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Venenleiden wie die Grossmutter

10. August 2006 um 15:10

Liebe forenmitglieder,

Mir ist bewusst, dass sich nur wenige Mediziner hier im Forum herumtreiben (wenn überhaupt) und sich die Zeit nehmen, meine Beschreibung zu hören. Ich bin auch bereits seit vorgestern in ärztlicher Behandlung und werde morgen nochmals zum Arzt gehen. Auch das Krankheitsbild ist mir inzwischen genauer bekannt und ich habe mich gründlich informiert.

Ich möchte mich einfach ein bisschen "ausheulen". Ich habe Schmerzen. Was Schmerzen angeht, bin ich eine Memme. Mit psychischem Stress komme ich gut bis überdurchschnittlich gut klar, aber körperliche Schmerzen sind für mich Dramatik pur. Und ich leide z.Zt. sehr. Ich habe solche Schmerzen, dass ich permanent meine Beine fühle.

Ich bin 30 geworden, sehr schlank, Nichtraucher, normaler Blutdruck, keine Medikamenteneinnahme, also ein Mensch, der auf ausgewogene Ernährung und genügend Bewegung achtet.

Seit Samstag habe ich zeitweise unerträgliche Schmerzen. Am Samstag bekam ich meine Periode, da bin ich immer etwas matt und spüre leichte Rückenschmerzen, doch das ist normal und auch aushaltbar. Als ich jedoch in der Nacht auf Sonntag kaum schlafen konnte vor Schmerzen, fiel mir auf, dass es diesmal doch weit über das gewohnte Mass hinausgeht. Im Halbschlaf konnte ich gar nicht genau realisieren, was mir überhaupt fehlt, ich spürte nur diffuse aber heftige Schmerzen - nicht im Unterleib, sondern im Bein (!). Morgens bemerkte ich, dass unterhalb meines rechten Knies zwei VEnen hervortraten und schmerzhaft geschwollen waren.

Alarmiert bat ich meinen Mann, in eine Apotheke zu gehen, die Bereitschaftsdienst hat (so etwas pasiert natürlich immer am Wochenende...). Ich bekam eine Venensalbe und die Empfehlung vom Apotheker, etwas Aspirin zu nehmen, um das Blut zu verflüssigen. Da die Schmerzen dennoch immer wieder sporadisch auftraten, ging ich zum Allgemeinarzt. Der stellte eine Thrombose fest, die aber seiner Meinung nach ungefährlich und nur oberflächlich sei. Er schüttelte auch den Kopf darüber, dass gerade ich so eine Krankheit entwickle, obwohl ich nicht zu den typischen Risikopatienten gehöre. Sollte es schlimmer werden, riet er mir zu einem Venenspezialisten.

Es kam schlimmer. Heute fühlten sich meine beiden Beine (!) so an, als ob sie genüsslich mit Glasscherben massiert würden. Ich rief den Venenspezi an und bat dringend um einen Termin für morgen. Morgen wird er nun einen Ultraschall und dergl. machen.

Inzwischen gehe ich ein vor Schmerzen und mehr noch vor Angst. Mir ist eingefallen, dass meine früh verstorbene Grossmutter - der ich im übrigen gleichen soll wie ein Ei dem anderen - an Lungenembolie starb, die durch Venenleiden hervorgerufen wurde. Genetische Vorbelastung?

Hilfe...

Was kann ich tun...?

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12. August 2006 um 15:43

Warte nicht
ich bin seit erst fünf wochen aus dem krankenhaus entlassen, wegen einer thrombose, allerdings in der tiefen beckenvene. ich rate dir dennoch dringends in ein krankenhaus zu gehen, weil ein allgemeinarzt kann das gar nicht so untersuchen. lass dich lieber durchchecken, und wenn es sich trotzdem als "harmlos" entpuppt, dann sei glücklich, dass du es sicher weißt! mein leben war auch nur noch an einem faden gehangen, weil ich nicht sofort reagiert habe. ich will dir keine angst machen, aber vertrauen gegenüber dem arzt ist gut aber kontrolle, dass du mal richtig untersucht wirst, also ultraschall und evtl auch röntgen mit kontrastmittel, ist viel besser... ich will dir wirklich keine agnst machen, nur das was ich durchgemacht habe, wünsche ich keinem. bei dir ist es ja wieder estwas anderes, wegen der oberflächlichen, aber trotzdem lass es mal untersuchen!!!
ganz liebe grüße und kopf hoch!

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13. August 2006 um 17:22
In Antwort auf xxkathrinxx

Warte nicht
ich bin seit erst fünf wochen aus dem krankenhaus entlassen, wegen einer thrombose, allerdings in der tiefen beckenvene. ich rate dir dennoch dringends in ein krankenhaus zu gehen, weil ein allgemeinarzt kann das gar nicht so untersuchen. lass dich lieber durchchecken, und wenn es sich trotzdem als "harmlos" entpuppt, dann sei glücklich, dass du es sicher weißt! mein leben war auch nur noch an einem faden gehangen, weil ich nicht sofort reagiert habe. ich will dir keine angst machen, aber vertrauen gegenüber dem arzt ist gut aber kontrolle, dass du mal richtig untersucht wirst, also ultraschall und evtl auch röntgen mit kontrastmittel, ist viel besser... ich will dir wirklich keine agnst machen, nur das was ich durchgemacht habe, wünsche ich keinem. bei dir ist es ja wieder estwas anderes, wegen der oberflächlichen, aber trotzdem lass es mal untersuchen!!!
ganz liebe grüße und kopf hoch!

Ich schließe mich kathrin an!
Sofort ins Krankenhaus!!!
Eine Thrombose ist lebensgefährlich!!!

Am besten noch "gestern" ins Hospital!!!

Gute Besserung!!!
Sommersprosse

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17. August 2006 um 16:02

Hallo catze76
Bin 29 und habe zur Zeit Thrombose (Unterschenkel). Ist wirklich eine schmerzhafte und gefährliche Angelegenheit, wenn sie nicht so schnell wie möglich behandelt wird. Also ich finde es unverantwortlich von deinem Allgemeinarzt dich mit einer Thrombose ohne weitere Behandlung (in Form von Gerinnungshemmern) wieder davonziehen zu lassen. Mit sowas wartet man nicht. Ich habe Spritzen bekommen (Heparin), um das Risiko einer Embolie schnellstens zu mindern. Zusätzlich habe ich noch einen Druckverband bekommen (jetzt hab ich mittlerweile Kompressionsstrümpfe). Ich denke, der Venenspezi wird da bei dir genauso handeln. Aber keine Panik, es gibt gute Medikamente (wie eben das Heparin), welche das Risiko eine Embolie oder einen Infarkt zu bekommen, stark senken bzw. auf gleich null senken. Erstmal anhören, was der Spezialist dazu sagt. Sehe gerade, dass ein Beitrag schon 1 Woche alt ist. Dann warst du ja schon beim Arzt! Erzähl mal, was hat er denn gesagt? Und wie geht es dir jetzt nach einer Woche?????

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19. Oktober 2006 um 10:01

Hi Catze,
in deinem Alter fings bei mir an, dass ich schwere Beine bekam, ich stand morgens auf, und nach einer halben Stunde waren meine Beine "todmüde", schwer wie Blei. Habe dann die Venen behandeln lassen. Das fand ich gar nicht mal so schlimm, und seitdem habe ich Ruhe! Es ist sicher Veranlagung.
Gruß, Meerblau

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19. Oktober 2006 um 10:33


also ich habe früher in meiner ausbildung oft bei phlebographien (venenuntersuchung) assistiert und sobald bei jemandem eine thrombose diagnostiziert wurde, musste derjenige SOFORT stationär ins krankenhaus!!!! eine thrombose ist - wie schon geschrieben - lebensgefährlich!!! der thrombus (blutpfropf) kann sich lösen und eine lungenembolie verursachen!!!
außerdem, wie will dein hausarzt denn wissen ob das nur oberflächlich ist???? hat er dich irgendwie untersucht? wahrscheinlich nicht, weil er gar nicht die möglichkeiten und das fachwissen dazu hat!

geh sofort zu einem "g'scheiten" arzt und lass dich untersuchen!!

und ja: venenleiden sind leider oft "weitervererbt".

alles gute
kuke

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23. Oktober 2006 um 14:31

Venenstärkung
Ich hatte Jahrelang schwere,schmerzende Beine und auch einige vom Arzt empfohlene Cremes ausprobiert und Kapseln mit Weinblätterextrakt genommen.Hat alles nichts geholfen,aber dann habe ich ein Gel gefunden das sofort Linderung bringt wenn man es draufmacht,war erst skeptisch,weil es mit Rosskastanie hilft und das hatte ich auch schon in anderen Cremes probiert.Aber das was ich jetzt habe ist einfach anders es zieht viel,viel tiefer ein und hinterlässt keinen unngenehmen Film auf der Haut.Es kühlt sofort und ziemlich lange,lindert den Druck in den Beinen und stärkt die Gefässe immer mehr.Heut sind meine Beine im Gegensatz zu früher nur noch ganz selten mal geschwollen und wenn dann nicht mehr so schlimm das sie steinhart werden.Dieses Jahr hat meine Mutter dann eine Thrombose bekommen und es natürlich immer auf die betroffene Stelle gemacht,die Ärztin war erstaunt wie schnell sich die Verhärtungen begannen aufzulösen,ohne Heparin.Es kostet ca.25 Euro und man kann es 90 Tage testen und bekommt sein Geld wieder falls es nicht hilft.Bei Interesse einfach schreiben:ylala4@yahoo.de

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13. September 2011 um 15:10
In Antwort auf carmel_12869507

Hi Catze,
in deinem Alter fings bei mir an, dass ich schwere Beine bekam, ich stand morgens auf, und nach einer halben Stunde waren meine Beine "todmüde", schwer wie Blei. Habe dann die Venen behandeln lassen. Das fand ich gar nicht mal so schlimm, und seitdem habe ich Ruhe! Es ist sicher Veranlagung.
Gruß, Meerblau

Hallo Catze
Bin schon einige Zeit dabei, etwas zu recherchieren bez. Venenleiden etc. Habe mich noch nicht dahingehend untersuchen lassen, aber möchte dies gerne demnächst tun. Such noch vertrauensvolle Spezialisten und wäre Dir für jede Auskunft dankbar.

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