Home / Forum / Fit & Gesund / Teufelskreis - Fressattacken

Teufelskreis - Fressattacken

13. Februar 2007 um 16:56

Ich glaube nicht, dass meine Essstörung bzw Fressanfälle psychischer Natur sind. Viel eher liegt es wohl daran, dass ich siet 10 Jahren immer irgendwie auf Diät bin. Normal essen ohne ans Zunehmen zu denken, geht bei mir schon lange nicht mehr.
Bei der Arbeit oder wenn ich besonders beschäftigt bin, ernähre ich mich gesund und esse maßvoll. Aber oft am Wochenende bekomme ich richtige Fressanfälle, so dass ich mich nicht mehr bewegen kann, weil ich so voll bin und ich richtige Bauchschmerzen habe. Es ist nicht so, dass ich sonst auf irgendwelche Lebensmittel verzichte, so dass ich einen Mangel an irgendetwas haben könnte.
Ich bin so traurig darüber und wirklich verzweifelt. Ich möchte einfach normal essen.
Kennt ihr das?

Mehr lesen

13. Februar 2007 um 23:59

JA, kenne das .
Kenne dein Problem . Während der Woche verzichte ich auch auf sehr viel ,esse vielleicht sogar nichts , bis dann das Wochenende kommt, und wie gesagt da Fress ich dann oft weil in meinem Kopf nur der Gedanke ist, dass ich ab montag kaum noch etwas bekomme.mache das nun schon seit Anderthalbjahren , habe zwar auch abgenommen , allerdings kein untergewicht und es nervt mich , weil ich - genau wie du ,nicht normal essen kann.Ich kann es nicht , wenn ich normal esse ,empfinde ich das als zuviel und dann denke ich lieber ein zwei Tage richtig und dafür den REst der Woche wenig .Freunden ist mein seltsames Essverhalten , ich bin nicht der MEinung , dass es eine Essstörung in dem , ich sag jetzt mal ganz vorsichtig " klassischem" Sinne ist, auch schon aufgefallen. Kann dir leider nicht helfen ,nur , dass es mir genauso geht.lg

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Februar 2007 um 0:11

Kenne das auch
Wenn ich in Gesellschaft bin (selbst wenn nicht permanent, sondern nur abends), dann schaffe ich es, mich gesund zu ernähren und auch reduziert zu essen. Aber sobald ich den ganzen Tag alleine bin, habe ich diese Sucht, solange zu fressen, bis mir schlecht ist. Ich habe mich die letzten Wochen, während ich bei meinem Freund war, fettarm und kalorienarm ernährt (ich gebe zu, dass es etwas zu wenig war). Seit gestern bin ich wieder zu Hause und habe mich heute total beschissen und lehr und nutzlos gefühlt, so dass ich eingekauft habe und mich vollgefressen habe. Habe mich hinterher gefragt, warum ich das eigentlich mache, denn es schmeckt mir garnicht und ich konnte es nicht genießen. Es war irgendwie nur eine Suchtbefriedigung.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Februar 2007 um 12:59
In Antwort auf tran_12080613

Kenne das auch
Wenn ich in Gesellschaft bin (selbst wenn nicht permanent, sondern nur abends), dann schaffe ich es, mich gesund zu ernähren und auch reduziert zu essen. Aber sobald ich den ganzen Tag alleine bin, habe ich diese Sucht, solange zu fressen, bis mir schlecht ist. Ich habe mich die letzten Wochen, während ich bei meinem Freund war, fettarm und kalorienarm ernährt (ich gebe zu, dass es etwas zu wenig war). Seit gestern bin ich wieder zu Hause und habe mich heute total beschissen und lehr und nutzlos gefühlt, so dass ich eingekauft habe und mich vollgefressen habe. Habe mich hinterher gefragt, warum ich das eigentlich mache, denn es schmeckt mir garnicht und ich konnte es nicht genießen. Es war irgendwie nur eine Suchtbefriedigung.

Schlimm, ne?
Ich kenne das. Am Wochenende war ich beruflich unterwegs und hab normal gegessen. Ich hab mich tital wohl gefühlt. Am Montag abend wollte ich nur ne Kleinigkeit zu abend essen und es ist in einer kompletten Fressattacke geendet. Ich weiß gar nicht mehr, was ich alles in mich hineingestopft habe. Also mein Freund würde das nicht schaffen und der isst wirklich gut.
Heute abend bin ich zum Essen eingeladen und ich hab schon wieder richtig Angst. Angst, dass ich zu viel und zu fettig/ungesund esse. Manachmal esse ich nach so ner Einladung zu Hause noch was, obwohl ich total satt und überfüllt bin.
Und abnehmen tu ich natürlich auch nicht. Ganz im Gegenteil, ich habe in den letzten Monaten 3 Kilo zugenommen, was mich noch unentspannter macht als ich eh schon bin. Also schwanke ich immer zwischen so wenig wie möglich essen und Fressanfälle.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Februar 2007 um 20:20
In Antwort auf teagan_12349571

JA, kenne das .
Kenne dein Problem . Während der Woche verzichte ich auch auf sehr viel ,esse vielleicht sogar nichts , bis dann das Wochenende kommt, und wie gesagt da Fress ich dann oft weil in meinem Kopf nur der Gedanke ist, dass ich ab montag kaum noch etwas bekomme.mache das nun schon seit Anderthalbjahren , habe zwar auch abgenommen , allerdings kein untergewicht und es nervt mich , weil ich - genau wie du ,nicht normal essen kann.Ich kann es nicht , wenn ich normal esse ,empfinde ich das als zuviel und dann denke ich lieber ein zwei Tage richtig und dafür den REst der Woche wenig .Freunden ist mein seltsames Essverhalten , ich bin nicht der MEinung , dass es eine Essstörung in dem , ich sag jetzt mal ganz vorsichtig " klassischem" Sinne ist, auch schon aufgefallen. Kann dir leider nicht helfen ,nur , dass es mir genauso geht.lg

Heeey
ja...das ganze kommt mir sehr bekannt vor.Allerdings plane ich das eigentlich...ich esse meistens in der woche überhaupt nichts..bis samstag abend ..da fängt die orgie an...und zwar richtig..ich esse alles was ich kann....ok...ich gehe mich hinterher übergeben(so dass ich manchmal sogar noch weniger wiege als vor dem FA) aber das ganze ist eigentlich scheiß ungesund und geht auf den geldbeutel...naja...habe dadurch auch viel abgenommen und liege im starken untergewicht...also geht doch
lg
leonie

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Februar 2007 um 21:12
In Antwort auf aaren_12448946

Heeey
ja...das ganze kommt mir sehr bekannt vor.Allerdings plane ich das eigentlich...ich esse meistens in der woche überhaupt nichts..bis samstag abend ..da fängt die orgie an...und zwar richtig..ich esse alles was ich kann....ok...ich gehe mich hinterher übergeben(so dass ich manchmal sogar noch weniger wiege als vor dem FA) aber das ganze ist eigentlich scheiß ungesund und geht auf den geldbeutel...naja...habe dadurch auch viel abgenommen und liege im starken untergewicht...also geht doch
lg
leonie

Was heisst hier "geht doch"?
??

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

16. Februar 2007 um 19:52

Essstörung
Hallo an alle...
Sorry es euch direkt zu sagen, aber ihr habt ne Essstörung...

Findest raus, was dahinter steckt!!!
Ich habe erst nach 5 Jahren Therapie (jetzt 24J.) herausgefunden, dass ich als Kind missbraucht worden bin! Oft reichen aber auch verletzungen, verleugnugen oder verbale misshandlungen der eltern, nachbarn, geschwistern, verwandten, schulfreunden oder was auch immer!
Eine einmal falsch gespeicherte "Datei" reicht schon, dass ihr es euer Leben lang mit euch rumschleppt und das zu unnütz!
Ihr seid alle tolle Frauen, dass wisst ihr!!! Egal mit wieviel Gewicht auf den Rippen! Akzeptiert und liebt euch selbst, denn ihr seid es so verdammt wert!!! Wer sonst wenn nicht ihr?

Ihr habt nicht verdient so zu leiden unter der Esssstörung? Das was euch das Essen vorbigt zu geben, könnt ihr euch auch selbst holen! Gestaltet eucren Tag so, dass es euch Spaß macht! Freut euch auf MORGEN... dann vergesst ihr das Essen! Ich habe lange gebraucht das zu begreifen, aber ihr schafft das auch! Rückschläge sind normal, die habe ich auch! Aber es geht weiter und wir dimmer besser! Glaubt mir!

Ich glaube an Euch!!!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

22. Februar 2007 um 21:43

Kenn ich gut
Ich habe mir erst vor kurzem selbst eingestanden, dass mit meinem Essverhalten etwas nicht stimmt. Bei mir ist es auch eindeutig so, dass Essen Trost und Befriedigung bedeuten, sowie Eckpfeiler, um die ich meinen Tag plane. Und das hat ganz bestimmt seinen Ursprung in der Kindheit. Ich habe vor ca. 5 Jahren mit einer Gesprächstherapie begonnen und inzwischen auch andere Therapieformen ausprobiert und seitdem gelernt mich meinen Problemen und Ängsten zu stellen. Und vieles habe ich schon gelernt, in Bezug auf Ängste und wie ich mit ihnen umgehe. Aber es kommen immer wieder neue Erkenntnisse, die mich erkennen lassen, dass da noch so einiges im unreinen ist. Ängste hatte ich schon immer sehr viele, vor der Schule, vor dem Versagen, davor unbeliebt zu sein, arm zu sein, allein zu sein, das volle Programm. Und als Kind bedeutete Essen für mich wirklich teilweise der einzige Trost am Tag (neben Fernsehen und Orgel spielen), etwas auf das ich mich "freuen" konnte, das meinen Tag absteckte. Und das ist dann im Laufe der Jahre irgendwie "chronisch" geworden. Immer wenn ich unzufrieden bin, mit einer Situation oder Trost suche, denke ich an essen. Zur Zeit habe ich in der Arbeit nicht viel zu tun. Ich verlasse die Firma in drei Wochen und habe fast schon alles geregelt, so dass ich oft nicht weiß, wie ich den Arbeitstag rumkriege. Und das stimmt mich unzufrieden und das Essen muss wieder herhalten. Wie ich jetzt damit umgehe, weiß ich auch noch nicht, ich weiß aber, dass ich es in den Griff bekommen will und deswegen wohl wieder ein bisschen in mich hineinblicken muss. Ich wünsch allen, die das auch wollen viel Glück und Ausdauer.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

22. Februar 2007 um 22:36
In Antwort auf lumusi_12902111

Was heisst hier "geht doch"?
??

Also
das geht doch,heißt dass ich damit lebe und mich zufreiden gebe...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Februar 2007 um 19:51

Ich sitze hier und heule
Denn ich weiß, dass ich ein Problem habe und ich weiß, dass ich es nicht alleine schaffe

Ich bin in Therapie, aber es nutzt nichts.

Ich glaube mir würde es was bringen, wenn ich unter anderen Menschen wär...wie ne Art Hotel, denn ich mache es nicht, wenn ich bei anderen bin....

Vielleicht geht somit wenigstens die Sucht weg...denn ich denke meine anderen Probleme hab ich geklärt.

Ich leider mit dir und habe nciht den Hauch einer Ahnung, wie man da raus kommt.

Bin selber unendlich verzweifelt

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Noch mehr Inspiration?
pinterest