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Ü40 und noch immer in der Essstörung - suche Austausch

16. März 2016 um 12:02 Letzte Antwort: 24. Juni 2018 um 18:19

Hallo Zusammen,

ich bin inzwischen 45 Jahre und leide seit Anfang 20 an einer Essstörung. Zuerst Magersucht, jetzt in der Hauptsache Bulimie, mal Binge, mal eher Magersucht. Gibt es da Draußen jemanden, der in etwa in meinem Alter ist und ebenfalls noch kämpft (denn das tue ich noch immer) bzw. es geschafft hat diesem Teufelskreis zu entkommen?

Ich suche einen regelmäßigen Austausch, gegenseitiges Mut machen etc.

Glg Sam

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16. März 2016 um 14:25

Hallo Sam
Ich werde dieses Jahr 48 Jahre alt. Habe eine Mischung aus Bulimie, Magersucht und Sportsucht. In die Bulimie bin ich mit 29 geschlittert. Mit 31 war ich dann bis 36 symtomfrei. Danach fing es wieder mit der Bulimie an. Mit 39 ging es dann in die andere Richtung bis ich vor 3,5 Jahren bei 39 Kilo bei einer Größe von 1,68 war. Habe auch in der Zeit regelmässig mich übergeben und extrem viel Sport gemacht, aber auch gegessen. Seit einem dreiviertel Jahr habe ich nun etwas zugenommen. Bin aber immer noch im Untergewichtbereich, ich hasse diesen Körper, übergebe mich immer noch und treibe täglich mindestens 2,5 bis 3 Stunden Sport. Eine Mischung aus Ausdauer und Kraft. Schon morgens um viertel fünf geht's mit dem Sport los. Ich schaffe aber nicht Diät zu halten um wieder abzunehmen. Es ist ein Kreislauf der mein ganzes Leben bestimmt. Die negativen Gedanken zu einem selber. Es stielt einem jede Lebensfreude.

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21. März 2016 um 17:23

Ich auch
Hallo sam
Ich bin 36 und leide seit meinem 17. Lebensjahr an Bulimie. Begonnen, mich ernsthaft damit auseinandersetzen, und nur schon zu verstehen, dass und warum mich Essen trösten und beruhigen kann, habe ich erst vor etwa 2 Jahren. Davor war mir meine Essstörung zwar bewusst, ich habe sie jedoch irgendwie abgekoppelt und mich einfach versteckt und treiben lassen. Ich habe bisher aus Scham keine Therapie gemacht und möchte dies nun ändern. Hast du Erfahrungen mit Therapie? Wenn ja, was hat dir gut getan? Was nicht? Wie kämpfst du?

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24. März 2016 um 9:01

Das kenne ich auch...
mich einfach treiben lassen. Bei mir wechsel die Phasen zwischen einfach nicht näher hinschauen wollen und irgendwie auch nicht hinschauen können mit dennen mit wildem Aktionismus ab.

Therapien hatte ich bereits, ganz zu Anfang war ich in einer Klinik, mit ca. mitte 20, da war ich aber einfach noch nicht bereit etwas zu ändern. Dann hatte ich schon einige ambulante Therapien.

Was hat mir geholfen? Eine wirklich gute Frage.... Darüber reden mit Jemanden der einen Blick von außen drauf wirft und mir liebevoll die diskrepanz meines handels vor Augen führt, mich stützt und ermutigt. Ob das jetzt immer ein Therapeut sein muss kann ich jetzt so gar nicht sagen. Deshalb würde ich hier einfach so jemanden wie eine "gute Freundin" suchen zum gegenseitigen helfen, Mut machen, einfach da sein. All das, was ein Lebenspartner nicht leisten kann, da er halt - auch wenn er es versucht - sich nicht in diese Krankheit hinein versetzten kann.

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1. April 2016 um 8:05
In Antwort auf sam091070

Das kenne ich auch...
mich einfach treiben lassen. Bei mir wechsel die Phasen zwischen einfach nicht näher hinschauen wollen und irgendwie auch nicht hinschauen können mit dennen mit wildem Aktionismus ab.

Therapien hatte ich bereits, ganz zu Anfang war ich in einer Klinik, mit ca. mitte 20, da war ich aber einfach noch nicht bereit etwas zu ändern. Dann hatte ich schon einige ambulante Therapien.

Was hat mir geholfen? Eine wirklich gute Frage.... Darüber reden mit Jemanden der einen Blick von außen drauf wirft und mir liebevoll die diskrepanz meines handels vor Augen führt, mich stützt und ermutigt. Ob das jetzt immer ein Therapeut sein muss kann ich jetzt so gar nicht sagen. Deshalb würde ich hier einfach so jemanden wie eine "gute Freundin" suchen zum gegenseitigen helfen, Mut machen, einfach da sein. All das, was ein Lebenspartner nicht leisten kann, da er halt - auch wenn er es versucht - sich nicht in diese Krankheit hinein versetzten kann.

Aufschieberei
Hallo sam
Sorry, wollte dir längst antworten.
Deine Worte machen schon Sinn für mich. Wenn ich ehrlich bin, hätte eine Therapie zu Beginn meiner Erkrankung wahrscheinlich auch keinen oder nur kurzzeitig Erfolg gebracht und mich vielleicht stigmatisiert. Naja, wissen kann ich das halt nicht. Ich bedaure, so lange nichts unternommen zu haben (wie ein hilflosen Kind halt). Ich will jedenfalls nichts mehr unversucht lassen. Denkst du denn, dass du heute auch nichts ändern KANNST obwohl du willst, einfach weil diese Art der Problembewältigung chronisch ist?
Was bedrückt dich denn am meisten? Wann, in welchen Situationen fühlst du dich von deinem Partner unverstanden? Redet ihr offen über deine Bulimie? Ich lebe alleine. Offiziell weiss niemand von meiner Essstoerung.
Ich freue mich, wieder von dir zu hören. Schau gut zu dir!
Pi

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1. April 2016 um 15:57

Hallo
Hallo
Ich bin 38 Jahre und hatte das erstmal mit 13 Magersucht , ohne eine richtige Therapie bin ich von alleine von dem einen extrem zum anderen gerutscht Fresssucht , hab dann auch recht schnell und unter großen Schmerzen zugenommen. Es war dann ein ständiges auf und ab. Mal Fresssucht dann wieder gehungert , hat mich ziemlich belastet und fertig gemacht. Hab aber trotzdem meine Ausbildung geschafft und dann auch Gottseidank meinen heutigen Mann kennen gelernt der mich da so bisschen aus dem ganzen raus gezogen hat. Vom Gewicht her war ich eigentlich immer sehr gut im oberen normal Gewicht . Nach meinen zwei Schwangerschaften dann ging es wieder stetig aber ganz langsam über Jahre runter mit dem Gewicht , weil ich mich nach den Schwangerschaften einfach zu dick fand. Ja und so bin ich schleichend wieder in die Essstörung rein gerutscht. Bis es letztes Jahr dann auf einmal mein Körper gezeigt hat und Hilfe gerufen hat , da habe ich bei einer Größe von 166 nur noch 46 kg gewogen. Durch die körperlichen Beschwerden ging es dann recht schnell auf 41 kg runter. Wo ich gerade versuche wieder raus zukommen , auch ganz stark wegen meinen körperlichen Beschwerden . Die es mir aber auch sehr schwer machen , es ist ein ewiger Teufelskreislauf

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2. April 2016 um 19:12
In Antwort auf an0N_1257207699z

Aufschieberei
Hallo sam
Sorry, wollte dir längst antworten.
Deine Worte machen schon Sinn für mich. Wenn ich ehrlich bin, hätte eine Therapie zu Beginn meiner Erkrankung wahrscheinlich auch keinen oder nur kurzzeitig Erfolg gebracht und mich vielleicht stigmatisiert. Naja, wissen kann ich das halt nicht. Ich bedaure, so lange nichts unternommen zu haben (wie ein hilflosen Kind halt). Ich will jedenfalls nichts mehr unversucht lassen. Denkst du denn, dass du heute auch nichts ändern KANNST obwohl du willst, einfach weil diese Art der Problembewältigung chronisch ist?
Was bedrückt dich denn am meisten? Wann, in welchen Situationen fühlst du dich von deinem Partner unverstanden? Redet ihr offen über deine Bulimie? Ich lebe alleine. Offiziell weiss niemand von meiner Essstoerung.
Ich freue mich, wieder von dir zu hören. Schau gut zu dir!
Pi

Ja ich habe die Hoffnung noch nicht verloren
Ich habe einfach für mich den Anspruchen auch noch ein paar Jahre ein befreites und fröhliches Leben führen zu können.
Am meisten bedrückt mich diese Unfähigkeit meine Gefühle einfach mal auszuhalten. Ich habe das wohl nie richtig gelernt.
Ofiziell wissen von meiner Bulimie nur mein jetziger Partner und mein Exmann. Denke das viele meiner Freunde bzw Bekannten damit nicht umgehen können. Ein "Outing" wäre mir auch zu peinlich und vor meinen Eltern will ich mir die Blöse nicht geben.
Feuerball, gerade starkes Untergewicht macht es natürlich noch schwerer zu kämpfen. Ich habe keine Kinder, aber gerade für sie lohnt sich jedes kämpfen...
Ganz allgemein suche ich hier jemanden, der WIRKLICH vor hat etwas zu ändern bzw zu kämpfen für ein neues Leben. Ich bin da gerade recht motiviert und würde mich so über einen Kontakt freuen. Gerne dann über WhatsApp.

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17. Mai 2016 um 20:25

Gerne austausch!
hallo!
auch ich bin bereits 35jahre und seit ich 17jahre bin leide ich unter Anorexie!derzeit versuche ich dem teufelskries zu entkommen und habe schreckliche angst vor den Konsequenzen auf der waage..wenn du magst können wir uns gerne austauschen jedoch nicht über ein Forum das ist mir zu anonyn!

alles liebe!

elisa

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19. Mai 2016 um 15:40
In Antwort auf lyuba_12103324

Gerne austausch!
hallo!
auch ich bin bereits 35jahre und seit ich 17jahre bin leide ich unter Anorexie!derzeit versuche ich dem teufelskries zu entkommen und habe schreckliche angst vor den Konsequenzen auf der waage..wenn du magst können wir uns gerne austauschen jedoch nicht über ein Forum das ist mir zu anonyn!

alles liebe!

elisa

Hey
ich würde mich auch gerne austauschen. bin aktuell stationär wg ES (Anorexie mit Sportsucht). wenn du Lust hast, kannst du mir gern schreiben. gerne auch über whatsapp, wenn du magst. ich bin übrigens 30, hab die ES seit ca 3 Jahren und komme aus NRW. würde mich freuen von dir zu hören. LG Manu

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15. Juni 2016 um 8:58

Ich bin es nochmal...
Noch immer bin ich auf der Suche nach einer Gleichgesinnten, die wie ich den festen Vorsatz hat ihre Essstörung zu überwinden.
Ich habe festgestellt, dass mir der Austausch mit Magersüchtigen nicht gut tut, triggert mich ganz schlimm. Auch fühle ich mich da mit meinem Problem der Bulimie nicht richtig verstanden. Daher nochmals mein Aufruf - wenn du in der "Mitte" des Lebens stehst, deine Bulimie überwinden möchtest oder gerade dabei bist und einen regelmäßigen Austausch, am liebsten über WhatsApp, suchst würde ich mich über eine Nachricht rießig freuen.
Lg Sam

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15. Juni 2016 um 9:54
In Antwort auf sam091070

Ich bin es nochmal...
Noch immer bin ich auf der Suche nach einer Gleichgesinnten, die wie ich den festen Vorsatz hat ihre Essstörung zu überwinden.
Ich habe festgestellt, dass mir der Austausch mit Magersüchtigen nicht gut tut, triggert mich ganz schlimm. Auch fühle ich mich da mit meinem Problem der Bulimie nicht richtig verstanden. Daher nochmals mein Aufruf - wenn du in der "Mitte" des Lebens stehst, deine Bulimie überwinden möchtest oder gerade dabei bist und einen regelmäßigen Austausch, am liebsten über WhatsApp, suchst würde ich mich über eine Nachricht rießig freuen.
Lg Sam

Suche Austausch
Hallo, ich bin so alt wie du und auch noch auf der Suche nach gGleichgesinnten zm Aust und zur Unterstützung. Würde mich freuen wenn du Interesse an einem Austausch mit mir hast. Am liebsten waere mir per wwhatsapp. Kannst mir gerne deine Nummer als Private Nachricht schreiben. Lg

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4. Juli 2016 um 13:15

Seit 33 Jahren Anorexie
Hallo, ich hab mich erst kürzlich hier angemeldet und gerade Deinen Beitrag gefunden, ich bin 46 und seit 33 Jahren anorektisch mit Unterbrechungen. Nach diversen Therapien, in denen immer alles gut läuft, falle ich doch immer wieder zurück. Über Austausch würde ich mich sehr freuen.
Grüsse Sue aus Dortmund

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5. Juli 2016 um 8:03
In Antwort auf sommer_12662216

Seit 33 Jahren Anorexie
Hallo, ich hab mich erst kürzlich hier angemeldet und gerade Deinen Beitrag gefunden, ich bin 46 und seit 33 Jahren anorektisch mit Unterbrechungen. Nach diversen Therapien, in denen immer alles gut läuft, falle ich doch immer wieder zurück. Über Austausch würde ich mich sehr freuen.
Grüsse Sue aus Dortmund

Ich bin ganz happy, dass
sich nach der Zeit noch jemand meldet. Sue, ich habe dir eine PN geschrieben.
Lg Sam

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8. Juli 2016 um 10:34
In Antwort auf sommer_12662216

Seit 33 Jahren Anorexie
Hallo, ich hab mich erst kürzlich hier angemeldet und gerade Deinen Beitrag gefunden, ich bin 46 und seit 33 Jahren anorektisch mit Unterbrechungen. Nach diversen Therapien, in denen immer alles gut läuft, falle ich doch immer wieder zurück. Über Austausch würde ich mich sehr freuen.
Grüsse Sue aus Dortmund

Austausch mit Anorexie Betroffenen
Hallo Sue,
Würde mich auch gerne mit dir austauschen da ich auch aelter bin und an Anorexie leIDE. Hab dir eine Private Nachricht geschickt. Wuerde mich über eine Antwort von dir freuen. Vielen Dank. LG

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14. Juli 2016 um 1:38

Ebenfalls Ü40 und auf der Suche nach Austausch
Hallo, ich bin 40 Jahre und leide seit 25 Jahren an Magersucht. Habe schon sehr viele ambulante insbesondere aber auch stationäre Therapien (teilweise über 6 monatige Klinikaufenthalte) hinter mir. Würde mir nichts sehnlicher wünschen als nur einen Tag Ruhe von dem Magersuchtsteufel in meinem Kopf zu haben. Zur Zeit ist es wieder sehr quälend. Was mir gerade Mut macht, ist, dass ich zwischen 2006 und 2010 eine Phase hatte, in der es mir relativ gut ging. ich war zwar damals auch essgestört, aber es hat nicht meinen Tag dominiert. Damals hat es mir geholfen, dass ich mit 29 noch meinen Traum Medizin zu studieren verwirklicht habe. Zudem hatte ich eine WG, in der ich mich sehr wohl gefühlt habe und viele gute Kontakte/Gespräche, etc. mit Freunden. Als sich dann gleichzeitig meine WG aufgelöst hat, die Tagesstruktur durchs Studium weggefallen ist und auch die Kontakte weniger wurden und die Versagensängste vor dem Examen kamen. hat sich schleichend mein Tag wieder mehr und mehr um Essen bzw. Nicht.-Essen sowie Abnehmen gedreht. Ich stecke seit dem 2013 wieder stark in dem Teufelskreis, dass ich durch die Magersucht nicht arbeitsfähig bin und mich total von meinen Freunden zurückgezogen habe, was wiederum die Essstörung zu meinem einzigen Lebensinhalt macht. Seit 2 Monaten wohne ich nun in einer WG und versuche meinen Tag so zu strukturieren, dass vich wenigstens einen Grund habe aufzustehen bzw. auch mehr das Bedürfnis habe Kraft für gemeinsame Aktivitäten (und sei es nur ein Spaziergang, Kinobesuch, etc. zu sein). Es ist ein täglicher Kampf und mir macht es Angst, dass ich mich schon gar nicht mehr an die Zeit vor der Essstörung (1991 ging es los) erinnern kann. Viele Magersüchtige sind ja zwischen 13 und 20 und ich frage mich immer wieder, ob Frauen über 30 mittlerweile geheilt sind oder ihre Essstörung verheimlichen. Es würde mich freuen, wenn Du mir etwas über Dich erzählen magst. Vielleicht können wir uns ja gegenseitig unterstützen. Denn auch wenn ich manchmal am Verzweifeln bin, habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, die Magersucht zu besiegen.
Grüße aus München,
Sandra

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17. Juli 2016 um 11:59
In Antwort auf esmi_12741426

Ebenfalls Ü40 und auf der Suche nach Austausch
Hallo, ich bin 40 Jahre und leide seit 25 Jahren an Magersucht. Habe schon sehr viele ambulante insbesondere aber auch stationäre Therapien (teilweise über 6 monatige Klinikaufenthalte) hinter mir. Würde mir nichts sehnlicher wünschen als nur einen Tag Ruhe von dem Magersuchtsteufel in meinem Kopf zu haben. Zur Zeit ist es wieder sehr quälend. Was mir gerade Mut macht, ist, dass ich zwischen 2006 und 2010 eine Phase hatte, in der es mir relativ gut ging. ich war zwar damals auch essgestört, aber es hat nicht meinen Tag dominiert. Damals hat es mir geholfen, dass ich mit 29 noch meinen Traum Medizin zu studieren verwirklicht habe. Zudem hatte ich eine WG, in der ich mich sehr wohl gefühlt habe und viele gute Kontakte/Gespräche, etc. mit Freunden. Als sich dann gleichzeitig meine WG aufgelöst hat, die Tagesstruktur durchs Studium weggefallen ist und auch die Kontakte weniger wurden und die Versagensängste vor dem Examen kamen. hat sich schleichend mein Tag wieder mehr und mehr um Essen bzw. Nicht.-Essen sowie Abnehmen gedreht. Ich stecke seit dem 2013 wieder stark in dem Teufelskreis, dass ich durch die Magersucht nicht arbeitsfähig bin und mich total von meinen Freunden zurückgezogen habe, was wiederum die Essstörung zu meinem einzigen Lebensinhalt macht. Seit 2 Monaten wohne ich nun in einer WG und versuche meinen Tag so zu strukturieren, dass vich wenigstens einen Grund habe aufzustehen bzw. auch mehr das Bedürfnis habe Kraft für gemeinsame Aktivitäten (und sei es nur ein Spaziergang, Kinobesuch, etc. zu sein). Es ist ein täglicher Kampf und mir macht es Angst, dass ich mich schon gar nicht mehr an die Zeit vor der Essstörung (1991 ging es los) erinnern kann. Viele Magersüchtige sind ja zwischen 13 und 20 und ich frage mich immer wieder, ob Frauen über 30 mittlerweile geheilt sind oder ihre Essstörung verheimlichen. Es würde mich freuen, wenn Du mir etwas über Dich erzählen magst. Vielleicht können wir uns ja gegenseitig unterstützen. Denn auch wenn ich manchmal am Verzweifeln bin, habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, die Magersucht zu besiegen.
Grüße aus München,
Sandra

Austausch
Hallo Sandra,

Hab dir eine Private Nachricht geschrieben. Würde mich sehr uüber eine Antwort freuen. LG

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31. Juli 2016 um 22:14

Hilfe bei Klinik suche
Hallo sam,
Ich bin 43 und Magersucht seit 8 Jahren.grad schwierig. Ich soll wieder in die Klinik. Aber wo gibt es eine Möglichkeit mit eher älteren Patienten /innen?
Nicht falsch verstehen bitte, aber die Themen sind halt doch anders und mit jemand über etwas anderes zu reden würde auch mal bisserl ablenken. Das letzte Mal war ich doch 4 Monate im KH.
Würde mich über jeglichen Rat wahnsinnig freuen!

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4. September 2016 um 22:18
In Antwort auf esmi_12741426

Ebenfalls Ü40 und auf der Suche nach Austausch
Hallo, ich bin 40 Jahre und leide seit 25 Jahren an Magersucht. Habe schon sehr viele ambulante insbesondere aber auch stationäre Therapien (teilweise über 6 monatige Klinikaufenthalte) hinter mir. Würde mir nichts sehnlicher wünschen als nur einen Tag Ruhe von dem Magersuchtsteufel in meinem Kopf zu haben. Zur Zeit ist es wieder sehr quälend. Was mir gerade Mut macht, ist, dass ich zwischen 2006 und 2010 eine Phase hatte, in der es mir relativ gut ging. ich war zwar damals auch essgestört, aber es hat nicht meinen Tag dominiert. Damals hat es mir geholfen, dass ich mit 29 noch meinen Traum Medizin zu studieren verwirklicht habe. Zudem hatte ich eine WG, in der ich mich sehr wohl gefühlt habe und viele gute Kontakte/Gespräche, etc. mit Freunden. Als sich dann gleichzeitig meine WG aufgelöst hat, die Tagesstruktur durchs Studium weggefallen ist und auch die Kontakte weniger wurden und die Versagensängste vor dem Examen kamen. hat sich schleichend mein Tag wieder mehr und mehr um Essen bzw. Nicht.-Essen sowie Abnehmen gedreht. Ich stecke seit dem 2013 wieder stark in dem Teufelskreis, dass ich durch die Magersucht nicht arbeitsfähig bin und mich total von meinen Freunden zurückgezogen habe, was wiederum die Essstörung zu meinem einzigen Lebensinhalt macht. Seit 2 Monaten wohne ich nun in einer WG und versuche meinen Tag so zu strukturieren, dass vich wenigstens einen Grund habe aufzustehen bzw. auch mehr das Bedürfnis habe Kraft für gemeinsame Aktivitäten (und sei es nur ein Spaziergang, Kinobesuch, etc. zu sein). Es ist ein täglicher Kampf und mir macht es Angst, dass ich mich schon gar nicht mehr an die Zeit vor der Essstörung (1991 ging es los) erinnern kann. Viele Magersüchtige sind ja zwischen 13 und 20 und ich frage mich immer wieder, ob Frauen über 30 mittlerweile geheilt sind oder ihre Essstörung verheimlichen. Es würde mich freuen, wenn Du mir etwas über Dich erzählen magst. Vielleicht können wir uns ja gegenseitig unterstützen. Denn auch wenn ich manchmal am Verzweifeln bin, habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, die Magersucht zu besiegen.
Grüße aus München,
Sandra

Austausch
Liebe Sandra,
ich habe mich in dem, was Du schreibst, total wiedergefundwn. Deswegen kann ich sehr gut nachempfinden, wie es Dir geht. Ich bin seit 16 Jahren essgestört und die Magersucht hat sich erstmalig (!) - das in meinem Alter - vor snderthalb Jahren manifestiert. Ich mache seit einem Jahr eine ambulante Therapie, die mich aber nicht wirklich weiterbringt. Deswegen suche ich einen Austausch mit Gleichgesinnten vor allem in der Alterskategorie Ü40. Ich würde mich über einen Austausch bzw. eine Antwort sehr freuen.
GLG Ulrike

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6. September 2016 um 17:14

Über 40 und Essstörung
Hallo Sam, habe gerade deinen Beitrag gelesen und wollte fragen ob du immer noch am Austausch interessiert bist. Ich bin 42 Jahre alt und leide seit vielen Jahren an atypischer Bulimie und Depressionen. Würde mich sehr freuen wenn ich mich mit Gleichgesinnten austauschen könnte. LG Jenny

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6. September 2016 um 17:28

Es über 40
Ich bin gerade auf eure Beitrage gestoßen und würde mich auch gern als Betroffene mit Gleichgesinnten austauschen. Trotz mehrerer Klinikaufenthalte konnte ich meine Erkrankung bisher leider nicht besiegen. Der Alltag macht mir oft schwer zu schaffen und ich fühle mich oft total hilflos. Ich bin seit 10 Jahren in ambulanter Therapie, doch ohne Erfolg. Mich würde interessieren wie ihr im Alltag mit der Krankheit umgeht. Vielleicht besteht ja bei Interesse eine whats app Gruppe zu gründen. LG

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7. September 2016 um 8:19

ES über 40
Hallo, bin leider gestern erst auf eure Beiträge gestoßen und hatte mich auch schon kurz vorgestellt. Trotz jahrelanger Therapie habe ich es bisher nicht geschafft aus dem Teufelskreis auszubrechen und suche deshalb dringend den Austausch mit Gleichgesinnten. LG

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12. September 2016 um 17:06

Anfrage essgestörte Mütter
Hallo,

ich bin Redakteurin für ein Reportagemagazin und momentan planen wir einen Beitrag zu essgestörten Müttern. Dabei würde ich mich sehr über Ihre Unterstützung freuen. Wir wollen in dem Beitrag zeigen, dass es bei weitem keine Störung ist, die nur Teenies betrifft oder aus der man "herauswächst". Wir würden gerne Betroffene begleiten, die (vielleicht auch nur dem Anschein nach) mitten im Leben stehen, Familie oder vielleicht auch Beruf meistern. Dabei soll aber auch deutlich werden, dass eine Essstörung ständiger Begleiter bleibt.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir bei der Recherche helfen und professionellen Einblick geben, wie sich die Krankheit auf Mütter auswirkt. Ich würde mich auch freuen, wenn Sie Kontakt zu betroffenen Müttern aufbauen könnten.
Der Beitrag soll am 26.09.2016 im Programm sein. Wenn sich Betroffene dazu äußern möchten, aber Hemmungen mit der Öffentlichkeit haben, können wir leichte Verfremdungen vornehmen.


Ich freue mich von Ihnen zu hören,

Annika

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12. September 2016 um 19:55
In Antwort auf juvela_12491410

Hey
ich würde mich auch gerne austauschen. bin aktuell stationär wg ES (Anorexie mit Sportsucht). wenn du Lust hast, kannst du mir gern schreiben. gerne auch über whatsapp, wenn du magst. ich bin übrigens 30, hab die ES seit ca 3 Jahren und komme aus NRW. würde mich freuen von dir zu hören. LG Manu

Hallo
Hi ich sitze im gleichen Boot wie du....Sportsucht... Vielleicht magst du dich austauschen. Bin 38 und seit meiner frühesten Kindheit essgestört....lg

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13. September 2016 um 9:50
In Antwort auf topi_12544747

Anfrage essgestörte Mütter
Hallo,

ich bin Redakteurin für ein Reportagemagazin und momentan planen wir einen Beitrag zu essgestörten Müttern. Dabei würde ich mich sehr über Ihre Unterstützung freuen. Wir wollen in dem Beitrag zeigen, dass es bei weitem keine Störung ist, die nur Teenies betrifft oder aus der man "herauswächst". Wir würden gerne Betroffene begleiten, die (vielleicht auch nur dem Anschein nach) mitten im Leben stehen, Familie oder vielleicht auch Beruf meistern. Dabei soll aber auch deutlich werden, dass eine Essstörung ständiger Begleiter bleibt.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir bei der Recherche helfen und professionellen Einblick geben, wie sich die Krankheit auf Mütter auswirkt. Ich würde mich auch freuen, wenn Sie Kontakt zu betroffenen Müttern aufbauen könnten.
Der Beitrag soll am 26.09.2016 im Programm sein. Wenn sich Betroffene dazu äußern möchten, aber Hemmungen mit der Öffentlichkeit haben, können wir leichte Verfremdungen vornehmen.


Ich freue mich von Ihnen zu hören,

Annika

Mütter mit ES
Hallo Annika,

ich habe Ihnen eine pn geschickt und wäre bereit über meine Situation zu reden.LG

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13. September 2016 um 11:19
In Antwort auf honeyschnurz

Hallo
Hi ich sitze im gleichen Boot wie du....Sportsucht... Vielleicht magst du dich austauschen. Bin 38 und seit meiner frühesten Kindheit essgestört....lg

Hallo
Hallo Ihr Lieben,

auch ich bin nach wie vor an einem Austausch interessiert. Meine Krankheit hat mich im Moment wieder voll im Griff und mir geht es ziemlich schlecht. Wie geht ihr im Alltag mit der Krankheit um? Habt ihr Kinder? Weiß euer Umfeld Bescheid? Bitte meldet euch!!!

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15. September 2016 um 13:00
In Antwort auf mirele_12825846

Hallo Sam
Ich werde dieses Jahr 48 Jahre alt. Habe eine Mischung aus Bulimie, Magersucht und Sportsucht. In die Bulimie bin ich mit 29 geschlittert. Mit 31 war ich dann bis 36 symtomfrei. Danach fing es wieder mit der Bulimie an. Mit 39 ging es dann in die andere Richtung bis ich vor 3,5 Jahren bei 39 Kilo bei einer Größe von 1,68 war. Habe auch in der Zeit regelmässig mich übergeben und extrem viel Sport gemacht, aber auch gegessen. Seit einem dreiviertel Jahr habe ich nun etwas zugenommen. Bin aber immer noch im Untergewichtbereich, ich hasse diesen Körper, übergebe mich immer noch und treibe täglich mindestens 2,5 bis 3 Stunden Sport. Eine Mischung aus Ausdauer und Kraft. Schon morgens um viertel fünf geht's mit dem Sport los. Ich schaffe aber nicht Diät zu halten um wieder abzunehmen. Es ist ein Kreislauf der mein ganzes Leben bestimmt. Die negativen Gedanken zu einem selber. Es stielt einem jede Lebensfreude.

Bulimie mit 42
Hallo, ist jemand von euch daran interessiert sich privat über whats app auszutauschen? Mir ist es sehr wichtig mit Gleichgesinnten die ungefähr in meinem Alter sind zu reden. Da dies hier ja der Fall ist würde ich mich sehr freuen wenn ihr euch meldet. Liebe Grüße

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24. Juni 2018 um 18:19
In Antwort auf honeyschnurz

Hallo
Hi ich sitze im gleichen Boot wie du....Sportsucht... Vielleicht magst du dich austauschen. Bin 38 und seit meiner frühesten Kindheit essgestört....lg

Hi willkommen an Bord....Nur ich bin bereits 40 Ig

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