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Unterzuckerung durch einseitige Ernährung

28. September 2005 um 18:39 Letzte Antwort: 21. Oktober 2005 um 11:01

Servus!

Also, ich hab ein kleines Problem. Auf Grund meiner chronischen Gastritis, esse ich nur fettarme Dinge. Am Tag also so drei Vollkornweckerl mit Joghurtkäse und Tomatenscheiben, ein Glas Milch und eine Banane ... das ist der Standard bei mir. Manchmal ess ich dann noch ne Suppe.

Hunger hab ich nie einen und Guster auch nicht ... außer, wenn ich einmjal Süßes esse, dann hör ich nicht mehr auf. Also entweder Süßes oder gar nix ... ich kann mich dann leider nicht mehr zurückhalten.

Jetzt passiert es manchmal, dass ich ganz plötzlich verdammt müde werde, wenn ich dann Obst esse, gehts wieder ... manchmal beginnen meine Hände zu zittern ... aber da reicht dann auch wieder Obst.

Ich wollte fragen, wie viel Zucker man zu sich nehmen muss, um nicht zu unterzuckern. An sich sind ja im Vollkornbrot langkettige Kohlehydrate zu finden, aber die reichen scheinbar nicht aus.

Kann mir vl jemand sagen, wie viel man bei 1,60 m Größe braucht?

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21. Oktober 2005 um 8:01

Hallo
wieviel zucker du nehmen musst weiss ich leider nicht habe aber auch so das problem

ich habe immer traubenzucker dabei oder auch schwarzbrot solltest du verwenden und das mache ich mit dem brot am mittag und gegen abend ein traubenzucker oder bzw wenn mir komisch wird dann nehme ich eins ein und das hat mir geholfen

gruss

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21. Oktober 2005 um 11:01

Energiemangel nicht Unterzucker
TSA, das es sich bei deinem Händezittern und Schokolade-essen-ohne-aufhören-zu-wollen usw. um einen Unterzucker handelt KANN möglich sein. Sehr viel wahrscheinlicher ist ein Energiemangel an sich (der dann auch je nach gerade verbrauchter energiemenge in einem Unterzuckr enden kann) - besonders viel (und abwechslungsreich, wie du schon selbst weißt) ist deine Essen ja nicht.
Ich kenne mich bei Gastritis leider Null aus, scheint aber zur Behandlung auf fettarme Ernährung zu setzen, oder?
Also wie wärs mal mit Pasta und ner Tomatensause? Pellkartoffeln mit (light-)Kräuterquark? Reis, Gemüse und Hühnchen? Ebly Zartweizen? Seelachs in Dillsauce? Und vor allem mehr als nur eine Banane am Tag. Äpfel, Zitrusfrüchte, Trauben (Zwischendurch bei erhöhten Energiebedarf sehr gut), Salate, Grünzeug, Gemüse - da gibts viel Auswahl. Alles fettarm (außer Avocado bekannlicherweise) und sehr nährstoffreich (denn auch da kann dein Händezittern herkommen).
Besorg dir fürs Frühstück statt der Semmeln mal n Müsli (bitte auf den Inhalt schauen, die meisten sind zu Zuckerhaltig um gut zu sein - Schneekoppe ist beispielsweise sehr gut. Weetabix Original mit Zimt und Süßstoff [flüssig] sind etwas, wo ich mich reinknieen könnte - und sehr gesund!).

Ansonsten: Die Menge an Köhlehydrate pro Tag richtet sich nach der Menge an Energie, die du aufnimmst und benötigst - und da kommts z.B. auf dein Gewicht an (oder willst du zusätzlich grad noch abnehmen?) und das,w as du am Tag so machst.
Der Energiebedarf besteht dann zu je einem bestimmten Teil aus Fetten, Eiweiß und Kohlehydraten in verschiedensten Formen - und spätestens HIER scheiden sich die Geister (der Gelehrten).
Ernährungspyramide hast du schon mal gehört? Wahrscheinlich. Da gibts inzwischen 2 Modelle - im Prinzip kann man sagen, dass (machst du eigentlich Sport? Wegen des Eiweisanteils in deiner Nahrung...) die Menge an täglichen Kohlehydraten je nach Wahl der Lebensart und Nahrungszusammenstellung (Sportler, LowCarb-Fans, Bürohengste, Schüler/Studenten) ca. 2/3 bis 1/2 der Energiemenge aus den aufgenommenen Nahrungsmitteln decken sollte. Bevorzugterweise natürlich nicht aus Süßkram. Schau dich im Internet einfach mal n bissl nach Enährungspyramiden und -beispielen um.

Der Tipp mit den Traubenzucker ist für Notfälle aber auch ganz gut - so n kleiner Enrgieschub ab und zu ist nicht schlecht.

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