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Wer hat erfahrungen in Kampfsport ?!!!

28. April 2013 um 17:42 Letzte Antwort: 13. April 2016 um 7:52

Liebe Leser, danke erstmal dafür das ihr aufmerksam geworden seid und hier meine FRAGE
Welche Kampfsportart ist sehr effektiv ?

Mir ist wichtig das ich mich verdeitigen kann und die Kraft besitze ( oder Technik ) mich auch mit eventuel größeren Angreifern auseinander zusetzen.

Mein Freund fängt demnächst mit Krav Maga an , was für mich leider NICHT möglich ist, da es diese Sportart in meiner kompleten Umgebung nicht gibt.

Gibt es eine andere Sportart oder Kriegtechnik ( die man erlernen kann ) bei der die bereiche :
Kraft , Ausdauer , Verteidigung und event. Entwaffnung mit in begriffen sind ?

Judo und Kungfu sind nichts für mich da sie eher einem tanz ähneln und nicht wirken als würden diese Arten bei einem realen Konflickt helfen können ... BITTE helft mir ich möchte mich da wirklich hinein hängen. Ich bin auch bereit schläge einzustecken und Stresssenarien nachzuspielen. Mit freundlich grüßen eine total motivierte Nina <3

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29. April 2013 um 15:13

Selbstverteidigung?
Also . Judo ist sicher nicht ähnlich zu einem Tanz!

Und kann auch äußerst effektiv sein. Auf der "Straße" wenn man "Angegriffen" wird sicher nicht optimal. Jemanden in den Griff zu bekommen ... eher schwierig. Kommt er auf einen zu und versucht einen zu packen auch sicher hilfreich! Man lernt dort einiges.. vor allem auch schwerere Gegner mit richtiger Technik auszuhebeln.

Kraf Magar ist schon top, aber gut wenn das nicht angeboten wird.

Würde dir theoretisch zu Boxen / Kickboxen / Muay Thai / Jiu Jitsu raten.
1. Machst du Boxen eine Zeit lang... bekommst du eine ganz andere Austrahlung... da fassen dich nur noch die wenigsten an^^.
2. Jiu Jitsu ist je nach verein und Trainer eine Mischung zwischen Judo und Kickboxen. Das kommt leider immer auf den Trainer an... mag er lieber bodenkampf... wird er das auch mehr tun. Solltest dich also dann vorab beim verein oder wo du das machst informieren. Probetraining ist sowieso pflicht!!!!
3. Kickboxen und Muay Thai sollte sich von selbst erklären. Muay Thai ist noch etwas effektiver und dem entsprechend aggressiver. Du benutzt nicht nur Faust und Bein. Sondern auch Ellbogen und Knie zum Kämpfen... äußerst effektiv und schmerzhaft.

Wie gesagt Probetraining ist pflicht! Schau an was dir gefällt. Je länger du einen Kampfsport machst desto besser wirst du dich verteidigen können . Und deine Ausstrahlung wird sowieso das meiste regeln. Das verspreche ich dir.

Liebe Grüße

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11. Mai 2013 um 19:53

19 Jahre Erfahrung
Du solltest die Kampfsportart wählen die dir am besten liegt! Es nutzt dir das beste Selbstverteidigungssystem nichts wenn du es nicht umsetzen kannst. Ich selbst trainiere Karate, eine perfekte und effektive Selbstverteidigungstechnik allerdings hauptsächlich für die Langdistanz.
Es haben also die verschiedenen Kampfsysteme unterschiedliche Ziele (nah, weit, viele (weniger effektive) Schläge, wenig (effektive) Schläge,..) und es wird auf etwas bestimmtes das Hauptaugenmerk gelegt (Würfe, Schlagen/Treten, Hebeln,..).

Nicht zu vergessen, dass es Zeit braucht und du es nicht in einem 2-Monats Kurs oder so lernen wirst, dafür brauchst du je nach Trainingsaufwand und Talent Jahre! Alle die was anderes behaupten denken nur ans Geld...

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12. Mai 2013 um 9:11
In Antwort auf macy_12486403

Selbstverteidigung?
Also . Judo ist sicher nicht ähnlich zu einem Tanz!

Und kann auch äußerst effektiv sein. Auf der "Straße" wenn man "Angegriffen" wird sicher nicht optimal. Jemanden in den Griff zu bekommen ... eher schwierig. Kommt er auf einen zu und versucht einen zu packen auch sicher hilfreich! Man lernt dort einiges.. vor allem auch schwerere Gegner mit richtiger Technik auszuhebeln.

Kraf Magar ist schon top, aber gut wenn das nicht angeboten wird.

Würde dir theoretisch zu Boxen / Kickboxen / Muay Thai / Jiu Jitsu raten.
1. Machst du Boxen eine Zeit lang... bekommst du eine ganz andere Austrahlung... da fassen dich nur noch die wenigsten an^^.
2. Jiu Jitsu ist je nach verein und Trainer eine Mischung zwischen Judo und Kickboxen. Das kommt leider immer auf den Trainer an... mag er lieber bodenkampf... wird er das auch mehr tun. Solltest dich also dann vorab beim verein oder wo du das machst informieren. Probetraining ist sowieso pflicht!!!!
3. Kickboxen und Muay Thai sollte sich von selbst erklären. Muay Thai ist noch etwas effektiver und dem entsprechend aggressiver. Du benutzt nicht nur Faust und Bein. Sondern auch Ellbogen und Knie zum Kämpfen... äußerst effektiv und schmerzhaft.

Wie gesagt Probetraining ist pflicht! Schau an was dir gefällt. Je länger du einen Kampfsport machst desto besser wirst du dich verteidigen können . Und deine Ausstrahlung wird sowieso das meiste regeln. Das verspreche ich dir.

Liebe Grüße

Danke,
für eure Antworten, die waren schon sehr hilfreich

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13. Mai 2013 um 21:42

Also, das muss ich auch noch richtigstellen,
Kung Fu hat auch sicherlich nichts mit Kampf zu tun, sondern ist - sofern man es beherrscht und jahre- oder jahrzehntelang trainiert hat - eine sehr effektive Art der Selbstverteidigung. Nur leider ist es ein langer Weg dorthin! Man übt hier viele Kicks, Faustschläge, baut auch relativ rasch Kraft (und Kondition) auf, sofern man es regelmäßig macht.

Ich glaube auch, ähnlich wie meine Vorredner, dass du dir überlegen solltest, ob du eher viel mit Kicks arbeiten möchtest - ich bin nicht sooo bewandert in anderen Kampfsportarten, aber in Kung Fu und Karate oder auch Taekwondo wird viel mit den Beinen gemacht. Oder ob du mehr Würfe, Hebeltechniken machen möchtest (Judo).
Aikido arbeitet auch viel mit Armen ("Arme verdrehen" ) - ich stell mir vor, das das auch ganz effektiv sein kann, wenn man angegriffen wird.

Dann kommt noch hinzu - möchtest du neben dem sportlichen Aspekt auch etwas über die Hintergründe, eine gewisse Mentalität und Geisteshaltung erlernen (schadet sicher nicht!). Dann wäre wieder Kung Fu gut (ist eine KampfKUNST).

Das Wesentlich ist aber: es soll dir Spaß machen! Und der Trainer und die anderen Übenden sollen nett und sympathisch sein. Du sollst einfach gern hingehen, der Rest kommt von selbst
Viel Glück bei der Suche.
PS: Probier halt einfach mal ein paar Sachen aus im Probetraining, dann wirst du schon merken, was dir gefällt

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13. Mai 2013 um 21:44
In Antwort auf victoalia

Also, das muss ich auch noch richtigstellen,
Kung Fu hat auch sicherlich nichts mit Kampf zu tun, sondern ist - sofern man es beherrscht und jahre- oder jahrzehntelang trainiert hat - eine sehr effektive Art der Selbstverteidigung. Nur leider ist es ein langer Weg dorthin! Man übt hier viele Kicks, Faustschläge, baut auch relativ rasch Kraft (und Kondition) auf, sofern man es regelmäßig macht.

Ich glaube auch, ähnlich wie meine Vorredner, dass du dir überlegen solltest, ob du eher viel mit Kicks arbeiten möchtest - ich bin nicht sooo bewandert in anderen Kampfsportarten, aber in Kung Fu und Karate oder auch Taekwondo wird viel mit den Beinen gemacht. Oder ob du mehr Würfe, Hebeltechniken machen möchtest (Judo).
Aikido arbeitet auch viel mit Armen ("Arme verdrehen" ) - ich stell mir vor, das das auch ganz effektiv sein kann, wenn man angegriffen wird.

Dann kommt noch hinzu - möchtest du neben dem sportlichen Aspekt auch etwas über die Hintergründe, eine gewisse Mentalität und Geisteshaltung erlernen (schadet sicher nicht!). Dann wäre wieder Kung Fu gut (ist eine KampfKUNST).

Das Wesentlich ist aber: es soll dir Spaß machen! Und der Trainer und die anderen Übenden sollen nett und sympathisch sein. Du sollst einfach gern hingehen, der Rest kommt von selbst
Viel Glück bei der Suche.
PS: Probier halt einfach mal ein paar Sachen aus im Probetraining, dann wirst du schon merken, was dir gefällt

Sorry
Meinte natürlich, Kung Fu hat nichts mit TANZ zu tun!!!
Mit KAMPF nämlich sehr wohl!!

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12. Juni 2013 um 20:41

Ich betreibe
seit gut 20 Jahren Kickboxen/K1/Muay Thai und habe vor gut 8 Jahren mit MMA/Grappling angefangen.

Im Bereich Kickboxen bin ich auch Trainerin und Wettkämpferin.

In MMA wirds schwierig mit Kämpfen, da es nahzu kaum Gegnerinnen in meiner Gewichtsklasse (bis 52 Kilo) gibt und es in manchen Bundesländern in Deutschland nur bedingt erlaubt ist Wettkämpfe (und wenn ja mit vielen Verboten) auszutragen.

Mir macht der Sport auch nach so langer Zeit noch viel Spaß.

Hatten auch schon verschiedene Gasttrainer aus dem Bereich Judo, BJJ, Kung-Fu, Karate, Teakwondo usw. bei uns. Keine der Sportarten hat mich wirklich überzeugen können.

Mir ist immer wichtig, dass ich einen Sport betreibe, der alles trainiert. Also, Ausdauer, Kraft und Koordination. Auch sollten alle Körperregionen trainiert werden und das ist gerade im Kampfport der Fall.
Denn Kickboxen ohne richtiges Training für die Beine ist undenkbar. Gleiches gilt für die Arme, Rücken und Bauch.

Ich rate dir nur, mache in verschiedenen Schulen ein Probetraining. Denn nur dann siehst du, welche Sportart dir am meisten Spaß macht und welche dir liegt.
Es btingt nichts, wenn du Boxen gehst der Sport dir aber nicht liegt und vielleicht aufgrund deiner Eignung im Teakwondo besser aufgehoben wärst.

Hast du jetzt schon mal ein Probetraining gemacht? Und wenn ja welches?

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6. April 2016 um 10:07

Kampfsport
Hallo, ich habe vor 5 Jahren mit Teakwondo angefangen und bin super zufrieden. Es macht richtig viel Spaß, du lernst deinen Körper kennen und weist wie du dich selbst verteidigen kannst. Schau doch einfach mal in einer Kampfsportschule vorbei und probiere verschiedene Kampfsportarten aus! http://www.kampfsport-muensterland-song.de/

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13. April 2016 um 7:52

Kickboxen
Ich kann dir auch nur Kickboxen empfehlen. Habe es 1 1/2Jahre gemacht und würde jederzeit wieder anfangen - leider habe ich in meiner neuen Umgebung noch kein Verein gefunden...

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