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Vegan mit 14

4. Januar 2013 um 0:09

Hallo^^ Also ich bin jetzt seit (fast) einem Jahr Vegetarier. Dazu bin ich dadurch gekommen, als ich bemerkte, dass ich weder fleisch essen, sehen oder richen konnte. Erst konnte ich es einfach nicht mehr essen und dann nach etwa einem Monat bin ich dann zum Tierschützer geworden. Aber mir reicht das nicht mehr...ich möchte jetzt vollständig auf tierische Produkte verzichten. Ich kann (genauso wie damals mit dem Fleisch) keine Milchprodukte oder Honig mehr aufnehmen. Obgleich ich noch nie wirklich Honig mochte.
Meine ältere Schwester war auch mal Vegetarier und damals hatten meine Eltern keine Probleme mit ihrer Ernährung, aber mit meiner haben sie (seit ich vegetarisch esse) ein Problem Sie versuchen auch mich zu zwingen, etwas zu essen was ich nicht will. Ich habe keine Einwände dagen was sie essen, auch wenn ich es nicht gesund finde, aber wenn sie mich "normal" machen versuchen wollen, dann versuche ich auch kein Fleisch ins Haus zu bringen

Ich hätte also noch ein paar Fragen die ich gerne aus Erfahrungsberichten hätte (wenn möglich ):
-Wie gesund ist Vegan?
-Muss sich der Körper in irgendeiner Weise mehr anstrengen? (z.b Ist Gewichtheben schwieriger?)
-Wie abwechslungreich isst man?
-Schlägt die Gesundheit an? (Eisenmangel, Abwehrkräfte ect)
-Äußerliche Schäden? (wie zb schneller Falten bekommen, oder sehr viel abnehmen)
Ich erfahre gerne auch noch mehr
glg Jacqueline

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9. Januar 2013 um 15:19

Halli Hallo
Also ich war mit 14 genau wie du eine Vegetarierin. Ebenfalls ca. ein Jahr lang. Letztendlich musste ich aufhören, weil ich nach einiger Zeit an einem extremen "Eisenmangel" litt und Tabletten schlucken musste. Jetzt ernähre ich mich wieder ganz normal. Fleisch und Fisch gehören nun wieder auf meine Speisekarte.

Wie gesund ist Vegan?
Mittlerweile belegen zahlreiche Studien, dass Vegetarier und insbesondere Veganer seltener an Übergewicht, Bluthochdruck oder erhöhten Blutfettwerten leiden. Purine, Zivilisationskrankheiten wie Herzinfarkt, Krebs und Diabetes treten daher bei Menschen, die sich ausschließlich pflanzlich ernähren, deutlich seltener auf. Neben der gezielten Nahrungsauswahl liegt dies auch an der insgesamt gesunden Lebensweise. Vegetarier trinken im Durchschnitt weniger Alkohol, rauchen seltener, bewegen sich regelmäßiger und konsumieren nur selten Genussmittel und Drogen.
Doch Ernährungswissenschaftler warnen auch vor den Gefahren einer veganen Ernährung. Denn durch den völligen Verzicht auf tierische Lebensmittel kann sich bei ungünstiger Lebensmittelauswahl ein Mangel einstellen. Du kannst leicht einen Mangel an den Vitaminen B2, B12 und D entwickeln. Auch Eisen, Calcium, Jod und Zink sind kritische Nährstoffe bei einer veganen Ernährungsweise. Wird die Nahrung nicht bewusst zusammengestellt, kann es zudem zu einer Unterversorgung mit Energie und lebensnotwendigen Proteinen kommen

Das für die Blutbildung unerlässliche Vitamin B12, auch Cobal-amin genannt, ist ausschließlich in tierischen Lebensmitteln enthalten. Auch Mikroorganismen wie Bakterien und Pilze sowie einige Algen können Vitamin B12 produzieren. So finden sich in fermentierten, das heißt mit Mikroorganismen versetzten Erzeugnissen wie Sauerkraut oder Sojaprodukten (Miso, Tempeh oder Shoyu) geringe Mengen Vitamin B12, ebenso wie in verschiedenen Blaualgen ... , Chlorella oder AFA-Algen). Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass diese Nahrungsmittel so genannte B12-Analoga enthalten, die für den Menschen nicht verwertbar sind. Unser Organismus benötigt Vitamin B12 nur in geringsten Mengen. Ein gefüllter Speicher (2-3 mg) reicht für etwa 3-15 Jahre. Ob ein Mangel an Vitamin B12 vorliegt, ist nur schwer zu erkennen. Denn Folat übernimmt teilweise ähnliche Funktionen. Da Veganer in der Regel sehr gut mit Folat versorgt sind, kann eine Unterversorgung lange verborgen bleiben. Bei einem B12-Mangel erscheinen die Betroffenen zunächst blass und energielos, sie fühlen sich schwach und schwindelig. Diese so genannte perikunäre Anämie ist weniger gefährlich und durch die Aufnahme von Vitamin B12 wieder zu beseitigen. Irreversibel sind jedoch Schäden des Nervensystems, die im weiteren Verlauf eines Mangels entstehen. Bei den meisten Veganern liegt der Vitamin-B12-Gehalt im Blut weit unter den Werten von Mischköstlern. Sogar erste zelluläre Mangelanzeichen wie erhöhte Werte von Methylmalonsäure und Homocystein stellten Forscher der Uniklinik Saarland bei mehr als der Hälfte der untersuchten Veganer fest. Um einen Mangel frühzeitig zu erkennen, sollten Veganer regelmäßig ihren B12-Status durch einen ausführlichen Labortest bestimmen lassen; am besten gemeinsam mit dem Folsäurestatus. Wer sich über längere Zeit vegan ernährt, benötigt Nahrungsergänzungspräparate oder mit Vitamin B12 angereicherte Lebensmittel, um die Versorgung sicherzustellen. Angereichert werden vereinzelt Frühstücksflocken, Müsliriegel, Hefepasten, Sojamilch, Margarine oder Fruchtsäfte!

Ich hoffe ich konnte dir mit diesem Informativen Text weiterhelfen! Viel Glück weiterhin!

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