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Und jetzt??? Verzweifelt

14. Juni 2014 um 18:32

Hallo ihr Lieben,
ich brauche gerade ganz dringend eure Unterstützung .
Es lief gerade soweit alles echt "super" bei mir, ich habe etwas zugenommen, meine Kalorien gegessen und v.a. Spaß an vielen Dingen gehabt.
Jetzt habe ich mir dooferweise heute die Hand gebrochen und bin erstmal "ans Haus gefesselt" und kann nict wirklich viel tun (natürlich die rechte Hand und nächste Woche würden die Klausuren losgehen...). Kein Autofahren, damit auch keine Uni (erreiche ich nur mit dem Auto), keine Arbeit und am allerschlimmsten, kein Reiten und kein Schwimmen (ich hatte gerade auf anraten des arztes wieder mit sport angefangen und es tut soooo gut - nicht, um kalorien zu verbrennen oder irgendwas, sondern einfach für das Körpergefühl). Ich hatte eig immer einen sehr straffen, durchgeplanten tag und bin dammit super klargekommen.
jetzt fällt die "leistungsschine" erstmal weg und ich bin zum "nichtstun" verdammt. jetzt geht die problematik leider richtig los . Auf der einen seite habe ich keinerlei ablenkung zu den doch noch sehr präsenten essensgedanken. und je mehr sich meine gedanken darum drehen, desto schwerer fällt mir das essen. Gerade dann, wenn ich nichts tun kann. Es geht leider sogar soweit merke ich, dass ich mich jetzt "gerne" wieder bestrafen möchte für das faul und sinnlos sein und mir definitiv nichts gutes tun will und gönnen möchte. Auch mein (wirklich zuvor großer wille, ich hab um jedes gramm gekämpft) zuzunehmen ist weg, im gegenteil, ich will es nicht mehr, weil es mich davor graust, wenn das essen das einzige "highlight" für mich ist .
Sorry für den langen text, ich bin gerade etwas verzweifelt und sogar tatsächlich am überlegen, mich einweisen zu lassen, weil ich einfach nicht wirklich weiter weiß. Und bitte nicht vorschglagen "lies doch ein buch" - das "kann" ich nicht, dafür bin ich einfach zu unruhig. Ich kann nur dann entspannen und runter kommen, wenn ich zuvor auch wirklich etwas getan habe

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14. Juni 2014 um 21:42


Ich muss kleinabertrzgemein zustimmen, dein Handikap an der Hand hindert nicht alle sportlichen Aktivitäten.
Es ist verständlich, dass du jetzt keine allzu großen anstrengenden Sportarten nachgehen kannst, aber was sagt schon gegen einen Spaziergang? - der wird nicht Schaden, lenkt dich ab und du bringst etwas Bewegung in deinen Alltag
Am besten bittest du eine Freundin Vllt mit dir bummeln zu gehen ?
Oder ins Kino?

Bleib stark, zweifle deine Heilung nicht an!
Sei stolz, dass du es so weit geschafft hast

Lg THiNTASTiC <3

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14. Juni 2014 um 22:33
In Antwort auf telma_12110667


Ich muss kleinabertrzgemein zustimmen, dein Handikap an der Hand hindert nicht alle sportlichen Aktivitäten.
Es ist verständlich, dass du jetzt keine allzu großen anstrengenden Sportarten nachgehen kannst, aber was sagt schon gegen einen Spaziergang? - der wird nicht Schaden, lenkt dich ab und du bringst etwas Bewegung in deinen Alltag
Am besten bittest du eine Freundin Vllt mit dir bummeln zu gehen ?
Oder ins Kino?

Bleib stark, zweifle deine Heilung nicht an!
Sei stolz, dass du es so weit geschafft hast

Lg THiNTASTiC <3

Danke euch
für eure antworten. ich versuche mal, es zu erklären, was da so in mir vorgeht .
leider habe ich hier keine öffentlichen verkehrsmittel, so dass es ohne auto tatsächlich sehr schwierig wird.
sport ist für mich wirklich kein zwang, ic habe es auf anraten meines arztes und therapeuten angefangen und merke, dass es mir total gut tut. sicher hat viel von dem, was ich getan hab, nioch etwas mit weglaufen zu tun, aber ich bin gut klar gekommen, habe das mehr essen und zunehmen wunderbar akzeptieren können,weil ic wusste, ich brauche es, um meine leistungen zu bringen. ich bin schon immer sehr viel unterwegs, habe neben dem studium eine ausbildung gemacht und gerade abgeschlossen, nebenbei 4-5 kinder regelmäßig zur nachhifle und mit den pferden ein recht zeitintensives hobby. aber das maccht mir auch alles wirklich spaß an sich!
jetzt fallen eig genau diese komponenten weg und ich bin deutlich mehr zu hause als normal (auszug wäre sowieso für august geplant, da lt. 2 therapeuten dieses "zuhause" nicht schuldlos ist und ich da besser "raus"sollte).
jetzt ist es leider so, dass sich meine gesamten gedanken nur noch ums essen drehen, es ist das einzige, worauf ich mich freue (n kann?) iund was mir spaß machen darf - im umkehrschluss verbiete ich es mir aber genau dann und fühle mich schlecht - egal, ob ich nun esse oder nicht. mich machen einfach diese ständigen gedanken daran fertig und leider funktioniert ablenkung (sofern es nicts ist, worin ich wirklich aufgehe) nur sehr begrenzt

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15. Juni 2014 um 1:40
In Antwort auf audie_12295102

Danke euch
für eure antworten. ich versuche mal, es zu erklären, was da so in mir vorgeht .
leider habe ich hier keine öffentlichen verkehrsmittel, so dass es ohne auto tatsächlich sehr schwierig wird.
sport ist für mich wirklich kein zwang, ic habe es auf anraten meines arztes und therapeuten angefangen und merke, dass es mir total gut tut. sicher hat viel von dem, was ich getan hab, nioch etwas mit weglaufen zu tun, aber ich bin gut klar gekommen, habe das mehr essen und zunehmen wunderbar akzeptieren können,weil ic wusste, ich brauche es, um meine leistungen zu bringen. ich bin schon immer sehr viel unterwegs, habe neben dem studium eine ausbildung gemacht und gerade abgeschlossen, nebenbei 4-5 kinder regelmäßig zur nachhifle und mit den pferden ein recht zeitintensives hobby. aber das maccht mir auch alles wirklich spaß an sich!
jetzt fallen eig genau diese komponenten weg und ich bin deutlich mehr zu hause als normal (auszug wäre sowieso für august geplant, da lt. 2 therapeuten dieses "zuhause" nicht schuldlos ist und ich da besser "raus"sollte).
jetzt ist es leider so, dass sich meine gesamten gedanken nur noch ums essen drehen, es ist das einzige, worauf ich mich freue (n kann?) iund was mir spaß machen darf - im umkehrschluss verbiete ich es mir aber genau dann und fühle mich schlecht - egal, ob ich nun esse oder nicht. mich machen einfach diese ständigen gedanken daran fertig und leider funktioniert ablenkung (sofern es nicts ist, worin ich wirklich aufgehe) nur sehr begrenzt

Die Antwort ist doch klar...
Dein Verhältnis zum Essen wird sich nie zur Normalität wenden, wenn du weiterhin anorexisch handelst.
Ich weiß dieser Ratschlag ist weit hergeholt, aber dennoch; iss einfach.
Du verbietest dir das Essen, obwohl du an nichts anderes Denken kannst.
Das sind alarmierende Anzeichen, dass du noch ziemlich an der Magersucht hängst..
Bei mir war es so ähnlich .
Es könnte allerdings auch sein, dass dein Körper, sowohl psychisch also auch physisch etwas überfordert ist und mit einer komplett Verweigerung handelt.

Das dich nichts von den Gedanken abbringen kann, tut mir echt leid, besonders da ich momentan auch Ablenkungen von Essen suche - leider auch erfolglos

Jedenfalls
Stay strong
THiNTASTiC <3

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15. Juni 2014 um 9:02

Liebe kleinabertrotzdemgemein,
ich weiß, dass ich sehr zu einem schwarz-weiß denken neige. es ist einfach so, dass es gerade super gelaufen ist und das essen toll "nebenher" ging (nein, das heißt nicht, dass ich behaupten würde, gesund geewesen zu sein oder so, das ist mir klar, aber ich habe gut gegessen, konnte es genießen nd die zunahme akzeptieren). jezt ist es für mich infach wieder der "mittelpunkt" und davor "ekelt" es mich. ich habe jetzt eig lust auf ein schönes sonntagsfrühstück, aber ich weiß genau, dass ich danach nur warte bis endliich zeit für mittagessen ist, danach dann abendessen, etc...

wenn ich zu hause bin, gibt es eig als einzigen lebensinhalt noch die lernerei und das artet dann sehr schnell aus (ich kann da nicht "ein bisschen" leider).
daher kam eben tatsächhlich die ernsthafte überlegung, in die psychatrie zu gehen, weil ich gerade nicht weiß, ob ich da psychisch wieder raus komme. ich liege jetzt im bett und der einzige anlass wäre tatsächlich, ein schönes frühstück aber das will ich nicht weil ich weiß wie ich mich danach dann fühle

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15. Juni 2014 um 9:08
In Antwort auf audie_12295102

Liebe kleinabertrotzdemgemein,
ich weiß, dass ich sehr zu einem schwarz-weiß denken neige. es ist einfach so, dass es gerade super gelaufen ist und das essen toll "nebenher" ging (nein, das heißt nicht, dass ich behaupten würde, gesund geewesen zu sein oder so, das ist mir klar, aber ich habe gut gegessen, konnte es genießen nd die zunahme akzeptieren). jezt ist es für mich infach wieder der "mittelpunkt" und davor "ekelt" es mich. ich habe jetzt eig lust auf ein schönes sonntagsfrühstück, aber ich weiß genau, dass ich danach nur warte bis endliich zeit für mittagessen ist, danach dann abendessen, etc...

wenn ich zu hause bin, gibt es eig als einzigen lebensinhalt noch die lernerei und das artet dann sehr schnell aus (ich kann da nicht "ein bisschen" leider).
daher kam eben tatsächhlich die ernsthafte überlegung, in die psychatrie zu gehen, weil ich gerade nicht weiß, ob ich da psychisch wieder raus komme. ich liege jetzt im bett und der einzige anlass wäre tatsächlich, ein schönes frühstück aber das will ich nicht weil ich weiß wie ich mich danach dann fühle

Nachtrag
und eben darum weiß ich nicht, ob es gerade nicht sinnvoller wäre, sich "betreuuen" zulassen (auch wennich immer dagegen war und eig auch bin), aber mir fehlt grade echt der wille noch groß zu kämpfen und mich um mich zu kümmern

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15. Juni 2014 um 9:54

Hallo
Lucky.
Ich klink mich mal ein . Ich kann total nachvollziehen wie es dir geht. Ich bin selbst zur Zeit krankgeschrieben. Die ersten 1,5 Wochen war ich nicht in der Lage mein Leben zu meistern. Ich war quasi ans Bett gefesselt, wegen der Schmerzen und durch die Tabletten. Auch bei mir ist dadurch das Thema Essen im Mittelpunkt. Aber, jetzt wo ich wieder ein bisschen besser zurecht bin, versuche ich mich auch wieder etwas aufzuraffen. Ich geh wieder längere Strecken mit meinem Hund, wenn mir danach ist steige ich ins Auto und fahre ohne Ziel ne Runde durch die Gegend. Du musst einfach versuchen das Thema nicht zum Tagesbestimmungspunkt zu machen. Es geht, glaub an dich! Meinst du das du in der Psychiatrie besser aufgehoben wärst? Ich denke nicht, denn da hast du auch nicht die Möglichkeit dich abzulenken, sondern hast dein Zimmer und bist "eingeschränkt". Ruf Freunde an, geht spazieren oder ins Kino, spielt Karten oder Playstation. Du bist mit einer gebrochenen Hand nicht bettlägerig geschrieben und darfst alles tun was dir gut tut. Es gibt soviele Möglichkeiten, nutze sie und vergrabe dich nicht Zuhause. Dadurch lässt du zu das die ES wieder Oberhand gewinnt. Ich drück dir die Daumen und glaube an dich!

Liebe Grüße

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15. Juni 2014 um 10:53

Ja
da hast du sicherlich mit beiden aussagen recht. was die hilfe angeht, hatte ich eigentlich immer ein super gefühl, auf dem richtigen weg zu sein mit 2 sehr tollen therapeuten und einem klasse hausarzt "mit im boot". generell hat der weg auch wirklich absolut gestimmt.
ich bin an sich auch gar kein "fan" von dem psychatrie-gedanken, nur scheint es mir gerade der einzige "akut-ausweg" zu sein (auch wenn ich innerlich genau weiß, dass mir da wohl so rein gar nicht sbringen würde, eher das gegenteil), nur halte ich es "zuhause" so einfach nicht aus, da steckt eine etwas längere geschichte dahinter, aber ich glaube, wenn ich an deinen blog (einen großen respekt dafür!) denke, kennst du die problematik ein wenig ähnlich.

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15. Juni 2014 um 10:57
In Antwort auf lallie_11895641

Hallo
Lucky.
Ich klink mich mal ein . Ich kann total nachvollziehen wie es dir geht. Ich bin selbst zur Zeit krankgeschrieben. Die ersten 1,5 Wochen war ich nicht in der Lage mein Leben zu meistern. Ich war quasi ans Bett gefesselt, wegen der Schmerzen und durch die Tabletten. Auch bei mir ist dadurch das Thema Essen im Mittelpunkt. Aber, jetzt wo ich wieder ein bisschen besser zurecht bin, versuche ich mich auch wieder etwas aufzuraffen. Ich geh wieder längere Strecken mit meinem Hund, wenn mir danach ist steige ich ins Auto und fahre ohne Ziel ne Runde durch die Gegend. Du musst einfach versuchen das Thema nicht zum Tagesbestimmungspunkt zu machen. Es geht, glaub an dich! Meinst du das du in der Psychiatrie besser aufgehoben wärst? Ich denke nicht, denn da hast du auch nicht die Möglichkeit dich abzulenken, sondern hast dein Zimmer und bist "eingeschränkt". Ruf Freunde an, geht spazieren oder ins Kino, spielt Karten oder Playstation. Du bist mit einer gebrochenen Hand nicht bettlägerig geschrieben und darfst alles tun was dir gut tut. Es gibt soviele Möglichkeiten, nutze sie und vergrabe dich nicht Zuhause. Dadurch lässt du zu das die ES wieder Oberhand gewinnt. Ich drück dir die Daumen und glaube an dich!

Liebe Grüße

Liebe fantasyangel
Danke dir für deinen positiven beitrag! du hast sicher recht, ich müsste einfach wirklich "wollen", aber irgendwie fehlt das gerade komplett. so kenne ich mich eigentlich nicht, aber ich lasse mich gerade leider tatsächlich komplett gehen . wenn ich denn wenigstens auto fahren dürfte, wäre die welt schon wieder etwas freundlicher, aber so scheint mir das ganze irgendwie naja... sobald ich versuche, etwas anderes als "tagesanhaltspunkt" zu nehmen, geht der schuss immer komplett nach hinten los und ich denke nur noch mehr an das essen und die ES (außer es ist etwas, worin ich wirklich "aufgehe", die reiterei, die zeit mit den pferden, die uni, der job) - selbst wenn ich zeit mit meinem freund (den ich wirklich über alles liebe!) verbringe, sind die gedanken da

Liebe grüße und knuddel deinen hund von mir

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15. Juni 2014 um 11:23
In Antwort auf audie_12295102

Liebe fantasyangel
Danke dir für deinen positiven beitrag! du hast sicher recht, ich müsste einfach wirklich "wollen", aber irgendwie fehlt das gerade komplett. so kenne ich mich eigentlich nicht, aber ich lasse mich gerade leider tatsächlich komplett gehen . wenn ich denn wenigstens auto fahren dürfte, wäre die welt schon wieder etwas freundlicher, aber so scheint mir das ganze irgendwie naja... sobald ich versuche, etwas anderes als "tagesanhaltspunkt" zu nehmen, geht der schuss immer komplett nach hinten los und ich denke nur noch mehr an das essen und die ES (außer es ist etwas, worin ich wirklich "aufgehe", die reiterei, die zeit mit den pferden, die uni, der job) - selbst wenn ich zeit mit meinem freund (den ich wirklich über alles liebe!) verbringe, sind die gedanken da

Liebe grüße und knuddel deinen hund von mir

Ich
weiß. Es ist schwer. Ich hab mich auch total gehen lassen, war zusätzlich abgeschossen von den Tabletten. Habe auch jetzt Tage wo ich einfach anfange zu weinen. Zu den Pferden kannst du doch trotzdem. Vielleicht auch bissel joggen oder Gymnastik. Ich muss komplett auf Sport verzichten, da ich es ja im Rücken habe. Das die Gedanken so stark sind zeigt das du eben noch ziemlich tief drin steckst. Rede darüber!
Ich drück dich

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15. Juni 2014 um 12:13

"leider"
bin ich volljährig (klar darfst du fragen 21 bin ich). auch wenn ich mich gerade verhalte wie 12 - ich weiß. ich müsste jetzt einfach aufstehen und leben (!) wollen (!) - nein, stattdessen lieg ich heulend im bett und versuch mehr oder minder verzweifelt, zumindest noch zu lernen, haha... verdammt, so unten war ich psychisch tatsächlich noch nie, dass ich mich so gehen lasse

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15. Juni 2014 um 12:22
In Antwort auf lallie_11895641

Ich
weiß. Es ist schwer. Ich hab mich auch total gehen lassen, war zusätzlich abgeschossen von den Tabletten. Habe auch jetzt Tage wo ich einfach anfange zu weinen. Zu den Pferden kannst du doch trotzdem. Vielleicht auch bissel joggen oder Gymnastik. Ich muss komplett auf Sport verzichten, da ich es ja im Rücken habe. Das die Gedanken so stark sind zeigt das du eben noch ziemlich tief drin steckst. Rede darüber!
Ich drück dich

Danke Dir!
Ja, momentan bin ich wohl durch die Schmerzmittel auch nicht so richtig "klar" im kopf. ich versuche auch, darüber zu reden, die einzige reaktion ist dann immer "dann gehörst du in die klinik" und es endet in streit . ich merke einfach, dass ich mich immer mehr vor mir selber ekel, selbst wenn das bisher "nur" ein tag ist (gerade fällt mir leider rein körperlich durch die schmerzen schon das aufstehen schwer, geschweige denn duschen). eigentlich war ich immer gegen antidepressiva, aber in dem fall weiß ich nicht, ob ich meinen arzt nicht vllt darum bitten sollte.
ganz liebe grüße

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15. Juni 2014 um 12:35
In Antwort auf audie_12295102

Danke Dir!
Ja, momentan bin ich wohl durch die Schmerzmittel auch nicht so richtig "klar" im kopf. ich versuche auch, darüber zu reden, die einzige reaktion ist dann immer "dann gehörst du in die klinik" und es endet in streit . ich merke einfach, dass ich mich immer mehr vor mir selber ekel, selbst wenn das bisher "nur" ein tag ist (gerade fällt mir leider rein körperlich durch die schmerzen schon das aufstehen schwer, geschweige denn duschen). eigentlich war ich immer gegen antidepressiva, aber in dem fall weiß ich nicht, ob ich meinen arzt nicht vllt darum bitten sollte.
ganz liebe grüße

Antidepressiva
sind vielleicht hilfreich, wirken aber nicht sofort. Ich kann dir leider kein richtigen Rat geben ausser das was ich bereits geschrieben habe. Das die meisten so doof reagieren ist echt sch... . Wenn du meinst das es nicht mehr geht, dann geh ins Krankenhaus, erstmal psychiatrische Ambulanz. Vielleicht können die dir helfen wobei ich immer noch der Meinung bin das du im KH noch mehr Zeit zum grübeln hast und das ja genau das ist was dich so runterzieht. Ich würde dich jetzt am liebsten abholen und ne schöne Runde mit dem Hund gehen .

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15. Juni 2014 um 12:45
In Antwort auf lallie_11895641

Antidepressiva
sind vielleicht hilfreich, wirken aber nicht sofort. Ich kann dir leider kein richtigen Rat geben ausser das was ich bereits geschrieben habe. Das die meisten so doof reagieren ist echt sch... . Wenn du meinst das es nicht mehr geht, dann geh ins Krankenhaus, erstmal psychiatrische Ambulanz. Vielleicht können die dir helfen wobei ich immer noch der Meinung bin das du im KH noch mehr Zeit zum grübeln hast und das ja genau das ist was dich so runterzieht. Ich würde dich jetzt am liebsten abholen und ne schöne Runde mit dem Hund gehen .


ein hund wäre jetzt toll - zum knuddeln, laufen und um jemanden zu haben, für den es sich lohnt, aufzustehen! das war lange zeit und eigentlich immer mein pferd - leider komme ich aber zu ihm nur mit dem auto und meine mutter sagte gerade erst, sie hasst ihn jetzt und wird mich sicherlich nicht zum stall fahren...

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15. Juni 2014 um 13:21
In Antwort auf audie_12295102


ein hund wäre jetzt toll - zum knuddeln, laufen und um jemanden zu haben, für den es sich lohnt, aufzustehen! das war lange zeit und eigentlich immer mein pferd - leider komme ich aber zu ihm nur mit dem auto und meine mutter sagte gerade erst, sie hasst ihn jetzt und wird mich sicherlich nicht zum stall fahren...


Wieso sagt deine Mutter sowas? Ich vermute das dein Pferd was mit deiner gebrochenen Hand zu tun hat? Man, Unfälle passieren nun mal. Da kann das Pferd doch nichts für. Bin auch schon von meinem Hund gebissen worden (keine Absicht, er wollte sich wehren gegen einen anderen Hund) und? Deswegen hasse ich ihn doch nicht. Kannst du nicht mit deinem Freund oder ner Freundin fahren? Es tut mir leid das du gerade so down bist. Ich würde dir echt gern helfen und dich ein bisschen aufmuntern

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15. Juni 2014 um 22:40

Liebe kleinabertrotzdemgemein,
Leider gibt es bei uns an der uni die klassischen "nachschreibeklausuren" in dem sinn nicht, sie werden frühestens im nächsten semester wieder angeboten, tlw. aber auch nur für die, die durchgefallen sind und für alle "schieber" erst 2 semester später wieder (da die veranstaltungen immer nur im ss oder im ws sind). das würde für mich einfach heißen, dass ich a)dieses semester relativ umsonst geackert habe und b) nochmal ein semester länger bräuchte (durch das duale studium und ein urlaubsseemester wegen der psyche bin ich sowieso schon so "hintendran").

meinen dozenten habe ich schon geschrieben, bei den "kleinen" vorlesungen mit nur ca. 100 studenten sollte es vermutlich eine lösung geben, aber die "Massenvorlesungen" (die tlw. bis 2000 studenten belegen) sind da etwas "eigen", was "einzelschicksale" betrifft.
Danke dir aber f+r deine ideen!!! Liebe Grüße

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15. Juni 2014 um 22:46

Liebe Dori,
Danke Dir für deinen Beitrag!
Jaein, gestern war der Unfall. Du hast den Kern der Sache auch direkt erwischt - "sei lieb zu dir" - da kamen mir wirklich die Tränen beim Lesen. Ich wär das so gern und war das wohl auch in letzter Zeit, aber leider nicht, weil ich mir gerne etwas gutes tun wollte, sondern mehr als "mittel zum zweck", um die leistungen zu erfüllen.
für mich fühlt es sich schon graußam an, auch nur einen tag mal "nichts" zu tun und leider kämpfe ich auch dann wieder mit dem essen - da merke ich, dass die gedanken noch/wieder durchkommen und das sehr stark, die in den letzten wochen so weit schön im hintergrund waren. wenn ich das gefühl habe, ich habe nichts geleistet, habe ich mir auch nichts verdient .
du hast recht, ich tippe mit links (deshalb auch dieses klein-geschreibe und die rechtschreibfehler - entschuldige bitte!)

ich muss morgen so oder so zu meinem hausarzt für alles weitere und werde versuchen, mich nicht so sehr gehen zu lassen, sonst wird er wohl "rabiater" werden.

ganz liebe grüße

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16. Juni 2014 um 8:54

Leider
ist es bei uns wirklich anders - da gab es schon häufiger aufregung drum. unser prüfungszeitraum geht von juli-september, da findet jede klausur einmal statt. wer durchfällt/nicht schreiben kann, kann erst im nächsten semester (wenn man durchgefallen ist, dann sicher) oder im übernächsten (wenn man nicht mitschreiben konnte/wollte) teilweise wieder ran. ich werde mal sehen, was meine dozenten heute (hoffentlich^^) antworten

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16. Juni 2014 um 13:02

Versteh es einfach nicht
Entschuldigt mein rumgejammer, aber ich verstehe mich und meine Gedanken einfach nicht mehr . Das Problem ist, dass ich jetzt das erste mal überhaupt die 'typischen' anorexie Gedanken habe (bisher war es immer eher 'atypisch' lt therapeuten und einfach 'nur' zu wichtig, aber ich hatte Spaß am kochen, ausprobieren und essen.
Jetzt verbiete ich mir genau das und wehr mich komplett dagegen .
Ich würd total gern einfach so essen ohne kcal zählen, aber ich weiß leider dass ich mich da momentan selbst besch..... würde in der Situation. Auf der anderen Seite fällt es mir mit dem 'nichtstun' total schwer, meine Zahl zu schaffen (die letzten Wochen gav ich imnwr 2500 gut geschafft, jwtzt kommt mur das 'sinnlos' vor solche Mengen

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16. Juni 2014 um 17:37
In Antwort auf audie_12295102

Versteh es einfach nicht
Entschuldigt mein rumgejammer, aber ich verstehe mich und meine Gedanken einfach nicht mehr . Das Problem ist, dass ich jetzt das erste mal überhaupt die 'typischen' anorexie Gedanken habe (bisher war es immer eher 'atypisch' lt therapeuten und einfach 'nur' zu wichtig, aber ich hatte Spaß am kochen, ausprobieren und essen.
Jetzt verbiete ich mir genau das und wehr mich komplett dagegen .
Ich würd total gern einfach so essen ohne kcal zählen, aber ich weiß leider dass ich mich da momentan selbst besch..... würde in der Situation. Auf der anderen Seite fällt es mir mit dem 'nichtstun' total schwer, meine Zahl zu schaffen (die letzten Wochen gav ich imnwr 2500 gut geschafft, jwtzt kommt mur das 'sinnlos' vor solche Mengen

Liebe Lucky
Deine Situation ist zurzeit durch die Verletzung vielleicht eingeschränkt, aber das ist nicht deine Schuld. Das musst du endlich einsehen!
Versuche weiterhin gegen die MS anzukämpfen!
Ansonsten kann ich dir kaum was anderes empfehlen - auch wenn mir deine Lage äußerst bekannt vor kommt

Viel viel Glück dabei & Liebe Grüße
THiNTASTiC

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Frühere Diskussionen
Konzentration? (Etwas lang geworden... Entschuldigt)
Von: uma_12548840
neu
16. Juni 2014 um 2:22
Diskussionen dieses Nutzers
Lust auf mehr Farbe in deinem Leben?
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