Forum / Fit & Gesund

Untergewicht

20. Juni 2011 um 18:22 Letzte Antwort: 22. Juni 2011 um 18:20

Oh maaaaaaaaaaaan ....
Bin gerade wieder am abnehmen. (Teilweise gewollt, teilweise ungewollt...ihr kennt das ja: Den Kampf mit sich selbst.)
Nun habe ich mich eben ein wenig gefreut, weil beim BMI-Ausrechen rauskam, dass ich ungewichtig bin.
Prima, super, wundervoll!
Shit, mist, ... man
Ich verstehe das nicht, wie kann ich untergewichtig sein, wenn ich noch soviel ungeliebtes Gewicht an meinem Körper finde?
So "verzerrt" kann man sich doch gar nicht wahrnehmen.
Mein jetziges Gewicht finde ich -okey-. Aber wenn ich dann so an mir runterschaue, dann denke ich: "Nein, das ist kein Untergewicht! Das sieht aus wie kurz vor dem Übergewicht! Da muss noch viel runter, meine Liebe!"
Aber ich befürchte, dass diese Gedanken einfach nur an dieser Krankheit liegen. Das bin nicht ich. Ich hoffe, dass nicht -ich- diese Stimme bin, die sagt, dass ich noch viel abnehmen muss. Nur so werde ich "geliebt, beliebt, attraktiv, glücklich und von allen bewundert" werden.

Warum muss diese Krankheit denn vor allem in unserem Kopf "wohnen"? Körperlich ist es ja nicht, es spielt sich alles in unserem Kopf ab. Warum beeinflusst die Krankheit auch unsere Gedanken und Gefühle?

Liebe Grüße,
eure etwas verzweifelte Amy .....

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20. Juni 2011 um 19:15

...
Hey, mir geht es so ähnlich. Habe mich zwar wieder ins Ng(BMI20)gefuttert, bin aber seit ein paar Tagen wieder am abnehmen, weil ich meinen Anblick nicht ertrage. Auch habe ich die gleichen Gedanken, wie du. Nur dünn werde ich geliebt, akzeptiert, dann ist alles leichter. Du bekommst Aufmerksamkeit, es wird Rücksicht auf dich genommen usw. Ja, es ist krank, aber ich denke, da spricht die Krankheit aus uns raus.Ich weiß auch nicht wie es weitergehen soll. Einerseits liebe ich essen, aber auf der anderern Seite ist da die Angst vor dem Dicksein.

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20. Juni 2011 um 20:47

Nicht aufgeben
hey amy

gib nicht auf, gib nicht auf, gib nicht auf, gib nicht auf, gib nicht auf, gib nicht auf, gib nicht auf, gib nicht auf.

Du kannst es schaffen!

Einfach weiter, morgen ist ein neuer Tag, Du wirst einen gesunden Tag haben und Dich wie wir alle hier jeden Tag aufs neue für den gesunden Weg entscheiden können weil DU weisst, dass Du nicht alleine bist. OKAY?

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21. Juni 2011 um 7:35

Hi Amy,
das ist das gemeine an der ES. Je mehr man abnimmt, desto verzerrter sieht man sich. ES ist ein Teufelskreis, bei dem du nie mit deinem Körper zufrieden sein wirst. Eigentlich weiß du das bestimmt auch, aber Wissen nützt bei dieser Krankheit nicht, wenn man es nicht fühlt bzw selbst sieht.

Es gibt Therapien, die speziell gegen die Körperschemastörung angewandt werden. Man lernt dabei wieder sich ganzheitlich zu betrachten und eine reales Bild von sich zu bekommen anstatt immer nur auf bestimmte Körperteile zu schauen, die dann regelrecht "wachsen", wenn man hinguckt. Zumindest haben die meisten MS ein bestimmtes Körperteil, was besonders "dick" aussieht.

Ich war mal in so einer Spiegeltherapie und fand es faszinierend, wie man sich auch anders betrachten kann, so dass man bei sich selbst auch positive Sachen findet und die hervorhebt.

Liebe Grüße,
lescourgettes

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21. Juni 2011 um 20:08


mist... ich muss mich schon wieder in diesem forum melden, weil ich mich so gleich fühle. dabei weigere ich mich eigentlich immer noch, mich als essgestört wahrzunehmen...
mein bmi ist im moment 17,6 und ich hab mir vorhin grad ausgerechnet, wie viel ich noch abnehmen müsste, damit er dann 17 wäre... das ist doch krank! echt bescheuert! und alle sagen, ich sei an der grenze von "sehr dünn" zu "zu dünn" und ich selber empfinde mich bestenfalls als schlank! bestenfalls! natürlich sehe ich, dass meine rippen rausstehen, ich merke, dass ich nicht mehr lange sitzen kann und das meine wirbelsäule weh tut auf harten stühlen, dass ich unterwäsche in 75A brauche anstatt 80B, aber mein gesamteindruck ist immer aufgeteilt in einzelne zonen, zb dicke oberschenkel (wie schlimm es aussieht, wenn man in ganz kurzen hosen auf einem stuhl sitzt!), den speck auf der breiten hüfte, der bauch, in den man noch ein bisschen reinkneifen kann... alles fett, alles hässlich!
scheiss kopf, ehrlich! als hätte ich nicht anderes zu tun und anderes zu denken, als sollte ich mich nicht auf meine prüfungen konzentrieren!
ah!

sorry für den ausbruch
irgendwie tut es auch gut, dass man nicht alleine ist...

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21. Juni 2011 um 20:17
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mist... ich muss mich schon wieder in diesem forum melden, weil ich mich so gleich fühle. dabei weigere ich mich eigentlich immer noch, mich als essgestört wahrzunehmen...
mein bmi ist im moment 17,6 und ich hab mir vorhin grad ausgerechnet, wie viel ich noch abnehmen müsste, damit er dann 17 wäre... das ist doch krank! echt bescheuert! und alle sagen, ich sei an der grenze von "sehr dünn" zu "zu dünn" und ich selber empfinde mich bestenfalls als schlank! bestenfalls! natürlich sehe ich, dass meine rippen rausstehen, ich merke, dass ich nicht mehr lange sitzen kann und das meine wirbelsäule weh tut auf harten stühlen, dass ich unterwäsche in 75A brauche anstatt 80B, aber mein gesamteindruck ist immer aufgeteilt in einzelne zonen, zb dicke oberschenkel (wie schlimm es aussieht, wenn man in ganz kurzen hosen auf einem stuhl sitzt!), den speck auf der breiten hüfte, der bauch, in den man noch ein bisschen reinkneifen kann... alles fett, alles hässlich!
scheiss kopf, ehrlich! als hätte ich nicht anderes zu tun und anderes zu denken, als sollte ich mich nicht auf meine prüfungen konzentrieren!
ah!

sorry für den ausbruch
irgendwie tut es auch gut, dass man nicht alleine ist...

Kleines
und die menschen ahnen nichts von deinen gedanken, sie sind nur in dir drin, du teilst sie nur mit uns...

gib nicht auf. es lohnt sich so sehr! ein leben ohne diesen ganzen gedanken, ein leben jenseits von kalorien und kilos.

du bist nicht alleine, uns geht es doch auch so, mal ist es eine zahl, mal ein süsses (nicht existentes) röllchen oder eine zwickende hose - damit muss man leben können.

mich beruhigt folgender gedanke immer wieder:
man stelle sich mal vor, wie war es wohl, als es noch keine spiegel und waagen gab? (das stelle ich mir jetzt echt grad vor

oder wenn du schwanger wirst, wirst du deinen körper deinem kind übergeben? wie schön, wenn du mal nicht mehr verantwortlich dafür bist!


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21. Juni 2011 um 20:22
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mist... ich muss mich schon wieder in diesem forum melden, weil ich mich so gleich fühle. dabei weigere ich mich eigentlich immer noch, mich als essgestört wahrzunehmen...
mein bmi ist im moment 17,6 und ich hab mir vorhin grad ausgerechnet, wie viel ich noch abnehmen müsste, damit er dann 17 wäre... das ist doch krank! echt bescheuert! und alle sagen, ich sei an der grenze von "sehr dünn" zu "zu dünn" und ich selber empfinde mich bestenfalls als schlank! bestenfalls! natürlich sehe ich, dass meine rippen rausstehen, ich merke, dass ich nicht mehr lange sitzen kann und das meine wirbelsäule weh tut auf harten stühlen, dass ich unterwäsche in 75A brauche anstatt 80B, aber mein gesamteindruck ist immer aufgeteilt in einzelne zonen, zb dicke oberschenkel (wie schlimm es aussieht, wenn man in ganz kurzen hosen auf einem stuhl sitzt!), den speck auf der breiten hüfte, der bauch, in den man noch ein bisschen reinkneifen kann... alles fett, alles hässlich!
scheiss kopf, ehrlich! als hätte ich nicht anderes zu tun und anderes zu denken, als sollte ich mich nicht auf meine prüfungen konzentrieren!
ah!

sorry für den ausbruch
irgendwie tut es auch gut, dass man nicht alleine ist...

Ja ..
und eigentlich können wir es nur zusammen schaffen. Zusammen das schaffen, was wir alleine unmöglich schaffen können. Uns Mut zusprechen, uns Tipps geben zur "richtigen und gesunden" Ernährung und uns einfach untereinander aufbauen, wenn wir einen miesen Tag hinter uns hatten.
Ich bin so unendlich froh, dieses Forum gefunden zu haben. Einfach die Sorgen von der Seele schreiben und hilfreiche Antworten bekommen
Und du musst dich nicht dazu zwingen, nur mitzulesen, deine Beiträge mit deinen Erfahrungen helfen! Mir helfen sie auch, denn ich erkenne mich total in deinem Text wieder. Bloß alles aufschreiben, was im Köpfchen schlummert
Manchen hilft es ja, sich auf Fotos zu sehen. Dann sieht man sich so, wie andere einen auch sehen. Aber mir hilft das ganz und gar nicht, in einer Leggins sehen meine Vaden schrecklich aus! Selbst wenn andere sagen, dass ich sehr dünn bin: Ich sehe es ganz anders! Ich weiß nicht wieso, weiß nicht woher das alles, diese vernichtenden Gedanken, kommen...aber das was ich sehe, macht mich einfach traurig

Nun ist aber mal Schluss mit dem Geheul .. so sollte der Beitrag eigentlich nicht enden

Ich wünsch euch trotzdem, egal ob ihr auf dem aufsteigendem oder absteigendem Ast seid, eine schöne, erfolgreiche und vor allem -glückliche- Woche mit viel Spaß und Zeit für euch selbst!

Amy

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21. Juni 2011 um 20:46

Amy,
Oh man
Ich fühle/ sehe mich genauso!
Ich meide es mich anzugucken, weil ich es nicht ertragen kann und angst hab mir noch mehr die laune zu verderben
die waage spricht aber eine andere Sprache als meine Augen...
Ich hasse es HASSE HASSSE HASSE und ich hasse mich dafür. Sorry aber ich rege mich grad so sehr über mich selbst auf
Bin so froh, dass ich hier einen Ort gefunden hab an dem ich das mal rauslassen kann und leute finde, die mich verstehen
Wie kommen wir nur da raus?
Meine Thera hat mich mal gefilmt - es hat alles nur noch schlimmer gemacht...

Liebe Grüße

Eure Chillie

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22. Juni 2011 um 18:20

Verzeiflung!
Mein derzeitiger BMI ist 17.71 aber vor 2 Wochen hatte ich noch einen BMI von 16.60 Und es Ärgert mich einfach nur
Scheiß Fressanfälle!

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