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Von einem extrem ins andere ?!

19. März 2013 um 20:13

hallöchen, ich bin jetzt ganz neu hier und weiß noch nicht so genau wie das hier funktioniert aber ich lese hier oft mit und möchte mich selbst mal mitteilen und um Rat fragen..

Also ich habe seit ca einem jahr eine Essstörung und habe mich wirklich von allem abgewendet und mich nur verkrochen.. so langsam bin ich ins leben zurück und habe auch wieder so zugenommen, dass ich im normalem bereich bin. Aber ich habe weder gesund, noch mit ärtzlicher unterstützung zugenommen, sondern mit Freunden darüber geredet und hatte ziemlichen druck von meiner mutter aus. sie hat mir nciht geglaubt das ich zunehmen wollte um wieder gesund zu sein und immer nur gesagt: "Das glaub ich dir erst,wenn ichs sehe!". ja und so hab ich mich wortwörtlich "hochgefressen". habe in einem monat fast fünf kilo zugenommen und habe immernoch ständig diese unnormalen fressattacken... heute auch schon wieder.
ich habe so eine angst! Die kontrolle ist sowasvon verschwunden. ein paar tage klappt es wirklich wirklich gut nur nach echtem hunger zu essen. aber dann den dritten tag esse ich das dreifache und höre nichtmal dann auf, wenn ich schon Bauchschmerzen habe..

oh, ist ja doch schon ein ziemlich langer text geworden aber naja.. hoffe jemand liest ihn und schreibt mir.

Grüße und danke, dass du bis hier hin gelesen hast hehe

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13. Juni 2013 um 20:44

Danke
Danke für die antwort
Und sorry das ich mich erst so spät melde aber hatte nicht mehr nachgeschaut und jetzt in der Zwischenzeit noch größere Probleme des Essen wegen :/

Hmm.. hast du immer geplante Attacken oder machst du das automatisch? Bei mir ist es iwie beides und inzwischen zweimal die Woche.

Was isg eigentlich aus dem reis geworden?

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16. Juni 2013 um 19:47

Hey du

mir geht es ganz ähnlich wie dir nur dass ich nie im ug bereich war. irgendwann hatte ich einfach ein gestörtes essverhalten entwickelt. habe irgendwann gemerkt dass ich essen verabscheue und jede kalorie gezählt und dann fing es irgendwann an dass ich fressattaken hatte und die wurde immer häufiger habe dann auch wieder zugenommen und inzwischen ist es so schlimm, dass ich gar nicht mehr unter kontrolle habe was ich esse. ich habe das gefühl es gibt nur noch hungern oder fressen. sobald ich irgendwas esse ist es wie als wäre ein schalter in meinem kopf umgestellt und ich fange an wahllos alles zu essen. dabei denke ich mir immer warum machst du das denn du weißt dass dir das nicht gut tut aber ich aknn nicht aufhören. ich weiß nicht ob dir das hilft aber vielleciht können wir uns ja schreiben oder so uns austauschen und uns gegenseitig mut machen?
so wie es sicha nhört willst du einfach wieder normal essn und das will ich auch aber irgendwie ist es echt schwer und ich weiß auch nicht genau wie aber vielleicht würde man es ja zusammen schaffen

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16. Juni 2013 um 21:54
In Antwort auf renato_12266873

Hey du

mir geht es ganz ähnlich wie dir nur dass ich nie im ug bereich war. irgendwann hatte ich einfach ein gestörtes essverhalten entwickelt. habe irgendwann gemerkt dass ich essen verabscheue und jede kalorie gezählt und dann fing es irgendwann an dass ich fressattaken hatte und die wurde immer häufiger habe dann auch wieder zugenommen und inzwischen ist es so schlimm, dass ich gar nicht mehr unter kontrolle habe was ich esse. ich habe das gefühl es gibt nur noch hungern oder fressen. sobald ich irgendwas esse ist es wie als wäre ein schalter in meinem kopf umgestellt und ich fange an wahllos alles zu essen. dabei denke ich mir immer warum machst du das denn du weißt dass dir das nicht gut tut aber ich aknn nicht aufhören. ich weiß nicht ob dir das hilft aber vielleciht können wir uns ja schreiben oder so uns austauschen und uns gegenseitig mut machen?
so wie es sicha nhört willst du einfach wieder normal essn und das will ich auch aber irgendwie ist es echt schwer und ich weiß auch nicht genau wie aber vielleicht würde man es ja zusammen schaffen

Hey,
Das mit dem schreiben ist eine super Idee würde mich freuen
Ich hab schon versucht mit mehreren darüber zu reden und meine Mutter hilft mir auch (versucht mir zu sagen was eine normale portion ist usw.) Wenn sie merkt dass ich wieder zu viel esse sagt sie halt dass ich auf meinen bauch hören soll ob es wirklich Hunger ist. Naja, aber der riesen Appetit ist halt immer da. Und wenn ich alleine bin, dann kann sie mich halt auch nicht abhalten..

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21. Juni 2013 um 1:18

Die Seele spricht durch den Körper...
Mit der Behandlung der Seele gebe ich hungryshi auf jeden Fall recht. Es handelt sich ja schließlich um ein emotionales Problem, welches sich in Essanfällen widerspiegelt.
Der Appetit ist groß, doch egal, wie viel ihr esst, kann er durch Nahrung nicht gestillt werden.
Denn es handelt sich um einen emotionalen Hunger.
Das Bedürfnis nach Nähe? Zuwendung? Aufmerksamkeit? Was auch immer es sein mag, es drückt sich mittels Hunger bzw. Appetit aus.
Findet heraus, was ihr wirklich braucht und seit nicht frustriert, wenn es vorerst nicht genauso wirksam ist wie das Symptom - aber es wird euch aus der Krankheit heraustragen.
Ich wünsche euch nur das Beste und nimmt ggf. professionelle Hilfe in Anspruch - mit dieser Erkrankung ist nun wirklich nicht zu spaßen!

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21. Juni 2013 um 12:41
In Antwort auf tanja_12058935

Die Seele spricht durch den Körper...
Mit der Behandlung der Seele gebe ich hungryshi auf jeden Fall recht. Es handelt sich ja schließlich um ein emotionales Problem, welches sich in Essanfällen widerspiegelt.
Der Appetit ist groß, doch egal, wie viel ihr esst, kann er durch Nahrung nicht gestillt werden.
Denn es handelt sich um einen emotionalen Hunger.
Das Bedürfnis nach Nähe? Zuwendung? Aufmerksamkeit? Was auch immer es sein mag, es drückt sich mittels Hunger bzw. Appetit aus.
Findet heraus, was ihr wirklich braucht und seit nicht frustriert, wenn es vorerst nicht genauso wirksam ist wie das Symptom - aber es wird euch aus der Krankheit heraustragen.
Ich wünsche euch nur das Beste und nimmt ggf. professionelle Hilfe in Anspruch - mit dieser Erkrankung ist nun wirklich nicht zu spaßen!

Danke, aber wie..
Wie kann ich denn die ursache herausfinden? Hast du Tipps? Meine Mutter meinte eine therapie sei nicht nötig, weil sie meinte, dass ich es eigentlich schon weiß aber es nur nicht zulassen will. Und dann bringt eine Therapie auch nichts. Aber das stimmt nicht.. ich möchte da endlich raus. Mama meinte das die Ursache überforderung sei. Kann ja sein habe in diesem Jahr viel Stress mir der arbeit und Schule gehabt. Aber das kann doch wohl nicht alles sein oder?!

Liebe grüße

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21. Juni 2013 um 13:04
In Antwort auf stern2212

Danke, aber wie..
Wie kann ich denn die ursache herausfinden? Hast du Tipps? Meine Mutter meinte eine therapie sei nicht nötig, weil sie meinte, dass ich es eigentlich schon weiß aber es nur nicht zulassen will. Und dann bringt eine Therapie auch nichts. Aber das stimmt nicht.. ich möchte da endlich raus. Mama meinte das die Ursache überforderung sei. Kann ja sein habe in diesem Jahr viel Stress mir der arbeit und Schule gehabt. Aber das kann doch wohl nicht alles sein oder?!

Liebe grüße

Du hast Recht,
Überforderung alleine wird es nicht sein. Dies kann eher ein zusätzlich verstärkender Faktor sein!
Ich persönlich bin immer für eine Therapie. Der Weg hinaus ist nicht leicht und du wirst Unterstützung brauchen, die die Familie in dem Ausmaß nicht leisten kann. Es wäre schön, wenn sie hinter dir stehen während dieses Prozess, aber ein therapeutisches Gespräch findet ja dann doch auch einer ganz anderen Ebene statt.
Du musst sehen, welcher Ansatz für dich in Frage kommt. Aber wenn du meine persönliche Meinung wissen möchtest, dann würde ich immer zu einer tiefenpsychologischen Behandlung raten, wenn man den Dingen wirklich auf den Grund kommen und langfristig ändern möchte. Das muss jedoch nicht auf jeden Menschen zutreffen. So hat sich die Verhaltenstherapie bei Essstörung ja schließlich sehr bewährt. Wie gesagt, es kommt immer drauf an, was für ein Typ du bist. Darf ich fragen, wie alt du bist?

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21. Juni 2013 um 13:56
In Antwort auf tanja_12058935

Du hast Recht,
Überforderung alleine wird es nicht sein. Dies kann eher ein zusätzlich verstärkender Faktor sein!
Ich persönlich bin immer für eine Therapie. Der Weg hinaus ist nicht leicht und du wirst Unterstützung brauchen, die die Familie in dem Ausmaß nicht leisten kann. Es wäre schön, wenn sie hinter dir stehen während dieses Prozess, aber ein therapeutisches Gespräch findet ja dann doch auch einer ganz anderen Ebene statt.
Du musst sehen, welcher Ansatz für dich in Frage kommt. Aber wenn du meine persönliche Meinung wissen möchtest, dann würde ich immer zu einer tiefenpsychologischen Behandlung raten, wenn man den Dingen wirklich auf den Grund kommen und langfristig ändern möchte. Das muss jedoch nicht auf jeden Menschen zutreffen. So hat sich die Verhaltenstherapie bei Essstörung ja schließlich sehr bewährt. Wie gesagt, es kommt immer drauf an, was für ein Typ du bist. Darf ich fragen, wie alt du bist?

...
Okay danke für deinen Rat! Ich werde mir in den nächsten Wochen mal einen Termin für so ein Probegespräch suchen.
Ich bin 17, werde im Dezember 18.

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21. Juni 2013 um 14:09
In Antwort auf stern2212

...
Okay danke für deinen Rat! Ich werde mir in den nächsten Wochen mal einen Termin für so ein Probegespräch suchen.
Ich bin 17, werde im Dezember 18.

Nicht lange warten ...
Am besten du holst dir so schnell wie möglich einen Termin. Die meisten (guten) Therapeuten haben eine lange Warteliste. Schau dir verschiedene Therapeuten an - die Beziehung wichtiger als die Methode. Und Termine absagen, kannst du dann immer noch

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