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Forum / Fit & Gesund

Unterstützung bei Rauchentwöhnung

Letzte Nachricht: 22. September 2008 um 14:18
M
melva_12844684
18.08.08 um 19:01

Hallo zusammen,

meine Mutter ist seit sagen wir mal ca. 30 Jahren starke Raucherin. Sie hatte vor 1,5 MOnaten einen Herzinfarkt. Bedingt durch innerlichen Stress, da wir seit Februar in einer Hausbauphase stecken.

Der Arzt meinte, sie könne froh sein noch zu leben und solle das Rauchen auf jeden Fall aufhören. Aber auch dass der Stress jetzt nur das i-Tüpfelchen war und sie früher oder später eh mal einen Infarkt gekriegt hätte.

So, 2 Wochen im Krankenhaus hat sie nicht geraucht und die 3 Wochen in der REHA auch nicht. Jetzt ist sie wieder zu Hause und ich bekam neulich mit dass sie morgens mal eine geraucht hat und ab und zu zieht sie wohl auch mal an der Zigarette meines Vaters.

Leider unterlassen mein Bruder und mein Vater das Rauchen nicht, so bekommt meine Mutter immer mit wenn geraucht wird. Ist leider keine Unterstützung. Meine Mutter meinte sie hat immer noch ab und zu Appetit darauf in bestimmten Situationen, morgens nach dem Frühstück oder wenn sie langeweile hat etc.

Hat jemand einen Rat von Euch, wie ich sie unterstützen kann nicht mehr zu rauchen und davon loszukommen. Immerhin geht es um ihre Gesundheit. Ich selbst bin Nichtraucher!

LG Angellaney

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I
iris_12527557
19.08.08 um 14:36

Es ist hart, aber du kannst nichts tun.
Deine Mutter einscheidet sich entweder für oder
gegen das Leben. Ich habe vor vielen Jahren das
Rauchen aufgehört. Die ersten drei Tage waren die Hölle, die nächsten zwei Wochen waren schlimm und dann war es nur noch eine Kopfentscheidung "Ich wollte nicht mehr rauchen..." Noch heute nach über 10 Jahren habe ich den Rappel und muß es weiterhin mit dem Kopf entscheiden. Wäre schön, wenn bei euch im !!!!Haus nicht mehr geraucht werden würde. Steig aus der Rolle des Helfers/Co-Abhängigen aus, das tut dir nicht gut. Du erwartest und wirst unter Umständen enttäuscht.
Gruß Melike

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N
nikole_12736675
21.08.08 um 11:34

Das ist ein schei...Laster
ich habe auch vor 1,5 Jahre aufgehört, von jetzt auf gleich, allerding muß ich gestehen in der vergangenen Zeit habe ich auch die ein oder andere geraucht, meist in Verbindung mit bissl Wein, dass ist schlecht und falsch da ich nicht konsequent war, dass weiß ich. Worauf ich hinaus will ist, es gibt Momente wo es end schwer ist und genau in den Momenten muß man stark sein und vorallem keinen um sich haben der ggf einem eine Kippe anbietet. Also bitte dein Vati und Bruder nicht zu Haus oder in Gegenwart deiner Mutti zu rauchen. Unterstüze sie in dem Du Ihr sagst wie stolz Du auf sie bist weil sie nicht mehr raucht (nur wenn dem auch so ist natürlich).

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M
missie_12643137
24.08.08 um 16:17

Hypnose
Hallo Angellaney,

ich würde zum einen auch stark dafür plädieren, dass bei euch im Haus nicht mehr geraucht wird, was ich aus Rücksichtnahmne auf deine Mutter eigentlich auch für selbstverständlich halte. Zum anderen empfehle ich dir, dich über die Möglichkeit der Raucherentwöhnung per Hypnose zu informieren. Ich selbst habe es vor zwei Jahren damit geschafft aufzuhören, ebenso wie zwei Freunde von mir, einer davon ist bereits seit über zehn Jahren rauchfrei, nachdem er sich hat hypnotisieren lassen. Oft sind zwar Berichte von Rauchern im Umlauf, die es trotz Hypnose nicht geschafft haben, doch lass dich davon nicht irritieren - es kommt eben auch darauf an, ob man sich auf eine Hypnose auch voll einlassen kann und will; und vielleicht gehört deine Mutter ja zu den Menschen, die das können. Bei mir hat eine Sitzung ausgereicht. Nach einem ausführlichen Vorgespräch wurde die Hypnose sehr individuell auf mich zugeschnitten. Man wird dabei auch nicht "willenlos" gemacht, wie man es evtl. schon einmal im Fernsehen gesehen hat, sondern hat jederzeit die Möglichkeit aufzustehen und zu gehen. So eine Hypnose ist allerdings nicht ganz billig (ca. 130 ), hat sich aber in meinem Fall voll rentiert.

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M
maire_12758470
22.09.08 um 14:18
In Antwort auf iris_12527557

Es ist hart, aber du kannst nichts tun.
Deine Mutter einscheidet sich entweder für oder
gegen das Leben. Ich habe vor vielen Jahren das
Rauchen aufgehört. Die ersten drei Tage waren die Hölle, die nächsten zwei Wochen waren schlimm und dann war es nur noch eine Kopfentscheidung "Ich wollte nicht mehr rauchen..." Noch heute nach über 10 Jahren habe ich den Rappel und muß es weiterhin mit dem Kopf entscheiden. Wäre schön, wenn bei euch im !!!!Haus nicht mehr geraucht werden würde. Steig aus der Rolle des Helfers/Co-Abhängigen aus, das tut dir nicht gut. Du erwartest und wirst unter Umständen enttäuscht.
Gruß Melike

Der Wille zählt!
Wenn man nicht mit dem Rauchen aufhören WILL, dann klappt das auch nicht. Das muss in der Birne klicken. Du kannst jemanden anders nicht deinen Willen aufzwingen und als Angehöriger steht man den Süchtigen ziemlich machtlos gegenüber.

Meine Mutter ist auch seit 40 Jahren extreme Raucherin. Ich hab sehr viele Jahre auf verschiedene Arten und Weisen versucht sie davon anzubringen, aber eher das Gegenteil war der Fall.

Ich habs nun aufgegeben. Jeder muss selber wissen was er tut. Wenn die Leute das nicht wollen, müssen sie eben mit den Konsequenzen rechnen.
Hört sich vielleicht hart an, aber es ist leider so.

Wenn die Leute bereit sind aufzuhören, dann ist das was anderes. Aber so lange sie sich das Rauchen schön reden und schwach werden, hast du als Angehöriger keine Chance.

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