Forum / Fit & Gesund

Verwirrt.

15. September 2010 um 18:44 Letzte Antwort: 19. September 2010 um 18:49

meine therapeutin rät mir ein halbes jahr "nur gesund" zu essen. das heißt niemals fast food, schokolade oder nachos etc.
ist das nicht grade was man nicht machen sollte? sich nicht die dinge zu gönnen läuft doch nach hinten los oder nicht?
irgendwie versteh ich das nicht...

Mehr lesen

15. September 2010 um 19:09


Mit welcher Begründung das denn??

Also ich find das alles andere als produktiv für ne ES....
Außerdem gibt es kein ungesundes Essen. Die Menge machts....

Gefällt mir

15. September 2010 um 19:22

Ist einen Versuch wert
Bei mir persönlich würde es vermutlich auch helfen.
Ich hab das mal als Selbstversuch gemacht, 4 Wochen nichts Süßes, Fastfood ess ich sowieso nicht.
Am Anfang brauchte ich sehr viele Mandeln etc., um mich von meinem Hunger auf Süßigkeiten abzulenken, aber irgendwann war der Hunger weg und ich konnte ziemlich normal essen, ohne FA zu kriegen.
Naja bei mir ist es nur deshalb nach hinten los gegangen, weil ich das ausgenutzt hatte, dass ich praktisch immun gegen FA war, und alles andere auch reduziert hatte.
War also mal wieder mangelernährt, als meine vier Wochen um waren, und dann durfte ich plötzlich wieder Zucker.
Hab natürlich alles reingeschlungen wie eine Bekloppte.
Aber ich glaube, wäre ich nicht so blöd gewesen und hätte so extrem reduziert, wäre alles sehr gut gegangen.
Und ich finde es sowieso leichter, auf so einen Kram ganz zu verzichten, als es in kleinen Mengen zu essen.
Einmal ist man dann den ganzen Tag am überlegen, was noch unter Kleinigkeit fällt, was die gestörten Gedanken fördert, und man muss sich so extrem disziplinieren, um nicht die ganze Packung und noch was hinterher zu essen.

Und außerdem, du hast glaub ich nichts mehr zu verlieren, wenn du es mal probierst, alles andere hast du doch schon getestet, oder?
Mach es ruhig.
Aber mach nicht den selben Fehler wie ich.

lg

Gefällt mir

15. September 2010 um 21:31

Das solltest du auf jeden fall versuchen
wenn man sowas isst gerät man leicht in diesen zucker flash. einmal körperlich (ist bewiesen, dass man immer mehr süßes, fastfood usw will) und psychisch auch ( "jetzt ist eh alles egal")
lg

Gefällt mir

16. September 2010 um 5:58
In Antwort auf


Mit welcher Begründung das denn??

Also ich find das alles andere als produktiv für ne ES....
Außerdem gibt es kein ungesundes Essen. Die Menge machts....

-
die begründung war, dass ich mich so aufgeregt hab, dass ich immer mehr zunehmen und sie meint dass ich dann wieder abnehme, weil sie eine andere bulimie patientin hat die mittlerweile 190 kg wiegt. ich glaube eher, dass die patienten zu einem anderen extrem gehört oder eher einfach krank im sinne von irgendwas ist, dass ich nicht habe. denn ich wiege eig nur 54 kilo bei 1.65...
entweder hatte die therapeutin einen schlechten tag (was nicht so hilfreich wär, wenn das öfters passieren würde) oder irgendwas stimmt nicht. ich hab die jetzt schon ein dreiviertel jahr und bis jetzt hatte sie mir eig immer ganz gut geholfen...!?

Gefällt mir

16. September 2010 um 8:30
In Antwort auf

-
die begründung war, dass ich mich so aufgeregt hab, dass ich immer mehr zunehmen und sie meint dass ich dann wieder abnehme, weil sie eine andere bulimie patientin hat die mittlerweile 190 kg wiegt. ich glaube eher, dass die patienten zu einem anderen extrem gehört oder eher einfach krank im sinne von irgendwas ist, dass ich nicht habe. denn ich wiege eig nur 54 kilo bei 1.65...
entweder hatte die therapeutin einen schlechten tag (was nicht so hilfreich wär, wenn das öfters passieren würde) oder irgendwas stimmt nicht. ich hab die jetzt schon ein dreiviertel jahr und bis jetzt hatte sie mir eig immer ganz gut geholfen...!?


Also ich persönliche finde es alles andere als hilfreich. Abgesehen davon, dass es nicht nur ums Essen geht, ist ein "Verbot" genau dass, was ja nun alles andere als hilfreich ist. Dann kommen die Gelüste ja noch mehr.
Und einen "Zuckerrausch" von auch "ungesunden" LM zu bekommen ist Unsinn. Sofern man sich normal und ausgewogen ernährt MIT Süßem und Fettigen ( denn das braucht sowohl der Körper als auch die Seele).


Ähm. Erst mal: Abnehmen sollte ja nun hintenran stehen. Abgesehen mal davon, dass du ja nun....joa ein sehr niedriges Gewicht hast!!

Bei Bulimie steht die Symptomatik im Vordergrung. Wenn sie dauerhaft beseitigt ist, dann kann man was (sofern man es nötig hat, und das hast du ja nun wirklich nicht!) am Gewicht machen.

In der Klinik wo ich war, waren mehrere Bulis, die üg waren. Bei ihnen stand auch erst mal die Symptomeingrenzung im Vordergrund und dann das "Gewichtverlieren". und dies wurde nie über die Einschränkung von Nahrung oder bestimmten Lebensmitteln gemacht. Es wurde einfach nur der KH- Anteil erhöht und der Fettanteil erniedrigt. Mehr nicht. Und dass auch nur minimal. Und? Die Kilos vielen. OHNE Rückfälle, ohne Einschränkungen.


Und man nimmt doch nicht ab, wenn man nur zu gesundem greift.
Also wirklich Ahnung scheint deine Thera von Ernährung nicht zu haben

Aber wenn sie dir sonst gut hilft, ist das toll! Ein gutes Zeichen.

Allerdings würde ich in Sachen Ernährung aufpassen mit was du "experimentierst". Dann hast du wieder so viele Verbote, und angestrebt werden soll ein normales Leben. Und ist es normal mal keine Kekse zu essen? Oder mal nen Schokoriegel? Oder mal ne Pizza?

Nee...in meinen Augen nicht...

Nun gut, du kannst es ausprobieren, aber ich würd dann doch
zu einer gesunden Ernährung MIT Ausnahmen raten, sofern man es eben "kann",


Hast du mal überlegt zu einer Ernährungsberatung zu gehen? Die haben Ahnung und können dir helfen. Aber eine Psychologin sieht meist nur den "Kopf" und wenn der sagt: Abnehmen, bzw nicht Zunehmen, dann kommen die auf solche Gedanken.

Gefällt mir

16. September 2010 um 9:54

Hab mal ein bisschen in anderen Foren gestöbert
Aussage einer Bulimiekranken:
"Und was ist normal? Genau das meinte ich. Jeder wird für sich selbst herausfinden müssen, welche Nahrungsmittel, ihm in welchem Umfang gut tun. Selbst die ausgewogene Mischkost, die von der WHO und diversen Ernährungsgesellschaften angepriesen wird ist nicht für jeden das wahre. Manche können Süßstoff und Konservierungsmittel problemlos wegstecken ohne Heißhunger zu bekommen, andere quält es.
Es ist ein Ausprobieren und es kann sich über Jahre hinziehen, bis man ernährungstechnisch seine Mitte gefunden hat."
Steppenwoelfin auf bulimie.at

Das Buch "Zucker und Bulimie"
http://www.bulimie.at/board4/viewtopic.php?f=13&t=12302
Hier haben mal ein paar Leute drüber diskutiert, was ihnen die zuckerfreie Ernährung gebracht hat, und vielleicht könntest du dir auch das ganze Buch besorgen, um die Hintergründe zu verstehen.

Und in diesem Forum
http://www.psychotherapiepraxis.at/pt-forum/viewforum.php?f=15
schreibt eine namens "Eve.." von ihren Erfahrungen mit kohlenhydratarmer Ernährung, also auch mit sehr wenig Zucker und die Kohlenhydrate, die sie isst, eher aus Vollkorn, und sie hat damit ihre FA besiegt.

Und in unserem eigenen Forum hat doch victoriassecret92 ihre Bulimie mit sehr eiweißreicher Nahrung und ohne Zucker bekämpft, allerdings ist sie trotzdem nicht so ganz als Vorbild zu empfehlen, da sie ja in die Magersucht gerutscht ist.

Ja, es gibt Menschen, für die ist es besser, sich kleine Mengen Süßes zu erlauben, aber das gilt wohl nicht für jeden, man muss selber rausfinden, was für einen passt.

Und meiner Meinung nach nimmt einem ein halbes Jahr gar nichts weg, wenn man dafür danach stabilisiert ist, und jeden Tag Süßes und Fastfood muss ja gar nicht sein, ich würd eher sagen, man kann sich was gönnen, wenn man zum Beispiel im Sommer mal ein Eis essen geht oder so, oder auch mal am Wochenende etwas Kuchen, aber jeden Tag so ein Luxusprodukt reinschieben ist absolut unsinnig, vor allem wenn man wie in meinem Fall nur Heißhunger davon kriegt.

Ja, das alles mäßig erlauben mag für manche funktionieren, zum Beispiel eben Resileinchen, aber das gilt definitiv nicht für jeden.
Du musst deinen Weg finden, statt stereotyp nachzuplappern, man soll sich immer alles erlauben.
Gönnst du es dir denn? Genießt du es? Oder schlingst du es sowieso nur runter?

Außerdem, das Warenangebot ist sowieso viel zu groß. Aber doch nicht, damit eine Essgestörte alles in einer halben Stunde auf einmal isst. Man hat die Wahlmöglichkeit, und das ist toll, aber man muss nicht jeden Tag von jedem essen.
Und diese ganzen Luxusprodukte gibt es noch gar nicht so lange, und auch nicht überall auf der Welt.
Und überleben konnten unsere Vorfahren auch, sonst wären wir nicht da. Und hatten größtenteils keine Essstörungen.
Und sind wir gesünder und glücklicher mit unserem vielfältigen Essensangebot? Manche, vielleicht, die damit umgehen können. Ich fühle mich leider oft damit überfordert, und wenn ich dann einfach ein paar Lebensmittel ausblende, ist es sehr viel leichter, den Überblick zu behalten.
Es bleibt immer noch fast unendlich viel übrig.

Und aprosj, ich glaube, die Therapien würden alle bei dir viel besser wirken, wenn du bereit wärest, dich auf manche Dinge einzulassen, zum Beispiel dieses Essensexperiment. Es ist nur ein halbes Jahr, und wie lange hast du schon die Krankheit?
Ist mir auch bei deinem Klinikbericht aufgefallen, irgendwie fandest du alles albern und standest völlig über den Dingen drüber. Wenn dem so wäre, könntest du auch versuchen, dein Essverhalten selbstständig in den Griff zu kriegen, lass dir von Resileinchen den Essplan schicken und halt dich dran.
Oder mach, was deine Therapeutin dir sagt, so langsam bleiben dir sonst nicht mehr so viele Wege.

Gefällt mir

16. September 2010 um 14:26
In Antwort auf

Hab mal ein bisschen in anderen Foren gestöbert
Aussage einer Bulimiekranken:
"Und was ist normal? Genau das meinte ich. Jeder wird für sich selbst herausfinden müssen, welche Nahrungsmittel, ihm in welchem Umfang gut tun. Selbst die ausgewogene Mischkost, die von der WHO und diversen Ernährungsgesellschaften angepriesen wird ist nicht für jeden das wahre. Manche können Süßstoff und Konservierungsmittel problemlos wegstecken ohne Heißhunger zu bekommen, andere quält es.
Es ist ein Ausprobieren und es kann sich über Jahre hinziehen, bis man ernährungstechnisch seine Mitte gefunden hat."
Steppenwoelfin auf bulimie.at

Das Buch "Zucker und Bulimie"
http://www.bulimie.at/board4/viewtopic.php?f=13&t=12302
Hier haben mal ein paar Leute drüber diskutiert, was ihnen die zuckerfreie Ernährung gebracht hat, und vielleicht könntest du dir auch das ganze Buch besorgen, um die Hintergründe zu verstehen.

Und in diesem Forum
http://www.psychotherapiepraxis.at/pt-forum/viewforum.php?f=15
schreibt eine namens "Eve.." von ihren Erfahrungen mit kohlenhydratarmer Ernährung, also auch mit sehr wenig Zucker und die Kohlenhydrate, die sie isst, eher aus Vollkorn, und sie hat damit ihre FA besiegt.

Und in unserem eigenen Forum hat doch victoriassecret92 ihre Bulimie mit sehr eiweißreicher Nahrung und ohne Zucker bekämpft, allerdings ist sie trotzdem nicht so ganz als Vorbild zu empfehlen, da sie ja in die Magersucht gerutscht ist.

Ja, es gibt Menschen, für die ist es besser, sich kleine Mengen Süßes zu erlauben, aber das gilt wohl nicht für jeden, man muss selber rausfinden, was für einen passt.

Und meiner Meinung nach nimmt einem ein halbes Jahr gar nichts weg, wenn man dafür danach stabilisiert ist, und jeden Tag Süßes und Fastfood muss ja gar nicht sein, ich würd eher sagen, man kann sich was gönnen, wenn man zum Beispiel im Sommer mal ein Eis essen geht oder so, oder auch mal am Wochenende etwas Kuchen, aber jeden Tag so ein Luxusprodukt reinschieben ist absolut unsinnig, vor allem wenn man wie in meinem Fall nur Heißhunger davon kriegt.

Ja, das alles mäßig erlauben mag für manche funktionieren, zum Beispiel eben Resileinchen, aber das gilt definitiv nicht für jeden.
Du musst deinen Weg finden, statt stereotyp nachzuplappern, man soll sich immer alles erlauben.
Gönnst du es dir denn? Genießt du es? Oder schlingst du es sowieso nur runter?

Außerdem, das Warenangebot ist sowieso viel zu groß. Aber doch nicht, damit eine Essgestörte alles in einer halben Stunde auf einmal isst. Man hat die Wahlmöglichkeit, und das ist toll, aber man muss nicht jeden Tag von jedem essen.
Und diese ganzen Luxusprodukte gibt es noch gar nicht so lange, und auch nicht überall auf der Welt.
Und überleben konnten unsere Vorfahren auch, sonst wären wir nicht da. Und hatten größtenteils keine Essstörungen.
Und sind wir gesünder und glücklicher mit unserem vielfältigen Essensangebot? Manche, vielleicht, die damit umgehen können. Ich fühle mich leider oft damit überfordert, und wenn ich dann einfach ein paar Lebensmittel ausblende, ist es sehr viel leichter, den Überblick zu behalten.
Es bleibt immer noch fast unendlich viel übrig.

Und aprosj, ich glaube, die Therapien würden alle bei dir viel besser wirken, wenn du bereit wärest, dich auf manche Dinge einzulassen, zum Beispiel dieses Essensexperiment. Es ist nur ein halbes Jahr, und wie lange hast du schon die Krankheit?
Ist mir auch bei deinem Klinikbericht aufgefallen, irgendwie fandest du alles albern und standest völlig über den Dingen drüber. Wenn dem so wäre, könntest du auch versuchen, dein Essverhalten selbstständig in den Griff zu kriegen, lass dir von Resileinchen den Essplan schicken und halt dich dran.
Oder mach, was deine Therapeutin dir sagt, so langsam bleiben dir sonst nicht mehr so viele Wege.

!
Vielen vielen dank, für deine mühe überall was rauszusuchen.
ich muss sagen du hast recht. Eig hatte ich vorhin beschlossen mich daran zu halten und das experiment auszuprobieren.
nur leider kam ein ziemlich fieser fa dazwischen...
der freund meiner mutter hat auch eine esstörung und demnach haben wir immer unmaß an süßen zeug zu hause... ja, wir wollen u.a. auch deswegen von dem wegziehen weil ich so einfach nichts auf die reihe bekommen kann. wir sind schon länger am suchen. hinzu hat man bei mir heute den verdacht auf hyperglykämie festgestellt und die untersuchen morgen früh mein blut. mit den faktoren und all dem anderen was mich im moment plagt, ist es da relativ schwer das einzuhalten, aber ich versuche es. mehr als es versuchen kann ich auch nicht. erährungspläne sind bei mir immer so eine sache. ich hab automatisch die kopflogik, dass das nicht normal ist soviel ohne fa zu essen. aber mein fitnesstrainer wollten mir einen aufstellen im laufe der nächste woche.

nochmals danke!

Gefällt mir

16. September 2010 um 14:32
In Antwort auf


Also ich persönliche finde es alles andere als hilfreich. Abgesehen davon, dass es nicht nur ums Essen geht, ist ein "Verbot" genau dass, was ja nun alles andere als hilfreich ist. Dann kommen die Gelüste ja noch mehr.
Und einen "Zuckerrausch" von auch "ungesunden" LM zu bekommen ist Unsinn. Sofern man sich normal und ausgewogen ernährt MIT Süßem und Fettigen ( denn das braucht sowohl der Körper als auch die Seele).


Ähm. Erst mal: Abnehmen sollte ja nun hintenran stehen. Abgesehen mal davon, dass du ja nun....joa ein sehr niedriges Gewicht hast!!

Bei Bulimie steht die Symptomatik im Vordergrung. Wenn sie dauerhaft beseitigt ist, dann kann man was (sofern man es nötig hat, und das hast du ja nun wirklich nicht!) am Gewicht machen.

In der Klinik wo ich war, waren mehrere Bulis, die üg waren. Bei ihnen stand auch erst mal die Symptomeingrenzung im Vordergrund und dann das "Gewichtverlieren". und dies wurde nie über die Einschränkung von Nahrung oder bestimmten Lebensmitteln gemacht. Es wurde einfach nur der KH- Anteil erhöht und der Fettanteil erniedrigt. Mehr nicht. Und dass auch nur minimal. Und? Die Kilos vielen. OHNE Rückfälle, ohne Einschränkungen.


Und man nimmt doch nicht ab, wenn man nur zu gesundem greift.
Also wirklich Ahnung scheint deine Thera von Ernährung nicht zu haben

Aber wenn sie dir sonst gut hilft, ist das toll! Ein gutes Zeichen.

Allerdings würde ich in Sachen Ernährung aufpassen mit was du "experimentierst". Dann hast du wieder so viele Verbote, und angestrebt werden soll ein normales Leben. Und ist es normal mal keine Kekse zu essen? Oder mal nen Schokoriegel? Oder mal ne Pizza?

Nee...in meinen Augen nicht...

Nun gut, du kannst es ausprobieren, aber ich würd dann doch
zu einer gesunden Ernährung MIT Ausnahmen raten, sofern man es eben "kann",


Hast du mal überlegt zu einer Ernährungsberatung zu gehen? Die haben Ahnung und können dir helfen. Aber eine Psychologin sieht meist nur den "Kopf" und wenn der sagt: Abnehmen, bzw nicht Zunehmen, dann kommen die auf solche Gedanken.

-
ich war schonmal ein halbes jahr lang bei ernährungsberatung, aber die hat mir nur einen plan zum zuzehmen gegeben (das war die ms-zeit).
im moment können wir uns das nicht leisten, da die krankenkasse das nicht bezahlt.

ich weiss das für aussenstehende mein gewicht niedrig klingt, aber ich bin einfach totenunglücklich damit. Gestern als ich mir die bilder aus meiner ms-zeit angesehen hab, fand ich mich gut. und da hats bei mir klick gemacht, dass selbst diese gedanken noch nicht weg sind.

Seit letzte woche mein letzter verwandter (abgesehen von meinen eltern) auch noch gestorben ist, funktioniert einfach gar nichts mehr bei mir.
hinzu muss ich mir andauernt von eig nahestehenden personen anhören dass ich sowieso an der krankheit sterben werde, weil ich den willen nicht hab. das ich sowieso noch nicht mal die schule schaffe weil ich so viel fehle etc. aber die werden sehen, ich schaff das- irgendwie

userin ganz oben meinte du hättest auch einen guten ernährungsplan am start?

Gefällt mir

17. September 2010 um 8:40

Uiuiui
..ich denk auch wenn man sich da wirklich alles verbietet landet man wieder ...du weisst schon wo.

gesund essen ja , sport auf jedenfall auch ABER auch etwas gönnen und dafür ein gutes gewissen entwickeln.

klappt bei mir .....manchmal.

Tipp zum thema was gönnen:
damit es nicht zum alles oder nix effekt führt, keine 100g taflen schoki kaufen, kauf lieber (is dann natürlcih teurer) die kleinen mini tafeln a 13 g oder es gibt auhc pralinen einzelnd zu kaufen.
so kommt man nciht in versuchung ne ganze tafel aufzufuttern was bei mir meisst mit nem FA endet.

Gefällt mir

19. September 2010 um 0:54
In Antwort auf

!
Vielen vielen dank, für deine mühe überall was rauszusuchen.
ich muss sagen du hast recht. Eig hatte ich vorhin beschlossen mich daran zu halten und das experiment auszuprobieren.
nur leider kam ein ziemlich fieser fa dazwischen...
der freund meiner mutter hat auch eine esstörung und demnach haben wir immer unmaß an süßen zeug zu hause... ja, wir wollen u.a. auch deswegen von dem wegziehen weil ich so einfach nichts auf die reihe bekommen kann. wir sind schon länger am suchen. hinzu hat man bei mir heute den verdacht auf hyperglykämie festgestellt und die untersuchen morgen früh mein blut. mit den faktoren und all dem anderen was mich im moment plagt, ist es da relativ schwer das einzuhalten, aber ich versuche es. mehr als es versuchen kann ich auch nicht. erährungspläne sind bei mir immer so eine sache. ich hab automatisch die kopflogik, dass das nicht normal ist soviel ohne fa zu essen. aber mein fitnesstrainer wollten mir einen aufstellen im laufe der nächste woche.

nochmals danke!

Der Freund
deiner Mutter hat auch eine ES?
Das stell ich mir ziemlich schwierig vor, dabei ein annäherned normales Essverhalten zu entwickeln...

Gefällt mir

19. September 2010 um 18:49
In Antwort auf

Der Freund
deiner Mutter hat auch eine ES?
Das stell ich mir ziemlich schwierig vor, dabei ein annäherned normales Essverhalten zu entwickeln...

Um genau zu sein..
meine tante hat binge eating
der freund meiner mutter auch sowas in die richtung, aber da er körperlich arbeitet hält der sein gewicht. aber ganz ehrlich es ist doch nicht normal jeden zweiten abend zusätzlich zu den mahlzeiten 1 tüten chips, 2 dosen nüsse, 500g Schokolade, und meistens wens noch passt diese literdinger an eis. (als "essgestlörte fällt sowas natürlich auf )
mein vater hat übergewicht und seine freundin auch...
nur meine mutter ist normal-gott sei dank immerhin die.

ich will nicht selbstbemitleident sein, aber da fällt alles doch schon irgendwie was schwerer

Gefällt mir

Diskussionen dieses Nutzers