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Tod durch Bulemie

28. September 2007 um 9:45

Hallo,
meine Schwester verstarb mit 35 Jahren letztes Jahr (26.10.2006) an Bulemie. Es war schrecklich mit ansehen zu müssen wie sie sich zerstört. Jahrelang haben wir als Familie versucht ihr zu helfen. 3x war sie in Behandlung. Danach ging es eine zeitlang gut und sie verfiel wieder in die Bulemie. Ich wollte es Euch nur mitteilen damit ihr seht das man wirklich mit seinem Leben spielt.
LG
Anja

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28. September 2007 um 15:41

Was ist denn genau passiet,
wenn ich das fragen darf? ich habe schon von sachen wie einem riss der speißeröhre oder einen magenriss gehört. aber woran genau ist deine schwester denn gestorben? bin über jede belehrung und abschreckung froh, denn ich versuch von der bulimie los zu kommen! ich wäre dir sehr dankbar, wenn du mir genaueres erzählen würdest, wobei ich weiss, dass das sicher nicht einfach für dich ist! mein herzliches beileid!
glamourgirl

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28. September 2007 um 18:27
In Antwort auf dianne_12301251

Was ist denn genau passiet,
wenn ich das fragen darf? ich habe schon von sachen wie einem riss der speißeröhre oder einen magenriss gehört. aber woran genau ist deine schwester denn gestorben? bin über jede belehrung und abschreckung froh, denn ich versuch von der bulimie los zu kommen! ich wäre dir sehr dankbar, wenn du mir genaueres erzählen würdest, wobei ich weiss, dass das sicher nicht einfach für dich ist! mein herzliches beileid!
glamourgirl

??
würde mich auch interessieren,also wenn du dich bereit erklärst uns ein wenig davon zu erzählen,würd mich das echt freuen.
wenn nicht ist es auch okay,denn das war sicher eine schwere zeit für dich.

lg Anni

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28. September 2007 um 21:54
In Antwort auf katy_11869538

??
würde mich auch interessieren,also wenn du dich bereit erklärst uns ein wenig davon zu erzählen,würd mich das echt freuen.
wenn nicht ist es auch okay,denn das war sicher eine schwere zeit für dich.

lg Anni

Hallo
Es fing mit Anfang 20 an das sie nichts mehr aß weil ihre damalige grosse Liebe meinte sie hätte einen dicken Hintern. Aus den NICHTS-MEHR-Essen wurde Magersucht. Als sie merkte das sie ein Problem hatte begab sie sich in eine Therapie. Ich konnte das ganze auch nicht so mitverfolgen weil ich aus Berlin stamme und sie damals nach NRW gezogen ist. Als ich sie das nächste Mal sah hatte sie ordentlich zugelegt und sah super aus. Dann lernte sie ihren damaligen Mann kennen, heiraten und war eine zeitlang glücklich. Doch plötzlich rief ihr Mann bei uns an und meinte er hätte eine Vermutung das sie sich nach dem Essen übergeben würde. Ich weiß nicht was der ausschlaggebende Punkt war. Ich weiß es wirklich nicht. Sie hatte immer ein großes Geltungsbedürfnis, stand gerne im Mittelpunkt beneidete mich immer um meine damalige Figur (184cm/67kg). Ich hatte viele Freunde, wurde von jedem gemocht sogar ihrem Mann unterstellte sie das er was von mir wolle. Vielleicht war das der Grund, ich weiß es nicht. Ich zog eine Weile zu ihnen ein (wegen Job) und da habe ich es mitbekommen. Ständig diese regelrechten "Freßanfälle" und danach aufs Klo. Ich sprach sie darauf an aber sie meinte das das nicht stimme, sie hätte halt viel Stress auf Arbeit (sie war selbständig). Sie trug immer weite Sachen aber es war in ihrem Gesicht zu sehen das sie nur noch Haut und Knochen war. In der zeit wurde oft der Krankenwagen gerufen, Blut beim Erbrechen, Magenschmerzen... . Ihr Mann war so am Ende das er mit Scheidung drohte worauf sie sich in Therapie begab. Welche sie dann aber abbrach und in ihr Verhalten zurück kehrte. Es war einfach kein rankommen an sie. Sobald man etwas sagte wurde man beschimpft. Das reden der Familie brachte nix, es machte alles nur noch schlimmer. Sie ließ sich dann von ihrem Mann scheiden, zog wieder nach Berlin. Sagte niemanden wohin weil sie keinen mehr sehen wollte. Das war vor 2 Jahren. Am 26.10.2006 bekamen wir die Sterbeurkunde zugeschickt. Soweit man es aus dem Krankenhausbericht entnehmen konnte ist sie an organischem Versagen gestorben. Sie wurde in ihrer Wohnung von einer Pflegeschwester versorgt. Sie erzählte uns das sie die letzte Zeit nur noch im Rollstuhl saß. Ich habe Fotos gesehen von ihr, wo ich mich selbst übergeben habe. Es war grausam aber für sie war es bestimmt eine Erlösung. ich habe das ganze in Kurzfassung geschrieben um hier nicht lange Seiten zu schreiben. Wie gesagt die letzten 2 Jahre hatte ich keinen Kontakt zu ihr. Stempelt dies nicht ab als "was bist Du für eine Schwester". ich habe mir Mühe gegeben aber sie hat mich abgewiesen. Ich wollte mit diesem Thema nur deutlich machen das auch "normale Menschen" daran sterben können.
Ich wünsche allen die hier sind nur, daß sie den Weg aus diesem Teufelskreis schaffen. Sich nicht von ihrer Familie abwenden! Wir möchten Euch doch nur helfen!!!

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28. September 2007 um 22:03
In Antwort auf romey_11865414

Hallo
Es fing mit Anfang 20 an das sie nichts mehr aß weil ihre damalige grosse Liebe meinte sie hätte einen dicken Hintern. Aus den NICHTS-MEHR-Essen wurde Magersucht. Als sie merkte das sie ein Problem hatte begab sie sich in eine Therapie. Ich konnte das ganze auch nicht so mitverfolgen weil ich aus Berlin stamme und sie damals nach NRW gezogen ist. Als ich sie das nächste Mal sah hatte sie ordentlich zugelegt und sah super aus. Dann lernte sie ihren damaligen Mann kennen, heiraten und war eine zeitlang glücklich. Doch plötzlich rief ihr Mann bei uns an und meinte er hätte eine Vermutung das sie sich nach dem Essen übergeben würde. Ich weiß nicht was der ausschlaggebende Punkt war. Ich weiß es wirklich nicht. Sie hatte immer ein großes Geltungsbedürfnis, stand gerne im Mittelpunkt beneidete mich immer um meine damalige Figur (184cm/67kg). Ich hatte viele Freunde, wurde von jedem gemocht sogar ihrem Mann unterstellte sie das er was von mir wolle. Vielleicht war das der Grund, ich weiß es nicht. Ich zog eine Weile zu ihnen ein (wegen Job) und da habe ich es mitbekommen. Ständig diese regelrechten "Freßanfälle" und danach aufs Klo. Ich sprach sie darauf an aber sie meinte das das nicht stimme, sie hätte halt viel Stress auf Arbeit (sie war selbständig). Sie trug immer weite Sachen aber es war in ihrem Gesicht zu sehen das sie nur noch Haut und Knochen war. In der zeit wurde oft der Krankenwagen gerufen, Blut beim Erbrechen, Magenschmerzen... . Ihr Mann war so am Ende das er mit Scheidung drohte worauf sie sich in Therapie begab. Welche sie dann aber abbrach und in ihr Verhalten zurück kehrte. Es war einfach kein rankommen an sie. Sobald man etwas sagte wurde man beschimpft. Das reden der Familie brachte nix, es machte alles nur noch schlimmer. Sie ließ sich dann von ihrem Mann scheiden, zog wieder nach Berlin. Sagte niemanden wohin weil sie keinen mehr sehen wollte. Das war vor 2 Jahren. Am 26.10.2006 bekamen wir die Sterbeurkunde zugeschickt. Soweit man es aus dem Krankenhausbericht entnehmen konnte ist sie an organischem Versagen gestorben. Sie wurde in ihrer Wohnung von einer Pflegeschwester versorgt. Sie erzählte uns das sie die letzte Zeit nur noch im Rollstuhl saß. Ich habe Fotos gesehen von ihr, wo ich mich selbst übergeben habe. Es war grausam aber für sie war es bestimmt eine Erlösung. ich habe das ganze in Kurzfassung geschrieben um hier nicht lange Seiten zu schreiben. Wie gesagt die letzten 2 Jahre hatte ich keinen Kontakt zu ihr. Stempelt dies nicht ab als "was bist Du für eine Schwester". ich habe mir Mühe gegeben aber sie hat mich abgewiesen. Ich wollte mit diesem Thema nur deutlich machen das auch "normale Menschen" daran sterben können.
Ich wünsche allen die hier sind nur, daß sie den Weg aus diesem Teufelskreis schaffen. Sich nicht von ihrer Familie abwenden! Wir möchten Euch doch nur helfen!!!

Oh gott,
wie schrecklich! das tut einem ja in der seele weh! danke, dass du uns an deinem privatleben teil haben lässt! mir fällt dazu nichts mehr ein! ich bin sprachlos! man hört ja immer wieder, das hier oder dort eine magersüchtige gestorben ist, aber noch nie hab ich eine geschichte so, von einem familienmitglied einer betroffenen, erzählt bekommen! man begreift dadurch viel mehr, was man eigentlich tut, wie egoistisch das alles doch ist, was man seiner familie damit antut...

http://www.youtube.com/watch?v=3gsVIAgxPYk

glamourgirl

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28. September 2007 um 22:05
In Antwort auf romey_11865414

Hallo
Es fing mit Anfang 20 an das sie nichts mehr aß weil ihre damalige grosse Liebe meinte sie hätte einen dicken Hintern. Aus den NICHTS-MEHR-Essen wurde Magersucht. Als sie merkte das sie ein Problem hatte begab sie sich in eine Therapie. Ich konnte das ganze auch nicht so mitverfolgen weil ich aus Berlin stamme und sie damals nach NRW gezogen ist. Als ich sie das nächste Mal sah hatte sie ordentlich zugelegt und sah super aus. Dann lernte sie ihren damaligen Mann kennen, heiraten und war eine zeitlang glücklich. Doch plötzlich rief ihr Mann bei uns an und meinte er hätte eine Vermutung das sie sich nach dem Essen übergeben würde. Ich weiß nicht was der ausschlaggebende Punkt war. Ich weiß es wirklich nicht. Sie hatte immer ein großes Geltungsbedürfnis, stand gerne im Mittelpunkt beneidete mich immer um meine damalige Figur (184cm/67kg). Ich hatte viele Freunde, wurde von jedem gemocht sogar ihrem Mann unterstellte sie das er was von mir wolle. Vielleicht war das der Grund, ich weiß es nicht. Ich zog eine Weile zu ihnen ein (wegen Job) und da habe ich es mitbekommen. Ständig diese regelrechten "Freßanfälle" und danach aufs Klo. Ich sprach sie darauf an aber sie meinte das das nicht stimme, sie hätte halt viel Stress auf Arbeit (sie war selbständig). Sie trug immer weite Sachen aber es war in ihrem Gesicht zu sehen das sie nur noch Haut und Knochen war. In der zeit wurde oft der Krankenwagen gerufen, Blut beim Erbrechen, Magenschmerzen... . Ihr Mann war so am Ende das er mit Scheidung drohte worauf sie sich in Therapie begab. Welche sie dann aber abbrach und in ihr Verhalten zurück kehrte. Es war einfach kein rankommen an sie. Sobald man etwas sagte wurde man beschimpft. Das reden der Familie brachte nix, es machte alles nur noch schlimmer. Sie ließ sich dann von ihrem Mann scheiden, zog wieder nach Berlin. Sagte niemanden wohin weil sie keinen mehr sehen wollte. Das war vor 2 Jahren. Am 26.10.2006 bekamen wir die Sterbeurkunde zugeschickt. Soweit man es aus dem Krankenhausbericht entnehmen konnte ist sie an organischem Versagen gestorben. Sie wurde in ihrer Wohnung von einer Pflegeschwester versorgt. Sie erzählte uns das sie die letzte Zeit nur noch im Rollstuhl saß. Ich habe Fotos gesehen von ihr, wo ich mich selbst übergeben habe. Es war grausam aber für sie war es bestimmt eine Erlösung. ich habe das ganze in Kurzfassung geschrieben um hier nicht lange Seiten zu schreiben. Wie gesagt die letzten 2 Jahre hatte ich keinen Kontakt zu ihr. Stempelt dies nicht ab als "was bist Du für eine Schwester". ich habe mir Mühe gegeben aber sie hat mich abgewiesen. Ich wollte mit diesem Thema nur deutlich machen das auch "normale Menschen" daran sterben können.
Ich wünsche allen die hier sind nur, daß sie den Weg aus diesem Teufelskreis schaffen. Sich nicht von ihrer Familie abwenden! Wir möchten Euch doch nur helfen!!!

Okay
das ist heftig.ich muss das grad mal sacken lassen.
schrecklich,wirklich also und das alles wegen dem blöden satz :"du hast nen fetten arsch..." mal wieder von einem mann....obwohl das ja wahrscheinlich auch nicht der einzigste grund war.
es ist so traurig zu sehen,dass diese scheiß krankheit so viel kaputt machen kann.
ich hoffe du behälst die stärke und danke für diesen beitrag!!!

lg Anni

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28. September 2007 um 22:06
In Antwort auf dianne_12301251

Oh gott,
wie schrecklich! das tut einem ja in der seele weh! danke, dass du uns an deinem privatleben teil haben lässt! mir fällt dazu nichts mehr ein! ich bin sprachlos! man hört ja immer wieder, das hier oder dort eine magersüchtige gestorben ist, aber noch nie hab ich eine geschichte so, von einem familienmitglied einer betroffenen, erzählt bekommen! man begreift dadurch viel mehr, was man eigentlich tut, wie egoistisch das alles doch ist, was man seiner familie damit antut...

http://www.youtube.com/watch?v=3gsVIAgxPYk

glamourgirl

Jap
du sagst es süße EGOISTISCH!!!

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28. September 2007 um 22:42
In Antwort auf katy_11869538

Jap
du sagst es süße EGOISTISCH!!!

...
ich bin neu hier im Forum und eigentlich auch woanders drin. habe das nur zufällig entdeckt und nach langem überlegen mich dazu entschlossen dies hier rein zu schreiben. Ich möchte damit nicht bezwecken jemanden zu irgendetwas zu zwingen. Ich wollte nur zeigen das diese Essstörungen auch im "normalen" Leben zum Tod führen können. Ich weiß das man mit so einem Beitrag nichts erreichen kann aber vielleicht wird darüber nachgedacht.

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28. September 2007 um 22:44
In Antwort auf katy_11869538

Jap
du sagst es süße EGOISTISCH!!!

Schon den link
eingegeben süße? diese video könnte es dir erleichtern das we durchzuhalten!
hdl

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28. September 2007 um 22:44
In Antwort auf romey_11865414

...
ich bin neu hier im Forum und eigentlich auch woanders drin. habe das nur zufällig entdeckt und nach langem überlegen mich dazu entschlossen dies hier rein zu schreiben. Ich möchte damit nicht bezwecken jemanden zu irgendetwas zu zwingen. Ich wollte nur zeigen das diese Essstörungen auch im "normalen" Leben zum Tod führen können. Ich weiß das man mit so einem Beitrag nichts erreichen kann aber vielleicht wird darüber nachgedacht.

Und...
Danke für Euer Interesse und netten Worte.

Alles Gute

Anja

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28. September 2007 um 22:45
In Antwort auf romey_11865414

...
ich bin neu hier im Forum und eigentlich auch woanders drin. habe das nur zufällig entdeckt und nach langem überlegen mich dazu entschlossen dies hier rein zu schreiben. Ich möchte damit nicht bezwecken jemanden zu irgendetwas zu zwingen. Ich wollte nur zeigen das diese Essstörungen auch im "normalen" Leben zum Tod führen können. Ich weiß das man mit so einem Beitrag nichts erreichen kann aber vielleicht wird darüber nachgedacht.

Ja,
wie gesagt, ich find das klasse, dass du das machst! mich hat es schon zum nachdenken gebracht...
glg, glamourgirl

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28. September 2007 um 22:52
In Antwort auf romey_11865414

Und...
Danke für Euer Interesse und netten Worte.

Alles Gute

Anja

Auf jeden fall!!!
hat mich das auch zum nachdenken gebracht. es kann einfach nicht sein,dass man sein geld und vor allem sein leben so verschwendet,es gibt einfach zu viele schöne dinge und die sollte man sehen und er/leben und nicht seine kraft in so eine beschissene essstörung stecken.
danke für diesen beitrag!

lg Anni

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12. Oktober 2007 um 15:15
In Antwort auf romey_11865414

Hallo
Es fing mit Anfang 20 an das sie nichts mehr aß weil ihre damalige grosse Liebe meinte sie hätte einen dicken Hintern. Aus den NICHTS-MEHR-Essen wurde Magersucht. Als sie merkte das sie ein Problem hatte begab sie sich in eine Therapie. Ich konnte das ganze auch nicht so mitverfolgen weil ich aus Berlin stamme und sie damals nach NRW gezogen ist. Als ich sie das nächste Mal sah hatte sie ordentlich zugelegt und sah super aus. Dann lernte sie ihren damaligen Mann kennen, heiraten und war eine zeitlang glücklich. Doch plötzlich rief ihr Mann bei uns an und meinte er hätte eine Vermutung das sie sich nach dem Essen übergeben würde. Ich weiß nicht was der ausschlaggebende Punkt war. Ich weiß es wirklich nicht. Sie hatte immer ein großes Geltungsbedürfnis, stand gerne im Mittelpunkt beneidete mich immer um meine damalige Figur (184cm/67kg). Ich hatte viele Freunde, wurde von jedem gemocht sogar ihrem Mann unterstellte sie das er was von mir wolle. Vielleicht war das der Grund, ich weiß es nicht. Ich zog eine Weile zu ihnen ein (wegen Job) und da habe ich es mitbekommen. Ständig diese regelrechten "Freßanfälle" und danach aufs Klo. Ich sprach sie darauf an aber sie meinte das das nicht stimme, sie hätte halt viel Stress auf Arbeit (sie war selbständig). Sie trug immer weite Sachen aber es war in ihrem Gesicht zu sehen das sie nur noch Haut und Knochen war. In der zeit wurde oft der Krankenwagen gerufen, Blut beim Erbrechen, Magenschmerzen... . Ihr Mann war so am Ende das er mit Scheidung drohte worauf sie sich in Therapie begab. Welche sie dann aber abbrach und in ihr Verhalten zurück kehrte. Es war einfach kein rankommen an sie. Sobald man etwas sagte wurde man beschimpft. Das reden der Familie brachte nix, es machte alles nur noch schlimmer. Sie ließ sich dann von ihrem Mann scheiden, zog wieder nach Berlin. Sagte niemanden wohin weil sie keinen mehr sehen wollte. Das war vor 2 Jahren. Am 26.10.2006 bekamen wir die Sterbeurkunde zugeschickt. Soweit man es aus dem Krankenhausbericht entnehmen konnte ist sie an organischem Versagen gestorben. Sie wurde in ihrer Wohnung von einer Pflegeschwester versorgt. Sie erzählte uns das sie die letzte Zeit nur noch im Rollstuhl saß. Ich habe Fotos gesehen von ihr, wo ich mich selbst übergeben habe. Es war grausam aber für sie war es bestimmt eine Erlösung. ich habe das ganze in Kurzfassung geschrieben um hier nicht lange Seiten zu schreiben. Wie gesagt die letzten 2 Jahre hatte ich keinen Kontakt zu ihr. Stempelt dies nicht ab als "was bist Du für eine Schwester". ich habe mir Mühe gegeben aber sie hat mich abgewiesen. Ich wollte mit diesem Thema nur deutlich machen das auch "normale Menschen" daran sterben können.
Ich wünsche allen die hier sind nur, daß sie den Weg aus diesem Teufelskreis schaffen. Sich nicht von ihrer Familie abwenden! Wir möchten Euch doch nur helfen!!!

Das ist meine Angst..
..daran zu sterben.Tut mir leid ,wegen Deiner Schwester...
Ich hätte gerne Familie oder Freunde,die mir helfen....
Ich will so nicht sterben

LG Eva-Lena

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27. August 2010 um 11:08

HI
Liebe Anja,

ich suche für eine RBB-Featur zum Thema Bulimie und Magersucht Familienangehörige die über den Umgang mit der Krankheit Bulimie berichten können, die darüber sprechen möchten, wie weit es kommen kann mit der Erkrankung. Wenn Du Interesse hast unser Projekt zu unterstützen, ein Feature, dass vorallem die Situation der Angehörigen erfasst und weiterhelfen soll für andere Betroffene, dann wäre ich sehr glücklich von Dir zu hören. Meine Email ist: martin.danisch@gmail.com

Liebe Grüße

Martin

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27. August 2010 um 11:53
In Antwort auf romey_11865414

...
ich bin neu hier im Forum und eigentlich auch woanders drin. habe das nur zufällig entdeckt und nach langem überlegen mich dazu entschlossen dies hier rein zu schreiben. Ich möchte damit nicht bezwecken jemanden zu irgendetwas zu zwingen. Ich wollte nur zeigen das diese Essstörungen auch im "normalen" Leben zum Tod führen können. Ich weiß das man mit so einem Beitrag nichts erreichen kann aber vielleicht wird darüber nachgedacht.

Was meinst
du mit "normalen" menschen und "normalem" leben denn bitte?

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27. August 2010 um 11:59
In Antwort auf katy_11869538

Jap
du sagst es süße EGOISTISCH!!!

Du solltest
es nicht als egoistisch bezeichnen!

ich glaube das jeder der die krankheit hat da raus will, einfach wieder normal leben und normal zu essen.
das ist aber nicht so einfach.

die wenigsten schaffen das.
egal wie man es biegt und wendet, man steht unter imensem psychischen druck!!!

hast du ne ES?
kannst du da mitreden?

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27. August 2010 um 13:06
In Antwort auf themis_12926867

Du solltest
es nicht als egoistisch bezeichnen!

ich glaube das jeder der die krankheit hat da raus will, einfach wieder normal leben und normal zu essen.
das ist aber nicht so einfach.

die wenigsten schaffen das.
egal wie man es biegt und wendet, man steht unter imensem psychischen druck!!!

hast du ne ES?
kannst du da mitreden?

Ähm...
die Posts sind 3 Jahre alt

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7. November 2016 um 0:35
In Antwort auf katy_11869538

Jap
du sagst es süße EGOISTISCH!!!

Was soll an einer Essstörung egoistisch sein es ist eine psychische Erkrankung 

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