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Wer hat Erfahrungen mit Venlafaxin-neuraxpharm?

9. Januar 2009 um 10:31

Ich war jetzt endlich beim Arzt wegen meiner Depressionen, Weinkrämpfen und Panikattaken. Sie hat mir Venlafaxin verschrieben, die ich jetzt anfangs niedrig dosiert (37,5 mg) einschleichend nehemn soll. Da ich aber keine Erfahrungen habe und Angst vor Nebenwirkungen habe, habe ich leider so lange gewartet bis es wirklich nicht mehr ging. Ich sah gar keinen Sinn mehr im Leben, hatte ständig Heulkrämpfe und Angstanfälle. So will ich nicht mehr leben und ich kann es auch nicht. Ich weiß nur nicht, was die Tabletten aus mir machen, wird man davon ruhiger und hat nicht mehr diese Sinnlosigkeitsgefühle? Wird man zum Zombie? Ich habe Angst, dass ich meinen Alltag nicht mehr schaffe weil ich durch die Tabletten apathisch werde. Muss ich die nun ein Leben lang nehmen? Im Moment merke ich nur, dass ich gar keinen Appetit mehr habe, das schadet mir aber nicht. Ich überlege auch, ob ich in eine Selbsthilfegruppe für an Depressionen erkrankte gehen soll, gesunde Menschen verstehen mich überhaupt nicht. Mein Mann und meine Kinder betrachten mich als Alien, sie meinen immer, dir gehts doch gut, warum musst du immer so weinen.
Bitte gibt mir eure Erfahrungsberichte, ich fühle mich so unsicher!

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9. Januar 2009 um 14:08

Hallo
ich würde dir von den Tabletten abraten, weil die bekämpfen nicht die Ursachen nur unterdrücken die die Symptome. Venlaflaxin ist dafür bekannt, dass es sehr heftige Absetzerscheinungen macht wenn du es mal absetzen möchtest ist ein sehr aggressives Mittel. Auch kann es sehr wohl die Persönlichkeit verändern, ich habe es einmal für zwei Wochen eingenommen und habe mich wie ein Zombie gefühlt konnte gar nichts mehr machen, hab es dann zum Glück abgesetzt weil die Ängste wurden so stark damit. Kann nur jedem von diesem Medikament abraten. Es wirkt bei jedem anders aber ich kann es KEINEM empfhlen.

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9. Januar 2009 um 14:11
In Antwort auf dreizehnzahl

Hallo
ich würde dir von den Tabletten abraten, weil die bekämpfen nicht die Ursachen nur unterdrücken die die Symptome. Venlaflaxin ist dafür bekannt, dass es sehr heftige Absetzerscheinungen macht wenn du es mal absetzen möchtest ist ein sehr aggressives Mittel. Auch kann es sehr wohl die Persönlichkeit verändern, ich habe es einmal für zwei Wochen eingenommen und habe mich wie ein Zombie gefühlt konnte gar nichts mehr machen, hab es dann zum Glück abgesetzt weil die Ängste wurden so stark damit. Kann nur jedem von diesem Medikament abraten. Es wirkt bei jedem anders aber ich kann es KEINEM empfhlen.

Nochwas
wenn du einmal diese Tabletten genommen hast, ist es sehr schwer wieder davon los zu kommen, deshalb überlege dir diesen Schritt genau. Meistens musst du die dann leider ein Leben lang einnehmen.

Hier ein gutes Forum in dem du dicch informieren kannst über Antidepressiva. es sind sehr starke Tabletten, die auf deine Gehirnchemie einwirken, deshalb sei vorsichtig, die Ärzte verschreiben immer gleich sowas ich finde das nicht gut man sollte lieber die Ursachen angehen anstatt mit Tabletten ruhig zu stellen, meine Meinung. Und wenn du die Tabletten erstmal nimmst dann bekommst du noch mehr Depressionen weil man sich ja nicht gut fühlt, wenn man solche Mittel einnehmen muss ein Teufelskreis deshalb bitte bitte bitte überleg dir das ganz genau und lies die Nebenwirkungen die sind nämlich nicht ohne .

www.adfd.org.de

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10. Januar 2009 um 18:38

Venlafaxin-neuraxpharm - Verschiedene Meinungen
Na ja, die unterschiedlichen Meinungen habe mich natürlich sehr verunsichert. Ich nehme die Tabletten erst seit 5 Tagen, außer Appetitlosigkeit merke ich noch nicht viel, aber ich heule schon weniger. Ich habe vor 3 1/2 Jahren eine Gesprächstherapie gemacht, während dieser Zeit ging es mir auch besser, aber "geheilt" war ich nicht. Ich habe diese depressiven und ängstlichen Phasen schon seit meiner Jugend und jetzt bin ich 46. Eine ehemalige Freundin von mir hat Antidepressiva über mehrere Jahre eingenommen, zum Schluss den Vorgänger von o.g. Mittel. Ich hatte damals gefürchtet, dass sie das bis an ihr Lebensende nehmen muss, aber inzwischen lebt sie ohne und als ich das letzte Mal vor 2 Jahren noch Kontakt zu ihr hatte, hatte sie ihr Leben soweit wieder im Griff. Was soll ich machen, die Krankenkasse zahlt nicht jahrelange Gesprächstherapien. Meine Hausärztin sagte auch (und das habe ich inzwischen schon öfters gelesen), dass bei Depressiven irgendwelche Botenstoffe (sog. Glückshormone) nicht andocken, also verloren gehen. Es gibt also auch chemische sprich organische Ursachen.
Ich danke für eure Informationen und Erfahrungsberichte, aber ich bin so am Ende, dass ich wohl jetzt diesen Weg gehen werde. Ich will mich wieder freuen können, ich will nachts wieder durchschlafen können, ich will morgens ohne Angst aufstehen können.

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10. Januar 2009 um 22:53

??
Der Tip galt doch überhaupt nicht für dich sondern für Schanah die gefragt hatte nach Meinungen und Erfahrungen.

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10. Januar 2009 um 22:55
In Antwort auf merlyn_12158332

Venlafaxin-neuraxpharm - Verschiedene Meinungen
Na ja, die unterschiedlichen Meinungen habe mich natürlich sehr verunsichert. Ich nehme die Tabletten erst seit 5 Tagen, außer Appetitlosigkeit merke ich noch nicht viel, aber ich heule schon weniger. Ich habe vor 3 1/2 Jahren eine Gesprächstherapie gemacht, während dieser Zeit ging es mir auch besser, aber "geheilt" war ich nicht. Ich habe diese depressiven und ängstlichen Phasen schon seit meiner Jugend und jetzt bin ich 46. Eine ehemalige Freundin von mir hat Antidepressiva über mehrere Jahre eingenommen, zum Schluss den Vorgänger von o.g. Mittel. Ich hatte damals gefürchtet, dass sie das bis an ihr Lebensende nehmen muss, aber inzwischen lebt sie ohne und als ich das letzte Mal vor 2 Jahren noch Kontakt zu ihr hatte, hatte sie ihr Leben soweit wieder im Griff. Was soll ich machen, die Krankenkasse zahlt nicht jahrelange Gesprächstherapien. Meine Hausärztin sagte auch (und das habe ich inzwischen schon öfters gelesen), dass bei Depressiven irgendwelche Botenstoffe (sog. Glückshormone) nicht andocken, also verloren gehen. Es gibt also auch chemische sprich organische Ursachen.
Ich danke für eure Informationen und Erfahrungsberichte, aber ich bin so am Ende, dass ich wohl jetzt diesen Weg gehen werde. Ich will mich wieder freuen können, ich will nachts wieder durchschlafen können, ich will morgens ohne Angst aufstehen können.

Leider
wirst du weder dich freuen mit Tabletten noch durchschlafen , erstens mal verusacht venlafaxin erst Schlafstörungen und auch die Angst wird nicht vergehen. Dafür brauchst du andere Hilfen als Tabletten leider ist das so.

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11. Januar 2009 um 10:34


Nein ich habe der Threadstesllerin geantwortet und meine Erfahrungen geschildert. Ich habe dieses Medikament selbst genommen und kann daher auch wahrheitsgemäss meine Erfahrungen schildern. sicherlich verbreite ich keinen Horror sondern berichte meine persönlichen Erfahrungen.

Also lass hier die Leute bitte berichten die ehrlich etwas zu sagen haben und Ihre Erfahrungen schildern und damit anderen helfen.

Seltsame Leute gibt es.

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12. Januar 2009 um 16:44

Hallo
Ich habe mit Venlaflaxin keine guten Erfahrungen gemacht, würde das niemandem empfehlen. Enorme Nebenwirkungen udn keine Wirkung grosse Probleme beim Absetzen.

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5. November 2009 um 16:16

Keine Angst vorm Zombie
Ich nehme das Medikament auch sogar 100 mg am Tag und es macht keinen Zombie aus Dir. Es hat eher eine anregende Wirkung. Es ist nicht perfekt das gebe ich zu, aber es ist besser als gar nichts zu tun und immer Angst zu haben, wo man wohl endet! Ich gehe demnächst auch freiwillig in eine klinik, da ich es in meinem Alltag einfach nicht schaffe meine Probleme effektiv anzugehen, sondern immer nur darum herum organisere und allen auch mir selbst etwas vorspiele. Deswegen nehme ich mir ein paar Wochen Auszeit in denen ich mich nur um diese Probleme kümmern will! Für mich ist es das Richtige,denn ich habe Angst was aus mir wird, wenn ich nichts tue, oder ob es mich dann irgendwann noch gibt!
Ich weiss wie schwer es ist mit "gesunden" Menschen darüber zu reden, aber du darfst nie aufgeben es zu tun. Die Menschen die dich lieben haben Angst um Dich und wünschen sich nichts mehr als das es dir gut geht. Daran musst du denken, wenn sie wieder mal mit angeblich so hilfreichen Kommentaren kommen! Du musst dich um Dich kümmern damit du dich wieder um sie kümmern kannst. Ich wünsche Dir alles Gute und viel Kraft!

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10. November 2009 um 21:22
In Antwort auf harikata

Keine Angst vorm Zombie
Ich nehme das Medikament auch sogar 100 mg am Tag und es macht keinen Zombie aus Dir. Es hat eher eine anregende Wirkung. Es ist nicht perfekt das gebe ich zu, aber es ist besser als gar nichts zu tun und immer Angst zu haben, wo man wohl endet! Ich gehe demnächst auch freiwillig in eine klinik, da ich es in meinem Alltag einfach nicht schaffe meine Probleme effektiv anzugehen, sondern immer nur darum herum organisere und allen auch mir selbst etwas vorspiele. Deswegen nehme ich mir ein paar Wochen Auszeit in denen ich mich nur um diese Probleme kümmern will! Für mich ist es das Richtige,denn ich habe Angst was aus mir wird, wenn ich nichts tue, oder ob es mich dann irgendwann noch gibt!
Ich weiss wie schwer es ist mit "gesunden" Menschen darüber zu reden, aber du darfst nie aufgeben es zu tun. Die Menschen die dich lieben haben Angst um Dich und wünschen sich nichts mehr als das es dir gut geht. Daran musst du denken, wenn sie wieder mal mit angeblich so hilfreichen Kommentaren kommen! Du musst dich um Dich kümmern damit du dich wieder um sie kümmern kannst. Ich wünsche Dir alles Gute und viel Kraft!

Nebenwirkungen
Hallo ich habe das medikamen auch genommen 150mg am tag.
Als mein ex fuer mich zum arzt gegangen ist um neues rezept zu holen
Hat er, so verplant wie er ist, mir die falschen mitgebracht. 75mg.

Die reduzierung hat einen ueberrasschenden effekt gehabt. Ich war
Ploetzlich sehr munter und mir ging es sehr gut.
Als mal wieder mein Leben mir ein strich durch die rechnung gezogen hat, hatte ich angst wieder
Stark depressiv zu werden und nichts mehr auf die reihe zu bekommen, aber
Nichts da.. Mir ging es psychisch weiterhin gut. So das ich dachte, dass ich
Das nicht mehr brauche. Ich hab es abgesetzt. Ohne absprache mit
Meinem neurologen. Naja war wohl doch nicht so gut wie ich dachte.
Ich habe sehr starke nebenwirkungen. U. a. Schwindel, herzrasen und
Verdauungsprobleme, egal was ich esse laanger wie ne halbe stunde
Hab ich nichts davon. Hat jemand erfahrungen damit wie lange das ungefaehr
Anhaelt? Das bloede ist, das ich wieder depries oder so wie ich es nenne
Minderwertigkeitskomlexe hab. Kann mir bitte jemand tipps geben?
Ich hab keine lust mehr jedentag irgendwelche medis zu nehmen
Ich hatte ne zeitlang behandlung mit doxepin beta 100mg. Und darauf hab
Ich einfach keine lust mehr ...
Hilfe

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14. November 2009 um 16:33

Meine erfahrungen
hallo,

ist zwar schon eine weile her, aber viell magst du es ja trotzdem mal lesen...

seit nun ca 2monaten nehme ich diese tabletten. angefangen habe ich mit einer am tag, die ich immer abends genommen habe, um die nebenwirkungen zu "verschlafen".
seit kurzem nehme ich zwei tabletten auch abends bevor ich schlafen gehe.
ich habe im gastrobetrieb gearbeitet und seit ca 6 monaten täglich kopfschmerzen gehabt. bin dann endlich mal zum arzt gegangen und der hat mit gezielten fragen (für mich nicht bewusst) herausgefunden, das die kopfschmerzen rein psychisch sind. klingt blöd, aber probleme in der kindheit, probleme mit meinem mittlerweile ex freund, stress auf arbeit- all das hat mich so fertig gemacht, ohne das ich es bewusst mitbekommen habe... ich hab mich nur gewundert, das ich ständig ohne grund anfange zu weinen und mir gedanken darüber mache, wieso ich überhaupt da bin... als mir mein arzt gesagt hat das ich depressionen habe habe ich nur gedacht, na toll jetzt denken alle du hast einen an der klatsche! dann hab ich angefangen die tabletten zu nehmen und mir gings die ersten tage nicht so gut, wegen der nebenwirkungen. das waren übelkeit und schwindel. aber ich hab sie trotzdem weiter genommen und muss sagen sie helfen mir unheimlich. ich werde sie jetzt über ienen zeitraum von 6 monaten nehmen und dann sehen wir weiter hat der arzt gesagt. aber ich muss sagen ich bin viel gelassener und ausgeglichener. muss dazu sagen ich hab den job geschmissen und meinen damaligen freund verlassem, was einiges dazu beigetragen hat, aber es geht mir wirklich gut. also falls du noch nicht dabei bist sie zu nehmen, keine angst sie sind wirklich gut.

=) viele liebe grüße

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30. Januar 2010 um 19:56

Null ahnung
hey, habe mir eure unterhaltungen durchgelesen, weil ich nun auch zu den konsumenten dieses antidepressivums bin. Das was zum schluss kam hat mich allerdings nur grinsen lassen. Ich bin mir sicher, dass du der so negativ urteilt nur einen grund dafür hat. Du hattest niemals richtige depressionen, sehr wahrscheinlich hattest du einfach ein tief und einen arzt der keine kompetenz hat und mehr daraus gemacht hat wie es war. Denn ein solches medikament so wie auch andere kann nur dann richtig wirken wenn es auch einen grund dafür gibt. Wenn in deinem gehirn alles im gleichgewicht ist, dann bewirken die tabletten genau das gegenteil. denn sie belasten dein gehirn, und wollen etwas bewirken was dein körper garnicht braucht und daher auch nicht zulässt. Darum hat man ein solches negatives gefühl. Eine richtige depression allerdings kann nicht mehr ohne hilfe gelöst werden. Ein teil der hilfe sind nun mal tabletten der andere eine therapie. Ich hatte eine hirnthrombose mit einem Hirninfarkt. Leide seit jahren unter chronischen kopfschmerzen. Mein Blut fliesst nur noch in der linken gehirnhälfte ab, weil die rechte sinusvene völlig zerstört ist. Das alles habe ich nach meinem kaiserschnitt erlebt. Arbeite seit 4 jahren als altenpflegerin in teilzeit. Da ich einen sohn habe. All das und meine vorgeschichte hat mein körper immer mehr kaputt gemacht. Ich habe alle symptome verdrängt oder mit tabletten bekämpft um zu funktionieren. Habe mir einen Festvertrag erarbeitet und war froh, dass ich ein normales leben führen konnte. Bis ich letztes jahr auf der arbeit einen 15min. langen Krampfanfall hatte, der anfang war getan, jeglicher stress belohnte mich mit weiteren anfällen. Ich musste krankfeiern, hatte schuldgefühle, habe gesagt bekommen dass ich mit 30 in rente gehen soll, Und kein Auto mehr fahren soll und und und. Damit fingen dann die depressionen an. Konnte nicht mehr lachen, Keine Kraft morgens in den alltag zu starten, Habe meinen Haushalt nicht mehr hingekriegt, Meine Famitlie bes. mein sohn war nur noch eine belastung für mich. Ich wollte nur noch zu hause sein. Und wie ihr auch kennt mir stets die frage gestellt wofür das alles noch. Sogar die liebe zu meinem kind und mann hat mich nicht mehr motiviert weiter zu machen. Jeder tag war nur eine qual voller schmerzen, heulerei, trauer, schuldgefühlen, antrieblosigkeit, überforderung, Und je mehr sich im haushalt angesammelt hat, desto schlimmer wurde das alles. Bin nun aber bereit zu kämpfen, habe mit venlafaxin 75mg seit fast 2monaten eingestellt. Mein leben hat sich tatsächlich einwenig geändert. Es ist klar, dass ich nie gesund sein werde, aber ich weiß, dass es hilfe gibt. Diese tabletten haben mir wieder etwas lebenslust wiedergebeben. Ich kann mit meinem sohn wieder lachen und den haushalt bewältigen. Alles noch in maßen. aber es wirkt. Daher kann ich nur raten, wenn ihr sicher seid, dass ihr das was ich hier beschrieben habe oder so ähnlich auch gerade erlebt, dann ist es zeit etwas zu tun, Denn es kann dann nur noch besser werden oder. Denkt dran, ihr seid nicht allein mit dem was ihr fühlt. Und wenn andere es schaffen da wieder raus zu kommen, dann schafft ihr das auch....
lg bibbbi

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15. April 2010 um 22:21

Wie gehts Dir jetzt?
Ich muss auch von Citalopram auf Venlaflaxin wechseln und habe Angst davor. Du hast das jetzt sicher schon hinter Dir. Ich wäre froh, wenn Du von Deinen Erfahrungen berichten könntest!

Liebe Grüsse

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7. September 2010 um 16:24

Venlafaxin
Schade, dass ich Deinen Anfrage erst jetzt gelesen habe. Mittlerweile wirst Du wahrscheinlich selbst Deine Erfahrung gesammelt haben und ich hoffe, dass Deine Welt nicht mehr so fürchterlich aussieht.
Aber vielleicht hilft es ja auch im Nachhinein noch, zu wissen, dass die Welt nach und nach wieder rosa wird...
Ich hatte diese Panikattacken genau vor 2 Jahren- und ich kann mich gut in Dich hineinversetzen. Und wenn man im Internet mal genau hinschaut oder aber offen darüber redet, stellt man fest, wie viele Menschen in der eigenen Umgebung damit schon zu tun hatten. Also postiv gesehen, nichts, was einen umhaut- macht nur stärker....
Ich bin gleich mit 225 mg am Tag angefangen, die ersten Tage waren Sch... aber das war die erste Zeit sowieso- jetzt genau 2 Jahre später bin ich dabei die letzten 37,5 mg langsam abzusetzen. Ich hatte nur!! eine Woche die Heulerei und beim Auto fahren die derben Panikattacken- Angstzustände.
Ich bin 6 Wochen zu Hause geblieben und muss im Nachhinein sagen, dass ich das genossen habe. Seitdem bin ich eigentlich Beschwerdefrei und da ich die Ursachen für die Attacken erkannte, habe ich etwas an meinem Leben geändert und habe dadurch wirklich einen Gewinn in meiner Lebenssituation erreicht. Manchmal muss man erst eine Runde heulen bevor es besser wird.

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12. Januar 2011 um 19:45

Venalfaxin gut! Aber zwei Tage ausetzen?...junge, junge, passiert mir nie wieder
Hallo ihr Lieben,

will jetzt meinen Senf auch ma dazu geben ;0) Ich hatte auch echt tierisch Angst, die Tabletten zu nehmen. Die ersten Wochen waren echt übel wegen der Nebenwirkungen! Dann fing es an, echt besser zu werden (nehme sie nun seid 8 Monaten, wegen einer schweren Depression). Wie gesagt, es ging mir echt besser!

Heute hatte ich den totalen Horrortag. Hatte es versabbelt mir ein neues Rezept zu holen! Und daher zwei Tage keine Tabletten mehr genommen, da ich erst heute Mittag mein Rezept geholt hab und die Tabletten erst heute abend abholen konnte!

Bittere Übelkeit, Wahrnehmungsstörungen (hab meine Hände angesehen und es war, als würden sie nicht zu mir gehören!) Blitze im Kopf und Nacken, Schwindel, dachte ich kipp jeden Moment um...echt übel...war noch übler, als damals, als ich noch die Panikattaken hatte (ich kenn das übrigens wie o. a. gerade beim Autofahren!! Musste dauernd rechts ranfahren, weil ich dachte, ich fall tot um!)

Ich sag Euch, gegen das was ich heute erlebt hab, ist der übelste, schwerste Kater dagegen wie ein Tag am Strand!

Also mein Fazit: Die Tabletten sind gut, helfen echt gut! Aber: Nie versäumen, rechtzeitig Rezept zu holen! Und ich werde für die Zukunft auch immer ein paar in der Handtasche haben, falls ich sie morgens mal vergessen sollt! "Freu" mich schon auf die Entwöhnung :0(
LG
LiebeLene





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18. Juli 2011 um 11:27

Mein Leben hat sich verändert
Hallo, habe gerade meinen alten Blog gelesen - das ist über 2 Jahre her!!! Inzwischen kann ich meine Ängste und Bedenken wg. der Antidepressiva gar nicht mehr wirklich verstehen. Ich nehme seit 2009 Venlafaxin und habe 2010 auf Fluoxetin gewechselt.
Mein Leben hat sich enorm verändert: Mein Mann hat sich nach über 20 Jahren Ehe von mir getrennt und das, nachdem ich ihm die ganze Zeit den "Arsch" nachgetragen hatte weil er das auch nur so wollte. Nach 22 Jahren behauptet er jetzt "jeder ist für sich selbst verantwortlich" und "Ehegattenunterhalt für die Exfrau - nein danke - das Geld brauche ich für meine neue Freundin."

Ich schmeiße nun mein Leben allein mit meinen Kindern und ehrlich gesagt, hatte ich das schon lange gemacht, nur habe ich das nie gemerkt. Mein Ex hat mir die letzten Jahre immer mit Trennung gedroht, wenn ich mutiger und selbständiger werden wollte. Und immer bin ich eingeknickt vor lauter Angst.

Jetzt ist er gegangen und langsam wache ich auf.
Ohne die AD und Gesprächstherapie hätte ich diese schwierige Zeit nicht durchzgestanden und ich glaube heute, es war vor 2 1/2 Jahren wichtig und notwendig, dass mein Körper und meine Seele zusammen gebrochen sind! Weinkrämpfe und Panikattacken hatten ihre Ursache und ihre Berechtigung. Antidepressiva können nicht heilen - aber begleiten und unterstützen! Niemand braucht in schweren Lebenssituationen alleine bleiben und auf Johanniskraut und gutem Zureden sitzen bleiben, manchmal hilft eben nur ein AD!

Ich bin jetzt viel wacher und mutiger und ich schaffe es inzwischen tatsächlich, morgens aufzuwachen ohne Angst vor dem Tag zu haben!
Danke für eure vielen Beiträge, sie haben mir sehr geholfen.

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16. Januar 2012 um 20:23
In Antwort auf april_11948526

Null ahnung
hey, habe mir eure unterhaltungen durchgelesen, weil ich nun auch zu den konsumenten dieses antidepressivums bin. Das was zum schluss kam hat mich allerdings nur grinsen lassen. Ich bin mir sicher, dass du der so negativ urteilt nur einen grund dafür hat. Du hattest niemals richtige depressionen, sehr wahrscheinlich hattest du einfach ein tief und einen arzt der keine kompetenz hat und mehr daraus gemacht hat wie es war. Denn ein solches medikament so wie auch andere kann nur dann richtig wirken wenn es auch einen grund dafür gibt. Wenn in deinem gehirn alles im gleichgewicht ist, dann bewirken die tabletten genau das gegenteil. denn sie belasten dein gehirn, und wollen etwas bewirken was dein körper garnicht braucht und daher auch nicht zulässt. Darum hat man ein solches negatives gefühl. Eine richtige depression allerdings kann nicht mehr ohne hilfe gelöst werden. Ein teil der hilfe sind nun mal tabletten der andere eine therapie. Ich hatte eine hirnthrombose mit einem Hirninfarkt. Leide seit jahren unter chronischen kopfschmerzen. Mein Blut fliesst nur noch in der linken gehirnhälfte ab, weil die rechte sinusvene völlig zerstört ist. Das alles habe ich nach meinem kaiserschnitt erlebt. Arbeite seit 4 jahren als altenpflegerin in teilzeit. Da ich einen sohn habe. All das und meine vorgeschichte hat mein körper immer mehr kaputt gemacht. Ich habe alle symptome verdrängt oder mit tabletten bekämpft um zu funktionieren. Habe mir einen Festvertrag erarbeitet und war froh, dass ich ein normales leben führen konnte. Bis ich letztes jahr auf der arbeit einen 15min. langen Krampfanfall hatte, der anfang war getan, jeglicher stress belohnte mich mit weiteren anfällen. Ich musste krankfeiern, hatte schuldgefühle, habe gesagt bekommen dass ich mit 30 in rente gehen soll, Und kein Auto mehr fahren soll und und und. Damit fingen dann die depressionen an. Konnte nicht mehr lachen, Keine Kraft morgens in den alltag zu starten, Habe meinen Haushalt nicht mehr hingekriegt, Meine Famitlie bes. mein sohn war nur noch eine belastung für mich. Ich wollte nur noch zu hause sein. Und wie ihr auch kennt mir stets die frage gestellt wofür das alles noch. Sogar die liebe zu meinem kind und mann hat mich nicht mehr motiviert weiter zu machen. Jeder tag war nur eine qual voller schmerzen, heulerei, trauer, schuldgefühlen, antrieblosigkeit, überforderung, Und je mehr sich im haushalt angesammelt hat, desto schlimmer wurde das alles. Bin nun aber bereit zu kämpfen, habe mit venlafaxin 75mg seit fast 2monaten eingestellt. Mein leben hat sich tatsächlich einwenig geändert. Es ist klar, dass ich nie gesund sein werde, aber ich weiß, dass es hilfe gibt. Diese tabletten haben mir wieder etwas lebenslust wiedergebeben. Ich kann mit meinem sohn wieder lachen und den haushalt bewältigen. Alles noch in maßen. aber es wirkt. Daher kann ich nur raten, wenn ihr sicher seid, dass ihr das was ich hier beschrieben habe oder so ähnlich auch gerade erlebt, dann ist es zeit etwas zu tun, Denn es kann dann nur noch besser werden oder. Denkt dran, ihr seid nicht allein mit dem was ihr fühlt. Und wenn andere es schaffen da wieder raus zu kommen, dann schafft ihr das auch....
lg bibbbi

Keine Panik
Hallo,

kann mich meiner Vorrednerin nur anschließen. Viele Tabletten werden übereifrig verschrieben und erzielen dann eher gegenteilige Wirkungen. Daher sollte man auch für sich selber einschätzen ob es nötig ist auf Medis zurückzugreifen. Wenn man Panikattacken der Depressionen hat wird man irgendwann merken das es kein Vorwärts aus eigener Kraft mehr geben kann - und man daher Hilfe brauch und vorallem MÖCHTE. Wir reden hier nicht von schlechter Stimmung oder schlechte Zeit, sonder von einer KRANKHEIT.

Die Medis gleichen nur Stoffe aus die der Körper verlernt hat zu produzieren - die aber notwendig für die seelisch-körperliche Harmonie sind. Man muss verschiedene Medis austesten, da noch immer keiner wirklcih weiß wie sie wirken und bei wem sie die gewünschte Wirkung bringen. Doch davon sollte man sich nicht abschrecken lassen. Immer und über ALLES mit den Ärzten reden (auch wenn es peinlich ist oder trivial schein). Und sich von Rückschlägen nicht klein bekommen lassen. Hab jetzt meine dritte Tablette und es war nicht immer leicht. Ich hatte oft Angst und wollte Aufgeben - aber ich habe es durchgezogen und kann wieder auf ein "normales" Leben schauen in dem ich mit Stolz und einem Lächeln stehe.

Zwecks der Absetzung. Auch wenn die Tabletten fein wirken ist die Absetzung immer recht schwer, da sich der Körper an einen "fremden" Stoff und seine Wirkung gewöhnen. Doch mit langem Ausschleichen, viel Ehrlichkeit und dem dann erreichten Selbstvertrauen ist es möglich. Als Preis dafür wieder ein ausgefülltes Leben zu haben hat es nun mal seine Schattenseiten.
Einige haben weniger Probleme. Ich persönlich habe sehr viel Probleme mit dem Ausschleichen - doch es ist nicht schwerer als mit festem Willen aufhören wollen zu rauchen (was ich auch schon durch habe).

Hört auf eure innere Stimme - holt mehrere Meinungen ein - Lasst euch ausreichend vom Arzt (oder Ärzten) beraten.

Das WICHTIGST: Lasst euch nicht einreden, dass ihr euch das einbildet, es nicht allein schaffen wollt oder nur eine Ausrede sucht! Es ist mit der größte Kraftakt sich und der Umwelt einzugestehen das man die Kraft nicht mehr hat. Und schon dafür zieh ich vor jedem den Hut - egal ob schlimmes Tief als Verstimmung oder tiefe Depression!

So wie viele Andere schafft auch ihr es!!! Vertraut euch!!!

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15. Juni 2012 um 5:31
In Antwort auf merlyn_12158332

Mein Leben hat sich verändert
Hallo, habe gerade meinen alten Blog gelesen - das ist über 2 Jahre her!!! Inzwischen kann ich meine Ängste und Bedenken wg. der Antidepressiva gar nicht mehr wirklich verstehen. Ich nehme seit 2009 Venlafaxin und habe 2010 auf Fluoxetin gewechselt.
Mein Leben hat sich enorm verändert: Mein Mann hat sich nach über 20 Jahren Ehe von mir getrennt und das, nachdem ich ihm die ganze Zeit den "Arsch" nachgetragen hatte weil er das auch nur so wollte. Nach 22 Jahren behauptet er jetzt "jeder ist für sich selbst verantwortlich" und "Ehegattenunterhalt für die Exfrau - nein danke - das Geld brauche ich für meine neue Freundin."

Ich schmeiße nun mein Leben allein mit meinen Kindern und ehrlich gesagt, hatte ich das schon lange gemacht, nur habe ich das nie gemerkt. Mein Ex hat mir die letzten Jahre immer mit Trennung gedroht, wenn ich mutiger und selbständiger werden wollte. Und immer bin ich eingeknickt vor lauter Angst.

Jetzt ist er gegangen und langsam wache ich auf.
Ohne die AD und Gesprächstherapie hätte ich diese schwierige Zeit nicht durchzgestanden und ich glaube heute, es war vor 2 1/2 Jahren wichtig und notwendig, dass mein Körper und meine Seele zusammen gebrochen sind! Weinkrämpfe und Panikattacken hatten ihre Ursache und ihre Berechtigung. Antidepressiva können nicht heilen - aber begleiten und unterstützen! Niemand braucht in schweren Lebenssituationen alleine bleiben und auf Johanniskraut und gutem Zureden sitzen bleiben, manchmal hilft eben nur ein AD!

Ich bin jetzt viel wacher und mutiger und ich schaffe es inzwischen tatsächlich, morgens aufzuwachen ohne Angst vor dem Tag zu haben!
Danke für eure vielen Beiträge, sie haben mir sehr geholfen.

Venlafaxin
Venlafaxin - http://bit.ly/LJxTie
Ich habe die Bestellung erhalten und es war zeitlich und die Pillen wirken prima.

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13. Juli 2012 um 10:20

Positive Erfahrungen
Liebe Leserin, lieber Leser!

Mitte Februar, nachdem ich mich für die Einnahme von Venlafaxin entschieden hatte, war ich auf der Suche nach Informationen und Erfahrungsberichten im Internet und war immens froh, so viele positive Beiträge zu finden, die mich ermutigt haben, auch die wirklich schlimmen ersten zwei Wochen durchzuhalten. Nun ist Juli, ich nehme seit knapp 5 Monaten 75mg retard täglich und mir geht es gut; sogar intensive Phasen des Glücks und der Zufriedenheit sind spürbar.

Auch wenn meine Ängste nicht weg sind, haben sie sich deutlich reduziert (vor allem die Panikattacken und deren Dauer). Sie waren jedoch nicht der eigentliche Grund für die Einnahme, da ich schon seit Jahren Ängste habe, die phasenweise mehr oder weniger bzw. besser oder schlechter zu bewältigen sind, wobei verhaltenstherapeutische Interventionen durchaus hilfreich waren. Zudem habe ich erkannt, dass "Maßhalten" (vor allem Balance zwischen Beruf und Privat, Leistung und Faulenzen, Ängste angehen und akzeptieren) ein wichtiger Faktor ist und die Angst das sogar positiv unterstützen kann.

Der Grund, weshalb es für mich notwendig wurde, Venlafaxin einzunehmen, war auf dem Kulminationspunkt vieler Trennungen und Abschiede die in mir aufkommenden Suizidgedanken, derer ich mich nicht mehr erwehren konnte - sie wurden zu Zwangsgedanken, obwohl ich keinen Selbsttötungswunsch in mir verspürte, sondern ich regelrecht Angst vor diesen Gedanken bekam und Sorge hatte, die Konsequenzen nicht mehr kontrollieren zu können. Jede Brücke, die ich sah, jedes höhere Haus, Messer, Putzmittel, Auto, Zug und so weiter lösten in mir diese Gedanken aus und es kostete zu viel Kraft gegen diese anzukämpfen - vor allem nachdem ich durch meine grundsätzliche Lebenssituation kräftemäßig schon recht geschwächt war.

Nun mag der geneigte Leser sich denken: Sooo heftig ist es ja gar nicht bei mir, da kann ich auf Tabletten verzichten. Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass es bei Ihnen nicht so schlimm ist und Sie andere Wege der Genesung finden. Vermutlich gehöre ich zu dem Typus Mensch, der erstmal kräftig durchgerüttelt werden muss, damit ich mir das ganze Ausmaß meines Abgrundes eingestehen und entsprechend handeln kann. Insofern ist bei mir alles so gelaufen, dass es für mich gut ist. Dennoch muss es m.E. nicht so schlimm werden, dass es überhaupt eine Tabletteneinnahme rechtfertigt. Wir alle haben das Recht auf ein gutes, erfülltes Leben.

Wenn Sie sich für Venlafaxin entscheiden, ist das potenziell zunächst kein Spaziergang. In den ersten zwei Wochen habe ich den ganzen Tag gezittert, meine Gedanken waren noch heftiger und unkontrollierbarer, ich fühlte mich permanent fiebrig mit Durchfall, Kopfdruck und Schwindelgefühlen (vergrößerte Pupillen), konnte kaum aufstehen und nicht eine Minute allein zu Haus sein (geschweige denn unterwegs), weil es mir zu "gefährlich" erschien. Zu meinem Glück wohne ich neben einer Ärztin, die zu dem Zeitpunkt Patienten mit dem gleichen Medikament im Krankenhaus behandelte und mir versicherte, wie wichtig es sei, die Dosierung nicht zu reduzieren, sondern sie sogar zu erhöhen (zu Beginn waren 35mg vorgesehen, die ich eigenmächtig bereits reduziert hatte). Mit ihrer Hilfe erhöhte ich in ein paar Tagen die Dosis auf 75mg und knapp zwei Wochen später konnte ich kaum glauben, dass ich mich nach so langer Zeit immer besser fühlte - ich hatte völlig vergessen, wie dieses Glücksgefühl ist.

Vielleicht noch zwei Anmerkungungen: Mein Körpergewicht ist nach Ab- und Wiederzunahme letztlich gleich geblieben und ich mache inzwischen auch wieder regelmäßig Sport. Zudem hatte ich große Sorge vor sexuellen Dysfunktionen, denn Sexualität ist für mich ein wichtiger Einflussfaktor auf das Wohlbefinden, auch wenn es unter den damaligen Parametern erstmal sekundär war. Dennoch kam schon bald die Lust wieder und, auch wenn es in den ersten Wochen durchaus schwieriger war, Orgasmen waren zu jedem Zeitpunkt möglich. Sie fühl(t)en sich etwas anders an - irgendwie physischer, weniger "kopfig", hört sich vermutlich dämlich an - aber gut, sehr gut

Alles in allem bin ich sehr dankbar, dass es diese Tabletten gibt und ich sie relativ gut vertrage. Wie lange ich sie noch nehmen werde, kann ich im Moment nicht absehen. Auch in dem Punkt vertraue ich darauf, dass ich zur richtigen Zeit die richtigen Informationen und Signale erhalten werde.

Mit herzlichen Genesungswünschen!
Vera


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12. Oktober 2013 um 11:06

Venlafaxin wann einnehmen
Hallo,

bin grad dabei, Venlafaxin einzuschleichen. Da ich immer mit vielen Nebenwirkungen zu kämpfen habe, habe ich 37,5 halbiert. Ich nehme morgens 1/2 ein und abends auch 1/2.
Seit 11 Tagen bin ich dabei. Jetzt habe ich einen Tag Schwindel und fühle mich irgendwie benebelt, dann geht es den anderen Tag wieder ganz gut. Jetzt möchte ich wissen, ist dies OK so.D.h. kennen viele diesen Verlauf? Sollte ich noch weiter so durchhalten oder lieber eine andere Dosierung vornehmen? Vielleicht liest ja Simplyvera meinen Text.
Mein Arzt ist mir in dieser Frage leider keine Hilfe. Er meint, meine Nebenwirkungen wären atypisch.
Freue mich auf Antworten
EffiMaria

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15. Oktober 2013 um 7:31

VORSICHT mit Venaflaxine
Venaflaxin hat bei mir so viel kaputt gemacht
Bitte informiert Euch bevor ihr diese Teufelmedikament nimmt.

http://www.topix.com/forum/drug/effexor/T0O6DOJA8OIMUB2L6

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3. Januar 2014 um 2:03

Antwort
Liebe EffiMaria,

soeben habe ich deinen Beitrag gelesen und es tut mir leid, dass ich nicht früher wieder vorbeigeschaut habe. Mir ist klar, dass in dieser Situation schon ein einzelner Tag wie eine Ewigkeit sein kann und seit deinem Beitrag sind nun fast drei Monate vergangen. Insofern hoffe ich, dass du inzwischen eine gute Lösung für dich gefunden hast!

Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich mich erinnern, dass es in den ersten zwei Wochen der Tabletteneinnahme auch mindestens einen Tag gab, an dem ich mich besser fühlte und schon dachte, dass ich überm Berg sei. Als es mir am nächsten Tag wieder so schlecht wie vorher ging, war ich sehr enttäuscht und hatte vor allem Sorge, dass Venlafaxin mir doch nicht helfen würde. Aber das hat es. Nach zwei Wochen wurde es von Tag zu Tag deutlich besser (siehe mein Beitrag unten). In den ersten Wochen geht es meines Erachtens nur darum durchzuhalten, was verdammt schwer ist, ich weiß... Aber erst nach vier bis sechs Wochen kann man wirklich sicher sein, ob das Medikament wirkt oder nicht.

Potenziell war es damals auch wichtig, dass ich von der Minimaldosis auf 75 mg erhöht habe, damit es richtig wirken konnte - hierbei handelt es sich um eine rein subjektive Hypothese. Denn seit der Reduktion auf die Minimaldosis von 37,5 mg im vergangenen Sommer (nach 17 Monaten) habe ich in der Tat manchmal das Bedürfnis wieder "mehr" zu nehmen. Das kann natürlich auch noch ganz andere Faktoren wie Gewöhnung, Lebensumstände etc. haben. In dem Kontext habe ich jedoch immer wieder die Worte meiner Nachbarin-Ärztin im Ohr, dass es hier ähnlich wie bei Schmerzmitteln ist, bei denen eine zu geringe Dosis letztlich die Schmerzen nicht lindert. Aber dazu befrage bitte deinen Arzt.

Gerne möchte ich noch ein persönliches Update zu meiner aktuellen Situation geben: Die Tabletten nehme ich jetzt knapp 2 Jahre und ich habe vor, diese mit dem nächsten Sommer komplett auszuschleichen, was nach den Erfahrungen mit der Reduktion vergangenen Sommer wohl nicht so leicht werden wird, weil es Entzugserscheinungen ähnlich der Symptome aus der Anfangszeit gab (aber nicht ganz so schlimm!; Sommer wegen längerer Urlaubsmöglichkeit und Sonne als Stimmungsstabilisator). Es hat eben alles seine Kehrseite und ich halte es nach wie vor für die richtige Entscheidung, die ich damals mit der Tabletteneinnahme getroffen habe. Ich stand am Abgrund, und als die Tabletten wirkten, konnte ich mich Stück für Stück von diesem entfernen und ins Leben gehen.

Dennoch sind die Tabletten in meinen Augen keine Langzeitlösung, das hoffe ich zumindest für mich. Denn sie lösen letztlich nicht die Probleme, die mich überhaupt erst in die Situation gebracht haben. Mir wird immer klarer, dass sie mir aktuell eine Lebensform ermöglichen, deren "Richtigkeit für mich" ich immer mehr in Frage stelle - beruflich und privat. Dabei habe ich alles erreicht, was ich wollte, bin beruflich relativ erfolgreich und stehe privat trotz meiner Ängste auf eigenen Beinen (habe keinen Partner und meine Familie wohnt mehrere hundert Kilometer entfernt). Aber wollte ich das wirklich so - im Sinne von ist es das, was ich brauche, was mir wirklich guttut? Oft denke ich in diesen Momenten an den Vers von Coldplay "when you get what you want but not what you need". Aber was brauche ich wirklich, habe ich nur Angst vor meinem eigenen Erfolg oder renne ich tatsächlich in die falsche Richtung oder - viel schlimmer noch - im Laufrad?

Die Antworten auf diese Fragen nehmen mir keine Tabletten der Welt ab und irgendwann müssen wir uns ihnen stellen und Entscheidungen treffen, um ggf. in ein neues Leben ohne Tabletten aber mit mehr Erfahrung und hoffentlich Reife zu treten. Vielleicht verbirgt sich genau hierin das Risiko oder sogar die Gefahr, die mit den Tabletten einhergehen: Sie ermöglichen es, in einer Situation zu bleiben oder - negativ gesehen - zu verharren, die sich schon längst überlebt hat. Aber wir können als Menschen nicht alles auf einmal; damals wäre ich überhaupt nicht in der Lage gewesen, über diese Fragen ohne Angst und in Ruhe nachzudenken (geschweige denn Entscheidungen zu treffen und danach zu handeln!). Und auch jetzt merke ich, dass mir etwas schwindelig wird und leichte Angstgefühle kommen, während ich über diese FUNDAMENTalen Fragen nachdenke. Es ist faszinierend, wie einwandfrei Psyche und Soma funktionieren, wenn man sie lässt und beobachtet

Damit verabschiede ich mich vorerst & wünsche allen Kraft auf ihrem Genesungsweg!
Vera

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18. Januar 2014 um 2:32

Mit vorsicht genießen
Ich war vor allem wegen psychosomatischen Stressreaktionen wie tauben Stellen und Schmerzen bei meinem Psychiater, der mir aufgrund von Stress und Depressionen Venlaflaxin verordnet hat.
Angefangen habe ich mit 37,5mg, nach einer Woche habe ich es auf 75mg gesteigert, 10 Tage darauf auf 150mg, da sich keine Wirkung gezeigt hat.

Am 1. Tag der Einnahme war ich wie auf Drogen, ich war ruhig, totale Reizüberflutung, Schwindel, alles war langsam, alles war laut, bunt, hell.
Meine Pupillen waren riesig, man hat die Iris kaum noch gesehen, auch als es super hell war (das hat auch die ganze Zeit, die ich V genommen habe angehalten).
Am 2. Tag war ich noch ein bisschen diesig, aber dann ging es wieder. Doch ich hatte die ersten 15 Tag einen EXTREM trockenen Mund, ich musste ständig ein Bonbon haben oder ein Kaugummi kauen.
Ich wurde abends zeitig müde und konnte gut schlafen.
Als ich dann mit 75mg angefangen habe, hatte ich schon kein wirkliches Hungergefühl mehr, hatte gar keinen Appetit, war noch immer sehr gestresst, sehr nervös und wurde immer gereizter. Ich wurde wacher (da ich chronisch müde war, war das sehr angenehm), aber die Wachphase war nie sehr lange. Ich war dann jedoch innerlich zu aufgewühlt und wach, um schlafen zu können.
Hier hat es dann auch angefangen, dass meine Kehle komplett zugeschnürt war (wie während einer Panikattacke) und ich manchmal kaum Luft bekommen habe, ständig habe ich wie eine Dumme die Zunge rausgestreckt, um den Rachen zu dehnen und atmen zu können. Das hat bis zum Ende hin angehalten.
Als ich dann mit 150mg weiter gemacht habe, waren die Kopfschmerzen endlich weg und ich war wach. Sehr wach. Wie nach 10l Kaffee wach. Ich konnte Farben hören.
Und das nicht nur am 1. Tag 150mg sondern die ganze Zeit.
Ich habe kaum noch gegessen, weil ich keine Lust hatte, meine Depressionen wurden immer schlimmer, ich wurde aggressiv. Normalerweise neige ich zu Autoaggressionen, plötzlich wollte ich Dinge zerschlagen, mich brutal verletzen, andere verletzen.
Ich habe Panikattacken und Nervenzusammenbrüche gehabt, ich dachte immer wieder mich wieder zu verletzen (ich ritze seit bald 7 Jahren nicht mehr).
Ich war emotional sehr unstabil, ich konnte auch meine Farce nicht aufrecht erhalten, ich wollte ausrasten, in mir wurde alles unruhig und hat sich aufgetürmt wie Wirbelstürme, die ich nicht rauslassen konnte.
Als ich dann mit meinem Psychiater Rücksprache gehalten habe, hat er gesagt, ich soll aufhören es zu nehmen.
Da ich 'nur' 7 Wochen Venlaflaxin genommen habe und innerhalb der ersten 3 Wochen die Dosis ver4facht habe, dachte ich, dass es vll nicht so schlimm sein würde, da auch mein Arzt meinte, dass ich es nicht ausschleichen müsste.

Ich habe aufgehört und ab dem 2. Tag ohne haben die Entzugserscheinungen eingesetzt.
Ich war sehr verwirrt, was bis jetzt anhält, mir war schwindelig, mein Kreislauf ist mehrmals die Stunde zusammengebrochen, wieder habe ich es kaum aus dem Bett geschafft, ich musste ständig essen, dafür hat das würgen aufgehört.
Mein Appetit ist seitdem sehr verstärkt.
Was ich noch immer habe (jetzt bin ich knapp 14 Tage ohne V), ist so ein puslierendes Gefühl in den Venen in den Armen und der Schulter. Es fühlt sich an, wie als würden sie leben, ohne den Rest meines Körpers.
Ich kann nicht mehr schlafen, ich muss machen bis ich erschöpft bin und komme morgens nicht mehr aus dem Bett, nur mit schon fast physischen Schmerzen. Sonst war ich immer ein Hallo-Wach-Mensch, jetzt geht gar nichts mehr.

Während der Zeit, in der ich V genommen habe, habe ich 4kg abgenommen, da ich nicht essen konnte. Seitdem ich es abgesetzt habe, habe ich 5kg zugenommen.
Hätte ich es nicht abgesetzt, wäre ich wohmöglich wieder suizidgefährdet gewesen, da ich so verzweifelt und so ausgebrannt war, dass ich mich nicht mehr im Griff hatte, ich wollte Gläser, Tassen, Teller gegen die Wand werfen, ich habe mir schlimme Dinge gewünscht und wieder angefangen über Suizid nachzudenken.

Es freut mich, wenn es Leute gibt, denen dieses Medikament hilft, mir hat es leider nicht geholfen, es hat mich komplett ausgeknockt und mich im Nachhinein nur noch kränker gemacht.

Ich hoffe ich habe nun alles wichtige aufgeschrieben, ich bin so neben der Spur....

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12. Februar 2014 um 20:25

Hallo
Ich habe drei Jahre 37,5mg genommen. Haben die Dosis nie erhöht da es mir sehr gut ging damit. Habe dazu Trittico 75mg. genommen.

Für mich war das damals die Rettung und es hat mir wirklich sehr geholfen. Hab es nach zwei Jahren stufenweise abgesetzt und es ging ohne Probleme. Trittico hab ich weiter genommen.

Habe nun auf Paroxat gewechselt und bin sehr unzufrieden und habe große Absetzschwierigkeiten, Meiner Erfahrung nach und wenn ich noch einmal die Wahl hätte. Ich würde Venlafaxin nehmen statt Paroxat.

Aber ich glaube bei Medikamenten hat jeder seine eigenen Erfahrungen.

LG
Lisa

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19. Februar 2014 um 19:34

Venlafaxin seit 1 Woche
Hallo Ihr Lieben,
also ich nehme Venlafaxin 37.5 seit einer Woche. Erst habe ich sie morgens genommen und da wurdem meine Symptome verstärkt Heulkrämpfe, Panikattacken und aggressionen . Nach 4 tagen habe ich sie dann Abends genommen , aber das geht auch nicht, denn dann kann ich gar nicht mehr schlafen. Das ist doch icht normal oder? Hatte vielleicht einer von euch ähnliche erfahrungen ?
Liebe Grüße

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25. Februar 2014 um 22:15
In Antwort auf csilla_12343320

Venlafaxin seit 1 Woche
Hallo Ihr Lieben,
also ich nehme Venlafaxin 37.5 seit einer Woche. Erst habe ich sie morgens genommen und da wurdem meine Symptome verstärkt Heulkrämpfe, Panikattacken und aggressionen . Nach 4 tagen habe ich sie dann Abends genommen , aber das geht auch nicht, denn dann kann ich gar nicht mehr schlafen. Das ist doch icht normal oder? Hatte vielleicht einer von euch ähnliche erfahrungen ?
Liebe Grüße

VENLAFAXIN
hallo kathrin..
ich hatte die gleichen probleme wie du. ich habe auch mit 37,5 angefangen hab sie abends genommen, ganze nacht wach. hab sie morgens genommen, ganze nacht wach. sollst du bei 37,5mg bleiben? ich habe nach ein paar tagen auf 75mg erhöht(morgens) und war noch genauso schlaflos wie du. nun nehme ich sie 7 wochen und das mit der schlaflosigkeit ist besser geworden. ich würde an deiner stelle ersteinmal abwarten.
allerdings stehe ich jetzt auch wieder vor dem problem, weil ich auf 150mg erhöhen soll, habe aber auch angst das die verdammte schlaflosigkeit wieder kommt, denn das kann ich mir nicht leisten zwecks arbeit. ich soll jetzt morgens eine nehmen und mittags.
hab mich allerdings bis jetzt noch nicht rangetraut.
ich hatte auch erst diese harten kapseln, davon wurde mir übel. jetzt hab ich diese zum aufmachen von heumann, mit den kleinen pillen drin, davon wird mir nicht mehr schlecht. allerdings hab ich das gefühl sie wirken weniger.
die ärztin meinte das kommt daher das bei diesen, die ich jetzt hab, die stoffe nach und nach freigesetzt werdden und nich wie bei den andern auf einmal.......

Lg

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26. Februar 2014 um 9:57
In Antwort auf magda_12088269

VENLAFAXIN
hallo kathrin..
ich hatte die gleichen probleme wie du. ich habe auch mit 37,5 angefangen hab sie abends genommen, ganze nacht wach. hab sie morgens genommen, ganze nacht wach. sollst du bei 37,5mg bleiben? ich habe nach ein paar tagen auf 75mg erhöht(morgens) und war noch genauso schlaflos wie du. nun nehme ich sie 7 wochen und das mit der schlaflosigkeit ist besser geworden. ich würde an deiner stelle ersteinmal abwarten.
allerdings stehe ich jetzt auch wieder vor dem problem, weil ich auf 150mg erhöhen soll, habe aber auch angst das die verdammte schlaflosigkeit wieder kommt, denn das kann ich mir nicht leisten zwecks arbeit. ich soll jetzt morgens eine nehmen und mittags.
hab mich allerdings bis jetzt noch nicht rangetraut.
ich hatte auch erst diese harten kapseln, davon wurde mir übel. jetzt hab ich diese zum aufmachen von heumann, mit den kleinen pillen drin, davon wird mir nicht mehr schlecht. allerdings hab ich das gefühl sie wirken weniger.
die ärztin meinte das kommt daher das bei diesen, die ich jetzt hab, die stoffe nach und nach freigesetzt werdden und nich wie bei den andern auf einmal.......

Lg

Venlaflaxin
Hey,
Ne ich sollte eigentlich schon nach 1 Woche auf 75 mg erhöhen , hatte aber tierische Angst das dadurch alles noch schlimmer wird. Nun nehme ich aber seit 3 Tagen 75mg mit den heulkrämpfen und Aggressionen ist es ein bisschen besser geworden , aber schlafen kann ich immer noch schlecht Ich bin zur zeit krankgeschrieben , da es einfach nicht mehr ging

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4. März 2014 um 10:26

Zoloft - meds-drugstore.com
Zuerst, Antidepressiva hilft nicht bei jeder Art von Depression. Ich halte sie für sehr wichtig, denn sie ersetzen bestimmte Stoffe in deinem Gehirn, die aufgrund irgendwelcher Vorkommnisse fehlen. Du solltest ausprobieren, ob dir die Medikamente helfen und falls sie es nicht tun - wie in meinem Fall, sie einfach wieder absetzen (in Rücksprache mit deinem Arzt). Nehme zurzeit Zoloft 100 mg.

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5. August 2014 um 15:08

Venlafaxin - ich komm klar
Hallo,

Also meiner Erfahrung nach, ist venla ein wirklich gutes Mittel, mit welchem ich sehr gut klar gekommen bin... Was ich sicher aber auch der guten Begleitung durch meinen Arzt zu verdanken hab...

Was ich hier öfters rauslese erschreckt mich... Das ein Arzt empfiehlt das Mittel nach 7 Wochen einfach abzusetzen ist meiner Meinung nach grob fahrlässig... Mein Arzt betont immer regelmässig, dass ich das Mittel (aktuell 175,5) nicht einfach absetzen oder vergessen darf, da dies sehr gefährlich ist! Einmal hab ich es tatsächlich vergessen und zu spät eingenommen... Die Std in welchen die "Entzugserscheinungen" eingetreten sind waren tatsächlich ein emotionaler Horror....

Generell kann ich die Info meines Arztes so zusammenfassen:

Das Mittel morgens nehmen, da es stimmungsaufhellend wirkt. Nicht ab Mittag nehmen, da man sonst ggf nicht einschlafen kann

Nicht auf leeren Magen nehmen!!!

Dosis über einen längeren Zeitraum hochfahren, bis die gewünschte Wirkung erreicht ist. Dies war bei mir erst nach 9 Wochen der Fall.

Medikament muss ebenfalls über einen längeren Zeitraum ausgeschlichen werden - unter ärztlicher Aufsicht...

Es ist kein Wundermittel, was man einmal nimmt und die Welt is in Ordnung... Es dauert seine Zeit bis es vollständig wirkt.
Generell sehe ich es auch so, das die Probleme ja auch net nur durch das "richtige Mittel" verschwinden, sondern diese sind lediglich ein Hilfsmittel, damit ich mich damit auseinandersetzten kann und diese auch versuche zu lösen

Die lt. Lehrmeinung max Dosis von V liegt wohl bei 300mg. Somit sind 37,5 mg zwar anfänglich "besonders" aber eigentlich auch "peanuts"...

Klar hatte und habe ich auch bei diesem Mittel Nebenwirkungen... (Starkes schwitzen, mundtrockenheit, gähnanfälle, Benommenheit) aber im grossen und ganzen bin ich zufrieden und mir hat es geholfen. Ich nehme V nun seit 8 Monaten und bin gerade dabei es langsam ausschleichen zu lassen..

Ich denke es ist besonders wichtig, dass jeder die Möglichkeit hat, das für ihn richtige Medikament zu finden und für sich zu nutzen.

Und: die richtige und verantwortungsvolle Betreuung durch den Arzt is wichtig...

Gruss und viel erfolg allen

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Von: mukul_12758919
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4. August 2014 um 17:47
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