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Was ist der richtige Weg raus aus der Essstörung?

14. Januar 2016 um 22:14 Letzte Antwort: 15. Januar 2016 um 7:18

Liebe Community,
Ich hab sowas noch nie gemacht. Das war grad die totale Kurzschlussreaktion mich hier anzumelden, und ich bin auch noch skeptisch ob überhaupt jemand antwortet.
Ich weiß auch nicht wirklich wie ich anfangen soll, aber es ist so: Ich hab vermutlich eine Essstörung. Ich war bis jetzt nur beim normalen Hausarzt aber meine Mutter ist sehr aktiv in diesem Bereich und hat schon mit mehreren spezialisierten Ärzten und Freunden telefoniert.
Ich bin was das ganze Thema angeht sehr offen und spreche viel mit meiner Mum darüber und lüge auch nicht über mein Essverhalten sie weiß so gut wie alles darüber.
Ich bin 17 Jahre alt, ca. 1,70 m groß und wiege Momentan 53,7 kg. Ich habe letztes Jahr im Mai angefangen abzunehmen weil ich mich mit ca. 71 kg sehr unwohl gefühlt habe. Eigentlich war 57-59 kilo mein Traumgewicht das ich mir damals gesetzt habe, und auch wenn ich nicht absichtlich weiter abnehmen wollte ist es doch passiert. Ich habe durch die Umstellung meiner Ernährung ein normales Essverhalten verlernt. Ich liebe Essen eigentlich total und kann auch nicht immer Nein sagen, wenn wir mal essen gehen bestelle ich eine normale Portion oder ich beim Kaffe trinken bin esse ich mal ein Stück Kuchen oder wenn ich mit meinen Mädels einen Filmabend mache esse ich auch Süßzeugs, jedoch plagt mich danach das schlechte Gewissen. Ich spüre total meinen Aufgeblähten Bauch und könnte heulen und wünsche mir ich hätte nichts gegessen. Wenn ich im Vorhinein weiß das ich irgendwo viel essen werde, bei einer Verabredung z.B. dann hebe ich mir davor das essen sozusagen auf und esse nichts oder wenig, und nach dem Essen genauso, bis mein Magen wieder flach ist und ich nichts spüre. Meine Gedanken kreisen sehr viel um das ganze Thema Ernährung und ich hab da einfach keine Lust mehr drauf.
Ich habe auch schon einen Termin mit einem Arzt und evtl einer Psychotherapeutin, ich hab jedoch Angst das ich das alleine nicht schaffe oder das ewig dauern wird. Ein Arzt hat auch schon angedeutet das man das in einer Klinik genauso behandeln kann, und einerseits schwirrt mir dieser Gedanke ständig im Kopf rum wie das so in einer Klinik ist und ob das wirklich schneller und besser hilft. Anderseits denke ich mir das es ja so stark bei mir auch nicht ist, und das eine Klinik schon etwas übertrieben wäre oder? Hat irgendwer von euch Erfahrungen damit und kann mir einen Rat geben was ich machen kann? Ich würde mich sehr über eure Tipps freuen

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15. Januar 2016 um 7:18

Hallo Alleeaa,
du zeigst deutliche essgestörte Gedanken, so dass man bei dir sicherlich von eine Entwicklung zur Anorexie sprechen muss. Standardbehandlung der Anorexie ist die ambulante Psychotherapie, die bei dir auch zunächst versucht werden sollte. Nach allem, was du schreibst, sehe ich keine Indikation für eine klinische Behandlung.Dein Wunschgewicht von 58 KG ist in Ordnung und auch ausreichend, um wieder völlig gesund werden zu können.

LG Nus

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