Hallo ihr lieben,
dies hier ist mein erster beitrag in diesem Forum, verzeiht mir wenn mein text etwas zusammenhangslos klingt, aber ich schreibe jetzt einfach mal drauf los...
Erstmal zu meiner "Vorgeschichte":
Als ich 11 war, ich weiß nicht genau warum, find der ganze abnehm quatsch bei mir an.
Ich aß kaum noch etwas und nahm innerhalbt kürzester Zeit ca. 9kg ab (so richtig dick war ich damals nicht, aber ein bisschen moppelig schon), wobei ich sagen muss, dass es damals einen punkt gab wo ich problemlos mit der ganzen hungerei aufhören konnte.
Ca. ein halbes Jahr lief bei mir in punkto essen alles recht gut, ich hielt mein gewicht und habe mich nicht groß drum gekümmert was ich aß. Dann habe ich mich als ich ca. 12 war wiedermal auf die Waage gestellt, und habe bemerkt das ich doch ein zwei kilos wieder auf den rippen hatte, ab da ging es immer wieder los das ich phasenweise gehungert habe und auch abgenommen hab, und dann ging alles wieder ganz gut und ich konnte wieder relativ normal essen.
Gut dann fing es letztes Jahr, bzw. genau vor einem Jahr, also im Mai 2008 damit an das ich zeitweise ein bisschen pro war, das heißt das ich recht viel auf pro ana seiten unterwegs war und mich damit zeitweise auch recht gut identifizieren konnte (das ging aber nur ein zwei monate so).
Während der Sommerferien habe ich mir das was ich vorher abgenommen habe wieder draufgefressen, ich war nicht zufrieden, aber radikal etwas dagegen gemacht habe ich auch nicht, es gab halt nur einfach weiter diese hungerphasen...
Dann sind wir letztes Jahr in den Herbstferien nach La Palma gefahren, und die zwei wochen dort waren wirklich zwei wochen der schönsten zeit meines lebens, ich hab mich nicht wirklich ums essen gekümmert (okay schon, aber nicht konsequent), mir ging es super und die Atmosphäre in meiner Familie war auch toll...
Als ich dann nach den Ferien auf die Waage ging war es der Schock für mich, 62kg!!! Vier kilo mehr als vorher...nun fühlte ich mich absolut unwohl, und ich begann wieder zu hungern, was mir dabei half war die wette die ich mit meiner mutter hatte, einen monat keine süßigkeiten (danach hab ich eine bench von ihr bekommen, die wette war meine idee weil ich unbedingt eine bench haben wollte, ich musste meine mutter aber ganz schön lange breitquatschen).
Innerhalb von ca. 4 Wochen habe ich mein Gewicht von 62kg auf 52kg reduziert, das bei einer größe von 1.72. Eine Woche vor Weihnachten konnte ich einfach nicht mehr, und ich beschloss mit einem Lehrer dem ich doch recht gut vertraue, über mein Problem zu sprechen.
Im Anschluss daran habe ich das meinen Eltern erzählt, die Weihnachtsferien lief es eigentlich relativ gut, ich habe gegessen(aber nur für meine ma) und naja, ich habe mich nach wie vor für jeden bissen gehasst, aber ich wusste das es meiner mutter damit besser geht und deswegen habe ihc durchgehalten. Was mir jedoch von Anfang an klar war, war das wenn die Schule wieder anfängt alles wieder von vorne los geht. Und so war es auch, am Anfang ging es, aber nach und nach wurde es eigentlich immer schlimmer. Es gab Tage, an denen habe ich normal gegessen, aber meistens habe ich gehungert...
Naja, nun zu meiner jetztigen Situation, ich habe in den letzten 5 Monaten nicht weiter abgenommen, sondern mein Gewicht mehr oder weniger gehalten...
Ich bin mehreremale zusammengeklappt, ich kann mich absolut nicht mehr konzentrieren und ich bin extrem schwach und unflexibel geworden.
Ich weiß, dass ich eine Essstörung habe, bzw. magersucht (was mir meine therapeutin letztens ans herzen legte), aber ich finde das klingt alles so extrem.
Ich weiß mir geht es nicht gut, ich bin arg perfektionistisch und ich mache mich selber kaputt. Irgendwo kann und will ich nicht mehr, ich möchte einfach normal sein. Aber irgendwo will ich auch einfach nur dünn sein und mein Leben unter kontrolle haben, obwohl ich weiß das das nicht so geht wie ich mir das vorstelle...Ich will aus diesem beklopptem Teufelskreis endlich raus, aber irgendwo gehört es einfach schon so zu mir, dieses wunderbare leere gefühl, das nichts essen. Auf der anderen Seite kann ich es nicht ertragen meine Mutter zu sehen, wie besorgt sie ist und sich selber vorwürfe macht und ich will sie nicht anlügen, aber ich kann und will auch nicht normal essen...
Und irgendwo kann ich nicht glauben das ich magersüchtig (es klingt einfach zu heftig für mich) bin, irgendwo ist es mir schon klar, aber wenn ich z.B. mit meiner Freundin darüber redet, sagt sie immer nur das das ja ganz normal sei und das irgendwann schon wieder von alleine wegginge...
Ich könnte noch seiten lang weiterschreiben, aber ich glaube dann ließt sich das hier keiner mehr durch...
Vielleicht weiß ja von euch jemand ansatzweise wie ich mich fühle...Ich weiß einfach nicht was ich will...
Hoffe auf Antworten...
glg klumchen