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Trotz Jodtabletten schlechtere Blutwerte als vorher...

24. Februar 2012 um 15:42

Hallo zusammen.
Ich muss mal etwas weiter vorn anfangen mit meiner Geschichte...

Im Mai 2011 wurde bei mir ein groseß Blutbild erstellt. Ich bin bei einer Größe von 1,72m und einem Gewicht von ca. 51 kg leicht untergewichtig und da wollte ich mal wissen,wie es "in mir" aussieht.
Das Ergebnis war teilweise sehr erschreckend:
- wenig Eisen
- wenig Calcium
- kaum Eiweiß
- kein Jod (TSH von 3,69 (erlaubt sind 0,15 bis 3,20))
- und extrem hohe Allergiewerte (IGE statt maximal 20 --> 164)
Die Allergiewerte haben mich ziemlich überrascht. Ich hab zwar seit über 10 Jahren Allergien, aber die Symptome sind von Jahr zu Jahr abgeklungen.
Na egal, mir gehts um das Jod. Meine Ärztin meinte, ich soll gegen den Jodmangel Tabletten nehmen und hat mir Jodid200 (N3) verschrieben. Die hab ich schön brav genommen. Eisentabletten hab ich auch von mir aus genommen.
Im Oktober hat dann mein Hals angefangen, zu drücken. Nicht erkältungsmäßig, sondern von innen, als würde etwas darin dick werden. Zuerst war es nur ein oder zweimal in zwei Wochen, mittlerweile hab ich das Gefühl jeden Tag

Vor ein paar Tagen hab ich noch einmal einen Bluttest machen lassen, um zu sehen, wie es jetzt aussieht.
Ergebnis:
- Eisenmangel ist weg
- Calcium ist normal
- Eiweiß ist normal
- Allergiewert ist auf 196 gestiegen (bin allergisch gegen Frühblüher, merke aber nix davon)
- das mit dem Jod ist noch schlimmer geworden!
Jetzt hab ich trotz regeläßiger Jodeinnahme weniger als vorher im Blut! Vorher war mein TSH-Wert 3,69 und jetzt 6,28!!
Meine Ärztin meint, ich hätte eine Schilddrüsenunterfunktion, aber ich hab nicht ein Gramm mehr ode weniger auf den Rippen als vor der Tabletteneinnahme. Dabei hab ich den ganzen Tag Hunger und könnte ständig etwas essen
Ich hab jetzt andere Tabletten bekommen. Jodthyrox (mit 100 Mikrogramm Iod und 100 Mikrogramm Levothyroxin-Natrium), davon soll ich nun frühs eine halbe nehmen. Und erst wenn die 100 Tabletten alle sind (also nach 200 Tagen) will meine Ärztin einen Ultraschall von der Schilddrüse machen lassen...

Heute früh war ich bei einer HNO-Ärztin, die mich in die Radiologie überwiesen hat. Da kriege ich "schon" im April meinen Ultraschall von der Schilddrüse und den Halsweichteilen. Sie meinte, die Jodtabletten waren einfach zu stark dosiert, deshalb hat mein Hals angefangen zu drücken.

Jetzt meine eigentlichen Fragen:
-Wieso kann ich trotz "hoch" dosierten Jodtabletten weniger Jod als vorher im Blut haben?
- Wenn ich tatsächlich eine Unterfunktion haben sollte, müsste ich doch eigentlich dicker werden?

Danke fürs Lesen und für eure Antworten!

LG Janine

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21. März 2012 um 11:10

Hallo,
Oh Herr, schick fähige Hausärzte ins Land...
Bitte lass dich SCHLEUNIGST an einen Arzt mit Ahnung überweisen!!! Der Radiologe ist schon nicht schlecht, ein Endokrinologe wäre besser (die sind nur leider meistens total überbelegt). VOR der Gabe von Jod ist in jedem Fall abzuklären, was für eine Erkrankung der SD du hast - es reicht nicht, den TSH-Wert zu bestimmen und damit zu sagen, "Sie haben zu wenig Jod im Blut". Das geht meines Wissens nach ausschließlich mit einem Urintest. Es gehören SÄMTLICHE SD-Werte abgenommen, dh. TSH, ft3, ft4, sowie die Antikörper TPO und TRAK. Da du schon allergisch auf das Jod reagiert hast, könnte eine Autoimmunkrankheit bei dir vorliegen. (Den Blödsinn mit den Frühblühern glaube ich nicht, wenn du nichts davon merkst.) Mein Tipp wäre noch mal beim Radiologen nachzufragen ob kein früherer Termin möglich ist, es wäre sehr dringend bei dir (meistens geht dann schon eher was ).

Viel Erfolg!

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