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Trotz wichtigem Grund - kann nicht aufhören

23. September 2014 um 16:17 Letzte Antwort: 8. Oktober 2014 um 17:35

Hallo liebe Mitsüchtler bzw. Exsüchtler

Ich rauche Zigaretten nun seit ca. 7 - 8 Jahren. Anfangs waren es nur wenige mittlerweile komme ich aber teilweise sogar bis auf 30 Zigaretten pro Tag.

Mein Vater hatte Krebs (wahrscheinlich wegen dem Rauchen) und meine Mutter hatte eine Gehirnblutung (Rauchen + Anti Baby Pille) und trotz dieser trifftigen Gründe die mich ja auch betreffen, bin ich zu dumm um mir einen echten Willen dazu zu fassen.

Ich habe es versucht zu reduzieren - klappt nicht.
Von einem Tag auf den anderen aufzuhören - klappte einen halben Tag.
Ich habe eine E-Zigarette (mit Nikotin)

Aber alles hat bisher nicht geholfen. In meiner Arbeit rauchen viele genauso wie in meiner Familie und Freundeskreis.

Grundsätzlich möchte ich aufhören (spätestens wenn ich mal schwanger bin - das habe ich mir geschworen) aber mir fehlt der eiserne Wille dazu, obwohl ich auf schmerzhafte Art und Weise sehen musste, was es anrichten kann - scheint so als wär der Genuss trotzdem stärker.

Wie habt ihr es geschafft? Gibt es jemanden in einer ähnlichen Situation?

Danke!

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3. Oktober 2014 um 1:57

Gute Laune und literweiße Wasser.
Hey Clepa,
das was du beschreibst kenne ich so gut. Ich höre nunmehr seit Februar auf zu rauchen (Nicht, das wir uns falsch verstehen - ich habe nicht im Februar aufgehört, sondern seit Februar höre ich auf, beginne wieder, höre wieder auf, beginne wieder etc.) und nun bin ich, denke ich, endlich auf dem richtigen Weg.

Ich bin jetzt 26 und rauche, gefühlt, schon immer. Ich denke, das hat mit 12 angefangen und sich sehr schnell gesteigert. Als Jugendliche wollte ich unbedingt "eine richtige Raucherin" sein und nicht nur eine von denen, die ab und zu mal rauchen (die empfand ich als halbherzig - albern, oder?). Mit 16 bin ich ausgezogen und habe schon damals, wenn das Geld knapp war, eher auf eine Mahlzeit als auf eine Packung Zigaretten verzichtet und mich damit gefühlt, als wäre das eine Einstellungssache, die es zu verteidigen gilt.

In meiner Studienzeit war ich eigentlich ausschließlich mit den Leuten befreundet, die mit mir vor der Bibliothek geraucht haben und anschließend abends, mit mir, in Raucherkneipen zum Feierabendbier gegangen sind. Ich habe gekellnert - auch das nur in Raucherkneipen, weil ich mir dieses eine Heilige auf der Arbeit nicht verbieten lassen wollte (als wäre das Rauchen ein Menschenrecht). Ich habe überall in der Wohnung geraucht, ich habe überall in der Stadt geraucht -ohne Blick dafür, ob sich in meiner Umgebung Kinder oder Schwangere aufhalten- ich habe in Nichtraucherhotelzimmern geraucht (und wurde, zu meinem Glück, nie erwischt).

Erst zum Ende des letzten Jahres, kam mir die Idee, dass es besser wäre, nur noch auf dem Balkon zu rauchen, wenn ich den restlichen Tag schon immer im Rauch stehe. Da ich zu dem Zeitpunkt schon 9 Jahre in meinen eigenen 4 Wänden gelebt hatte, in denen ich wirklich zu jeder Tages- und Nachtzeit, beim gehen, stehen, sitzen und liegen geraucht habe, war allein das schon eine riesige Umstellung. Mit der Zeit habe ich festgestellt deutlich weniger zu rauchen und, allein durch die Kälte draußen, das Rauchen nicht mehr so zu genießen. Von da an wurde mir dann schlagartig die Albernheit des Ganzen bewusst, es ist nämlich super schwer, sie die Illusion des Genusses aufrecht zu erhalten, wenn man im Schneeregen mit seiner Zigarette kämpft und mehrmals am Tag, durchgefroren und durchnässt, von seinen 5-Minuten-Ausflügen vom Balkon, in die Wohnung tappt, sich umzieht und dann 10 Minuten an der Heizung bibbert.
Im Februar war ich soweit, dass ich wirklich aufhören wollte, aber keine Ahnung hatte, wie ich das angehen sollte. Also habe ich mit der "Entweder schaffst dus von heut auf morgen oder du machst dir für immer Vorwürfe dafür, wie schwach du bist"-Methode, die du auch anwendest, versucht.

Der Text wird jetzt sicherlich extrem lang, aber nach der Odyssee diesen Jahres haben sich so viele Situationen angehäuft, in denen ich rückfällig geworden bin, dass ich einfach versuche, sie dir alle aufzulisten. Ich habe ein wenig die Hoffnung, dass Situationen dabei sind, die du auch kennst. Denn wichtig ist, dass du verstehst, das dein Rauchverhalten dich nicht zu einem schwachen Menschen macht - ich z.B. habe eine sehr starke Persönlichkeit, wenn mein Leben unter Kontrolle ist, kümmere ich mich gern um das Anderer, ich studiere, ich arbeite, ich gehe zum Sport und habe kein Problem, meine Meinung auch mit Nachdruck zu äussern. Als ich gesagt habe, dass ich aufhöre zu rauchen, hatte niemand Zweifel, dass ich das schaffe - trotz meines immensen Zigarettenkonsums - weil ich ja sonst auch immer alles erreiche.

Pustekuchen.

Ich bin sooft gescheitert, dass mir das regelrecht mein Selbstbewusstsein in anderen Lebenssituationen genommen hat. Ganz ehrlich, jedesmal, wenn ich wieder angefangen habe, war ich ein Häufchen Elend. Das ging so weit, dass ich mich selbst in vielen Situationen nicht mehr wieder erkannt habe und mir Dinge, über die ich mir vorher gar keine Gedanken gemacht habe, auf einmal nicht mehr zugetraut habe.

Ich denke, der größte Fehler war bei mir, immer mit dem Schlimmsten zu rechnen. Als ob ich, mit dem Punkt, an dem ich aufgehört habe, darauf gewartet habe, dass ich entweder gleich ganz furchtbare Entzugserscheinungen bekomme oder in eine Situation stürze, in der ich ohne Rauchen nicht klar komme - und darum haben sich dann alle Gedanken gedreht. Wenn ich z.B. bis zu dem Zeitpunkt keinen Grund hatte, mit meinen Partner zu streiten und wir abends verabredet waren, kam sofort der Gedanke "Was wenn ihr irgendeine Unstimmigkeit habt und du dann rauchen willst? Oder schlimmer, was, wenn ihr euch streitet und du alles schlimmer machst wegen den furchtbar schlimmen Entzugserscheinungen?" und dann kam die Panik und eine Ausrede nach der anderen : "Du rauchst jetzt nur, damit du den Abend durchhälst, ohne Streit anzufangen" oder noch schlimmer: einen Streit aus dem Nichts anfangen um dann wieder rauchen zu dürfen. Man könnte jetzt meinen, mein Partner sei mega verständnislos, ich cholerisch und überhaupt streiten wir andauernd - aber genau das Gegenteil ist der Fall. Wir sind sehr harmonisch, diskutieren immer alles fair miteinander aus und wenn es doch mal Streit gibt, dauert es nie lange, bis einer den anderen in dem Arm nimmt und alles verpufft. Trotzdem blieb der Gedanke allgegenwärtig.

Also dachte ich mir, erkläre ich ihm meine Befürchtungen die es mir so schwer machen. Er hat großartig darauf reagiert und beim nächsten Streit, den ich sinnlos angefangen habe, einfach darüber gestanden und mir solange in allem Recht gegeben, bis ich auf einmal selber gemerkt habe, was ich da gerade tue (und er nicht aufeinmal zum Ja-Sager mutiert ist, sondern einfach versucht, mir zu helfen, weil er auch versteht, was ich da tue).

Sollte man meinen: Problem gelöst. Nichts da.

Es hat kurze Zeit ganz gut geklappt aber im Endeffekt eigentlich nur dazu geführt, dass ich nicht mehr vor ihm geraucht habe - dafür aber ohne ihn das Doppelte und Dreifache. Beim Rauchen habe ich mich furchtbar gefühlt, und weil ich mich so furchtbar gefühlt habe, musst ich wieder Rauchen - weil ich immer rauche, wenn ich mich schlecht fühle. Ein Teufelskreis.

Irgendwann habe ich den Tip gelesen, dass es hilft, jede Menge Wasser zu trinken weil der Körper dann beschäftigt ist und es ausserdem beim Entgiften hilft. Tatsächlich ist das der allerbeste Tip den ich je erhalten habe, den ich dir auch gerne mit auf dem Weg geben möchte:: Trinken, trinken, trinken. Vorallem wenn das Verlangen gerade sehr groß ist, solltest du dich zwingen, einen großes Glas (mind. 0,4l) mit Sprudelwasser Schluck für Schluck auszutrinken - der Rappel ist danach tatsächlich vorbei oder wenigstens wesentlich schwächer. Ausserdem nimmt man nicht zu (wie wenn man ersatzweise isst), die Haut und der gesamte Körper freut sich.

Was du aber dann nicht tun solltest, ist das, was ich getan habe: auf die Entzugserscheinungen warten. Die Angst vor den Entzugserscheinungen war bei mir so tief verwurzelt, dass ich, als sie nicht kamen, irgendwie immer dachte "Sobald du aus dem Haus gehst/dich konzentrieren musst/auf dem Fahrrad sitzt/dich mit Freunden triffst etc. - dann wird es kommen und zwar mit aller Heftigkeit". Es war ein bisschen so, dass ich um 14:00 Uhr auf die Uhr geschaut habe und dann der Mechanismus los ging "Komisch, du bist seit 8 wach und hattest bisher gar keine Probleme. Wann die wohl kommen? Bestimmt jetzt gleich. Wie viele Zigaretten ich jetzt schon geraucht hätte, wenn ich noch rauchen würde... Gerade um 14:00 könnte ich eigentlich eine Pause machen. So mit Kaffee und Zigarette. Hm. wenn ich genau darüber nachdenke, dann könnte ich jetzt echt eine rauchen...Ach, ich vermisse das Rauchen um 14:00. Vielleicht kann ich ja nur um 14:00 eine Kaffeezigarette rauchen? Das müsste ja klappen, den, seit um 8 hatte ich ja keine Probleme und sollte sie deshalb morgen auch nicht haben. Ich brauche diese 14:00 Uhr Zigarette!" und schwups hatte ich mir selbst eingeredet jetzt sofort rauchen zu müssen - ohne das ich vorher eigentlich das Bedürfnis hatte.

Ähnlich ging es mir auf der Arbeit. Ich hatte einen richtig schlimmen Job (unbezahlte Überstunden ohne Ende, anstrengende Kollegen, schlechte Bezahlung, keinerlei Wertschätzung, unprofessionelle aber dafür zynische Chefetage etc.). Im April war ich 2 Wochen krank und hatte mit Leichtigkeit aufgehört. Irgendwie war ich so froh darüber krank zu sein (es war nichts Schlimmes) und deswegen nicht auf Arbeit zu müssen, dass ich dachte "Jetzt ist der Zeitpunkt an dem du alles schaffen kannst, wenn die Arbeit dich nicht mehr runter zieht" und genauso war es auch. Irgendwann war ich wieder gesund und musste wieder zurück auf Arbeit - nach 16 Tagen rauchfrei. Ich hab im Leben nicht daran gedacht, dass ich wieder anfangen könnte, zu rauchen.
Aber ohne zu rauchen, hatte ich auch keine Pausen mehr und war so, teilweise bis zu 12 Stunden ohne Unterbrechung, in diesem Job, den ich so gehasst habe. Natürlich habe ich in dem Augenblick überhaupt nicht wahrgenommen, dass ich den Job auch schon während ich geraucht habe, vorher, gehasst habe (immerhin so sehr, dass eine 2 wöchige Krankschreibung zu Jubelschreien geführt hat - das ist keine normale Reaktion auf eine Krankheit) und relativ schnell war in meinen Kopf drin:"Du stehst das nicht durch, wenn du nicht rauchst. Arbeiten ist super blöd, ohne zu rauchen. Wenn du nicht rauchst, gehst du hier kaputt." Nach 24 Tagen rauchfrei hab ich wieder angefangen - obwohl ich keinerlei körperliche Entzugserscheinungen mehr hatte. Im Gegenteil, mein Körper hat mit Kopfschmerzen und Übelkeit reagiert und im Endeffekt stand ich dann mit dröhnenden Kopf und Selbstzweifeln zwischen dem Spott meiner Mitarbeiter, weil ich wieder rauche, in einem Job, den ich gehasst habe. Nach 2 Wochen rauchen, ging mir dann erst das Licht auf, dass es der Job ist, den ich ändern muss und nicht mein Rauch- bzw. Nichtrauchverhalten.

Nach der Kündigung folgten eine Menge halbherzige Versuche, wieder aufzuhören. Das Problem war, denke ich, lange Zeit, dass ich mich dabei nicht darauf konzentriert habe, dass ich es schon einmal geschafft hatte, sondern immer nur darauf, dass ich schon einmal gescheitert bin. So war mit jedem Versuch aufzuhören verbunden, dass ich eigentlich nur darauf gewartet habe rückfällig zu werden. Und von Versuch zu Versuch wurden die Gründe wieder anzufangen immer alberner, ganz nach dem Motto "Meine Haare liegen doof, ich muss jetzt eine rauchen". Ich hatte in der Zeit die allergrößten Selbstzweifel und habe mir permanent Vorwürfe gemacht. Ich dachte immer, dass eigentlich alles gerade sehr schick ist in meinen Leben und die Voraussetzungen zum Aufhören nicht besser sein könnten - folgerichtig mit mir irgendetwas schief laufen muss, wenn ich mich selbst so sabotiere. Es war wirklich zermürbend. und hat mich zum Teil meiner Lebensfreude beraubt - entweder, weil ich mich schon wieder zum Aufhören gezwungen habe, oder weil ich gerade wieder gescheitert war.

Viele Exraucher sind extrem gemein, weil sie von ihrem schlimmen Entzug berichten, der angeblich 1 Jahr später noch wie am ersten Tag ist. Danach erklären sie aber, wie unglaublich charakterstark sie sind, weil sie dennoch nicht rauchen obwohl es Ihnen so schlecht geht. Allein von der Biologie her ist das Schwachsinn: kein Körper schreit nach Monaten immer noch nach Nikotin. Weiterhin ist es fies, weil es dem noch Rauchenden eintrichtert, dass er sich entscheiden müsste entweder Lungenkrebs zu bekommen oder sein Leben lang unglücklich zu sein. Zusätzlich suggeriert es, dass nur ganz besondere Menschen es schaffen können aufzuhören und in dem Augenblick, in dem man einmal nachgibt, hat man den Beleg, nicht zu dieser auserkorenen Gruppe Menschen zu gehören.

Ich denke das Wichtigste ist, dich ganz und gar auf dich zu konzentrieren. Tief atmen, viel Trinken und dir bewusste Nichtraucheraufgaben setzen (z.B. heute abend treffe ich mich mit meinen Freundinnen ohne zu rauchen) und dir, wenn du sie erfüllt hast, auf die Schulter zu klopfen.
Es ist einfacher, mit diesen Aufgaben, weil sie nicht so abstrakt sind und einen deshalb nicht so unter Druck setzen wie "Für immer" und "Niewieder". Besser: Heute abend in der Bar. Und am nächsten Tag: Heute morgen auf dem Weg zur Arbeit.

Erst vor ein paar Tagen, hab ich mich noch einmal genauer damit beschäftigt, mich zu fragen, wie ich es das eine mal geschafft hatte aufzuhören, anstatt mich immer nur zu fragen, was mit mir nicht stimmt. Und mir ist aufgegangen, dass es das eine mal so leicht war, weil ich mich damals drauf gefreut hatte, aufzuhören. Ich habe einfach anders gedacht als das letzte halbe Jahr. Es war weniger "Scheiße, Bus verpasst, jetzt muss ich hier 10 Minuten stehen und darf nicht rauchen" sondern vielmehr "Heute fahre ich zum ersten mal Bus als Nichtraucher - sobald ich eingestiegen bin, brauche ich nie wieder eine Zigarette an der Haltestelle! Yeah!".Und so bin ich Situation für Situation bewusst durchgegangen mit der Motivation, so schnell wie möglich die Welt für mich als Nichtraucher neu zu entdecken. Seit 8 Tagen rauche ich jetzt wieder nicht mehr - und habe Spaß daran. Natürlich merke ich den Entzug ab und an. Gestern war ich ganz besonders emotional, hab dann aber, anstatt "darunter zu leiden und diese eine, wichtige Zigarette zur Erlösung zu rauchen" einen super schnulzigen Film geschaut und dabei Wasserfälle geheult - am Ende des Films war der ganze emotionale Druck abgebaut. Auch ist der Trick mit dem Wasser einfach Gold wert - bei normalen, kleinen Verlangensattacken reicht das Glas Wasser vollkommen um dich wieder herunterzubringen.
Wichtig ist, denke ich, zu akzeptieren, dass man eine Sucht bekämpft und das es einfach dazu gehört, dass man das Verlangen nach einer Zigarette verspürt. Und es geht, ohne Ausnahme, jedem so, der versucht, von der Nikotinsucht wegzukommen - das Verlangen, so heftig es auch sein mag, ist keine Charakterschwäche sondern eben einfach nur Entzugserscheinungen. Und so blöde die sich auch anfühlen, sind sie nichts Schlimmes oder Unüberwindbares sondern einfach eine fiese körperliche Reaktion - die vorbei geht, in 100% der Fälle. Je nach dem, wie sich die Entzugserscheinungen äussern, sollte man Notfallpläne parat habe. Wenn ich z.B. merke, dass ich unruhig werde und in der Wohnung auf und ab gehe, ziehe ich mich an und geh joggen. Bei unkontrollierter Emotionalität nutze ich diese Stimmung für bestimmte Filme oder Musik. Wenn mir alles zu viel wird trete ich einfach in den Streik, d.h. ich setze mich hin, mache Pause, strukturiere nochmal in Ruhe mein Vorgehen und mache erst dann weiter, wenn ich das Gefühl habe, dass es Sinn macht. Wenn ich mich schwach fühle und denke, dass es an mir liegt und dass ich es nicht schaffe rufe ich Freunde an und bitte sie, mir etwas Positives über mich zu sagen was mich wieder aufbaut. Ausserdem habe ich eine Liste mit Dingen, die ich schon längst mal in Angriff nehmen wollte um die "Langeweilezigaretten" zu umgehen - das macht ein doppelt gutes Gefühl, weil ich am Ende nicht geraucht habe und etwas geschafft habe, dass ich schon längst tun wollte.

Und jetzt, nach all dem Scheitern und den Versuchen aufzuhören, bei denen ich nur ans Scheitern gedacht habe, bin ich zuversichtlich und fühle mich wohl obwohl ich noch mitten drin stecke. Ich hoffe, ich konnte damit ein wenig helfen.

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8. Oktober 2014 um 17:35
In Antwort auf kohaku_12894437

Gute Laune und literweiße Wasser.
Hey Clepa,
das was du beschreibst kenne ich so gut. Ich höre nunmehr seit Februar auf zu rauchen (Nicht, das wir uns falsch verstehen - ich habe nicht im Februar aufgehört, sondern seit Februar höre ich auf, beginne wieder, höre wieder auf, beginne wieder etc.) und nun bin ich, denke ich, endlich auf dem richtigen Weg.

Ich bin jetzt 26 und rauche, gefühlt, schon immer. Ich denke, das hat mit 12 angefangen und sich sehr schnell gesteigert. Als Jugendliche wollte ich unbedingt "eine richtige Raucherin" sein und nicht nur eine von denen, die ab und zu mal rauchen (die empfand ich als halbherzig - albern, oder?). Mit 16 bin ich ausgezogen und habe schon damals, wenn das Geld knapp war, eher auf eine Mahlzeit als auf eine Packung Zigaretten verzichtet und mich damit gefühlt, als wäre das eine Einstellungssache, die es zu verteidigen gilt.

In meiner Studienzeit war ich eigentlich ausschließlich mit den Leuten befreundet, die mit mir vor der Bibliothek geraucht haben und anschließend abends, mit mir, in Raucherkneipen zum Feierabendbier gegangen sind. Ich habe gekellnert - auch das nur in Raucherkneipen, weil ich mir dieses eine Heilige auf der Arbeit nicht verbieten lassen wollte (als wäre das Rauchen ein Menschenrecht). Ich habe überall in der Wohnung geraucht, ich habe überall in der Stadt geraucht -ohne Blick dafür, ob sich in meiner Umgebung Kinder oder Schwangere aufhalten- ich habe in Nichtraucherhotelzimmern geraucht (und wurde, zu meinem Glück, nie erwischt).

Erst zum Ende des letzten Jahres, kam mir die Idee, dass es besser wäre, nur noch auf dem Balkon zu rauchen, wenn ich den restlichen Tag schon immer im Rauch stehe. Da ich zu dem Zeitpunkt schon 9 Jahre in meinen eigenen 4 Wänden gelebt hatte, in denen ich wirklich zu jeder Tages- und Nachtzeit, beim gehen, stehen, sitzen und liegen geraucht habe, war allein das schon eine riesige Umstellung. Mit der Zeit habe ich festgestellt deutlich weniger zu rauchen und, allein durch die Kälte draußen, das Rauchen nicht mehr so zu genießen. Von da an wurde mir dann schlagartig die Albernheit des Ganzen bewusst, es ist nämlich super schwer, sie die Illusion des Genusses aufrecht zu erhalten, wenn man im Schneeregen mit seiner Zigarette kämpft und mehrmals am Tag, durchgefroren und durchnässt, von seinen 5-Minuten-Ausflügen vom Balkon, in die Wohnung tappt, sich umzieht und dann 10 Minuten an der Heizung bibbert.
Im Februar war ich soweit, dass ich wirklich aufhören wollte, aber keine Ahnung hatte, wie ich das angehen sollte. Also habe ich mit der "Entweder schaffst dus von heut auf morgen oder du machst dir für immer Vorwürfe dafür, wie schwach du bist"-Methode, die du auch anwendest, versucht.

Der Text wird jetzt sicherlich extrem lang, aber nach der Odyssee diesen Jahres haben sich so viele Situationen angehäuft, in denen ich rückfällig geworden bin, dass ich einfach versuche, sie dir alle aufzulisten. Ich habe ein wenig die Hoffnung, dass Situationen dabei sind, die du auch kennst. Denn wichtig ist, dass du verstehst, das dein Rauchverhalten dich nicht zu einem schwachen Menschen macht - ich z.B. habe eine sehr starke Persönlichkeit, wenn mein Leben unter Kontrolle ist, kümmere ich mich gern um das Anderer, ich studiere, ich arbeite, ich gehe zum Sport und habe kein Problem, meine Meinung auch mit Nachdruck zu äussern. Als ich gesagt habe, dass ich aufhöre zu rauchen, hatte niemand Zweifel, dass ich das schaffe - trotz meines immensen Zigarettenkonsums - weil ich ja sonst auch immer alles erreiche.

Pustekuchen.

Ich bin sooft gescheitert, dass mir das regelrecht mein Selbstbewusstsein in anderen Lebenssituationen genommen hat. Ganz ehrlich, jedesmal, wenn ich wieder angefangen habe, war ich ein Häufchen Elend. Das ging so weit, dass ich mich selbst in vielen Situationen nicht mehr wieder erkannt habe und mir Dinge, über die ich mir vorher gar keine Gedanken gemacht habe, auf einmal nicht mehr zugetraut habe.

Ich denke, der größte Fehler war bei mir, immer mit dem Schlimmsten zu rechnen. Als ob ich, mit dem Punkt, an dem ich aufgehört habe, darauf gewartet habe, dass ich entweder gleich ganz furchtbare Entzugserscheinungen bekomme oder in eine Situation stürze, in der ich ohne Rauchen nicht klar komme - und darum haben sich dann alle Gedanken gedreht. Wenn ich z.B. bis zu dem Zeitpunkt keinen Grund hatte, mit meinen Partner zu streiten und wir abends verabredet waren, kam sofort der Gedanke "Was wenn ihr irgendeine Unstimmigkeit habt und du dann rauchen willst? Oder schlimmer, was, wenn ihr euch streitet und du alles schlimmer machst wegen den furchtbar schlimmen Entzugserscheinungen?" und dann kam die Panik und eine Ausrede nach der anderen : "Du rauchst jetzt nur, damit du den Abend durchhälst, ohne Streit anzufangen" oder noch schlimmer: einen Streit aus dem Nichts anfangen um dann wieder rauchen zu dürfen. Man könnte jetzt meinen, mein Partner sei mega verständnislos, ich cholerisch und überhaupt streiten wir andauernd - aber genau das Gegenteil ist der Fall. Wir sind sehr harmonisch, diskutieren immer alles fair miteinander aus und wenn es doch mal Streit gibt, dauert es nie lange, bis einer den anderen in dem Arm nimmt und alles verpufft. Trotzdem blieb der Gedanke allgegenwärtig.

Also dachte ich mir, erkläre ich ihm meine Befürchtungen die es mir so schwer machen. Er hat großartig darauf reagiert und beim nächsten Streit, den ich sinnlos angefangen habe, einfach darüber gestanden und mir solange in allem Recht gegeben, bis ich auf einmal selber gemerkt habe, was ich da gerade tue (und er nicht aufeinmal zum Ja-Sager mutiert ist, sondern einfach versucht, mir zu helfen, weil er auch versteht, was ich da tue).

Sollte man meinen: Problem gelöst. Nichts da.

Es hat kurze Zeit ganz gut geklappt aber im Endeffekt eigentlich nur dazu geführt, dass ich nicht mehr vor ihm geraucht habe - dafür aber ohne ihn das Doppelte und Dreifache. Beim Rauchen habe ich mich furchtbar gefühlt, und weil ich mich so furchtbar gefühlt habe, musst ich wieder Rauchen - weil ich immer rauche, wenn ich mich schlecht fühle. Ein Teufelskreis.

Irgendwann habe ich den Tip gelesen, dass es hilft, jede Menge Wasser zu trinken weil der Körper dann beschäftigt ist und es ausserdem beim Entgiften hilft. Tatsächlich ist das der allerbeste Tip den ich je erhalten habe, den ich dir auch gerne mit auf dem Weg geben möchte:: Trinken, trinken, trinken. Vorallem wenn das Verlangen gerade sehr groß ist, solltest du dich zwingen, einen großes Glas (mind. 0,4l) mit Sprudelwasser Schluck für Schluck auszutrinken - der Rappel ist danach tatsächlich vorbei oder wenigstens wesentlich schwächer. Ausserdem nimmt man nicht zu (wie wenn man ersatzweise isst), die Haut und der gesamte Körper freut sich.

Was du aber dann nicht tun solltest, ist das, was ich getan habe: auf die Entzugserscheinungen warten. Die Angst vor den Entzugserscheinungen war bei mir so tief verwurzelt, dass ich, als sie nicht kamen, irgendwie immer dachte "Sobald du aus dem Haus gehst/dich konzentrieren musst/auf dem Fahrrad sitzt/dich mit Freunden triffst etc. - dann wird es kommen und zwar mit aller Heftigkeit". Es war ein bisschen so, dass ich um 14:00 Uhr auf die Uhr geschaut habe und dann der Mechanismus los ging "Komisch, du bist seit 8 wach und hattest bisher gar keine Probleme. Wann die wohl kommen? Bestimmt jetzt gleich. Wie viele Zigaretten ich jetzt schon geraucht hätte, wenn ich noch rauchen würde... Gerade um 14:00 könnte ich eigentlich eine Pause machen. So mit Kaffee und Zigarette. Hm. wenn ich genau darüber nachdenke, dann könnte ich jetzt echt eine rauchen...Ach, ich vermisse das Rauchen um 14:00. Vielleicht kann ich ja nur um 14:00 eine Kaffeezigarette rauchen? Das müsste ja klappen, den, seit um 8 hatte ich ja keine Probleme und sollte sie deshalb morgen auch nicht haben. Ich brauche diese 14:00 Uhr Zigarette!" und schwups hatte ich mir selbst eingeredet jetzt sofort rauchen zu müssen - ohne das ich vorher eigentlich das Bedürfnis hatte.

Ähnlich ging es mir auf der Arbeit. Ich hatte einen richtig schlimmen Job (unbezahlte Überstunden ohne Ende, anstrengende Kollegen, schlechte Bezahlung, keinerlei Wertschätzung, unprofessionelle aber dafür zynische Chefetage etc.). Im April war ich 2 Wochen krank und hatte mit Leichtigkeit aufgehört. Irgendwie war ich so froh darüber krank zu sein (es war nichts Schlimmes) und deswegen nicht auf Arbeit zu müssen, dass ich dachte "Jetzt ist der Zeitpunkt an dem du alles schaffen kannst, wenn die Arbeit dich nicht mehr runter zieht" und genauso war es auch. Irgendwann war ich wieder gesund und musste wieder zurück auf Arbeit - nach 16 Tagen rauchfrei. Ich hab im Leben nicht daran gedacht, dass ich wieder anfangen könnte, zu rauchen.
Aber ohne zu rauchen, hatte ich auch keine Pausen mehr und war so, teilweise bis zu 12 Stunden ohne Unterbrechung, in diesem Job, den ich so gehasst habe. Natürlich habe ich in dem Augenblick überhaupt nicht wahrgenommen, dass ich den Job auch schon während ich geraucht habe, vorher, gehasst habe (immerhin so sehr, dass eine 2 wöchige Krankschreibung zu Jubelschreien geführt hat - das ist keine normale Reaktion auf eine Krankheit) und relativ schnell war in meinen Kopf drin:"Du stehst das nicht durch, wenn du nicht rauchst. Arbeiten ist super blöd, ohne zu rauchen. Wenn du nicht rauchst, gehst du hier kaputt." Nach 24 Tagen rauchfrei hab ich wieder angefangen - obwohl ich keinerlei körperliche Entzugserscheinungen mehr hatte. Im Gegenteil, mein Körper hat mit Kopfschmerzen und Übelkeit reagiert und im Endeffekt stand ich dann mit dröhnenden Kopf und Selbstzweifeln zwischen dem Spott meiner Mitarbeiter, weil ich wieder rauche, in einem Job, den ich gehasst habe. Nach 2 Wochen rauchen, ging mir dann erst das Licht auf, dass es der Job ist, den ich ändern muss und nicht mein Rauch- bzw. Nichtrauchverhalten.

Nach der Kündigung folgten eine Menge halbherzige Versuche, wieder aufzuhören. Das Problem war, denke ich, lange Zeit, dass ich mich dabei nicht darauf konzentriert habe, dass ich es schon einmal geschafft hatte, sondern immer nur darauf, dass ich schon einmal gescheitert bin. So war mit jedem Versuch aufzuhören verbunden, dass ich eigentlich nur darauf gewartet habe rückfällig zu werden. Und von Versuch zu Versuch wurden die Gründe wieder anzufangen immer alberner, ganz nach dem Motto "Meine Haare liegen doof, ich muss jetzt eine rauchen". Ich hatte in der Zeit die allergrößten Selbstzweifel und habe mir permanent Vorwürfe gemacht. Ich dachte immer, dass eigentlich alles gerade sehr schick ist in meinen Leben und die Voraussetzungen zum Aufhören nicht besser sein könnten - folgerichtig mit mir irgendetwas schief laufen muss, wenn ich mich selbst so sabotiere. Es war wirklich zermürbend. und hat mich zum Teil meiner Lebensfreude beraubt - entweder, weil ich mich schon wieder zum Aufhören gezwungen habe, oder weil ich gerade wieder gescheitert war.

Viele Exraucher sind extrem gemein, weil sie von ihrem schlimmen Entzug berichten, der angeblich 1 Jahr später noch wie am ersten Tag ist. Danach erklären sie aber, wie unglaublich charakterstark sie sind, weil sie dennoch nicht rauchen obwohl es Ihnen so schlecht geht. Allein von der Biologie her ist das Schwachsinn: kein Körper schreit nach Monaten immer noch nach Nikotin. Weiterhin ist es fies, weil es dem noch Rauchenden eintrichtert, dass er sich entscheiden müsste entweder Lungenkrebs zu bekommen oder sein Leben lang unglücklich zu sein. Zusätzlich suggeriert es, dass nur ganz besondere Menschen es schaffen können aufzuhören und in dem Augenblick, in dem man einmal nachgibt, hat man den Beleg, nicht zu dieser auserkorenen Gruppe Menschen zu gehören.

Ich denke das Wichtigste ist, dich ganz und gar auf dich zu konzentrieren. Tief atmen, viel Trinken und dir bewusste Nichtraucheraufgaben setzen (z.B. heute abend treffe ich mich mit meinen Freundinnen ohne zu rauchen) und dir, wenn du sie erfüllt hast, auf die Schulter zu klopfen.
Es ist einfacher, mit diesen Aufgaben, weil sie nicht so abstrakt sind und einen deshalb nicht so unter Druck setzen wie "Für immer" und "Niewieder". Besser: Heute abend in der Bar. Und am nächsten Tag: Heute morgen auf dem Weg zur Arbeit.

Erst vor ein paar Tagen, hab ich mich noch einmal genauer damit beschäftigt, mich zu fragen, wie ich es das eine mal geschafft hatte aufzuhören, anstatt mich immer nur zu fragen, was mit mir nicht stimmt. Und mir ist aufgegangen, dass es das eine mal so leicht war, weil ich mich damals drauf gefreut hatte, aufzuhören. Ich habe einfach anders gedacht als das letzte halbe Jahr. Es war weniger "Scheiße, Bus verpasst, jetzt muss ich hier 10 Minuten stehen und darf nicht rauchen" sondern vielmehr "Heute fahre ich zum ersten mal Bus als Nichtraucher - sobald ich eingestiegen bin, brauche ich nie wieder eine Zigarette an der Haltestelle! Yeah!".Und so bin ich Situation für Situation bewusst durchgegangen mit der Motivation, so schnell wie möglich die Welt für mich als Nichtraucher neu zu entdecken. Seit 8 Tagen rauche ich jetzt wieder nicht mehr - und habe Spaß daran. Natürlich merke ich den Entzug ab und an. Gestern war ich ganz besonders emotional, hab dann aber, anstatt "darunter zu leiden und diese eine, wichtige Zigarette zur Erlösung zu rauchen" einen super schnulzigen Film geschaut und dabei Wasserfälle geheult - am Ende des Films war der ganze emotionale Druck abgebaut. Auch ist der Trick mit dem Wasser einfach Gold wert - bei normalen, kleinen Verlangensattacken reicht das Glas Wasser vollkommen um dich wieder herunterzubringen.
Wichtig ist, denke ich, zu akzeptieren, dass man eine Sucht bekämpft und das es einfach dazu gehört, dass man das Verlangen nach einer Zigarette verspürt. Und es geht, ohne Ausnahme, jedem so, der versucht, von der Nikotinsucht wegzukommen - das Verlangen, so heftig es auch sein mag, ist keine Charakterschwäche sondern eben einfach nur Entzugserscheinungen. Und so blöde die sich auch anfühlen, sind sie nichts Schlimmes oder Unüberwindbares sondern einfach eine fiese körperliche Reaktion - die vorbei geht, in 100% der Fälle. Je nach dem, wie sich die Entzugserscheinungen äussern, sollte man Notfallpläne parat habe. Wenn ich z.B. merke, dass ich unruhig werde und in der Wohnung auf und ab gehe, ziehe ich mich an und geh joggen. Bei unkontrollierter Emotionalität nutze ich diese Stimmung für bestimmte Filme oder Musik. Wenn mir alles zu viel wird trete ich einfach in den Streik, d.h. ich setze mich hin, mache Pause, strukturiere nochmal in Ruhe mein Vorgehen und mache erst dann weiter, wenn ich das Gefühl habe, dass es Sinn macht. Wenn ich mich schwach fühle und denke, dass es an mir liegt und dass ich es nicht schaffe rufe ich Freunde an und bitte sie, mir etwas Positives über mich zu sagen was mich wieder aufbaut. Ausserdem habe ich eine Liste mit Dingen, die ich schon längst mal in Angriff nehmen wollte um die "Langeweilezigaretten" zu umgehen - das macht ein doppelt gutes Gefühl, weil ich am Ende nicht geraucht habe und etwas geschafft habe, dass ich schon längst tun wollte.

Und jetzt, nach all dem Scheitern und den Versuchen aufzuhören, bei denen ich nur ans Scheitern gedacht habe, bin ich zuversichtlich und fühle mich wohl obwohl ich noch mitten drin stecke. Ich hoffe, ich konnte damit ein wenig helfen.


Danke für deine ausführliche Antwort
Ich kenne diese Situationen nur all zu gut... ich bin damals sogar extra aus der Straßenbahn ausgestiegen um mir Zigaretten zu holen, rauchte dann gleich 2 hintereinander und musste dafür 20 minuten auf die nächste straßenbahn warten - ganz schön blöd gg

Momentan bin ich noch nicht ganz herzig dabei, es ist eher mein Gewissen das mich immer wieder daran erinnert das ich aufhören sollte. Denn eigentlich rauch ich ja wirklich gerne

Mal schauen ob ich in nächster Zeit meinen Willen so stark einsetzen kann um einen neuen Versuch als Nichtraucher zu wagen.

Danke für deine Tipps

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