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Vegetarierin : Braucht man einen Ausgleich zum Fleisch?

27. Januar 2007 um 14:59

Hallo!

Ich habe mich vor einigen Jahren entschieden Vegetarierin zu werden
habe auch keine Probleme das durch zu halten denn es gibt eigentlich
kaum einen Grund das man tote Tiere essen sollte!

Aber eins frage ich mich schon:
Habe mich nie damit beschäftigt ob es Stoffe gibt die meinem
Körper durch das weglassen von Fleisch fehlen könnten
denn das höre ich öfter von Fleisch-Essern!
Habe nicht vor wieder damit anzufangen aber stimmt es das
man durch das fehlende tierische Eiweiss Probleme mit der
Gesundheit bekommt?
Welche Nährstoffe sind lebenswichtig?
Und wenn ihr ebenfalls Vegetarier seid was esst ihr so?
Welchen Grund habt ihr auf Fleisch zu verzichten?

Liebe Grüße

Ela

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27. Januar 2007 um 18:35

Hallo Elamaus
Wenn Deine Ernährung ansonsten recht gesund und ausgewogen ist und Du nicht zum sprichwörtlichen "Puddingvegetarier" mutierst, spricht doch absolut nichts gegen Deine Entscheidung.

Klar, hört man oft Sprüche wie "Fleisch ist ein Stück Lebenskraft", aber im Grunde war das eh nur der berühmteste Werbespruch der CMA...

Der Mensch benötigt tatsächlich nur 2% Eiweiß täglich, allerdings ist damit natives bzw. unerhitztes Eiweiß gemeint. Und wer isst sein Steak schon gerne roh?? Die 2% sind übrigens im Schnitt etwa der Eiweißanteil pflanzlicher Nahrung. Tierisches Eiweiß findest Du alternativ auch z.b. in Milchprodukten. Je niedriger der Fettgehalt, desto eiweißreicher ist es jeweils. Man kann hier ebenso auf unerhitzte Milchprodukte zurückgreifen wie diverse Hartkäse- und Rohmilchkäsesorten, wie z.b. tiroler Bergkäse, Parmesan usw. oder Vorzugsmilch....

Aber essentiell sind im Grunde die Milchprodukte nicht. Das pflanzliche Eiweiß ist ja genauso hochwertig und man kann es wenigstens nativ verzehren. Und darum geht es in Sachen Nährstoffversorgung ja. Den täglichen Bedarf könnte man sogar vegan abdecken. Die ideale Eiweißzufuhr sind frische Gemüse-, Blatt-, und Obstsalate, sowie Nüsse, Kerne, Saaten, Vollgetreide.

By the way: Falls man Krankheiten wie Allergien, Neurodermitis, Asthma, rheumatische Erkrankungen oder ein sehr schwaches Immunsystem hat, ist das tierische Eiweiß eh sehr von Nachteil. Das artfremde Eiweiß belastet den Stoffwechsel zusätzlich. Oft können z.b. Allergien usw. nicht richtig ausheilen, wenn man das t. Eiweiß nicht stark einschränkt oder sogar komplett meidet. Bei einem gesunden Menschen hat das ja alles wenig Einfluß..

Ich bin kein reiner Vegetarier, aber überwiegend! Hin und wieder kommt schon Fleisch auf meinem Speiseplan vor. Aber ich kaufe es selbst recht selten ein. Ist ja auch ganz schön teuer, wenn es aus ökologischer Haltung stammt. Alles andere ist mir in Sachen GF-Skandale einfach nicht geheuer, zudem ich von der Massentierhaltung und/oder konventionellen Betrieben eh nichts halte. Bei Weihenstephan und Müllermilch ist zudem Gentechnik mit im Spiel (Fütterung der Tiere).

Liebe Grüße!!

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27. Januar 2007 um 22:06
In Antwort auf fanny_12516731

Hallo Elamaus
Wenn Deine Ernährung ansonsten recht gesund und ausgewogen ist und Du nicht zum sprichwörtlichen "Puddingvegetarier" mutierst, spricht doch absolut nichts gegen Deine Entscheidung.

Klar, hört man oft Sprüche wie "Fleisch ist ein Stück Lebenskraft", aber im Grunde war das eh nur der berühmteste Werbespruch der CMA...

Der Mensch benötigt tatsächlich nur 2% Eiweiß täglich, allerdings ist damit natives bzw. unerhitztes Eiweiß gemeint. Und wer isst sein Steak schon gerne roh?? Die 2% sind übrigens im Schnitt etwa der Eiweißanteil pflanzlicher Nahrung. Tierisches Eiweiß findest Du alternativ auch z.b. in Milchprodukten. Je niedriger der Fettgehalt, desto eiweißreicher ist es jeweils. Man kann hier ebenso auf unerhitzte Milchprodukte zurückgreifen wie diverse Hartkäse- und Rohmilchkäsesorten, wie z.b. tiroler Bergkäse, Parmesan usw. oder Vorzugsmilch....

Aber essentiell sind im Grunde die Milchprodukte nicht. Das pflanzliche Eiweiß ist ja genauso hochwertig und man kann es wenigstens nativ verzehren. Und darum geht es in Sachen Nährstoffversorgung ja. Den täglichen Bedarf könnte man sogar vegan abdecken. Die ideale Eiweißzufuhr sind frische Gemüse-, Blatt-, und Obstsalate, sowie Nüsse, Kerne, Saaten, Vollgetreide.

By the way: Falls man Krankheiten wie Allergien, Neurodermitis, Asthma, rheumatische Erkrankungen oder ein sehr schwaches Immunsystem hat, ist das tierische Eiweiß eh sehr von Nachteil. Das artfremde Eiweiß belastet den Stoffwechsel zusätzlich. Oft können z.b. Allergien usw. nicht richtig ausheilen, wenn man das t. Eiweiß nicht stark einschränkt oder sogar komplett meidet. Bei einem gesunden Menschen hat das ja alles wenig Einfluß..

Ich bin kein reiner Vegetarier, aber überwiegend! Hin und wieder kommt schon Fleisch auf meinem Speiseplan vor. Aber ich kaufe es selbst recht selten ein. Ist ja auch ganz schön teuer, wenn es aus ökologischer Haltung stammt. Alles andere ist mir in Sachen GF-Skandale einfach nicht geheuer, zudem ich von der Massentierhaltung und/oder konventionellen Betrieben eh nichts halte. Bei Weihenstephan und Müllermilch ist zudem Gentechnik mit im Spiel (Fütterung der Tiere).

Liebe Grüße!!

Danke
Hallo!

Vielen lieben dank für deine Tipps hat mir sehr weiter geholfen

Liebe Grüße

Ela

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28. Januar 2007 um 14:00

Eisen
Man bracuht auch Eisen, Zink,... und andere Spurenelemente. Viel davon steckt zB in Hülsenfrüchten und Sojaprodukten (aber nicht dieser Sojamilch +Geschmack, das ist nur Industriechemie).
Ich habe mir eine kleine Mineralstofftabelle vom G&U Verlag gekauft: GU-Kompass Mineralstoffe - wirklich hilfreich, auch wenn ich jetzt keine Vegetarierin mehr bin.

LG

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28. Januar 2007 um 15:23
In Antwort auf lyubov_12434179

Eisen
Man bracuht auch Eisen, Zink,... und andere Spurenelemente. Viel davon steckt zB in Hülsenfrüchten und Sojaprodukten (aber nicht dieser Sojamilch +Geschmack, das ist nur Industriechemie).
Ich habe mir eine kleine Mineralstofftabelle vom G&U Verlag gekauft: GU-Kompass Mineralstoffe - wirklich hilfreich, auch wenn ich jetzt keine Vegetarierin mehr bin.

LG

Keine Sorge
das ist ja zum Glück alles in der pflanzlichen Nahrung mit enthalten

Allein Vollkornprodukte, Blattsalate, Hirse, Ölsaaten, Nüsse usw. sind ebenso sehr eisenhaltig bzw. zinkhaltig. Das hab ich in Sachen Eisen noch im Medizinforum dazu gefunden:
___________________
"Die besten Quellen sind im Grunde Vollkorngetreide sowie Samen und Nüsse. Allerdings ist ein pathologischer Eisenmangel in der Regel selten auf eine zu geringe Eisenzufuhr zurückzuführen, sondern eher auf eine Eisenverwertungsstörung. Letztendlich sagt der Eisenwert im Blut nicht allzuviel aus, weil er teils starken Schwankungen unterworfen ist. Bedenklich wird es nur, wenn er dauerhaft erniedrigt ist.

Es bedeutet hier nicht, daß die Ernährung zuwenig Eisen enthält, sondern daß z.b in einer Fehlernährung die nötigen Vitalstoffe fehlen, die der Körper benötigt, um das Eisen aufnehmen und verarbeiten zu können. Das Eisen wird ja nicht einfach so aufgenommen, sondern muß erst umgewandelt, oxidiert und mittels bestimmter Proteine aufgenommen werden. Wenn bspw. diese Proteine nicht richtig gebildet werden können, weil die dazu nötigen biologischen Wirkstoffe in der Ernährung fehlen, dann kann das Eisen nicht aufgenommen und ins Blutplasma transportiert werden - es kommt zu einem Eisenmangel, obwohl in der Nahrung genügend Eisen vorhanden ist."
___________________

Sojabohnen an sich sind ja gesund, man kann sie z.b. gut keimen lassen und unter Salate usw. mischen. Nur leider sind fertige Sojaprodukte wie die S.Milch, nicht mehr sehr nahrhaft, zu stark verarbeitet und tragen bestenfalls zu einer Eiweißüberversorgung bei. Das betrifft allerdings auch Sojajoghurt, Tofu usw.
Liebe Grüße!!

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28. Januar 2007 um 17:02
In Antwort auf elamaus6

Danke
Hallo!

Vielen lieben dank für deine Tipps hat mir sehr weiter geholfen

Liebe Grüße

Ela

Mangelerscheinungen..
..hab ich, seit ich vegetarierin bin..
eisen, zink und vitamin b - mangel..
der eisen-und zinkmangel kommt auf jeden fall davon..aber ich hab jetzt halt so mittel..

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28. Januar 2007 um 21:59

Ahh schön
das es diesen thread gibt ich muss leider jeden zweiten tag endlose diskussionen über fleischkonsum oder eben net-konsum führen. hier in italien ist man als vegetarier etwas sehr "spezielles" (im negativen)
muss mich andauernd verteidigen und alle sachen aufzählen die man ausser fleisch und fisch essen kann. SOO DOOF!!!
ach mano...
denkt an mich falls ihr mal in ein vegi-restaurant geht
liebe grüsse aus dem süden

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29. Januar 2007 um 10:56
In Antwort auf flann_12666423

Ahh schön
das es diesen thread gibt ich muss leider jeden zweiten tag endlose diskussionen über fleischkonsum oder eben net-konsum führen. hier in italien ist man als vegetarier etwas sehr "spezielles" (im negativen)
muss mich andauernd verteidigen und alle sachen aufzählen die man ausser fleisch und fisch essen kann. SOO DOOF!!!
ach mano...
denkt an mich falls ihr mal in ein vegi-restaurant geht
liebe grüsse aus dem süden

Ach ja..
Hallo!!
So gehts mir auch ständig fragt man mich wieso ich kein Fleisch essen
will und was denn da noch zum essen übrig bleibt..
Frag mich immer ob die Gründe nicht auf der Hand liegen ?
Na ja bei mir ist es einfach der Ekel bei dem Gedanken ein armes
für meine Nahrungsaufnahme geschlachtetes Tier auf dem Teller liegen
zu haben!
Ausserdem tun die Fleischskandale (die unglaublich häufig in letzter
Zeit waren) ihr übriges !
Danke für eure Meinungen
Liebe Grüße
Ela

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29. Januar 2007 um 12:42
In Antwort auf elamaus6

Ach ja..
Hallo!!
So gehts mir auch ständig fragt man mich wieso ich kein Fleisch essen
will und was denn da noch zum essen übrig bleibt..
Frag mich immer ob die Gründe nicht auf der Hand liegen ?
Na ja bei mir ist es einfach der Ekel bei dem Gedanken ein armes
für meine Nahrungsaufnahme geschlachtetes Tier auf dem Teller liegen
zu haben!
Ausserdem tun die Fleischskandale (die unglaublich häufig in letzter
Zeit waren) ihr übriges !
Danke für eure Meinungen
Liebe Grüße
Ela

Hallo
Ich bin keine Vegetarierin und mein Grund ist das Gegenteil zu deinem

Mir tut das arme Tier leid, das geschlachtet wurde und - wenn ich es nicht esse - in der Mülltonne landet...

Mit den Fleischskandalen hast du auf jedenfall recht, aber habt ihr auch mal an das ganze Gen-manipulierte Gemüse gedacht???
Wie soll man sich denn überhaupt sicher sein, was man noch essen darf???

Liebe Grüße
Diane

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29. Januar 2007 um 20:06
In Antwort auf rei_12855373

Hallo
Ich bin keine Vegetarierin und mein Grund ist das Gegenteil zu deinem

Mir tut das arme Tier leid, das geschlachtet wurde und - wenn ich es nicht esse - in der Mülltonne landet...

Mit den Fleischskandalen hast du auf jedenfall recht, aber habt ihr auch mal an das ganze Gen-manipulierte Gemüse gedacht???
Wie soll man sich denn überhaupt sicher sein, was man noch essen darf???

Liebe Grüße
Diane

Kein Vorwurf
Hallo!

Ich hoffe das das was ich hier schreibe niemanden beleidigt denn ich
habe trotz allem keine Probleme mit Leuten die Fleisch essen.
Das bleibt jedem selbst überlassen ..
Klar wenn man danach geht was so in den Lebensmitteln drin ist müsste
man fast verhungern! egal ob Fleisch oder Gemüse es ist echt traurig..
Versuche auf Bio Lebensmittel so weit es geht umzusteigen aber das
geht nicht immer und ich leb ja nur einmal da brauch ich auch mal Genuss!
Liebe Grüße
Ela

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30. Januar 2007 um 10:48
In Antwort auf elamaus6

Ach ja..
Hallo!!
So gehts mir auch ständig fragt man mich wieso ich kein Fleisch essen
will und was denn da noch zum essen übrig bleibt..
Frag mich immer ob die Gründe nicht auf der Hand liegen ?
Na ja bei mir ist es einfach der Ekel bei dem Gedanken ein armes
für meine Nahrungsaufnahme geschlachtetes Tier auf dem Teller liegen
zu haben!
Ausserdem tun die Fleischskandale (die unglaublich häufig in letzter
Zeit waren) ihr übriges !
Danke für eure Meinungen
Liebe Grüße
Ela

...
yep ist ja irgendwie lächerlich...und ich kann ja dann net auf teufel komm raus hundert verschiende esswahren aufzählen
so bekloppt...ziau ziau

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