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Unstillbarer hunger?

12. Dezember 2015 um 23:22 Letzte Antwort: 15. Dezember 2015 um 14:48

Hallo
Also ich stehe vor folgendem problem.
Hatte zuerst Magersucht dann folgten schlimmste 3 Jahre mit täglich und ganztägigen bulimischen fressszenarien.
Aus einer nahtod Erfahrung folgte vor 8 Monaten der Entschluss alles oder nichts. Und seither Rückfalllos raus aus der bulimie. Allerdings trieb mich dies wieder in die klauen der magersucht. Ich will nun zunehmen den ich will auch den Rest meiner früheren Lebensqualität zurück.

Allerdings habe ich einfach kein sättigungsgefühl. Und dieses übersteigerte kontrollierte "gerade genug essen" um mein Gewicht zu halten wird dadurch total verstärkt. Aus Angst auch mit mehr Gewicht immer hungerleiden zu müssen. Ein kranker Gedanke ich weiß aber meine frage nun.
Lässt dieser unstillbare Hunger denn im normalgewicht nach? Bin nun seit 6 Jahren auf einem 13 bmi und meine Erinnerungen und mein Vertrauen an ein normalgewicht schon verblasst.
Aber nimmt der Hunger mit dem gewicht wieder ab??

Hoffe auf antworten
LG

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13. Dezember 2015 um 11:02

Hallo Frisky
deine Situation und deine Geschichte klingen wirklich dramatisch und ich fühle sehr mit dir. Gut, dass du endlich zunehmen möchtest, denn nur so kannst du Stück zu Stück zurück in ein gesundes Leben finden.
Ich kann dir die Angst nehmen: der Hunger wird aufhören. Aber erst, wenn dein Körper gelernt hat, dass er nicht mehr hungern muss und genug zu Essen bekommt. Dann hören auch die ständigen Gedanken ans Essen auf. Ich habe in dieses Jahr auch vom starken UG ins NG zugenommen und spreche aus Erfahrung. Jetzt habe ich ein normales Hungergefühl wie andere, gesunde Menschen auch. Und das ist wirklich ein total tolles Gefühl. Aber der Körper strebt Normalgewicht an und du musst es zulassen und ihm geben, was er möchte, erst dann wird er sich "beruhigen". Ich wünsche dir viel Kraft und Erfolg!

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13. Dezember 2015 um 15:54

Liebe frisky,
bei BMI 13 ist jeder - schon allein aus hormonellen Gründen - sehr hungrig. Der Hunger wird sich höchstwahrscheinlich bis zum NG wieder vollkommen normalisieren, weil sich parallel dazu auch der Hormonhaushalt wieder normalisiert. (Das schuldige Hormon ist Leptin, dass für Sättigung sorgt. Da es bei UG quasi abwesend ist, ist der Hunger auch entsprechend bärig. Zwar steigt der Spiegel bei ner guten Ernährung auch wieder an, aber er stabilsiert und normalisiert sich tatsächlich nur im NG, da dann wieder genug Körperfett wiederhergestellt ist um ihn zu halten.)

Und gegen Hunger hilft bekanntlich Essen.

Gib den Gedanken an Gesundheit und Normalgewicht nicht auf. Es steht und fällt immer mit dir.

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13. Dezember 2015 um 15:56

Jo tiffy,
ich wäre ja schon sehr dankbar, wenn du aufhören würdest diesen MM-Kram hier ständig anzupreisen.

Das ist vor allem bei jemandem mit schweren bulimischen Zügen alles andere als angemessen.

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13. Dezember 2015 um 20:35

Youreatopia
Mein Englisch ist leider nicht so fließend , finde dir Seite aber sehr informativ . Ich wollte gerne Infos über Wassereinlagerungen / Gewicht in Verbindung mit vergangene schwere Bulimie (bulimisch anorexie damals ) , (jetzt anorekisch , aber Probleme mit Wassereinlagerungen und Gewicht )

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13. Dezember 2015 um 22:54

Die Seite hat sich sehr verändert...
vor ner Weile war die noch wie ein komischer Blog, jetzt wirkt sie sauber und professionell. Weiß nicht, was ich davon halten soll.

Die meisten die hier von myeatopia und MM geredet und es gemacht haben, haben sich nur noch Süßkram reingepfiffen - keine gesunde Wiederernährung. Es ging nur um Kalorien, nicht um Regeneration, Zunahme und gesundes Essverhalten lernen.

Und nein, du kannst nicht bei jeder Bulimie ne diätische Phase voraussetzen, die dann Ess-Brech-Anfälle zur Folge hat.
FAs resultieren nicht immer aus Unterernährung und Untergewicht, sondern viel Häufiger sind sie das Ventil für emotionale Spannungen und Druck (mir fällt das Wort dafür nicht ein...).

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14. Dezember 2015 um 9:09

Ja, Jughurt ist auch saulecker,
hab erst frische Mango ins Joghurt schneiden für mich entdeckt, oder auch Kaki und hier und da n bisschen Zimt dann drauf (aber nicht auf die Mango!)

Verstehe nicht wirklich was du damit meinst, was die Schulmedizin, oder medizinische Standarts dir eingetrichtert haben, womit du nicht zurechtkamst? Dass der Körper so funktioniert wie er eben funktioniert ist doch ne schulmedizinische Grundidee, oder?
Und wo warst du falsch?
Und das man sich von gesellschaftlichen Geschlechtszuschreibungen abgrenzen muss ist völlig klar - dass das vielleicht nicht immer leicht ist, ist auch verständlich.

Nun ja, Bulimie und Kopf und Biologie. Ein nettes Trio. Auch wenn ich mich in schlimmen Phasen "normal" ernährt hab um den Teufelskreis zu durchbrechen und bspw. 2000 kcal oder sowas gegessen hab, hatte ich trotzdem das bulimische Craving. Bei Bulimie spielt einfach viel zu viel zusammen, als dass es reine biologische oder reine Kopfsache ist.
Ich sehe die Heilung einer Essstörung definitiv nicht im "einfach gesundessen". Dazu gehört auch eine Therapie.

Ich glaube mit der Aktualisierung der Seite wird das Thema auch aufgegriffen und dazu geraten, oder irre ich mich?

MM wäre bspw. für mich ein absolutes No-Go. Mich würde das einfach nur in den Suizid treiben.

Ich denke auch da ist einfach der Unterschied zwischen Bulimie und Anorexie einfach zu grundlegend, als dass MM eine Methode für alle ES ist.

Ich sehe den Sinn hinter diesem vermeindlichen Paradies nicht. Für mich hat es irgendwie Religions-Charakter. Die Frauen wissen, sie müssen essen.... Jahrelang geht das partout nicht. Eines Tages entdecken sie eine Seite (von denen es Unzählige gibt), die sagt "Du darfst alles essen, es gibt keine Verbote." Und auf einmal klappt es? .... Hä?
Aber nein... natürlich wissen sie dann immernoch nicht was ne Portion ist, wissen nicht wie man sich die Ernährung zusammenstellt... dass man sich nicht einfach nur auf NG futtern muss und dann wieder rund läuft in der Birne.

Es gibt auch in der Essstörungstherapie keine Verbotenen LM, sondern lediglich Leitlinien und Faustregeln - so DGE mäßig einfach. 3 Portionen Obst täglich, 3 Portionen Süß täglich maximal - also das nur für denn Alltag. Da wird keinem der Rest des Plans für den Tag verboten, weil man sich mit Oma ein Stück kuchen gegönnt hat.
Schwierige Lebensmittel und Situationen werden regelmäßig geübt zur systematischen Desensibilisierung...
Das halte ich für sicherer und sinnvoller als #yolofrisswasduwillstaberminde stens3000kcalbitte

Gibt es irgendwelche Statements von dieser Seite, was bspw. die Fachleute dazu sagen? Würde mich mal interessieren.

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14. Dezember 2015 um 9:58

Danke!!
Hallo

Also ich wollte mich jetzt erst mal ganz herzlich für die raschen, aufbauenden u ehrlichen antworten bedanke.
Ich denke nun werde ich den Schritt wagen und meine begrenzte kcal zahl im Kopf einfach übergehn.
Denn diesen abgemagerten attraktivlosen Körper und dieses Schamgefühl soll mich nicht weiter begleiten.
Es ist rein diese Angst vor dem endlosen Hunger und dieses bewusst mehr essen als der Körper verwertet. Damit auch die angst vor der ruheneden bulimie und andererseits Als würde ich mich vor mir selber rechtfertigen müssen.

Liebe Grüße

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14. Dezember 2015 um 11:53
In Antwort auf dolly_12688854

Ja, Jughurt ist auch saulecker,
hab erst frische Mango ins Joghurt schneiden für mich entdeckt, oder auch Kaki und hier und da n bisschen Zimt dann drauf (aber nicht auf die Mango!)

Verstehe nicht wirklich was du damit meinst, was die Schulmedizin, oder medizinische Standarts dir eingetrichtert haben, womit du nicht zurechtkamst? Dass der Körper so funktioniert wie er eben funktioniert ist doch ne schulmedizinische Grundidee, oder?
Und wo warst du falsch?
Und das man sich von gesellschaftlichen Geschlechtszuschreibungen abgrenzen muss ist völlig klar - dass das vielleicht nicht immer leicht ist, ist auch verständlich.

Nun ja, Bulimie und Kopf und Biologie. Ein nettes Trio. Auch wenn ich mich in schlimmen Phasen "normal" ernährt hab um den Teufelskreis zu durchbrechen und bspw. 2000 kcal oder sowas gegessen hab, hatte ich trotzdem das bulimische Craving. Bei Bulimie spielt einfach viel zu viel zusammen, als dass es reine biologische oder reine Kopfsache ist.
Ich sehe die Heilung einer Essstörung definitiv nicht im "einfach gesundessen". Dazu gehört auch eine Therapie.

Ich glaube mit der Aktualisierung der Seite wird das Thema auch aufgegriffen und dazu geraten, oder irre ich mich?

MM wäre bspw. für mich ein absolutes No-Go. Mich würde das einfach nur in den Suizid treiben.

Ich denke auch da ist einfach der Unterschied zwischen Bulimie und Anorexie einfach zu grundlegend, als dass MM eine Methode für alle ES ist.

Ich sehe den Sinn hinter diesem vermeindlichen Paradies nicht. Für mich hat es irgendwie Religions-Charakter. Die Frauen wissen, sie müssen essen.... Jahrelang geht das partout nicht. Eines Tages entdecken sie eine Seite (von denen es Unzählige gibt), die sagt "Du darfst alles essen, es gibt keine Verbote." Und auf einmal klappt es? .... Hä?
Aber nein... natürlich wissen sie dann immernoch nicht was ne Portion ist, wissen nicht wie man sich die Ernährung zusammenstellt... dass man sich nicht einfach nur auf NG futtern muss und dann wieder rund läuft in der Birne.

Es gibt auch in der Essstörungstherapie keine Verbotenen LM, sondern lediglich Leitlinien und Faustregeln - so DGE mäßig einfach. 3 Portionen Obst täglich, 3 Portionen Süß täglich maximal - also das nur für denn Alltag. Da wird keinem der Rest des Plans für den Tag verboten, weil man sich mit Oma ein Stück kuchen gegönnt hat.
Schwierige Lebensmittel und Situationen werden regelmäßig geübt zur systematischen Desensibilisierung...
Das halte ich für sicherer und sinnvoller als #yolofrisswasduwillstaberminde stens3000kcalbitte

Gibt es irgendwelche Statements von dieser Seite, was bspw. die Fachleute dazu sagen? Würde mich mal interessieren.

Hallo
Ich hoffe ich darf mal dazwischen reden und fragen stellen und wenn nicht tut es mir leid!! Ich finde unheimlich interessant wie es jeder anders sieht vorallem mit unterschiedlichen Esstörung. Aber was heißt das jetzt Blamimibla das wenn man Anorexie das die Ursachen ganz wo anders liegen als wie bei der Bulimie? Was ist wenn man Bulimie ohne Erbrechen hat /also mit Sport oder was anderen Kompensiert hat oder was ist mit Binge Eating? Hat all das andere Ursachen oder andere Gedankengänge als wie bei der Anorexie? Ich meine meine Probleme häufen sich auch an und ich versuche es über mit viel mit einmal unkontrolliert essen oder einfach indem ich mich bewege oder mal Sport mache!! Früher ging es nur ums Abnehmen und wenig essen aber das hat sich laufend der Zeit bei mir geändert vllt auch meine Esstörung da ich mal sehr restriktiv war und jetzt kann ich nicht mehr wieder stehen, jetzt denkt man auch öfters darüber nach wie scheiße das Leben ist und dann kommen sie S....-Gedanken oder alles essen es ist schon egal. Ich hoffe ihr versteht mich was ich damit meine. Wenn fragt mich wenn was unklar ist. Liebe grüße

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15. Dezember 2015 um 8:38

Liebe Tiffy,
es geht mir überhaupt nicht darum deinen Erfolg und deine Fortschritte in geringster Weise schlecht zu reden. Überhaupt gar nicht. Ich hoffe du hast nicht das Gefühl, dass du dich rechtfertigen musst. Ich freue mich wahnsinnig, dass es dir besser geht und du mit dir zufrieden bist! Und natürlich muss es kein BMI 20 sein, da hast du absolut recht.

Ich meinte mit "DGE-mäßig" die Faustregeln zu den Portionen der Süßigkeiten und des Obst auf einen Tag - das die Esstherapie einfach von der Ernährung her wie die Ernährungspyramide gestaltet ist. Wobei natürlich bei Zunahmen erhöhte Fettanteile im Plan sind.
In dem stationären Bereich wo ich gearbeitet hab wurde eine Grundumsatzmessung gemacht, ein individueller Plan mit den Frauen erarbeitet, damit es eine kontrollierte Zunahme gibt, da die Frauen natürlich alle riesige Angst haben vor Gewichtszunahme und NG. (Die Einrichtung war ne stationäre Wohneinrichtung, deshalb also was für die, die nicht nach der Klinik mit ambulanter Therapie und eigener Bude zurechtkommen.) Da gabs natürlich welche, deren Zunahmeplan bei 2200 lag, und auch ein paar wo der Zunahmeplan bei 4000 kcal lag und bei 3500 allein zum halten.

Mich persönlich würden 3000 kcal umbringen, weil ich nicht UG bin und nie war. Ich würd mich stattdessen wieder über NG freuen, da ich leicht ÜG bin. Außerdem wenn mein Problem derzeit das Frustfuttern ist, dann stämm ich mich dagegen und nehm nicht nochmal 20 kg zu oder sowas, nur weil MM sagt ich soll 3000 kcal essen... das wär schon bizarr.

Finde es jedenfalls lobenswert, dass mittlerweile auch ein Fokus auf die therapeutische Begleitung gelegt wird. Als die Seite noch anders aussah, war das richtig Banane.

Denke aber dennoch, dass "der Körper macht das selbst" ist auch nicht die Devise. Und damit meine ich definitiv nicht das individuelle NG. Der Körper macht das selbst klingt so, als wäre man völlig passiv, und könnte nicht selbstwirksam an seiner Gesundheit, etc. mitgestalten. Dabei kann man das.
Viele Frauen in der Einrichtung hatten erst damit zu kämpfen NG auszuhalten, dann das Kilo überm untersten NG auszuhalten und sich dann mit der Weile mit ein paar Kilo drüber vorzuwagen und das früher oder später auch für gut zu empfinden.

Tja, so fragwürdig wie ich MM auch finde ist es ja vielleicht auch die "Einstiegsdroge" für viele, die damit auf den Weg der Gesundheit finden, auch wenn sie vllt nicht bei MM bleiben. Vielleicht ist es eine Plattform die für viele den ersten Gedanken und die ersten Schritte in Richtung Gesundheit sind.
Gleichzeitig sehe ich aber auch Gefahren - wie eben bei langzeit stark Untergewichtigen, die dann versuchen diese 3000 kcal zuzuführen. Das kann Leben kosten.

Fachmeinung ist mir deshalb wichtig, weil ich gern hören wüde, was Fachleute auf diesem Gebiet zu dieser Bewegung sagen - also eine kritische Betrachtung (Vorteile, Nachteile, etc.).

Jaaa, es kann an der App liegen. Keine Sorge, hab mir das schon gedacht.

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15. Dezember 2015 um 9:13
In Antwort auf eshe_12455786

Hallo
Ich hoffe ich darf mal dazwischen reden und fragen stellen und wenn nicht tut es mir leid!! Ich finde unheimlich interessant wie es jeder anders sieht vorallem mit unterschiedlichen Esstörung. Aber was heißt das jetzt Blamimibla das wenn man Anorexie das die Ursachen ganz wo anders liegen als wie bei der Bulimie? Was ist wenn man Bulimie ohne Erbrechen hat /also mit Sport oder was anderen Kompensiert hat oder was ist mit Binge Eating? Hat all das andere Ursachen oder andere Gedankengänge als wie bei der Anorexie? Ich meine meine Probleme häufen sich auch an und ich versuche es über mit viel mit einmal unkontrolliert essen oder einfach indem ich mich bewege oder mal Sport mache!! Früher ging es nur ums Abnehmen und wenig essen aber das hat sich laufend der Zeit bei mir geändert vllt auch meine Esstörung da ich mal sehr restriktiv war und jetzt kann ich nicht mehr wieder stehen, jetzt denkt man auch öfters darüber nach wie scheiße das Leben ist und dann kommen sie S....-Gedanken oder alles essen es ist schon egal. Ich hoffe ihr versteht mich was ich damit meine. Wenn fragt mich wenn was unklar ist. Liebe grüße

Hallo Einhornwökchen,
die Ursachen einer Essstörung sind individuell, aber multifaktoriell. D. h. es müssen ne ganze Reihe Dinge Zusammenkommen, damit man überhaupt psychisch erkrankt. Leider ist das viel zu einfach geworden und viele Faktoren bei einer großen Zahl von Menschen leider schon grundlegend gegeben (bspw. geringes Selbstbewusstsein).

Ich meine eher dass die Krankheitsdynamik zwischen Bulimie und Anorexie verschieden sind. Es gibt zwar Gemeinsamkeiten und man kann "leicht" wechseln, aber wenn man die Funktion, Dynamik, Emotionalität, von restriktiven Verhalten und einem Ess-Brech-Anfall untersucht wird man definitv große Unterschiede feststellen.
Die Symptomatik wechselt eben parallel zu psychischen Prozessen, Lebenslagen, Bedürfnissen, Emotionen, Ressourcen, oder es stellt eben eine Verschlimmerung der Krankheit dar.

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15. Dezember 2015 um 14:48
In Antwort auf dolly_12688854

Hallo Einhornwökchen,
die Ursachen einer Essstörung sind individuell, aber multifaktoriell. D. h. es müssen ne ganze Reihe Dinge Zusammenkommen, damit man überhaupt psychisch erkrankt. Leider ist das viel zu einfach geworden und viele Faktoren bei einer großen Zahl von Menschen leider schon grundlegend gegeben (bspw. geringes Selbstbewusstsein).

Ich meine eher dass die Krankheitsdynamik zwischen Bulimie und Anorexie verschieden sind. Es gibt zwar Gemeinsamkeiten und man kann "leicht" wechseln, aber wenn man die Funktion, Dynamik, Emotionalität, von restriktiven Verhalten und einem Ess-Brech-Anfall untersucht wird man definitv große Unterschiede feststellen.
Die Symptomatik wechselt eben parallel zu psychischen Prozessen, Lebenslagen, Bedürfnissen, Emotionen, Ressourcen, oder es stellt eben eine Verschlimmerung der Krankheit dar.

Liebe
Blamimibla du hast private Post ^^

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15. Dezember 2015 um 14:48
In Antwort auf dolly_12688854

Hallo Einhornwökchen,
die Ursachen einer Essstörung sind individuell, aber multifaktoriell. D. h. es müssen ne ganze Reihe Dinge Zusammenkommen, damit man überhaupt psychisch erkrankt. Leider ist das viel zu einfach geworden und viele Faktoren bei einer großen Zahl von Menschen leider schon grundlegend gegeben (bspw. geringes Selbstbewusstsein).

Ich meine eher dass die Krankheitsdynamik zwischen Bulimie und Anorexie verschieden sind. Es gibt zwar Gemeinsamkeiten und man kann "leicht" wechseln, aber wenn man die Funktion, Dynamik, Emotionalität, von restriktiven Verhalten und einem Ess-Brech-Anfall untersucht wird man definitv große Unterschiede feststellen.
Die Symptomatik wechselt eben parallel zu psychischen Prozessen, Lebenslagen, Bedürfnissen, Emotionen, Ressourcen, oder es stellt eben eine Verschlimmerung der Krankheit dar.

Liebe
Blamimibla du hast private Post ^^

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