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total unsportlich und Fuss kaputt, wie mit Sport starten?

16. Juni 2019 um 21:42 Letzte Antwort: 1. Juli 2019 um 11:12

Hallo zusammen! 

Erst mal ein bisschen was zu mir: Ich bin gerade 26 geworden, bin verheiratet und habe einen 3-jährigen Sohn. Durch mein Familienglück bin ich zu der Einsicht gekommen, dass ich mit meiner Berufswahl (Jurastudium) absolut unglücklich bin. Ich mache nun seit einem Jahr die Ausbildung zur Hotelfachfrau, die ich eigentlich schon immer machen wollte und die mir ausgeredet wurde (mimimi, Gastro ist doof, mimimi, dafür hast du kein 2er Abi gemacht,...). 

Früher war ich immer sehr schlank, dann habe ich einen Koch geheiratet und hatte schnell 5 kg drauf. War für mich nicht weiter schlimm. Dann wurde ich schwanger und habe in der Problemschwangerschaft sage und schreibe 23 kg zugenommen. Davon sind leider nur knapp 15 wieder verschwunden. Zurückgeblieben ist vor allem ein labbriger Bauch und viele viele Dehnungsstreifen. Status quo sind 80 kg bei 1,76 Körpergröße, also nicht so wahnsinnig schlimm, Problemzone ist einfach definitiv der Bauch. Grundsätzlich lege ich darauf zwar nicht so einen großen Wert auf mein Gewicht, aber langsam beginne ich mich unwohl zu fühlen, da ich einfach total unsportlich bin. Sprich: Ausdauer total im Eimer, wahnsinnig schnell außer Puste.
Außerdem geht es mir zunehmend auf den Keks dass ich heimkomme, mich ums Kind kümmere und dann aufs Sofa falle und den restlichen Abend vor irgendwelchen total blödsinnigen Netflix-Serien sitze auf die ich eigentlich gar keinen Bock habe. Ich fühle mich total platt, habe aber das Gefühl im Gegensatz zu anderen nicht viel zu schaffen/leisten. Andere Leute machen neben der Arbeit Sport, haben noch andere Hobbys, gehen mit Freunden aus... Ich möchte gerne versuchen diese allabendliche Lethargiezu bekämpfen und aktiver zu werden. Ich würde gerne etwas Sport machen und idealerweise mehr Aktivität mit der Bekämpfung meiner Pölsterchen bekämpfen, aber...

Ich habe in meinem Leben noch nicht mehr Sport gemacht als der Pflichtsport in der Schule und bin leider ziemlich unfallanfällig. Gerade erst im November habe ich mir beim spazieren gehen das Sprunggelenk gebrochen und das gleich doppelt Heißt: Ich habe gerade Metallplatten im Fuss. Auf Arbeit bin ich dauerhaft auf den Beinen (8-10 Stunden am Tag), das funktioniert auch relativ gut. Ich habe aber starke Schmerzen beim Laufen in größerem Tempo ("Walking" geht, joggen nicht), Treppen steigen, und zur Zeit kämpfe ich auch noch mit einem "Knickfuß", wenn ich kein stützendes Schuhwerk trage. Viele Sportarten fallen daher momentan von vorne weg flach, ich habe Yoga probiert, bekomme aber weder den Fersensitz, noch einen Schneidersitz hin ohne zu schreien.
Mich demotiviert der Zustand total und ich weiß einfach nicht wo/wie ich anfangen soll, dazu kommen eben die langen und auch schon körperlich ziemlich anstrengenden Arbeitstage (wie gesagt, 8 - 10 Stunden laufen, personell unterbesetzt, also echt Stress). Ich neige dazu dann abends zu sagen: Eigentlich hast du heute schon genug gemacht, du bist eh schon K.O. jetzt hast du Ruhe verdient, wie motiviert man sich in der Situation? 


Habt ihr Tips/Ideen für mich?

 

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17. Juni 2019 um 17:38

Ganz einfach. Schwimmen oder Aquajogging.
Das belastet die Gelenke nicht.
 

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17. Juni 2019 um 22:27

Ich schließe mich der Meinung von Wasserratte an. Auch meines Erachtens zählen Schwimmen und Wasserjogging zu den besten Optionen für dich. Außerdem kann ich dir Aquagym empfehlen.

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17. Juni 2019 um 23:39

Mir ging bei deiner Erzählung auch sofort schwimmen durch den Kopf. Ist doch im Sommer jetzt der perfekte sport und im Winter kann man nach ein paar bahnen noch als Belohnung ins Becken mit dem warmen Wasser zum entspannen. 

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1. Juli 2019 um 11:12
In Antwort auf user10667

Hallo zusammen! 

Erst mal ein bisschen was zu mir: Ich bin gerade 26 geworden, bin verheiratet und habe einen 3-jährigen Sohn. Durch mein Familienglück bin ich zu der Einsicht gekommen, dass ich mit meiner Berufswahl (Jurastudium) absolut unglücklich bin. Ich mache nun seit einem Jahr die Ausbildung zur Hotelfachfrau, die ich eigentlich schon immer machen wollte und die mir ausgeredet wurde (mimimi, Gastro ist doof, mimimi, dafür hast du kein 2er Abi gemacht,...). 

Früher war ich immer sehr schlank, dann habe ich einen Koch geheiratet und hatte schnell 5 kg drauf. War für mich nicht weiter schlimm. Dann wurde ich schwanger und habe in der Problemschwangerschaft sage und schreibe 23 kg zugenommen. Davon sind leider nur knapp 15 wieder verschwunden. Zurückgeblieben ist vor allem ein labbriger Bauch und viele viele Dehnungsstreifen. Status quo sind 80 kg bei 1,76 Körpergröße, also nicht so wahnsinnig schlimm, Problemzone ist einfach definitiv der Bauch. Grundsätzlich lege ich darauf zwar nicht so einen großen Wert auf mein Gewicht, aber langsam beginne ich mich unwohl zu fühlen, da ich einfach total unsportlich bin. Sprich: Ausdauer total im Eimer, wahnsinnig schnell außer Puste.
Außerdem geht es mir zunehmend auf den Keks dass ich heimkomme, mich ums Kind kümmere und dann aufs Sofa falle und den restlichen Abend vor irgendwelchen total blödsinnigen Netflix-Serien sitze auf die ich eigentlich gar keinen Bock habe. Ich fühle mich total platt, habe aber das Gefühl im Gegensatz zu anderen nicht viel zu schaffen/leisten. Andere Leute machen neben der Arbeit Sport, haben noch andere Hobbys, gehen mit Freunden aus... Ich möchte gerne versuchen diese allabendliche Lethargiezu bekämpfen und aktiver zu werden. Ich würde gerne etwas Sport machen und idealerweise mehr Aktivität mit der Bekämpfung meiner Pölsterchen bekämpfen, aber...

Ich habe in meinem Leben noch nicht mehr Sport gemacht als der Pflichtsport in der Schule und bin leider ziemlich unfallanfällig. Gerade erst im November habe ich mir beim spazieren gehen das Sprunggelenk gebrochen und das gleich doppelt Heißt: Ich habe gerade Metallplatten im Fuss. Auf Arbeit bin ich dauerhaft auf den Beinen (8-10 Stunden am Tag), das funktioniert auch relativ gut. Ich habe aber starke Schmerzen beim Laufen in größerem Tempo ("Walking" geht, joggen nicht), Treppen steigen, und zur Zeit kämpfe ich auch noch mit einem "Knickfuß", wenn ich kein stützendes Schuhwerk trage. Viele Sportarten fallen daher momentan von vorne weg flach, ich habe Yoga probiert, bekomme aber weder den Fersensitz, noch einen Schneidersitz hin ohne zu schreien.
Mich demotiviert der Zustand total und ich weiß einfach nicht wo/wie ich anfangen soll, dazu kommen eben die langen und auch schon körperlich ziemlich anstrengenden Arbeitstage (wie gesagt, 8 - 10 Stunden laufen, personell unterbesetzt, also echt Stress). Ich neige dazu dann abends zu sagen: Eigentlich hast du heute schon genug gemacht, du bist eh schon K.O. jetzt hast du Ruhe verdient, wie motiviert man sich in der Situation? 


Habt ihr Tips/Ideen für mich?

 

Ich kann dir auch nur den Rat geben, gehe Schwimmen oder mache etwas im Wasser. Das belastet deine Gelenke nicht und ist sehr gesund, weil es den ganzen Körper schonend trainiert. 

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