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Vererbung von Morbus Hirschsprung?

3. Januar 2010 um 11:30


Hallo zusammen,
kann mir jemand sagen, wie Morbus Hirschsprung vererbt wird?

Mein Freund litt an dieser Krankheit und wurde als Baby mehrmals am Darm operiert. Heute gilt er zwar als geheilt, seine Verdauung funktioniert aber bei weitem noch nicht problemlos (z.B. Blähungen, Bauchweh etc.)

Weiß jemand, wie hoch das ungefähre Risiko ist, dass unsere Kinder eines Tages ebensfalls an dieser Krankheit zu leiden haben?

Vielen Dank für eure Antworten!

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22. Januar 2010 um 15:44

Nicht vererbbar
Hallo,
mein Kind leidet auch an dieser Krankheit (2 Jahre alt) wir haben den Arzt gefragt wie hoch das Risiko ist, dass auch ein zweites Kind an der Krankheit erkrankt und er meinte dies sei keine "Erbkrankheit". Man kann nicht sagen warum ein Kind daran erkrankt, dass liegt an der Entwicklung während der Schwangerschaft, die Zellen bilden sich einfach nicht richtig.


LG Alexandra

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2. Februar 2010 um 11:57
In Antwort auf alexandracolin1

Nicht vererbbar
Hallo,
mein Kind leidet auch an dieser Krankheit (2 Jahre alt) wir haben den Arzt gefragt wie hoch das Risiko ist, dass auch ein zweites Kind an der Krankheit erkrankt und er meinte dies sei keine "Erbkrankheit". Man kann nicht sagen warum ein Kind daran erkrankt, dass liegt an der Entwicklung während der Schwangerschaft, die Zellen bilden sich einfach nicht richtig.


LG Alexandra

Morbus Hirschsprung vererbbar
Hallo miteinander
Unser Sohn leidet auch an der Krankheit(21Monate alt)
Leider gibt es einen gewissen Erbfaktor, da wir im 2.Kind schwanger sind haben wir uns erkundigt. Wenn die Eltern, oder jetzt das Kind Träger eines bestimmten Gens sind, ist die Wahrscheindlichkeit sehr gross. Habe schon von Familien gelesen die zwei Kinder mit MOHIPU haben.
Allerdings ist das nur bei der Langen Hirschsprungform, unserem Matteo fehlen zweidrittel des Darms, der Vererbungsfaktor gegeben.
Darf ich fragen welchen Hirschsprung hat dein Kind, Alexandra?
Wir haben gerade mit Verwachsungen zu kämpfen, Seit 4Wochen schlimme Bauchkrämpfe, Stuhlprobleme, Schlafmangel,da die Nächte Krampfdurchzogen waren.
Wie hat sich euer Leben eingespielt?
Liebe Grüsse
Mathias und Claudia mit Matteo

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30. März 2010 um 18:41
In Antwort auf hugues_12040842

Morbus Hirschsprung vererbbar
Hallo miteinander
Unser Sohn leidet auch an der Krankheit(21Monate alt)
Leider gibt es einen gewissen Erbfaktor, da wir im 2.Kind schwanger sind haben wir uns erkundigt. Wenn die Eltern, oder jetzt das Kind Träger eines bestimmten Gens sind, ist die Wahrscheindlichkeit sehr gross. Habe schon von Familien gelesen die zwei Kinder mit MOHIPU haben.
Allerdings ist das nur bei der Langen Hirschsprungform, unserem Matteo fehlen zweidrittel des Darms, der Vererbungsfaktor gegeben.
Darf ich fragen welchen Hirschsprung hat dein Kind, Alexandra?
Wir haben gerade mit Verwachsungen zu kämpfen, Seit 4Wochen schlimme Bauchkrämpfe, Stuhlprobleme, Schlafmangel,da die Nächte Krampfdurchzogen waren.
Wie hat sich euer Leben eingespielt?
Liebe Grüsse
Mathias und Claudia mit Matteo

Morbus Hirschsprung
Hallo, mein Neffe 3 Jahre alt, leidet auch unter der Krankheit. Weisst oder kennst Du Selbsthilfegruppen oder Eltern/Betroffene die sich im Raum Hannover helfen und austauschen möchten?

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2. September 2010 um 15:07
In Antwort auf hugues_12040842

Morbus Hirschsprung vererbbar
Hallo miteinander
Unser Sohn leidet auch an der Krankheit(21Monate alt)
Leider gibt es einen gewissen Erbfaktor, da wir im 2.Kind schwanger sind haben wir uns erkundigt. Wenn die Eltern, oder jetzt das Kind Träger eines bestimmten Gens sind, ist die Wahrscheindlichkeit sehr gross. Habe schon von Familien gelesen die zwei Kinder mit MOHIPU haben.
Allerdings ist das nur bei der Langen Hirschsprungform, unserem Matteo fehlen zweidrittel des Darms, der Vererbungsfaktor gegeben.
Darf ich fragen welchen Hirschsprung hat dein Kind, Alexandra?
Wir haben gerade mit Verwachsungen zu kämpfen, Seit 4Wochen schlimme Bauchkrämpfe, Stuhlprobleme, Schlafmangel,da die Nächte Krampfdurchzogen waren.
Wie hat sich euer Leben eingespielt?
Liebe Grüsse
Mathias und Claudia mit Matteo

Morbus Hirschsprung
Hallo an alle die auch betroffen sind.

Unser Sohn ist jetzt 3 Jahre alt, er kam mit einem schweren Herzfehler auf die welt. Nach ca. 7 Monaten stellte man dann auch Morbus Hirschsprung fest. Er wurde operiert und es wurden 20 cm entfernt. Seither müssen wir jeden 2 Tag puschieren um den Darm zu weiten. Seit ca. 2 Wochen kämpfen wir darum, dass er essen tut, er hat starke Bauchkrämpfe. Gehe jetzt wieder ins Krankenhaus. Vielleicht kann mir jemand sagen wie lang man ein Kind puschieren muss. Was darf er z.B. nicht essen, auf was muss man achten. Die Ärzte halten sich alle bedekt.
Role und Sonja mit Lucas

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16. Februar 2014 um 12:57

Hirschsprungsche Krankheit
wir haben einen heute 34-jährigen (gesunden) Sohn, der mit Morbus Hirschsprung geboren wurde. Für eine genauere Abklärung sollten Sie ein genetisches Gutachten erstellen lassen (jede Uni-Klinik kann das; geringe Kosten). Dazu müssen Sie in den beiden Familien möglichst viele Infos sammeln, ob es früher Todesfälle bei Säuglingen gab (ca. vor 1960 und früher). Darauf (Familienanamnese) gestützt kann eine genauere Prognose erstellt werden.
Kennt der junge Mann WELEDA Produkte? Digestoron harmonisiert. Und, die Ernährung muss viel Früchte und Gemüse enthalten, Olivenöl und allenfalls Suppen vor dem Hauptgang helfen, die Verdauung in Gang zu halten.
Viel Erfolg und alles Gute.
Grazia

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16. Februar 2014 um 13:09

Hirschsprungsche Krankheit
Also, das ist auf jeden Fall eine Erbkrankhei! ohne jeden Zweifel. Aber es ist eine "rare disease", weshalb sie oft auch von ansonsten guten Aerzten nicht erkannt wird und nicht sehr ausgiebig erforscht.
Offenbar gibt es auch Fälle (in der Zwischenzeit), die auf Umwelteinflüsse zurückzuführen sind, aber keine erhärteten Erkenntnisse.
Die Ernährung ist der Schlüssel zum Wohlbefinden - kein Weg geht daran vorbei, und es kann dauern (bei uns ging es 8 Jahre; der Darm ist ein "langweiliges " Organ) bis es wirkt. Nicht aufgeben! keine schlechten Fette (Schokolade, Gebäcke mit Nüssen und Weissmehl, Pommes sehr sehr selten, Gebäck aus Vollkornprodukten! es gibt inzwischen gute Backbücher). Und: bei akuten Darmentzündungen müssen vorübergehend die Milchprodukte sehr eingeschränkt werden (das hören Aerzte nicht gern, aber es war bei uns ein Muss). Mandelmilch herstellen (Konzentrat im Reformhaus), mit Milchzucker (sehr günstig, auch im Reformhaus) pröbeln, vor jeder Mahlzeit eine kleine Schleimsuppe, später Salat/Rohkost. Es braucht viel Konsequenz und es sollten möglichst alle Familienmitglieder an eine "neue Küche" gewöhnt werden, damit es zur Normalität wird. Das ist nicht so schwierig wie es tönen kann. Nochmals Weissmehlprodukte, auch weisser Reis, waren in unserem Fall das schwierigste.
DUPHALAC (Glukosesirup) ist der hilfreichste und unschädlichste Sirup, um den Stuhl weich zu halten. Babycliss und Practocliss (letzteres ja nicht zu früh) helfen in Notfällen (grosse Verstopfung oder unmögliche Entleerung durchaus auch von Durchfall!), um eine Darmentleerung zu erreichen.
Geduld, Geduld, Geduld - es lohnt sich!

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