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Tip bei Allergie gegen Cetearyl- und/oder CetylStearylalkohol

30. November 2010 um 21:29 Letzte Antwort: 28. Februar um 3:31

Hallo,

bei mir wurde vor über einem Jahr eine Allergie gegen Cetylstearylalkohol festgestellt.
Ich wusste garnichts damit anzufangen, habe nur immer Allergieausweis gelesen, dass das in Salben, Cremes, Reinigungsmitteln enthalten ist.
Zuhause habe ich dann alle Cremes etc. aussortiert wo Cetylalkohol und Stearylalkohl drauf steht. Nur musste ich feststellen, dass ich noch Wochen später immer noch totalen Juckreiz und ein rotes Gesicht habe und nach langer googelei habe ich ne Menge herausgefunden:

Und zwar handelt es sich um ein Fettalkohol der sich hinter zahllosen verschiedenen anderen Namen versteckt und echt überall reingemischt wird, auch wenn die Produkte noch so viel kosten z.b. Avene oder aus dem Reformhaus und Biomärkten (empfehlenswert ist Babyserie der Firma Demeter, wenn überhaupt):

Bis jetzt sind mir folgende Namen bekannt geworden, oder wo das mitreinmischt wird und nicht auf der Inhaltsliste direkt mit drauf steht:

Cetearylalkohol
(z.B. Cremes auch Babycreme, Head&Shoulders, Cremes)
PEG-40
(z.b.in Deo-Spray, Parfum, Aronal-Zahnpasta)
Octyldecanoln
(z.b. in Babyfeuchttücher oder andere Feuchttücher)
Cetanol
Hexaldecanol (Duschgels, Shampoos)
Tenside
(egal ob Kokostenside [Cocoside] oder Zuckertenside [Glucoside] in allen Reinigungsmitteln: Spülmittel, Waschmittel, Scheuermilch, Edelstahlreiniger, Seifen fest und flüssig, Raumspray, Kunststoffreiniger, Texilerfrischer usw.)
Palmitalkohol

Tja für mich ich war das ein großes Problem, weil das Sachen sind, die man jeden Tag braucht und selbst wenn ich alles mit Spülhandschuhe mache, habe ich trotzdem ein rotes Gesicht bekommen und kribbelte....

Als Alternativebenutze ich zum
Waschewaschen, spülen, putzen, Duschgel und Shampoo indische Waschnüsse ausm Biomarkt für ca. 4,49 für 500g (reicht für 100 Waschladungen) inkl. 3 Waschsäckchen.
Zum Wäsche waschen einfach 6 Nüsse ins Säckchen (wer will noch mit Düftöl) und mit in die Waschtrommel geben. Der Weichspüler wird überflüssig da die Wäsche sehr weich aus der Maschine kommt, bei weißer Wäsche Backpulver dazu geben (da Bleiche etc. auch Tenside enthalten) oder bei hartnäckigen Flecken evtl. vorbehandeln
Zum Putzen, Körperpflege einfach 5 Nüsse in 250ml Wasser ca. 8 min. köcheln lassen den Sud absieben.
bei Shampoo einen Spritzer Zitrone mitrein, da glänzen die Haare schön von und Reiniger in eine Sprühflasche füllen einfach sprühen und abwischen pluspunkt ist der Lotusblüten abperleffekt echt super allerdings musste man sich erstmal an den wenigen schaum gewöhnen aber es ist bislang die einzigste alternative, die wirkt und meine wohnung ist genauso sauber wie andere wohnungen.

Gesicht eincremen geht bei mir schon mal gar nicht, aber ich habe eine sehr trockene Haut hier eine marokkanische Hautmaske für feuchtigkeits- und glanzspende:
2 El Frischmilch
Saft von 1/2 Zitrone
3 EL mehl
zu einer pasta rühren und auf das gewaschene Gesicht auftragen und 1/2h einwirken lassen und mit warmen wasser abwaschen echt super....


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30. November 2010 um 23:26

Hallo,
bei meinem Sohn wurde das heute auch diagnostiziert.
Jedoch eine Unverträglichkeit, nicht Allergie.
Versuche aber stets solche zu meiden.... aber ich weiss da nicht so genau bescheid, wie du.
Benutzen von Lavera: Baby und Kind >Neutral Gesichtscreme.
Hier die Inhaltsstoffe:
Demineralisiertes Wasser, Olivenöl*, pflanzlicher Emulgator, pflanzliches Glycerinöl, pflanzliches Glycerin, Sheabutter*, Glycerinfettsäureester, Jojobaöl*, Canolaöl, Nachtkerzenöl*, Mandelöl*, Vitamin E, Bienenwachs*, Pflanzensterole, Magnesiummineral, Rizinusöl, Sonnenblumenöl*, Shoreabutter, Mangokernbutter, Wirkstoff der Süßholzwurzel, Hefe-Wirkstoff, Vitamin C
* Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau
Müsstest du doch eigentlich vetragen können, oder?
Und hypoallergenes Waschmittel geht auch nicht????
LG

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2. Januar 2014 um 15:47

Empfehlung Hautcreme bei Allergie gegen Lanolin und Cetylstearylalkohol
Hallo, bei mir wurde die gleiche Allergie festgestellt, außerdem noch eine Allergie gegen Lanolin (=Wollwachs). Nach langem Suchen habe ich eine Hautpflege gefunden, die frei von diesen Inhaltsstoffen ist und die ich daher wärmstens empfehlen kann. Das Produkt heißt Physiogel und ist von der Firma Stiefel und in der Apotheke erhältlich. Es gibt verschiedene Gesichtscremes, eine Bodylotion und auch Shampoo. Probiert das doch mal aus.

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28. Februar um 3:31
In Antwort auf liv_12676131

Empfehlung Hautcreme bei Allergie gegen Lanolin und Cetylstearylalkohol
Hallo, bei mir wurde die gleiche Allergie festgestellt, außerdem noch eine Allergie gegen Lanolin (=Wollwachs). Nach langem Suchen habe ich eine Hautpflege gefunden, die frei von diesen Inhaltsstoffen ist und die ich daher wärmstens empfehlen kann. Das Produkt heißt Physiogel und ist von der Firma Stiefel und in der Apotheke erhältlich. Es gibt verschiedene Gesichtscremes, eine Bodylotion und auch Shampoo. Probiert das doch mal aus.

Das Thema ist zwar schon alt, aber zumindest Produkte, die keinen Cetyl-/Stearylalkohol enthalten, kann ich nennen (da selbst Allergikerin auf diese beide. Fettalkohole/Emulgatoren), und  Hilfesuchende werden auch immer wieder auf diesen Thread stoßen:Shampoo: Urtekram, z.B. Teebaumöl Shampoo oder Kokos, weitere Sorten auch ohne die beiden Alkohole, Spülungen/Conditioner leider nicht
Haarkur: Sanoll (Bioprodukte aus Österreich)
Duschgel und Bodylotion z.B. von Bärnangen, Duschbalsam vom Kneipp „Nachtkerze“
Körperpflege: Babyöl (solange keine offenen Ekzeme/Verletzungen vorhanden)
Gänzlich natürlich: Bio-Kokosöl aus dem Bioladen, sehr feuchtigkeitsspendend, zieht sehr schnell ein, benutze ich besonders gerne zur Gesichtspflege
Arztseife von Balea ist ebenfalls frei von beiden dieser Alkohole.
Bis auf die beiden letztgenannten Produkte kaufe ich die Sachen im Internet, die Marken findet man selten bis garnicht im stationären Handel.
Eine Apotheke, vielleicht besonders gut die „grünen“ Apotheken ( die besonders spezialisiert sind auf Naturmedizin), können bei Angabe der Allergene natürlich gewünschte Produkte individuell abmischen.
Kokosöl kann man z.B. auch sehr gut selbst anreichern, auf ganz leiser Temperatur erhitzen und schmelzen lassen, dann ein paar Tropfen eines gewünschten Öles zugeben (Jojoba, Nachtkerzenöl,...) und damit individuellere Pflege selbst herstellen (geht auch super als Lippenbalsam oder nachts als Kur für die Hände (Baumwollhandschuhe drüber).

Mit der Diagnose meiner Allergene habe ich bestimmt zwei Tage lang gegoogelt, Inhaltsstofflisten gelesen und die Hersteller angeschrieben und um Proben gebeten, da alle diese Produkte nicht unbedingt dem Preisniveau entsprechen, das man getrost bei Nichtgefallen/Unwirksamkeit mal eben im Müll versenkt. Alle Hersteller waren sehr zuvorkommend und haben mir ganz selbstverständlich Produkte zugeschickt (nicht nur Pröbchen, sondern meist reguläre Packungen, da Allergietestphasen meist mehr als ein Zeitungsbeilagenbeutelchen erfordern).

Zudem sollte man Abstand nehmen von Flüssigwaschmitteln und Weichspülern, das trägt man noch massiver auf der Haut als Kosmetika und dort ist zu 99,9% Cetyl-/Stearyl drin. Waschmittel in Pulverform braucht keine Emulgatoren. Weichspüler ist ohnehin kritisch zu betrachten und für die Reinigung und die Umwelt überflüssig.

Beim Putzen greife ich natürlich zu Handschuhen, denn nicht nur meine Allergene sondern auch manche anderen Inhaltsstoffe möchte ich prinzipiell nicht auf meiner Haut haben.
Schwierig wird eine solche Allergie erst richtig bei Medikamenten, aber selbst da ist der Apotheker meines Vertrauens mein bester Partner, der baut mir jede Salbe/Creme/Lotion (wenn nicht ohne meine Allergene erhältlich) entsprechend um und ich muss mich auch da nicht sorgen. Es gibt schließlich auch andere Emulgatoren als Cetyl oder Stearyl.

Also mit Internetrecherche findet man fast alles heraus, es braucht Zeit, aber unser Körper und insbesondere unsere Haut sollte uns das wert sein, denn wir haben nur die eine. Ich persönlich muss sagen, dass ich solch eine Allergie garnicht schlecht finde, denn man wird nicht ständig verführt neue Produkte zu kaufen, weil sie ja oft auch so herrlich günstig sind. Das schont unseren Körper, der nicht ständig mit neuen Chemiemischungen klarkommen muss (auch das fördert über kurz oder lang oft Allergien) und man lernt Dinge mehr wertzuschätzen. 
 

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