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Typisch für Essgestörte?!

15. August 2011 um 11:46 Letzte Antwort: 15. August 2011 um 16:14

Hallo ihr Lieben!

Ich denke in letzter Zeit oft an meine Selbsthilfegruppe in Berlin ("Dick&Dünn") nach.
Es war für mich das Beste was ich je für mich getan habe. Möchte hier auch gern wieder in eine gehen.

Mir geht grad Folgendes durch den Kopf:
Dort wurden wir mal gefragt, ob wir unsere Hände, Füße mögen oder generell, wie wir sie finden?
Das Merkwürdige (oder vllt. ist es ja auch typisch für Essgestörte...) ist, dass außer mir, alle gesagt haben, dass sie weder ihr Hände noch Füße sonderlich schön finden, unproportional, zu klein, zu groß, zu wurschtig etc.-eben weniger beachtenswert!

Ich hingegen habe schon immer meine Hände für sehr schön empfunden und mit meinen Füßen bin ich auch zufrieden.
Ich habe damals in der Gruppe gesagt, dass ich an mir alles schön finde, was man nicht verändern kann-sprich: Augen, Mund, Nase, Ohren, Hände, Füße, Größe...mein Rücken ist auch ok.

Das ist doch eingentlich nicht schlecht-viele haben da ganz andere Probleme mit Segelohren, großer Nase usw.

Wie ist das denn bei euch?

Und eine weitere Frage war: "Wie wir denn zum Thema Beziehungen zu Männern stehen?"
Viele hatte dazu keinerlei Bezug, geschweige denn Interesse, eine Beziehung zu führen.
Einige wurden enttäuscht und hatten sogar richtige Komplexe/Ängste Männern gegenüber...

Bei mir ist das wieder ganz anders.
Ich war/bin immer gern in Beziehungen, hatte nie Probleme, mit Männern in Kontakt zu kommen.
War zwischendurch nie lange allein und hatte (bis auf eine ) auch nie schlechte Beziehungen-alles liebevolle Männer.

Bin ich da ein Sonderfall???
Oder kann man das nicht verallgemeinern?
Es war jedoch sehr auffällig, dass ich die Einzige war, die mit beiden Punkten keinerlei Probleme hatte/hat!

Über eine anregende Diskussion würde ich mich freuen! Susi

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15. August 2011 um 15:16

Kommt mir
Vieles bekannt vor, was du aufgezählt hast, ich finde meine Hände nicht soo toll obwohls noch okay ist aber ich habe schon so manches Mal die super zierlichen, weich und schön aussehenden Hände von manchen Frauen bestaunt.
Meine Füße finde ich schrecklich! Ich ziehe wirklich lieber geschlossene Schuhe an, habe ein ähnliches Problem wie Dori, breite Füße und Fesseln....

Obwohl ich medizinisch im "starken Untergewicht" bin, sind meine Waden voll dick, das hasse ich.
Naja "voll dick" ist wahrscheinlich übertrieben aber ich sage mal, dass sich das Verhältnis von Waden zum restlichen Bein auch bei 10 Kilos weniger nicht verändert hat.
Wegen meiner Beine habe ich richtige Komplexe und hatte unter anderem deshalb auch die Idee abzunehmen obwohl ich mein Leben lang im leichten Untergewicht war aber super gesund war und immer gegessen habe was und wie viel ich wollte. (Wenn ich jetzt darüber nachdenke könnte ich laut schreien, hätte ich damals gewusst in was ich da reingerate... )

Witzigerweise hat sich mein Empfinden nach der Pubertät komplett umgedreht, so mit 14 - 17 fand ich meinen Körper immer super und völlig okay, hatte aber Probleme mit meinem Gesicht (Ohren, Nase!!) und meinen Haaren.
Als ich älter wurde konnte ich meinen Körper immer weniger akzeptieren aber mein Gesicht finde ich jetzt sogar schön und würde ich nie eintauschen wollen

Ich weiß ehrlich gesagt nicht ob man das verallgemeinern kann.. Aber die Überlegung ist interessant, es gibt ja recht viele Ähnlichkeiten bei Personen, die eine ES entwickeln.

Grüße!
Kim

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15. August 2011 um 16:14

Ich danke euch!
Das ist sehr interessant, was ihr so über euch schreibt.
Das Problem der dicken Waden (Fußballerwaden) kenne ich auch-aber es stört mich eingentlich nicht sonderlich, sind halt auch Muskeln... (darauf steh ich ja!) und Stiefel zieh ich eh nie an, weil ich die nicht zu bekommen.

Schmale Füße habe ich schon, aber bei manchen Hosen, die zu eng (karottich) sind, bekomme ich sie nicht über meine Waden, ohne presswurstmäßig auszusehen...

Tja, gut, eine Sache stört mich (dank Dori ist es mir wieder klar geworden... )
Meine Haare! Sie sind wie deine, sehr dünn (schon fast so weich wie Federn) und daher kann ich sie nie sehr lang wachsen lassen. Das sieht einfach nur unförmig, unvoluminös aus.
Daher also immer wieder meine "Radikalabschneidaktionen", damit ich wenigstens Hinterkopf und etwas mehr Volumen habe...
Ich wollte als Kind immer lange blonde Locken haben Das ist etwas womit ich mich abfinden muss...das wird niemals geschehen!

Mit meinen Händen habe ich sehr viel Glück..."Pianistenhände"-lange schlanke Finger und große Hände (für eine Frau). Doch leider hab ich das Klavierspielen ad acta gelegt-es scheiterte am Üben

So viel zu meinen Äußerlichkeiten!
Liebe Grüße, Susi

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