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Welche Ursache? Schwindel...

18. März 2008 um 20:56 Letzte Antwort: 16. Mai 2008 um 13:16

Ich habe des Öfteren kurzen "Schwindel" und Sonntag auf Montag Nacht war es so schlimm,
dass wir ins Krankenhaus gefahren sind.

Mein Blutdruck war auch zu der Zeit erhöht (145/95, Puls 99)....

Also haben sie mich dabehalten und bis heute folgendes gemacht:

CT
Herzultraschall
Bluttest
HWS geröngt
Nasennebenhöhle/Stirnhöhle geröngt

und ales zum Glück ohne Befund. Wenn Blutdruck gemessen wurde, war der auch eher im Normalbereich (mal 100/60, mal 120/75....)

Aber woher der starke Schwindel?

Wir fliegen am Samstag nach New York und habe auch ein wenig Angst, dass mir da schwindelig wird. Gibt es da was?


Danke schon mal.

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19. März 2008 um 0:32

SChwindel Eisenmangelsyndrom siehe unter www.eisenzentrum.org
Hi
Lass einmal Deinen Ferritinwert im Blut vom Hausarzt bestimmen. Wenn DU einen Wert um 20ng/ml hast könnte der Schwindel von einem Eisenmangel herrühren. Das kann nur durch die Bestimmung dieses Wertes abgeklärt werden.
Danach müsstest Du am besten mit Eiseninfusionen schnell mit Eisen aufgesättigt werden, dass Dein Wert bei etwa 200ng/ml läge. Wenn dann Dein Schwindel aufhört, leidest Du unter dem Eisenmangelsyndrom.

Leider wissen das viele Ärzte noch nicht, sie gehen von einem Normwert aus, der zu tief liegt.
Lies Dich durch www.eisenzentrum.org einmal durch. Es gibt in Deutschland erst wenige Eisenkliniken. Die Hausärzte verschreiben gerne hochdosierte Eisentabletten. Der Nachteil ist, man braucht einen langen Atem, um diese Kur durchzuhalten - mindestens 3-6 Monate. Der Darm hat oft Schwierigkeiten das Eisen zu resorbieren.

Ich hatte auch Schwindel aber zusätzlich noch eine bleierne Müdigkeit. Über Jahre fanden die Ärzte nichts raus. Dann bekam ich noch Blutungen und sank noch weiter unter den normalen Wert, dass mir dann auch noch die Haare ausfielen. Mein Frauenarzt machte mich auf dieses Eisenmangel-Syndrom aufmerksam und ich bekam 9 Infusionen innerhalb von 3 Wochen. Ich habe keinen Schwindel mehr, keine Müdigkeit mehr. Kann mich wieder konzentrieren.

Dieser Arzt in der Schweiz, der das Behandlungskonzept The iron code entwickelt hat, sagt, dass praktisch 80% von den menstuierenden Frauen einen massiven Eisenmangel haben. Dieser aber noch keine Eisenmangelanämie sondern erst das Syndrom auslöst. Es braucht etwas Geduld sich durchzulesen und ich mache Dir Mut, Dich nicht von den Ärzten abspeisen zu lassen, sonst wende Dich an ein Eisenzentrum, wenn Du Deinen Ferritin Wert gesichert hast.
www.eisenzentrum.org

Ich wünsche Dir, dass Dein Problem schnell gelöst sein wird
Liebe Grüsse
Grace4you

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19. März 2008 um 9:09
In Antwort auf grace4you

SChwindel Eisenmangelsyndrom siehe unter www.eisenzentrum.org
Hi
Lass einmal Deinen Ferritinwert im Blut vom Hausarzt bestimmen. Wenn DU einen Wert um 20ng/ml hast könnte der Schwindel von einem Eisenmangel herrühren. Das kann nur durch die Bestimmung dieses Wertes abgeklärt werden.
Danach müsstest Du am besten mit Eiseninfusionen schnell mit Eisen aufgesättigt werden, dass Dein Wert bei etwa 200ng/ml läge. Wenn dann Dein Schwindel aufhört, leidest Du unter dem Eisenmangelsyndrom.

Leider wissen das viele Ärzte noch nicht, sie gehen von einem Normwert aus, der zu tief liegt.
Lies Dich durch www.eisenzentrum.org einmal durch. Es gibt in Deutschland erst wenige Eisenkliniken. Die Hausärzte verschreiben gerne hochdosierte Eisentabletten. Der Nachteil ist, man braucht einen langen Atem, um diese Kur durchzuhalten - mindestens 3-6 Monate. Der Darm hat oft Schwierigkeiten das Eisen zu resorbieren.

Ich hatte auch Schwindel aber zusätzlich noch eine bleierne Müdigkeit. Über Jahre fanden die Ärzte nichts raus. Dann bekam ich noch Blutungen und sank noch weiter unter den normalen Wert, dass mir dann auch noch die Haare ausfielen. Mein Frauenarzt machte mich auf dieses Eisenmangel-Syndrom aufmerksam und ich bekam 9 Infusionen innerhalb von 3 Wochen. Ich habe keinen Schwindel mehr, keine Müdigkeit mehr. Kann mich wieder konzentrieren.

Dieser Arzt in der Schweiz, der das Behandlungskonzept The iron code entwickelt hat, sagt, dass praktisch 80% von den menstuierenden Frauen einen massiven Eisenmangel haben. Dieser aber noch keine Eisenmangelanämie sondern erst das Syndrom auslöst. Es braucht etwas Geduld sich durchzulesen und ich mache Dir Mut, Dich nicht von den Ärzten abspeisen zu lassen, sonst wende Dich an ein Eisenzentrum, wenn Du Deinen Ferritin Wert gesichert hast.
www.eisenzentrum.org

Ich wünsche Dir, dass Dein Problem schnell gelöst sein wird
Liebe Grüsse
Grace4you

Danke...
für deinen Beitrag, aber dieser Wert wurde bei mir im Januar bestimmt und er war - wie zu erwarten - zu niedrig und ich hab Eisen bekommen, jetzt ist alles im Normalbereich.

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25. März 2008 um 20:10

Mein Vater litt auch lange...
...an Schwindelanfällen und kippte ständig um, er fühlte sich wie besoffen (so seine Ausdrucksweise)

Keiner konnte ihm sagen was los ist.. bis man zufällig entdecke das sein Gleichgewichtsorgan im Innenohr total kaputt war.

Bzw.. es ist nicht ganz kaputt aber beschädigt und nun nimmt er immer Ohrentropfen die das alles ausgleichen.

Vielleicht ist es bei dir ja so ähnlich, auf jedenfall hängt Schwindel oft mit dem Innenohr zusammen.

lg
babydog

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29. April 2008 um 20:21
In Antwort auf elmas_12379568

Danke...
für deinen Beitrag, aber dieser Wert wurde bei mir im Januar bestimmt und er war - wie zu erwarten - zu niedrig und ich hab Eisen bekommen, jetzt ist alles im Normalbereich.

Ferritin
Hallo,

ich vermute, dass ich auch an einem Eisenmangelsyndrom leide.

Vor ca. 7 Wochen habe ich einen extremen Schwächeanfall bekommen, so dass ich zwei Wochen im Bett lag. Seit dem kann ich zwar wieder laufen, dennoch bekomme ich täglich Schwächeanfälle, so dass ich mich hinlegen muss. Hinzu kommen teils extreme Kopfschmerzen. Konzentrieren kann ich mich überhaupt nicht mehr.

Habe schon eine Ärzte-Odysee hinter mir. Zunächst die Blutwerte, die ok waren. Dann hab ich abgewartet. Nochmals Blutwerte, wieder ok. War beim Neurologen, der mir sagte, ich solle meine Kopfschmerzen doch mit Schmerzmitteln "wegpushen". Nun gut. Letzte Woche bin ich dann zu einer anderen Ärztin (im Urlaub), die auch das Ferritin gemessen hat. Es lag bei 15. Sie sagte, dass könne die Ursache sein. Ich war froh, dass nun endlich einen Ursache da ist, die behandelt werden kann. Gestern war ich dann hier nochmals bei meinem Hausarzt, der mir nicht glaubte, dass mein Ferritinwert so niedrig sei. Also nochmal Blut abgenommen und heute sagte er, dass mein Ferritin bei 50 liegt. Ich nehme seit 6 Tagen Ferro sanol duodendal, 2 mal täglich. Fragte, ihn, ob es daran liegen könnte. Er verneinte.
Jetzt steh ich wieder bei null. Habe einiges über das Eisenmangelsyndrom gelesen und überlege nun, ob ich nochmals zu einer Frauenärztin gehen sollte, damit ich ev. Infusionen bekomme. Aber hier wird ja ab einem Ferritinwert von 20 nix gemacht.

Bin langsam am verzweifeln, kann weder studieren noch die nun aufkommende Sonne genießen, weil ich mich ständig so fühle, als ob mein "Akku" völlig verbraucht werden. Meine Psychologin schließt eine Depression aus. Wobei mich dieser Zustand schon langsam depressiv macht.

Hat jemand einen guten Tipp?

Lieben Dank...

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16. Mai 2008 um 13:16
In Antwort auf willie_12165116

Ferritin
Hallo,

ich vermute, dass ich auch an einem Eisenmangelsyndrom leide.

Vor ca. 7 Wochen habe ich einen extremen Schwächeanfall bekommen, so dass ich zwei Wochen im Bett lag. Seit dem kann ich zwar wieder laufen, dennoch bekomme ich täglich Schwächeanfälle, so dass ich mich hinlegen muss. Hinzu kommen teils extreme Kopfschmerzen. Konzentrieren kann ich mich überhaupt nicht mehr.

Habe schon eine Ärzte-Odysee hinter mir. Zunächst die Blutwerte, die ok waren. Dann hab ich abgewartet. Nochmals Blutwerte, wieder ok. War beim Neurologen, der mir sagte, ich solle meine Kopfschmerzen doch mit Schmerzmitteln "wegpushen". Nun gut. Letzte Woche bin ich dann zu einer anderen Ärztin (im Urlaub), die auch das Ferritin gemessen hat. Es lag bei 15. Sie sagte, dass könne die Ursache sein. Ich war froh, dass nun endlich einen Ursache da ist, die behandelt werden kann. Gestern war ich dann hier nochmals bei meinem Hausarzt, der mir nicht glaubte, dass mein Ferritinwert so niedrig sei. Also nochmal Blut abgenommen und heute sagte er, dass mein Ferritin bei 50 liegt. Ich nehme seit 6 Tagen Ferro sanol duodendal, 2 mal täglich. Fragte, ihn, ob es daran liegen könnte. Er verneinte.
Jetzt steh ich wieder bei null. Habe einiges über das Eisenmangelsyndrom gelesen und überlege nun, ob ich nochmals zu einer Frauenärztin gehen sollte, damit ich ev. Infusionen bekomme. Aber hier wird ja ab einem Ferritinwert von 20 nix gemacht.

Bin langsam am verzweifeln, kann weder studieren noch die nun aufkommende Sonne genießen, weil ich mich ständig so fühle, als ob mein "Akku" völlig verbraucht werden. Meine Psychologin schließt eine Depression aus. Wobei mich dieser Zustand schon langsam depressiv macht.

Hat jemand einen guten Tipp?

Lieben Dank...

Eisenmangel
Hallo!
Mir geht es ähnlich.
Vor 2 monaten hat alles angefangen.
War ständig müde, erschöpft, schlimme Kopfschmerzen, Schwindel.
Eisenmangel wurde festgestellt.
Mein Ferritinwert lag bei 4,5!
Jetzt nach 6 Wochen liegt er bei 24, was natürlich immer noch zu niedrig ist.
Nun hat mein Arzt aber gesagt ich müsste mich völlig normal fühlen. Bin aber immer noch sehr müde und schlapp.
Darauf meinte er das dürfte nicht mehr mit dem Eisenmangel zusammenhängen, und hat mich zum Neurologen überwiesen, wo ich aber noch nicht war.
Ich habe natürlich auch die Studie über das Eisenmangelsyndrom gelesen, aber die kennt mein Arzt anscheinend nicht.

Hat jemand von euch hier ähnliche Probleme oder könnte was dazu sagen?

Ich weiß nämlich nicht was ich glauben soll.
Laut meines Arztes sollte ich gesund sein, bin es aber nicht.

Bitte um Antworten.

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