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Was genau bin ich?

9. Juni 2014 um 0:27

Seit meine Mutter vor 4 Jahren gestorben ist gleicht meinem Leben einer totalen Achterbahn!
Das ich Psychische Probleme habe weis ich (das sagt mir auch jeder) - nur kann ich es einfach nicht einordnern und zu einem Arzt will ich nicht gehen.

Also es sieht ungefähr so aus:
1. Ich ritze mich - meist liegt aber ein Abstand zwischen 1 bis 3 Monaten dazwischen. Ich ritze mich auch nicht wirklich tief, die Narben sind nach 1 Jahr meist weg oder nur noch schwach zu erkennen.
2. Gibt es so Phasen wo ich so gut wie komplett aufs Essen verzichte und ziemlich viel Sport treibe - klar will ich dem Schönheitsideal entsprechen und in XXS-Hosen rein passen - aber zu 75% steckt da mehr der Gedanke mich selber zu kontrollieren dahinter!
3. Nach solchen "Kontrollier"-Phasen folgt meistens eine "Leck-Mich-Doch-"Phase wo mir alles egal ist. Und ich mich betrinke, viel zu viel Esse und es dann wieder auskotze und teilweise sogar zu Drogen greife!
4. Und dann gibts noch so Phasen wo ich einen totalen Putzfimmel bekomme und das ganze Haus aufräume - und wenn nicht alles genau so ist wie ich es will dann räum ich noch um 3 Uhr nachts auf.

Nur zwischen diesen ganzen Phasen gibt es auch Wochen in denen ich "Normal" bin. Also normal Esse - mit Freunden unterwegs bin - für die Schule lernen - mir Gedanken über meine Zukunft machen.

Kann mich irgend jemand einordnen?
Weil es gibt auch so Momente in dennen denk ich mir "Gott bin ich verkorkst - ich kann mich nicht mal zwischen Bulimie, Magersucht und SVV entscheiden. Ich muss mir gleich alle 3 Störungen anlachen"

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9. Juni 2014 um 0:56

Ganz normal
Mein Beileid zu deinem Verlust
Ich denke dass du eine ganz normale Person bist, der etwas schlimmes im Leben widerfahren ist und die es noch nicht verarbeiten konnte.
So wie du es beschrieben hast, hast du ja dennoch manchmal eine "normale", geregelte Lebensphase, wo du ganz du selbst bist.
Du musst deinen schweren Verlust verarbeiten, dann werden alle 3 psychischen Probleme verschwinden, die gehören nicht zu dir.
Deswegen rate ich dir wirklich, eine Therapie anzufangen und dir einfach die Seele aus dem Leib zu sprechen. Lass den Therapeuten all deine Gedanken und Gefühle anhören, das wird dir gut tun und er wird dir helfen, dir selbst zu helfen.

Ich frage mich daher, wieso du nicht zu einem Therapeuten gehen willst. Hast du es schonmal versucht und es hat nicht geholfen?


MfG With

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9. Juni 2014 um 8:27
In Antwort auf with94

Ganz normal
Mein Beileid zu deinem Verlust
Ich denke dass du eine ganz normale Person bist, der etwas schlimmes im Leben widerfahren ist und die es noch nicht verarbeiten konnte.
So wie du es beschrieben hast, hast du ja dennoch manchmal eine "normale", geregelte Lebensphase, wo du ganz du selbst bist.
Du musst deinen schweren Verlust verarbeiten, dann werden alle 3 psychischen Probleme verschwinden, die gehören nicht zu dir.
Deswegen rate ich dir wirklich, eine Therapie anzufangen und dir einfach die Seele aus dem Leib zu sprechen. Lass den Therapeuten all deine Gedanken und Gefühle anhören, das wird dir gut tun und er wird dir helfen, dir selbst zu helfen.

Ich frage mich daher, wieso du nicht zu einem Therapeuten gehen willst. Hast du es schonmal versucht und es hat nicht geholfen?


MfG With

Naja ...
Ich war noch nie bei einem Psychologen, aber ich will da auch nicht wirklich hin.

Meine Schwester war mal bei einer (bevor unserer mutter gestorben ist) und es hat ihr einfach so überhaupt rein gar nichts gebracht. Eher im Gegenteil der Fall sie war danach noch schlimmer drauf wie zuvor. Mittlerweile muss sie zu Tabletten gegen Depressionen greifen.

Darauf hab ich einfach keine Lust!

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9. Juni 2014 um 13:49
In Antwort auf tzufit_11866743

Naja ...
Ich war noch nie bei einem Psychologen, aber ich will da auch nicht wirklich hin.

Meine Schwester war mal bei einer (bevor unserer mutter gestorben ist) und es hat ihr einfach so überhaupt rein gar nichts gebracht. Eher im Gegenteil der Fall sie war danach noch schlimmer drauf wie zuvor. Mittlerweile muss sie zu Tabletten gegen Depressionen greifen.

Darauf hab ich einfach keine Lust!

Hmm..
Achso, das ist dann verständlich
Ich weiß ansonsten auch keinen Rat, bin mir aber sicher, dass das alles heilbar sein muss, weils ja bei dir nur Phasen sind.
Lastet in dir vielleicht irgendwas sehr stark, was du noch nicht bei deiner Familie oder sonstwem aussprechen konntest? Vielleicht wäre ja das die Lösung. Schließlich muss es ja mit deinem Verlust zusammenhängen.
Vielleicht wünschst du dir so sehr eine Mutter, und dieses Leeregefühl frisst dich innerlich auf? Solche Gefühle/Gedanken meine ich.
Diese ganzen natürlich aufkommenden Gefühle und Gedanken wirst du auf jeden Fall verarbeiten und abschließen müssen, um wieder mit dir ins Reine zu kommen.


MfG With

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20. Juli 2014 um 1:41

Hey
Ich weiss du willst nicht zum Arzt, aber es gibt soooooo viel Ärzte da draussen! Und du darfst dir nur nicht den gleichen Arzt holen wie deine Schwester. Bevor du zu einem gehst, solltest du eh ein Vorgespräch führen um zu wissen ob du ihn sympathisch findest, ansonsten wird das einfach nichts. Es gibt genauso viele Leute, denen es nichts gebracht hat wie die denen es was gebracht hat. Sich da an einem Beispiel aufzuhängen ist doof, du solltest es lieber selber ausprobieren mit einer neutralen Einstellung dazu. Wenn du merkst es wird nichts...einen anderen Arzt aufsuchen oder erstmal sein lassen. Aber nicht von vornherein sagen: "Nee, ist nichts für mich".

Und zu deinen psychischen Problemen: Ich glaube du bist einfach momentan so verwirrt und aus der Bahn geworfen weswegen du einfach alle Krankheitsverläufe durcheinander hast. Man muss sich nicht entscheiden. Bulimie und Magersucht kommen sehr häufig gleichzeitig. SVV jetzt nicht sooo oft aber im Grunde genommen ist Magersucht und Bulimie eine andere Form der Selbstverletzung. Da kann es halt auch mal passieren, dass du nebenbei noch SVV hast, wenn du gerade keine Lust auf kotzen oder hungern hast. Dass du zwischendurch "normale" Phasen hast deutet für mich daraufhin, DASS es dir möglich WÄRE diesem Teufelskreis zu entkommen! Im Moment versuchst du nur mit deinem inneren Schmerz klarzukommen und durch diese Krankheiten drückst du ihn aus. Nur ab und zu hast du dich soweit damit abgefunden, dass du nichts mehr davon brauchst. Wenn du deine Krankheiten besiegen willst musst du lernen mit dem Tod deiner Mutter umgehen zu können. Ich weiss ist doof das zu sagen...aber glaub mir, niemand der stirbt will dass jemand so ein Leben führen muss, nur aufgrund des Todes. Vorallem glaube ich nicht, dass deine Mutter jemals gewollt hätte dass sowas passiert....was glaubst du wie geschockt sie wäre, wenn sie das sehen würde. Für eine Person die stirbt ist nicht das sterben selbst das schlimme...sondern die Liebenden die sie zurücklassen müssen. Und das was sie auf keinen Fall wollen, ist dass jemand sich deswegen so sehr das Leben ruiniert. Sie hätte gewollt, dass es dir gut geht und du ein fröhliches Leben führst...

Alles Gute und mein Beileid..

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12. August 2014 um 22:34

Mein Beileid
Ich habe auch einiges durchgemacht und hatte auch mehrere selbstzerstörerischen Phasen
Angefangen bei nichts essen über zu viel Sport dann kam Bulimie dazu,dass ritzen und meine ich trink mich einfach nur zu dann wird schon alles einfacher Phase bis ich am schluss nur noch ein Häufchen elend war zu dünn total erledigt ständig gereizt oder zu aufgedreht mir hat eine Psychotherapeutin geholfen es hilft die verschreibt dir auch keine antidepressiver mir geht es mittlerweile besser und ich bin auf einem guten Weg ich hoffe du nschaffst das auch bald
viel glück

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4. September 2014 um 4:45

Im grunde alles eins....
hey
.... also *einordnen* geht so leicht nun auch wieder nicht,... aber alle deiner 3 phasen haben ganz klar eine sache gemeinsam!!!...und das ist das *selbstzerstörrerische* (grammitkalisch?!?..egal ist zu früh dafür^^) ...du weist was ich meine,....
egal was du tust, ob hungern, ritzen oder kotzen... du schadest damit dir selbst...

alsooo... solltest du dir irgenwie hilfe holen,... ob nun familie oder freundeskreis... kann schon viel helfen....!!! sollte es überhaupt nicht machbar sein... denk mal über eine ambulante therapie nach!!!....

--->....sowas nennt man ganz gerne auch mal *persönlichkeits-störung*...und davon gibts nochmal unterschiedliche typen..... gibt mittlerweile gute aufklärungsseiten im internet z.B.

http://de.wikipedia.org/wiki/Pers%C3%B6nlichkeitsst%C3%B6ru ng

mittlerweile gibt es auch viele hilfestellungen um selbst für sich lösungen zu finden!!

viel glück..

bei fragen darfst du dich gerne melden!

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