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TREVILOR, Venlafaxin, Wer hat Erfahrung damit?

25. September 2007 um 10:22

Hallo,

habe früher Sertralin genommen, seit 1/2 Jahr damit aufgehört. Jetzt habe ich zeitweise wieder Panik- Angststörungen. Mein Neurologe hat mir nun Trevilor verschrieben, traue mir sie aber wegen event. Nebenwirkungen nicht zu nehmen, Angst vor der Einnahme. Möchte einfach wieder ein unbeschwertes Leben führen, die Grundvoraussetzungen dafür sind jetzt eigentlich gegeben, mein Leben hat sich zum Positiven gewendet. Dachte ich komme ohne Medi aus, vielleicht schaffe ich es ja auch, oder soll ich wieder mit Sertralin anfangen? Darüber mache ich mir tägl. Gedanken. Ich weiss, helfen kann einem keiner, aber vielleicht hat jemand von Euch Erfahrung mit Trevilor gemacht...

Freue mich auf Antworten!

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25. September 2007 um 10:28

Trevilor
Hallo,

nehme seit ca 5 monaten trevilor.habe davor citalopram genommen, mit denen kam ich gar nicht klar. Bei Trevilor hab ich am Anfang nur vermehrtes Schwitzen, leichte Akkomodationsschwierigkeiten.Die Nebenwirkungen sind aber so gut wie verschwunden.Komme sehr gut damit klar.Ist natürlich von Mensch zu Mensch verschieden.

Lg Ciara06

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25. September 2007 um 10:43
In Antwort auf fidan_12637704

Trevilor
Hallo,

nehme seit ca 5 monaten trevilor.habe davor citalopram genommen, mit denen kam ich gar nicht klar. Bei Trevilor hab ich am Anfang nur vermehrtes Schwitzen, leichte Akkomodationsschwierigkeiten.Die Nebenwirkungen sind aber so gut wie verschwunden.Komme sehr gut damit klar.Ist natürlich von Mensch zu Mensch verschieden.

Lg Ciara06

Trevilor
Danke für die schnelle Antwort!

Kannst du mir noch sagen was Akkomodationsschwierigkeiten sind? Wann hast du eine Besserung verspürt?

Schöne Grüße, Evilyn

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25. September 2007 um 22:46
In Antwort auf fausta_12117555

Trevilor
Danke für die schnelle Antwort!

Kannst du mir noch sagen was Akkomodationsschwierigkeiten sind? Wann hast du eine Besserung verspürt?

Schöne Grüße, Evilyn

Akkomodationsschwierigkeiten...
Man sieht dann manchmal wen man in die ferne schaut nicht so richtig oder manchmal leicht verschwommen. man läuft jetzt nicht wie ein blindes huhn durch die gegend.das war bei mir auch nicht immer.ich hatte das so ca. 2 wochen und zwischen durch wenn ich die tablette mal vergessen habe.merk ich das. ach und mein kreislauf brauch manchmal mehr anschwung.
mit wieviel mg sollst du anfangen?

mfg

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26. September 2007 um 13:28
In Antwort auf fidan_12637704

Akkomodationsschwierigkeiten...
Man sieht dann manchmal wen man in die ferne schaut nicht so richtig oder manchmal leicht verschwommen. man läuft jetzt nicht wie ein blindes huhn durch die gegend.das war bei mir auch nicht immer.ich hatte das so ca. 2 wochen und zwischen durch wenn ich die tablette mal vergessen habe.merk ich das. ach und mein kreislauf brauch manchmal mehr anschwung.
mit wieviel mg sollst du anfangen?

mfg

Akkomo........
.... die Sehschwierigkeiten habe ich manchmal auch wenn ich Migräne habe, nicht so schlimm. Ich soll mit 75mg anfangen. Nächste Woche habe ich einen Krankenhaustermin wegen Bauchspiegelung, ich glaube ich warte erst mal bis ich das hinter mir habe.

Danke und Grüße!

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26. September 2007 um 13:37

Danke an conny852
......wenn ich fragen darf, aus was für Gründen hast du sie verschrieben bekommen? Wie macht sich deine Besserung bemerkbar? Es freut mich das es dir besser geht, mir hat man auch gesagt die Wirkung würde nach 5-7 Tagen eintreten. Nach meiner Bauchspiegelung nächste Woche werde ich wohl damit anfangen, die Nebenwirkungen soll man sich durchlesen aber das hindert einen immer irgendwie vor der Einnahme. Wenns nicht müde macht- wäre auch nicht schlecht, momentan kann ich mich zu keinem Sport aufraffen, naja gestern bin ich wenigstens eine halbe Stunde Rad gefahren.
Schöne Grüße!

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1. Oktober 2007 um 15:11

Hallo
Nehme seit ca. 2 Monaten Trevilor wegen Panikattacken. Sollte 1 tabl. (75 mg) abends nehmen. Da ich aber etwas Angst hatte, habe ich die erste Woche nur eine halbe genommen. Nebenwirkungen keine (Appetitslosigkeit ist für mich eher positiv). Nach der Woche dann 1 ganze. Nebenwirkungen Stuhlgangprobleme (konnte nur alle 2 Tage), Schwitzen (hat man aber bei allen Medis) ansonsten keine. Was drin stand mit Übelkeit, Schwindel usw. war bei mir nicht der Fall aber bestimmt weil ich mit ner zu niedrigen Dosis angefangen habe.

LG
Anja

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10. Oktober 2007 um 2:02

Hilft wirklich!
Ich nehme Trevilor schon seit 5 Jahren. Musste immer wieder neu anfangen weil ich mich auf alternative Heilmethoden eingelassen habe die nach 3 Monaten ihren Wirkung verloren.
Auch aufgrund der langen Zeit bin ich davon definitiv NICHT abhängig.

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21. Oktober 2007 um 20:54

Hallo
Hallo Evelin,
ich weiss nicht ob DU mittlerweile Trevilor nimmst. Ich nehme jetzt seit Juni und mir geht es besser. Ich kann dir nur sagen, das es mit den Nebenwirkungen bei mir schon dolle ist. Ich habe schlechte Haut, Haarausfall,stark abgenommen und kann immer schlechter sehen. Das klingt alles nicht sehr posetiv aber, mir geht es ganz gut und ich hoffe das bald ein Ende in sicht ist. Ich habe mich leider mal schlau über das Absetzen gemacht und das macht mir wirklich angst. Ich jahre im Januar noch zu Kur und dann hoffe ich das ich das Mittel absetzen kann.
Eine Freundin die mit mir zusammen in der Klinik war leidet auch unter einer Panikstörung. Die macht nebebei noch eine Terapie und ihr geht es gut.
Ich hoffe es geht dir besser und kommst vielleicht auch ohne Medis aus.
Einen ganz lieben Gruss von Beate

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14. Februar 2008 um 18:05

Antwort
Hallo evilyn,
ich nehme seit sonntag trevilor, habe nebenwirkungen (nachtschweiss, übelkeit)
aber, es wird eigentlich von tag zu tag besser.
ich nehme lieber die "kleinen" nebenwirkungen in kauf, anstelle ich mir von meiner soz. phob. das leben schwer machen lasse.

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7. Juli 2008 um 0:05

Trevilor
Hallo, Evelyn8!
Habe über 2 Jahre Stangyl eingenommen. Das ist mir ganz gut bekommen, aber in der letzten Zeit wurde ich immer genervter, hatte immer weniger Antrieb und oft schlechte Laune. Mein Arzt verschrieb mir nun Trevilor. Ich habe abends eine Kapsel davon genommen. Die Folge davon war, dass ich die Nacht nicht schlafen konnte, mir war leicht übel, schwindelig und ich hatte Herzklopfen. Gegen morgen bin ich dann doch kurz eingeschlafen, aber immer gleich wieder unter Angstanfällen aufgewacht. Die Übelkeit und das Unwohlsein hatte ich volle 2 Tage, am zweiten Tag kamen noch Kopfschmerzen dazu. Am 3. Tag war dann zum GLück der Spuk zu Ende.
ALso, ich werde mir davon nicht eine weitere Kapsel einwerfen, nie wieder!
Werde nun meinen Arzt befragen, ob er mir etwas anderes verschreiben kann.
LG

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20. August 2008 um 20:51

Trevilor
Hallo,

hab' ein halbes Jahr lang Trevilor wg. Angststörung genommen und ich muß sagen, hat mein Leben wirklich revolutioniert. Anfangs 150 mg pro Tag später, 75 mg. Die ersten zwei Wochen der Einnahme sind wirklich unangenehm. Man spürt deutlich die neurologische Wirkung. In den Momenten in denen früher eine Panikattake aufkam verspürte ich jetzt eine unglaubliche Hitzewelle durch den ganzen Körper schiessen. Ausgehend vom Sonnengeflecht (überm Bauchnabel) in Richtung Extremitäten (v.a. Fingerspitzen). Aber: die Panik danach blieb aus! Die für mich unangenehmen Nebenwirkungen (v.a. bei der hohen Dosierung) waren Schlafstörungen, Schweißausbrüche nachts und Null Libido. Gegen die Schlafstörungen hab' ich Anfangs noch Mirtazipin bekommen. Da schläft man zwar prima, ist aber immer ein wenig dösig. Hab' auch bald abgesetzt. Und bei 75 mg pro Tag hatte ich auch kaum noch Schlafstörungen. Aber das Venlafaxin hatte (zumindest für mich als Mann) auch positive Nebenwirkungen. Zum einen hab' ich in kurzer Zeit gut 10 Kilo zugenommen, was meiner allgemeinen Konstitution wirklich gut getan hat (bei 1,85m und 67 Kilo). Vor allem scheint Venlafaxin eine steroide Wirkung zu haben. In dieser Zeit hab ich mit ein klein wenig Sport am Tag mehr Bizepszuwachs erreicht als vorher in 10 Jahren Hantelgewurschtel. Gut, ist vielleicht in diesem Forum nicht ganz so im Focus. Aber das Wichtigste: In der Zeit der Einnahme waren meine Migräne (sonst ca. 1 mal pro Woche) und die ewigen Schulter-Nackenverspannungen wie weggeblasen. Keinerlei Beschwerden mehr.
Jetzt nehm ich kein Venlafaxin mehr. Absetzbeschwerden waren nur die unangenehmen brain-zaps (beweg die Augen zu schnell und du hast ein Gefühl als wenn ein kleiner Elektroschock durch Dein Gehirn rauscht). Hatte sich aber nach 3 Wochen erledigt und wenn man weiß, daß es nicht gefährlich ist, its's eben nur unangenehm. Suchtpotenzial scheint Null zu sein, hab' jedenfalls nichts weiteres bemerkt. Aber leider: ein halbes Jahr später ging's mit der Migräne wider richtig los und jetzt trauer ich diesem schmerzfreien Leben echt hinterher.
Fazit: Ich würd's jedem süchtigmachenden Tranquilizer oder trizyklischen Antidepressivum vorziehen.

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12. Januar 2009 um 11:38

Hallo
ich nehme seit Oktober Trevilor nachdem ich eine!! Woche Panikattacken hatte. Gott sei Dank sind die seither nicht mehr aufgetaucht, aber mein Arzt hat mir empfohlen bis zum Februar die Dosis weiter zunehmen um gar nicht erst Gefahr zu laufen, dass es wieder passiert. Die ersten 2 Tage stand ich daneben, aber das stand ich ja sowieso und insgesamt sind es jetzt nur noch ab und an die Hitzewallungen ( nehme ich als Übung für die Menopause) und ich habe 5 Kilo abgenommen. ( Was nicht wirklich schlimm war) Ansonsten hat sich mein Wohlbefinden gegenüber der einen Horrorwoche nicht verändert.

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7. April 2009 um 12:07
In Antwort auf fausta_12117555

Akkomo........
.... die Sehschwierigkeiten habe ich manchmal auch wenn ich Migräne habe, nicht so schlimm. Ich soll mit 75mg anfangen. Nächste Woche habe ich einen Krankenhaustermin wegen Bauchspiegelung, ich glaube ich warte erst mal bis ich das hinter mir habe.

Danke und Grüße!

Nebenwirkungen
hallo ihr!

erst mal zu mir.ich bin weiblich, 20 jahre und leide ca. 5 jahre schon an depressionen.
ich nehme seit ca. 2 wochen auch venlafaxin.
leider leide ich an einigen nebenwirkungen.
habe schon überall rum geschaut,ob jemand die gleichen hat oder weiß
wann diese vorbei sind.
also irgendwie habe ich probleme beim wasserlassen,meine hände schwitzen stärker,meine gefühle weiß ich nicht so genau zu deuten,fühle mich oft abwesend und probleme mit der libido habe ich auch.das ist eigentlich das,was mich am meisten verwirrt.

hat jemand ähnliche erfahrungen gemacht?
oder weiß jemand,wann und ob das wieder weg geht?

hoffe mir kann jemand helfen

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8. April 2009 um 22:17
In Antwort auf amynta_11878163

Nebenwirkungen
hallo ihr!

erst mal zu mir.ich bin weiblich, 20 jahre und leide ca. 5 jahre schon an depressionen.
ich nehme seit ca. 2 wochen auch venlafaxin.
leider leide ich an einigen nebenwirkungen.
habe schon überall rum geschaut,ob jemand die gleichen hat oder weiß
wann diese vorbei sind.
also irgendwie habe ich probleme beim wasserlassen,meine hände schwitzen stärker,meine gefühle weiß ich nicht so genau zu deuten,fühle mich oft abwesend und probleme mit der libido habe ich auch.das ist eigentlich das,was mich am meisten verwirrt.

hat jemand ähnliche erfahrungen gemacht?
oder weiß jemand,wann und ob das wieder weg geht?

hoffe mir kann jemand helfen

Es lohnt sich durchzuhalten
Ich nehme seit Januar 2009 Trevilor bzw. Venlafaxin. In den ersten 2 Wochen merkte ich fast nichts, auch keine wirkliche Verbesserung meiner Depressionen da die Einstiegsdosis erst niedrig dosiert war. In der 2./3. Woche hatte ich nach wie vor starke Panikattacken tags und nachts, konnte nachts kaum schlafen. Sehstörungen, ständig Gähnanfälle und total müde, keine Lust mehr auf Sex. Ich war echt kurz davor, die Antidepressiva abzusetzen. Da ich vor ca. 4 Jahren genau in dieser Phase der Nebenwirkungen die Medi abgesetzt hatte (auf eigene Verantwortung) wusste ich diesmal, dass ich jetzt da durch muss.

Ca. ab der 3. Woche wurde die Dosis auf 150 mg erhöht, also verdoppelt. Inzwischen geht es mir gut, meine Depressionen habe ich im Griff, Panickattacken sind praktisch weg. Die Müdigkeit hat sich etwas gelegt, Schlafsörungen habe ich eigentlich nicht mehr, nur, dass ich nicht mehr wie früher bis 10.00/11.00 Uhr durchschlafen kann. Aber dafür geht es mir psychisch viel besser und ich bin belastbarer. Tja, mit der Libido ist es auch etwas besser geworden, es dauert halt länger bis frau in Stimmung ist, aber sonst ist es okay.

Halte die Phase der Nebenwirkungen durch bzw. warte auch 5-6 Wochen ab, bis die richtige Wirkung bei dir einsetzt. Es lohnt sich!

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29. August 2009 um 19:21
In Antwort auf geka15

Hallo
ich nehme seit Oktober Trevilor nachdem ich eine!! Woche Panikattacken hatte. Gott sei Dank sind die seither nicht mehr aufgetaucht, aber mein Arzt hat mir empfohlen bis zum Februar die Dosis weiter zunehmen um gar nicht erst Gefahr zu laufen, dass es wieder passiert. Die ersten 2 Tage stand ich daneben, aber das stand ich ja sowieso und insgesamt sind es jetzt nur noch ab und an die Hitzewallungen ( nehme ich als Übung für die Menopause) und ich habe 5 Kilo abgenommen. ( Was nicht wirklich schlimm war) Ansonsten hat sich mein Wohlbefinden gegenüber der einen Horrorwoche nicht verändert.


Hallo
nehme jetzt seit 2 tagen Venlafaxin wegen Angst und Depressionen und habe tierische Angst vor den nebenwirkung zwecks Suizidgedanken, was soll ich tun? kann mir jemand helfen mir die Angst ein wenig zu nehmen?
wer hat positive Erfahrung mit dem medikament?

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27. Oktober 2009 um 19:41

TREVILOR, Venlafaxin, Wer hat Erfahrung damit?
Hallo

Ich nehme Trevilor jetzt schon 3 Jahre früh 1ne wegen Sozialen Phobie , Panikattacken, Depri und Persönlichkeitsstörung.
Zuerst waren es 75mg.Die Anfangs Zeit war für mich der blanke Horror . Ich fühlte mich wie auf Drogen. Mir war schwindlig, hatte am ganzen Körper gezittert, mir war übel, Schweissausbrüche und einfach nicht mehr bei mir selbst. Das hatt sich dann aber zum Glück nach ca. 1-2 Wochen gebessert und ich merkte auch das mir Trevilor wirklich half. Also durchhalten lohnt sich! Nach ca. eineinhalben Jahr würde meine Depri schliesslich schlimmer und ich sollte 2 Trevilor 75mg nehrmen. Da fingen die Anfangs Symtome wieder an , nur diesmal kamen noch Suizid gedanken dazu . Ich brauchte wirklich sehr viel kraft und Überlebenswillen um diese Wochen durch zu halten. Aber ich habe es geschafft. Meine Deprisionen wurden aber dadurch nicht besser. Nun riet mir meine Ärztin auf 300mg zu erhöhen. Wo ich aber denke und nun schon aus den vorhergehenden Erhöhungen weis was es für Nebenwirkungen am Anfang hatt. Lehne ich es doch irgendwie ab sie zu erhöhen.
Ich finde doch das Trevilor doch etwas Sucht machendes ansich hatt. Klar jeder Mensch ist einzigartig und Reagiert anders auf bestimmte Wirkstoffe.Deswegen kann ich auch nur von mir berichten.
Also ich merke schon wenn ich nur einmal die Einahme vergeste bekomme ich total Panik , Hitze Wallung und alle Objekte verschleiern so komisch. Meine Ärztin meinte aber ach das ich Trevilor bis ans Ende meiner Tage nehmen muss. Als sie das sagte war ich dann doch schon etwas geschockt .
Das war mein Erfahrungbericht =) Hoffe konnte euch etwas helfen und hab euch nicht zu sehr erschrocken. Wie gesagt jeder Mensch ist einzigartig und Reagiert anders auf Trevilor.

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29. Oktober 2009 um 14:14
In Antwort auf ferko_12965844

Trevilor
Hallo,

hab' ein halbes Jahr lang Trevilor wg. Angststörung genommen und ich muß sagen, hat mein Leben wirklich revolutioniert. Anfangs 150 mg pro Tag später, 75 mg. Die ersten zwei Wochen der Einnahme sind wirklich unangenehm. Man spürt deutlich die neurologische Wirkung. In den Momenten in denen früher eine Panikattake aufkam verspürte ich jetzt eine unglaubliche Hitzewelle durch den ganzen Körper schiessen. Ausgehend vom Sonnengeflecht (überm Bauchnabel) in Richtung Extremitäten (v.a. Fingerspitzen). Aber: die Panik danach blieb aus! Die für mich unangenehmen Nebenwirkungen (v.a. bei der hohen Dosierung) waren Schlafstörungen, Schweißausbrüche nachts und Null Libido. Gegen die Schlafstörungen hab' ich Anfangs noch Mirtazipin bekommen. Da schläft man zwar prima, ist aber immer ein wenig dösig. Hab' auch bald abgesetzt. Und bei 75 mg pro Tag hatte ich auch kaum noch Schlafstörungen. Aber das Venlafaxin hatte (zumindest für mich als Mann) auch positive Nebenwirkungen. Zum einen hab' ich in kurzer Zeit gut 10 Kilo zugenommen, was meiner allgemeinen Konstitution wirklich gut getan hat (bei 1,85m und 67 Kilo). Vor allem scheint Venlafaxin eine steroide Wirkung zu haben. In dieser Zeit hab ich mit ein klein wenig Sport am Tag mehr Bizepszuwachs erreicht als vorher in 10 Jahren Hantelgewurschtel. Gut, ist vielleicht in diesem Forum nicht ganz so im Focus. Aber das Wichtigste: In der Zeit der Einnahme waren meine Migräne (sonst ca. 1 mal pro Woche) und die ewigen Schulter-Nackenverspannungen wie weggeblasen. Keinerlei Beschwerden mehr.
Jetzt nehm ich kein Venlafaxin mehr. Absetzbeschwerden waren nur die unangenehmen brain-zaps (beweg die Augen zu schnell und du hast ein Gefühl als wenn ein kleiner Elektroschock durch Dein Gehirn rauscht). Hatte sich aber nach 3 Wochen erledigt und wenn man weiß, daß es nicht gefährlich ist, its's eben nur unangenehm. Suchtpotenzial scheint Null zu sein, hab' jedenfalls nichts weiteres bemerkt. Aber leider: ein halbes Jahr später ging's mit der Migräne wider richtig los und jetzt trauer ich diesem schmerzfreien Leben echt hinterher.
Fazit: Ich würd's jedem süchtigmachenden Tranquilizer oder trizyklischen Antidepressivum vorziehen.

Wie lange dauern die Entzugserscheinungen!
Hallo!
Habe gerade Deinen Beitrag gelesen. Nehme Trevilor seit 6 Jahren, hat mir sehr geholfen. Nun habe ich es abgesetzt und entsetzlichen Entzugserscheinungen. Seit 1 Woche. Dauert es wirklich 3 Wochen??? Werde fast wahnsinnig!

Gruß
silli53

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2. Dezember 2009 um 23:26
In Antwort auf bianca_12776735

Wie lange dauern die Entzugserscheinungen!
Hallo!
Habe gerade Deinen Beitrag gelesen. Nehme Trevilor seit 6 Jahren, hat mir sehr geholfen. Nun habe ich es abgesetzt und entsetzlichen Entzugserscheinungen. Seit 1 Woche. Dauert es wirklich 3 Wochen??? Werde fast wahnsinnig!

Gruß
silli53

Venlafaxin und seine Absetzsymptome
Ich nehme Trevilor (36,5mg einmal tägl., abends) aufgrund einer postraumatischen belastungsstörung und hatte damit nie probleme, damit ist es kein Problem ab und zu mal etwas tiefer uns Glas zu schauen oder auch mal an nen Tütchen zu ziehen, man sollte nur bedenken, dass sowas (sowieso) nur in Maßen ablaufen sollte, sonst macht die Leber das irgendwann nicht mehr mit (;
Psychische Abstürze oder so hatte ich aber nie.
Vor Nebenwirkungen hatte ich auch Angst, manche habe ich auch bekommen (zB. vermehrtes Schwitzen, ist unangenehm, kann man aber mit Salbeitee gegensteuern)
Komplikationen hatte ich sonst nie.

Trotzdem ist mit Venlafaxin nicht zu spaßen.

Ich hab nun auch seit Januar SSRI genommen und sie letzte Woche ziemlich schlagartig abgesetzt, weil man meine Dosis von grade mal 36,5mg nicht wirklich sinnvoll verringern kann, maximal durch eine ausschleichende Therapie etc.pp.

Nunja, hielt ich aber irgendwie nicht für notwendig und hab sie einfach mal weggelassen, war nicht gut D-:

Ich hatte auch, besonders am 2. Tag nach der letzten Einnahme, sehr starke Brain Zaps, war nicht in der Lage aktiv am Straßenverkehr teilzunehmen da ich auch Entfernungen überhaupt nicht mehr einschätzen konnte.

In einem Wikipedia-artikel hab ich mich ein bisschen darüber schlau gemacht, ich zitier mal:

//Folgende Symptome können beim SSRI-Absetzsyndrom auftreten:

* Orthostatische Störungen (Kreislaufbeschwerden), Schwindel und Gleichgewichtsstörungen bei Kopfbewegungen wie drehen des Kopfes oder horizontale Bewegungen der Augen (Blick nach links oder rechts)

* Empfindungsstörungen wie Schwindel, Höhenangst und Empfindungen, die an leichte Stromschläge erinnern und meist ausgehend von der Mitte des Körpers in die Extremitäten ausstrahlen oder auch am ganzen Körper auftreten (

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3. Dezember 2009 um 9:50

Venlafaxin
Hallo,
bei mir wurde Ende Oktober eine mittelschwere Depression festgestellt. Darauf hin wurde ich statonär eingewiesen und blieb fast 4 Wochen in der Klinik.

Seitdem nehme ich Trevilor/Venlafaxin, immer nach dem Frühstück.
Erst 75 mg, nach einer Woche wurde die Dosis auf 150 mg erhöht.
Dazu kommt abends noch Valdoxan (Agomelatin), 25 mg.
Zuvor hatte ich zwei Wochen lang Remergil (Mirtazapin), 15 mg. Weil die aber mächtig Appetit machen und ich eh schon zu viele Pfunde mit mir rumschleppe, wurde umgestellt.
Die Abenddosis ist wegen Durchschlafstörungen, das Valdoxan macht recht munter.
Ich finde, gegen Schlafstörungen helfen die Remergil besser, nach der Umstellung hatte ich wieder einige unruhige Nächte.

Valdoxan wurde verschrieben, weil ich Diabetikerin bin und dieses Medikament sich nicht auf den Blutzuckerspiegel auswirkt.

Das Valdoxan hat sehr schnell geholfen.
Auch schon vor den 2 Wochen hat sich mein Zustand deutlich gebessert. Keine Heul-Attacken mehr, keine Grübeleien, später kam auch der Antrieb und die Energie wieder.

Allerdings bekam ich auch die Nebenwirkungen zu spüren.
Dies nicht nur am Anfang, auch noch einmal bei der Dosiserhöhung.

Das Nahsehen verschlecherte sich sehr, Zeitungen lesen oder Bücher ging gar nicht. Nicht mal mehr mit Lesebrille.
Das hat sich aber nach drei Wochen deutlich verbessert, jetzt habe ich keine Probleme mehr damit. Ich sehe so gut wie vorher, heißt, ich brauche manchmal die Lesebrille und dann klappts.

Mein Appetit ist so richtig gut seit der Einnahme (leider!), aber Stuhlgangprobleme hatte ich auch in der ersten Zeit. Das lag aber zum Teil auch an der fremden Umgebung, ich tue mich da schon immer schwer.
Übelkeit gabs kaum, ein... zweimal, und auch nicht schlimm.
Der Blutdruck ging zwischenzeitlich etwas zurück, an manchem Morgen ging ich "wie auf Eiern". Aber das alles war auch nur in den ersten drei Wochen.

Einen leichten Libidoverlust konnte ich in den ersten Wochen feststellen. Den hatte ich aber auch vorher schon, depressionsbedingt.
Sehr auffällig waren und sind Orgasmusstörungen, da ging zunächst gar nichts mehr. Erogene Zonen? - Fehlanzeige, ich hatte da gar keine Gefühle. Schlimm, wenn frau will und nicht kann.
Inzwischen hat sich auch das gebessert. Es dauert halt etwas länger, aber es funktioniert wieder.

So 2... 3 Tage nach Ersteinnnahme hatte ich mächtige Schmerzen in den Beinen. Ich kenne das, dass die Beine weh tun, wenn sich das Wetter verschlechtert. Aber diesmal waren es richtige Krämpfe. Da half auch kein Magnesum mehr.
Die Schmerzen gingen zurück, wenn ich die Beine bewegte, waren aber kurz danach wieder da.
Ganz plötzlich waren die Schmerzen nach 2 Tagen weg.
Das ganze wiederholte sich dann noch mal nach der Dosiserhöhung, aber da war es in erträglichem Rahmen.

Insgesamt kann ich jetzt nach 6 Wochen sagen, dass die positiven Wirkungen stärker sind als die negativen.
Die akute Depressionsphase liegt hinter mir, ich bin wieder arbeitsfähig und fühle mich wohl.

Die Medikamente soll ich jetzt noch ein knappes halbes Jahr nehmen. Vor dem Absetzen habe ich jetzt schon Bammel.
Nicht nur wegen der dann eintretenden Nebenwirkungen, ich habe auch Angst, dass die Depression wiederkommt.

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17. April 2010 um 0:36

Hallöchen
Habe bzw. leide auch unter Panikattacken und Depressionen, ist auf einmal gekommen. War 6 Wochen im Krankenhaus, habe Tevilor verschrieben bekommen, und habe Sie bis jetzt (einmal am Tag 75mg) eingenommen. Also von Dez. bis jetzt, am Anfang sind die Nebenwirkungen schon lästig (ca. 10 Tage) aber dann stellt sich so langsam eine positive Wirkung ein. Nebenwirkungen haben viele Medis, mach dich nicht so verrückt deswegen, am besten die Packungsbeilage nicht so intensiv lesen, sonst steigert man sich zu sehr hinein. Was soll Dir passieren??? Durch das lesen bekommst Du ja auch Panik, man kann sich auch Nebenwirkungen einreden. Nimm Sie ruhig mal es geht Dir nach 10 Tagen besser, wenn Du nichts nimmst geht es ja auch nicht, und für immer sollst Du sie ja nicht nehmen.

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20. November 2010 um 15:59

Hallo
nehme seit 8 jahren trevilor und bin damit sehr zufrieden. es geht mir meistens sehr gut, nur vor 3 monaten hatte ich eine depression, da ja auch die dosis nach so vielen jahren, in denen ich keinen rückschlag hatte, runtergesetzt wurde.
jetzt geht es mir wieder ganz gut. liebe grüsse uta

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17. Februar 2011 um 11:47

Venlafaxin...nein danke
Hallöchen...ich habe sicher an die 13Jahre cipralex genommen und eigendlich nie schwierigkeiten...vor einem jahr wurde ich auf venlafaxin umgestellt...und mir geht es seit dem ziemlich scheisse...entschuldige diesen ausdruck,aber ist so...zur zeit bin ich im krankenstand weil ich nicht mal arbeiten kann...versuche schon eine zeit von diesen zeug weg zukommen...hoffe es gelingt mir bald...möchte wieder so werden wie ich mal war....und das schlimmste daran ist überhaupt das ich seit einem jahr schon über 10 Kilo zugenommen hab...obwohl ich einen job hab der mehr als knochenarbeit ist....
das ist meine meinung dazu...lg Mini

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25. März 2011 um 21:56

Trevilor
also ich habe 4 jahre lang trevilor bekommen und bin immer gut damit klar gekommen.
war vor 3 jahren in einer klinik wegen bps, dort wurde meine dosis erhöht.
gign auch alles ganz gut, war nur ziemlich matschig im kopf die erste zeit, danach als ich wieder nach hause bin hat mich mein dummer hausarzt praktisch uafn kalten entzug gesetzt, ich habe keine medis mehr bekommen und mir gign es 2 wochen richtig dreckig, mit fieberm schüttelfrost, schweissausbrüchen, kotzn, kreislauf zusammenbrüche....nicht schön......

aber im grossen udn ganzen ist es ganz gut gewesen trevilor zu nehmen.

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19. Oktober 2011 um 18:34

Hi
ich nehme trevilor seit langer zeit(4-5jahre) schon und hab zig andere durch,cipralex,mirtazapin,zolo ft etc,aber trevilor hilft mir gegen meine ängste am allerbesten.begonnen habe ich mit 37,5mg und bin mittlerweile bei 150mg hatte aber schon mal 300mg. anfangs hatte ich etwas übelkeit und motorische störungen die ein wenig nervig waren,hab zb,nich malen oder schön schreiben können,auch habe ich ein wenig gezittert,aber das liess recht schnell nach meines empfindens nach sind dies die antidepressiva mit den leichtesten nebenwirkungen und der besten wirkung gegen angst.ich bin zwar nicht völlig angstfrei aber es ist durchaus um einiges besser,also ich kann echt nichts schlechtes darüber sagen,trau dich,fang klein an gegen evtle übelkeit kannst du anfangs vomax (rezeptfrei) einnehemen, das hilft sehr gut,aber die übelkeit liess bei mir sehr schnell nach . es sind ja auch Retardierte Kapseln (egal welch mg-zahl) und das bedeutet dass sich die Wirkung nach und nach entfaltet und nicht gleich wie eine bombe einschlägt. Auch habe ich keinen solchen Riesenhunger wie bei anderen medis.meine freundin nimmt trevilor sogar sehr hoch dosiert und es hilft ihr ebenfalls sehr gut.ich denke auch du solltest dir nicht allzu viel angst machen durch evtles lesen von "schlimmen" nebenwirkungen. jeder reagiert ja anders auf ein medikament aber unter professioneller Aussicht kann nicht viel schief gehen,ich war eben aufgeregt anfangs aber habe sehr schnell eine gute linderung und vorallem endlich mal wieder tatendrang bekommen zum rausgehen und für freizeitaktivitäten..ich möchte mittlerweile gar nicht mehr wechseln.Von anderen medis hatte bzw. schlimme sehstörungen oder aber sie halfen einfach gar nicht gegen meine ängste,da ich insg.(nicht lachen) ca 50 antidepressiva aller arten durch hab,weil alles irgendwas anderes blödes an Nebenwirkung hatte oder aber einfach nichts brachte blieb ich bei dem.ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen!Und außerdem wünsche ich dir, dass es ebensoviel ausrichtet wie bei mir!!Ich fühle mich endlich nicht mehr so "Opfermäßig gefangen in meiner Angst",hab auch unbeschwerte Momente, dafür hätte ich früher echt gemordet(kleiner Witz..)aber es war schon eine anstrengende pharmazeutische Reise,das kann ich dir sagen!! erzähl doch was du nu an Erfahrungen gemacht hast.. Liebe Grüße (darfst mir gerne eine Pn schreiben wenn du noch was wissen möchtest darüber)
Akasha

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2. Mai 2016 um 12:32
In Antwort auf linea_12873679

Trevilor
also ich habe 4 jahre lang trevilor bekommen und bin immer gut damit klar gekommen.
war vor 3 jahren in einer klinik wegen bps, dort wurde meine dosis erhöht.
gign auch alles ganz gut, war nur ziemlich matschig im kopf die erste zeit, danach als ich wieder nach hause bin hat mich mein dummer hausarzt praktisch uafn kalten entzug gesetzt, ich habe keine medis mehr bekommen und mir gign es 2 wochen richtig dreckig, mit fieberm schüttelfrost, schweissausbrüchen, kotzn, kreislauf zusammenbrüche....nicht schön......

aber im grossen udn ganzen ist es ganz gut gewesen trevilor zu nehmen.

Niemals kalten Entzug
Der Arzt spinnt vollkommen. Man darf Psychopharmaka niemals einfach absetzen das kann mitunter tödlich verlaufen. Was sind das für amateure???

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2. Mai 2016 um 12:37
In Antwort auf traurigekatze84

TREVILOR, Venlafaxin, Wer hat Erfahrung damit?
Hallo

Ich nehme Trevilor jetzt schon 3 Jahre früh 1ne wegen Sozialen Phobie , Panikattacken, Depri und Persönlichkeitsstörung.
Zuerst waren es 75mg.Die Anfangs Zeit war für mich der blanke Horror . Ich fühlte mich wie auf Drogen. Mir war schwindlig, hatte am ganzen Körper gezittert, mir war übel, Schweissausbrüche und einfach nicht mehr bei mir selbst. Das hatt sich dann aber zum Glück nach ca. 1-2 Wochen gebessert und ich merkte auch das mir Trevilor wirklich half. Also durchhalten lohnt sich! Nach ca. eineinhalben Jahr würde meine Depri schliesslich schlimmer und ich sollte 2 Trevilor 75mg nehrmen. Da fingen die Anfangs Symtome wieder an , nur diesmal kamen noch Suizid gedanken dazu . Ich brauchte wirklich sehr viel kraft und Überlebenswillen um diese Wochen durch zu halten. Aber ich habe es geschafft. Meine Deprisionen wurden aber dadurch nicht besser. Nun riet mir meine Ärztin auf 300mg zu erhöhen. Wo ich aber denke und nun schon aus den vorhergehenden Erhöhungen weis was es für Nebenwirkungen am Anfang hatt. Lehne ich es doch irgendwie ab sie zu erhöhen.
Ich finde doch das Trevilor doch etwas Sucht machendes ansich hatt. Klar jeder Mensch ist einzigartig und Reagiert anders auf bestimmte Wirkstoffe.Deswegen kann ich auch nur von mir berichten.
Also ich merke schon wenn ich nur einmal die Einahme vergeste bekomme ich total Panik , Hitze Wallung und alle Objekte verschleiern so komisch. Meine Ärztin meinte aber ach das ich Trevilor bis ans Ende meiner Tage nehmen muss. Als sie das sagte war ich dann doch schon etwas geschockt .
Das war mein Erfahrungbericht =) Hoffe konnte euch etwas helfen und hab euch nicht zu sehr erschrocken. Wie gesagt jeder Mensch ist einzigartig und Reagiert anders auf Trevilor.

Ärzte haben keine Ahnung
Ein Arzt der sagt sie müssen das Medikament ihr Leben lang nehmen ist dumm tut mir leid. Und ich finde das eine Frechheit. Die Medikamente machen alle definitiv abhängig. Nur Ärzte verleugnen das weil sie und die Scheiss Pharmaindustrie Haufen Geld verdienen durch uns. Die Medikamente verändern definitiv Prozesse im Körper und auch die Persönlichkeit. Und immer nur Chemie als Lösung zu sehen finde ich armselig von den Ärzten. Viele Psychopharmaka lösen erst richtige Probleme aus

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2. Mai 2016 um 12:39
In Antwort auf ferko_12965844

Trevilor
Hallo,

hab' ein halbes Jahr lang Trevilor wg. Angststörung genommen und ich muß sagen, hat mein Leben wirklich revolutioniert. Anfangs 150 mg pro Tag später, 75 mg. Die ersten zwei Wochen der Einnahme sind wirklich unangenehm. Man spürt deutlich die neurologische Wirkung. In den Momenten in denen früher eine Panikattake aufkam verspürte ich jetzt eine unglaubliche Hitzewelle durch den ganzen Körper schiessen. Ausgehend vom Sonnengeflecht (überm Bauchnabel) in Richtung Extremitäten (v.a. Fingerspitzen). Aber: die Panik danach blieb aus! Die für mich unangenehmen Nebenwirkungen (v.a. bei der hohen Dosierung) waren Schlafstörungen, Schweißausbrüche nachts und Null Libido. Gegen die Schlafstörungen hab' ich Anfangs noch Mirtazipin bekommen. Da schläft man zwar prima, ist aber immer ein wenig dösig. Hab' auch bald abgesetzt. Und bei 75 mg pro Tag hatte ich auch kaum noch Schlafstörungen. Aber das Venlafaxin hatte (zumindest für mich als Mann) auch positive Nebenwirkungen. Zum einen hab' ich in kurzer Zeit gut 10 Kilo zugenommen, was meiner allgemeinen Konstitution wirklich gut getan hat (bei 1,85m und 67 Kilo). Vor allem scheint Venlafaxin eine steroide Wirkung zu haben. In dieser Zeit hab ich mit ein klein wenig Sport am Tag mehr Bizepszuwachs erreicht als vorher in 10 Jahren Hantelgewurschtel. Gut, ist vielleicht in diesem Forum nicht ganz so im Focus. Aber das Wichtigste: In der Zeit der Einnahme waren meine Migräne (sonst ca. 1 mal pro Woche) und die ewigen Schulter-Nackenverspannungen wie weggeblasen. Keinerlei Beschwerden mehr.
Jetzt nehm ich kein Venlafaxin mehr. Absetzbeschwerden waren nur die unangenehmen brain-zaps (beweg die Augen zu schnell und du hast ein Gefühl als wenn ein kleiner Elektroschock durch Dein Gehirn rauscht). Hatte sich aber nach 3 Wochen erledigt und wenn man weiß, daß es nicht gefährlich ist, its's eben nur unangenehm. Suchtpotenzial scheint Null zu sein, hab' jedenfalls nichts weiteres bemerkt. Aber leider: ein halbes Jahr später ging's mit der Migräne wider richtig los und jetzt trauer ich diesem schmerzfreien Leben echt hinterher.
Fazit: Ich würd's jedem süchtigmachenden Tranquilizer oder trizyklischen Antidepressivum vorziehen.

Definitiv Abhängigkeit
Die Entzug symptome kommen nach Jahre langer Einnahme meist erst Wochen oder Monate nach absetzen

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2. Mai 2016 um 12:42
In Antwort auf bianca_12776735

Wie lange dauern die Entzugserscheinungen!
Hallo!
Habe gerade Deinen Beitrag gelesen. Nehme Trevilor seit 6 Jahren, hat mir sehr geholfen. Nun habe ich es abgesetzt und entsetzlichen Entzugserscheinungen. Seit 1 Woche. Dauert es wirklich 3 Wochen??? Werde fast wahnsinnig!

Gruß
silli53

Entzug Psychopharmaka
Paroxetin und trevilor also venlafaxin sind eines der schlimmsten Medikamente im absetzen. Es gibt unzählige Berichte über betroffene die kaum bzw gar nicht mehr von der Chemie weg kommen weil die Medikamente definitiv abhängig machen denn sie verändern Prozesse im Körper die oft nicht mehr zu beheben sind. Deshalb geht es den meisten nach dem Absetzen wieder schlecht sodas man es erneut nehmen muss. Die Pharmaindustrie freut sich. Die verdienen mit uns milliarden. Aber das verschweigt jeder Arzt. Oft kommen Entzug symptome erst nach Wochen oder Monaten.

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2. Mai 2016 um 12:44
In Antwort auf mailin_12263819

Trevilor
Hallo, Evelyn8!
Habe über 2 Jahre Stangyl eingenommen. Das ist mir ganz gut bekommen, aber in der letzten Zeit wurde ich immer genervter, hatte immer weniger Antrieb und oft schlechte Laune. Mein Arzt verschrieb mir nun Trevilor. Ich habe abends eine Kapsel davon genommen. Die Folge davon war, dass ich die Nacht nicht schlafen konnte, mir war leicht übel, schwindelig und ich hatte Herzklopfen. Gegen morgen bin ich dann doch kurz eingeschlafen, aber immer gleich wieder unter Angstanfällen aufgewacht. Die Übelkeit und das Unwohlsein hatte ich volle 2 Tage, am zweiten Tag kamen noch Kopfschmerzen dazu. Am 3. Tag war dann zum GLück der Spuk zu Ende.
ALso, ich werde mir davon nicht eine weitere Kapsel einwerfen, nie wieder!
Werde nun meinen Arzt befragen, ob er mir etwas anderes verschreiben kann.
LG

Komplett falsche Einnahme
Trevilor gibt man niemals abends. Ich verstehe nicht was das für dumme Ärzte sind. Es wird so fahrlässig mit den Patienten umgegangen

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23. April 2017 um 16:08
In Antwort auf berit_12324254

Ärzte haben keine Ahnung
Ein Arzt der sagt sie müssen das Medikament ihr Leben lang nehmen ist dumm tut mir leid. Und ich finde das eine Frechheit. Die Medikamente machen alle definitiv abhängig. Nur Ärzte verleugnen das weil sie und die Scheiss Pharmaindustrie Haufen Geld verdienen durch uns. Die Medikamente verändern definitiv Prozesse im Körper und auch die Persönlichkeit. Und immer nur Chemie als Lösung zu sehen finde ich armselig von den Ärzten. Viele Psychopharmaka lösen erst richtige Probleme aus

Ohja Jay8787 da hast du Recht!
Es sind ja nun einige Jahre vergangen als ich den Beitrag geschrieben hatte.
In der Zwischenzeit musste ich Venlafaxin 2 mal ausschleichen, und es war jedesmal wieder ein Horror. Von Brain Zaps bis starker Tremor. Ich konnt zeitweise weder eine Tasse halten noch Schreiben.
Nur nun ist es so das sich meine Panikstörung wieder sehr breit macht im Hirn da es eine sehr schwierige Lebenssituation ist im Moment. Und man merkt wie abhängig man noch nach 2 Jahren ist. Man weiß das Zeug schadet dir auf Dauer und du willst es nicht wieder nehmen und dann kommt wieder so eine starke Angst und Panik in dir auf, das du dich der “Droge“ einfach ausgeliefert fühlst. Du willst was gegen die Panik machen,kommst aber auf keinen grünen Zweig außer das Zeug wieder zu nehmen.

Ich sage mir die ganze Zeit hätte ich nur damals mit dem “Dreck“ nie angefangen.
Denn jetzt geht es mir schlechter als bevor ich die Kapseln das erste mal nahm. 

LG Katze

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24. April 2017 um 13:07
In Antwort auf fausta_12117555

Hallo,

habe früher Sertralin genommen, seit 1/2 Jahr damit aufgehört. Jetzt habe ich zeitweise wieder Panik- Angststörungen. Mein Neurologe hat mir nun Trevilor verschrieben, traue mir sie aber wegen event. Nebenwirkungen nicht zu nehmen, Angst vor der Einnahme. Möchte einfach wieder ein unbeschwertes Leben führen, die Grundvoraussetzungen dafür sind jetzt eigentlich gegeben, mein Leben hat sich zum Positiven gewendet. Dachte ich komme ohne Medi aus, vielleicht schaffe ich es ja auch, oder soll ich wieder mit Sertralin anfangen? Darüber mache ich mir tägl. Gedanken. Ich weiss, helfen kann einem keiner, aber vielleicht hat jemand von Euch Erfahrung mit Trevilor gemacht...

Freue mich auf Antworten!

nimm das bitte nicht!
es macht sofort abhängig!
löse deine probleme mit verhaltens therapie!
zur aufmunterung, guck mein lieblings video...

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