Plastikschalen etwas störten.

Die ersten drei Stunden schmerzten meine Augen wirklich sehr. Es waren wie Messer. Ich warf dann gemäss der Empfehlung des Arztes dann doch dieses starke Schmerzmittel ein, das er mir noch gegeben hatte und fiel in tiefen Schlaf (aus dem mein Vater mich regelmässig holte, damit ich Tropfen in die Augen tun konnte), und als ich etwas 4 Stunden wieder wach war, waren die Schmerzen weg. Fr immer. Das mit den Schmerzen nach der OP ist aber individuell verschieden, einige Leute haben Glück und empfinden nach der OP gar keine Schmerzen. Du könntest Glück haben und keine haben.

Der erste Schritt vor die Türe der Klinik war ein Wunder. Ich sah (trotz der schwarzen Brille und der Schmerzen und dem Nervenflatter) klar. Klar. Ganz klar. Ich sah jedes Blatt an jedem Baum gestochen scharf, wo ich vorher nur grünes Gewühl gesehen hatte. Es war ein sonniger Tag und ich sah klar wie man klarer nicht sehen kann. Ich werde dieses Gefühl nie vergessen und auch heute staune ich, was man machen kann.

Vieleicht ein bischen übertrieben
Habe gerade deinen Bericht über deine Lasik gelesen, vielleicht hättest du die OP besser in Deutschland durchführen lassen sollen....ich kann deine Erfahrungen nämlich ganz und gar nicht teilen, die OP ist gut zu überstehen von verbranntem Gewebe habe ich nichts gerochen die Maschine die auf Auge fährt als Skalpell zu bezeichnen na ja ist zwar eins aber nicht so zu bezeichnen und Schmerzen nach der Lasik hatte ich überhaupt keine zwar muss man Tropfen aber wecken musste mich dafür niemand und auch die Zeit danach war gutohne meine Eltern zu überstehen. Bin den nächsten Tag auch selbstständig Auto gefahren. Mein rechtes Auge hatee übrigens -8,5 mein linkes 6,5 und ich bin super zufrieden....

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16. Mai 2007 um 16:42

Vorsicht,
hab neulich meine Optikerin bei Fielmann gefragt.
Sie meinte, dass man selten auf Dauer seine erworbene 100% Sehkraft behält.
Meist verschlechtert sich das wieder, vor allem wenn man am Bildschirm arbeitet ...

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11. November 2013 um 17:31

Lasek,
Ich habe mir vor 4 jahren zeitgleich mit 3 freunden die augen lasern lassen.
alle 4 sind wir sehr zufrieden und würden es wieder machen lassen. Eigentlich sind alle problemlos, nur ich habe zwei kleine defizite: bei dem reciver und dem radiowecker kann ich die zahlen nich mehr lesen, da die leuchtziffern verschwimmen und ich habe nach dem schlafen, bevor ich die augen öffne, sehr wenig tränenflüssigkeit. muss jetzt die augen immer ein wenig reiben, bevor ich sie öffne um sie anzufeuchten. ansonsten schmerzt die hornhaut.
Allerdings befürchte ich, dass diese probleme mit meiner op-methode zusammenhängen. wegen meiner massiven hornhautverkrümmung war leider nur eine lasek möglich. Ich würde es trotzdem wieder machen lassen, ich sehe nun um so vieles besser als was ich es mit brille jemals erreicht hätte, ein gaaanz anderes lebensgefühl
Uuund: lese nicht zu viele erfahrungsberichte, solltest du auch eine lasek machen lassen (müssen) diese horrorgeschichten haben mich ganz kirre gemacht, dabei war alles ganz easy

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