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Viel passiert (achtung könnte triggernd sein)

14. Oktober 2014 um 22:48 Letzte Antwort: 16. Oktober 2014 um 17:19

Hallo Ihr Lieben,
wollte mich, nachdem ihr mir letztes mal so geholfen habt mal wieder melden. Bei mir hat sich in den letzten wochen wirklich viel getan. Meine ärztin und ich haben den antrag für die stationäre Therapie fertig gemacht und warten zurzeit darauf, dass es endlich losgeht. Habe am 16. September meine schulische ausbildung angefangen aber nach nur zwei wochen musste ich sie abbrechen, es ging einfach nichtmehr. Dieser stress und alles hat mich einfach nur fertig gemacht und dazu geführt, dass ich dauernd unter extremen kopf und Bauchschmerzen gelitten hab...das war nicht auszuhalten! Aber na ja, jetzt bin ich halt daheim. Durch den stress hab ich leider wieder extrem abgenommen aber bin zur Zeit wieder am zunehmen. Dadurch, dass ich daheim bin werden aber leider meine FAs immer schlimmer, ich kann dem süßkram kaum wiederstehen ( ( aber ich stecke mir nicht mehr den Finger in den Hals auch wenn ich danacj immer fast durchdrehe) Zur zeit bin ich bei 49,5 kg bei einer Größe von 1,64. Das geht ja, oder? Aber ich hätte halt lieber statt mit FAs gesund zugenommen. Habe auch mit regelmäßig essen kein problem mehr, mein problem ist nur mein heishunger Hat damit jemand Erfahrung? Wie geht es euch so? Ich hoffe ihr nehmt mir das mit der Größe und gewicht nicht übel aber ich bin so extrem unsicher was Normalgewicht und so betrifft.
Lg, Franca

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15. Oktober 2014 um 5:02

Natürlich
weiß ich wie man den Bmi berechnet aber du müsstest selbst wissen dass der eine riesen spannweite hat. Und es gibt mehrere arten das normalgewicht zu berechnen. Ich wollte einfach machfragen weil ich dachte dass man hier in dem Forum HILFE bekommt und nicht noch extra fertig gemacht wird. Außerdem sitze ich nicht blöd daheim sondern ich habe auch hobbys, die heißhunger attacken hatte icj schon früher aber zur zeit wenn ich abends nach hause komme ist es extrem schlimm. Die Schule habe ich von mir selbst aus geschmissen weil es einfach nicht mehr ging und glaub mir ich habe mir davor immer gewünscht diese ausbildung zu machen und es ist mir nicht leicht gefallen aber es ging einfach nicht anders weil ich nicht mehr konnte vor schmerzen. Außerdem habe ich keine thera die mir irgendwas raten könnte weil wir bei uns eine ewig lange wartezeit haben und meine ärztin wollte dass ich gleich stationär gehe. So, zufrieden? Ich weiß nicht ob ich dir irgenwas getan habe weil du so genervt antwortest, falls ja tuts mir leid. Icj wollte in diesem forum einfach nur hilfe und mich mit leuten fie evtl des gleiche problem haben austauschen und nicht auch noch Vorwürfe bekommen, weil ich vielleicht mal ne blöde frage stelle

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15. Oktober 2014 um 8:33

Hallo Franca,
dein Gewicht ist mit einem BMI von 18,4 noch recht niedrig.Ich habe in 2 Fällen die Erfahrung gemacht, dass Essattacken erst bei einem BMI im Bereich von 20 und bei einer regelmäßigen Ernährung zum Abklingen gebracht werden konnten.Das muss aber keinesfalls in jedem Fall so sein.Essattacken haben immer auch eine psychische Komponente.Sie können sich verselbständigen und unabhängig vom Körpergewicht bestehen bleiben.Zumindest in diesen Fällen, ich empfehle es aber grundsätzlich immer, ist eine psychologische Unterstützung notwendig.Es ist also richtig, wenn du eine stationäre oder ambulante Therapie anstrebst.

LG Nus

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15. Oktober 2014 um 13:35

Nein,
du bist nicht die einzige, die so denkt.

Auch ich bin der Meinung, dass Beschäftigung unheimlich wichtig ist.
Deshalb kann ich es auch nicht verstehen, wenn Therapeuten empfehlen, die Schule, Ausbildung etc. zu schmeißen, falls sie das überhaupt vorgeschlagen hat.

Ich war während meines ABIs auch ziemlich fertig. Meine ehemalige Therapeuten hat gemeint, ich solle in die Klinik. Ich bin allerdings eisern geblieben, studiere jetzt und die Essstörung ist nur ein dezenter Strich in meinen Gedanken.
Ich will nicht wissen, wie "kranker" ich noch wäre, hätte ich das ABi so kurz vor dem Ziel weggeschmissen.

Sorry, für den Roman. Es kann sein, dass das nicht hingehört. Aber ich wollte das mal loswerden, damit auch du mal Bestätigung für deine Meinung bekommst.

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15. Oktober 2014 um 13:43
In Antwort auf

Natürlich
weiß ich wie man den Bmi berechnet aber du müsstest selbst wissen dass der eine riesen spannweite hat. Und es gibt mehrere arten das normalgewicht zu berechnen. Ich wollte einfach machfragen weil ich dachte dass man hier in dem Forum HILFE bekommt und nicht noch extra fertig gemacht wird. Außerdem sitze ich nicht blöd daheim sondern ich habe auch hobbys, die heißhunger attacken hatte icj schon früher aber zur zeit wenn ich abends nach hause komme ist es extrem schlimm. Die Schule habe ich von mir selbst aus geschmissen weil es einfach nicht mehr ging und glaub mir ich habe mir davor immer gewünscht diese ausbildung zu machen und es ist mir nicht leicht gefallen aber es ging einfach nicht anders weil ich nicht mehr konnte vor schmerzen. Außerdem habe ich keine thera die mir irgendwas raten könnte weil wir bei uns eine ewig lange wartezeit haben und meine ärztin wollte dass ich gleich stationär gehe. So, zufrieden? Ich weiß nicht ob ich dir irgenwas getan habe weil du so genervt antwortest, falls ja tuts mir leid. Icj wollte in diesem forum einfach nur hilfe und mich mit leuten fie evtl des gleiche problem haben austauschen und nicht auch noch Vorwürfe bekommen, weil ich vielleicht mal ne blöde frage stelle

Hey
Franca, dir will keiner etwas Böses hier.

Der Beitrag von beinghappy war keineswegs böse gemeint. Da bin ich mir sicher, weil ich nichts Konfrontatives herauslesen kann, nur eben konstruktive Kritik.

Und wenn du ein Hobby hast, ist das ja toll. Was tust du denn so gerne?
Dich möchte auch niemand zwingen, etwas zu erreichen, was du nicht schaffst oder dir Schmerzen bereitet.

Wäre eine stationäre Therapie für dich besser?

LG

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15. Oktober 2014 um 14:32
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Nein,
du bist nicht die einzige, die so denkt.

Auch ich bin der Meinung, dass Beschäftigung unheimlich wichtig ist.
Deshalb kann ich es auch nicht verstehen, wenn Therapeuten empfehlen, die Schule, Ausbildung etc. zu schmeißen, falls sie das überhaupt vorgeschlagen hat.

Ich war während meines ABIs auch ziemlich fertig. Meine ehemalige Therapeuten hat gemeint, ich solle in die Klinik. Ich bin allerdings eisern geblieben, studiere jetzt und die Essstörung ist nur ein dezenter Strich in meinen Gedanken.
Ich will nicht wissen, wie "kranker" ich noch wäre, hätte ich das ABi so kurz vor dem Ziel weggeschmissen.

Sorry, für den Roman. Es kann sein, dass das nicht hingehört. Aber ich wollte das mal loswerden, damit auch du mal Bestätigung für deine Meinung bekommst.

Hallo
ihe Lieben, bitte entschuldigt, dass ich mich in eure Diskussion einhake.. Aber zum Thema Beschäftigung / Ausbildung oder Schule abbrechen möchte ich etwas sagen. Ich stimme euch zu, dass Beschäftigung wichtig ist, aber nicht um der Beschäftigung (Ablenkung) willen, sondern um wieder ein Stück zu sich selbst finden zu können. Ich denke, es ist wichtig wieder herauszufinden was man gern macht, wofür man Talent hat oder was einen einfach mal wieder Lachen lässt. Beschäftigung im Sinne von - Ich halse mir ganz viel Arbeit auf und ignoriere meine Symptome nur um nicht nachdenken zu müssen - halte ich für gefährlich. Ich denke, das ist der Grund, weshalb Therapeuten häufig empfehlen Dinge abzubrechen. Es geht nicht darum sich hängen zu lassen, sondern darum, nicht in einen lebensgefährlichen Zustand zu rennen. Ob man dann abbricht oder nicht, muss schlussendlich jeder für sich und seine (körperliche) Situation entscheiden. In der Therapie ist es ein Ziel sich mit der Krankheit auseinanderzusetzen, die Ursachen zu bearbeiten und natürlich auch ein normales Essen wieder zu erlernen. Das kann aber nur klappen, wenn man auch die Kraft dazu hat. Es gibt sicher viele Betroffene, die den Spagat zwischen beidem nicht schaffen, und da ist meiner Meinung nach wichtiger gesund zu werden, als auf Teufel komm raus etwas beenden zu müssen. Was ich damit sagen möchte ist einfach, dass man es nicht pauschalisieren kann welcher Weg richtig ist.
Manche sind einfach an einem Punkt, an dem der berufliche Weg absolut in den Hintergrund treten muss, um nicht an der MS zu Grunde zu gehen.
Ich möchte mit meinen Worten keinen verletzen, ich denke einfach nur, man sollte niemanden verurteilen, wenn die Kraft zum Weitermachen einer Ausbildung einfach nicht mehr reicht.
Ganz liebe Grüße!

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16. Oktober 2014 um 17:19
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Hallo
ihe Lieben, bitte entschuldigt, dass ich mich in eure Diskussion einhake.. Aber zum Thema Beschäftigung / Ausbildung oder Schule abbrechen möchte ich etwas sagen. Ich stimme euch zu, dass Beschäftigung wichtig ist, aber nicht um der Beschäftigung (Ablenkung) willen, sondern um wieder ein Stück zu sich selbst finden zu können. Ich denke, es ist wichtig wieder herauszufinden was man gern macht, wofür man Talent hat oder was einen einfach mal wieder Lachen lässt. Beschäftigung im Sinne von - Ich halse mir ganz viel Arbeit auf und ignoriere meine Symptome nur um nicht nachdenken zu müssen - halte ich für gefährlich. Ich denke, das ist der Grund, weshalb Therapeuten häufig empfehlen Dinge abzubrechen. Es geht nicht darum sich hängen zu lassen, sondern darum, nicht in einen lebensgefährlichen Zustand zu rennen. Ob man dann abbricht oder nicht, muss schlussendlich jeder für sich und seine (körperliche) Situation entscheiden. In der Therapie ist es ein Ziel sich mit der Krankheit auseinanderzusetzen, die Ursachen zu bearbeiten und natürlich auch ein normales Essen wieder zu erlernen. Das kann aber nur klappen, wenn man auch die Kraft dazu hat. Es gibt sicher viele Betroffene, die den Spagat zwischen beidem nicht schaffen, und da ist meiner Meinung nach wichtiger gesund zu werden, als auf Teufel komm raus etwas beenden zu müssen. Was ich damit sagen möchte ist einfach, dass man es nicht pauschalisieren kann welcher Weg richtig ist.
Manche sind einfach an einem Punkt, an dem der berufliche Weg absolut in den Hintergrund treten muss, um nicht an der MS zu Grunde zu gehen.
Ich möchte mit meinen Worten keinen verletzen, ich denke einfach nur, man sollte niemanden verurteilen, wenn die Kraft zum Weitermachen einer Ausbildung einfach nicht mehr reicht.
Ganz liebe Grüße!

Keiner
hat davon gesprochen, sich Arbeit "aufzuhalsen".
Aber sich ständig nur mit der ES zu beschäftigen, immer schauen "Wo sind meine Ursachen", "Warum bin ich essgestört" finde ich auch nicht besser.
Eine Therapie wird man sowieso nicht ein Leben lang machen. Irgendwann muss man sich schon selbst zu recht finden.

Wie beinghappy schon gesagt hat, lernt man durch Beschäftigung (jeglicher Art) eine bestimmte Struktur und dadurch nimmt man wieder am LEBEN teil.
Und Stress (solange er nicht zerstört) gehört zum Leben dazu und nicht sich intensiv mit der ES auseinanderzusetzen. Damit versteckt man sich sowieso nur in den Teufelskreis des Selbstmitleids.

Das Leben ist kein Wunschkonzert. Manchmal muss man auch Kompromisse eingehen.
Die Magersucht ist zwar ein mentales Problem, aber keine Krankheit, die man plötzlich bekommt und für die man nichts kann.
Irgendwie ist man schon selbst dafür verantwortlich, da muss man schon schauen, wie man sich wieder aus der Grube gräbt, die man sich geschaufelt hat.




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