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Suche Gleichgesinnte, die mit Alkoholikermutter aufgewachsen sind

14. Dezember 2009 um 0:22 Letzte Antwort: 25. Oktober 2011 um 23:23

Ich bin mittlerweile 29 Jahre alt und hab eine Alkoholikermutter. Sie trinkt seit dem ich denken kann. Habe sehr viel schlimmes in der Kindheit erlebt z.B. hat sie uns immer geschlagen, Gläser nach uns geschmissen und sogar mal mit dem Messer hinterher gejagt. Das Verhältnis zu ihr ist nie gut gewesen. Mittlerweile bin ich selber Mutter und versuche sogut es geht meinen Kindern Vorbild zu sein. Mein Mann und ich sind absolute NONALKOHOLIKER. Jedoch habe ich in letzter Zeit gemerkt, dass ich die ganzen Jahreüber dieses Thema nicht verarbeitet habe, sondern als Tabu totgeschwiegen habe. Bin jetzt am überlegen, mir professionelle Hilfe zu suchen, da mich das sehr geprägt hat. Z.b. habe ich eine Eigenschaft entwickelt, sobald Gefahr droht ich könnt verletzt werden, schotte ich ab, baue ne Mauer um mich herum. Selbst mein Mann beißt sich manchmal die Zähne an mir aus, obwohl er nichts dafür kann. Ich möchte lernen damit umzugehen, mit Leuten Erfahrungen austauschen. Bitte meldet Euch wenn ich ähnliches erlebt habt.

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3. Januar 2010 um 23:27

Aufgewachsen in einer Alkoholikerfamilie
Hallo,
ich bin gerade zufällig auf deinen beitrag gestoßen, wollte mich aber auch schlau machen, welche therapiemöglichkeiten man eig. hat, um seine kindheit aufzuarbeiten.ich bin 27 jahre alt und in einer alkoholikerfamilie aufgewachsen.seit dem ich denken kann, spielten agressionen und vor allem psychische gewalt eine rolle.diese mauer von der du sprichst,kenne ich auch nur zu gut.wahrscheinlich reiner selbstschutz...ich bin erzieherin und muss im job auch immer sehr darauf achten mich nicht an meiner eigenen

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4. Januar 2010 um 3:14
In Antwort auf eliisa_12741356

Aufgewachsen in einer Alkoholikerfamilie
Hallo,
ich bin gerade zufällig auf deinen beitrag gestoßen, wollte mich aber auch schlau machen, welche therapiemöglichkeiten man eig. hat, um seine kindheit aufzuarbeiten.ich bin 27 jahre alt und in einer alkoholikerfamilie aufgewachsen.seit dem ich denken kann, spielten agressionen und vor allem psychische gewalt eine rolle.diese mauer von der du sprichst,kenne ich auch nur zu gut.wahrscheinlich reiner selbstschutz...ich bin erzieherin und muss im job auch immer sehr darauf achten mich nicht an meiner eigenen

Hi sasa
schön zu wissen, dass man nicht alleine ist. Würde mich gerne interessieren wie du damit fertig wirst hast du tipps?Findest du den Gang zum Psycho für zu übertrieben? Wie war es bei dir? Was hast Du den so schlimmes erlebt? Trinkt deine Mutter immer noch? Wie ist der Kontakt?LG und Frohes Neues

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4. Januar 2010 um 17:41
In Antwort auf spring_12514189

Hi sasa
schön zu wissen, dass man nicht alleine ist. Würde mich gerne interessieren wie du damit fertig wirst hast du tipps?Findest du den Gang zum Psycho für zu übertrieben? Wie war es bei dir? Was hast Du den so schlimmes erlebt? Trinkt deine Mutter immer noch? Wie ist der Kontakt?LG und Frohes Neues

Schön zu wissen, dass man nicht alleine ist
ich bin damals wahrscheinlich durch den frühen auszug und den damit verbundenen abstand zu ihr ersteinmal recht gut damit fertig geworden.dann kamen allerdings andere probleme auf mich zu.eben durch die frühe verantwortung die ich dann für mich und mein leben übernehmen musste.dazu kam ein geringes selbstwertgefühl und das gefühl nie gut genug zu sein, nie etwas richtig zu machen.was ich erlebt habe?hmm, wo fange ich an?da meine eltern beide getrunken haben gab es zwischen den beiden oft handgreiflichkeiten( gegenstände flogen,im treppenhaus wurde randaliert)(es wurd sich eingekotet und und und) bis mein vater dann iwann auszog.besser wurde es zuhause nicht.meine mutter trank noch mehr.es waren immer andere männer bei uns.es gibt soviel zu erzählen, es war einfach richtig schlimm.meine mutter trinkt immer noch, wir haben mal mehr, mal weniger kontakt zueinander.sie ruft oft betrunken an.mittlerweile habe ich den mut einfach aufzulegen und ihr zu sagen, dass sie mich gerne wenn sie wieder nüchtern ist anrufen kann.der gang zum psychologen fällt mir sehr schwer,weil ich mich einfach schäme und denke naja andere hat es vllt. schlimmer getroffen.weiß nicht ob du diesen konflikt kennst?
wie ist das verhältniss zu dir und deiner mutter?
konntet ihr offen über ihr problem und deinen leidensdruck sprechen?oder wird das eher tabuisiert?
wie geht es dir wenn du über deine vergangenheit schreibst?
lg...danke dir auch ein frohes neues...

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4. Januar 2010 um 17:47

Mauer
hallo suraija,
ja du hast recht, wenn es nur diese mauer wäre...
was hat dir geholfen deine mauer abzubauen?
hast du es aus eigener kraft geschafft?
leider ist dein beitrag, glaube ich unvollständig.
lg sasa

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5. Januar 2010 um 0:54
In Antwort auf eliisa_12741356

Mauer
hallo suraija,
ja du hast recht, wenn es nur diese mauer wäre...
was hat dir geholfen deine mauer abzubauen?
hast du es aus eigener kraft geschafft?
leider ist dein beitrag, glaube ich unvollständig.
lg sasa

Alkohol
Hallo.Wollte auch mal was dazu schreiben auch wenn es nicht direkt passt.Meine Mutter fing vor 10 jahren an mit korn nachdem mein vater sich umgebracht hat als ich 15 war.Da fing der scheiss an,meine mutter hat mich täglich im suff angemacht,penetriert und ewig streit gesucht.Da kann man echt verzweifeln.Jetzt vor 3 jahren aber hat sie sich in den tod getrunken mit 41.Wir hatten aber nicht unbedingt ein schlechtes verhältnis,im suff war sie nur unmöglich.Das schlimme,ich war mit ihr nach den tod meines vaters wie kumpel miteinander immer.Gleich gedacht und von der art her sowieso gleich.Seit sie gestorben ist hab ich keine familie mehr..gut ein sohnemann aber halt nicht mehr eine mutter,vater,oma,opa usw.trinke jetzt auch und komme mit dem tod nicht klar und hab viele gedanken,hätte so gern mein sohn mein papa usw.mit stolz gezeigt.Viele würden sagen,denk positiv hast ein sohn,aber so ist das nicht........naja sorry,gehört eher zu depressionen wohl.Wollte nur kunt tun das ich weiss wie es ist.

Lieben Gruss:Nick
ps:Wie man solchen schaden mit trinken weg bekommt mag ich mit psychogerede zu bezweifeln sorry.Die wissen was sie sagen müssen,nur erlebt haben sie es selber nämlich nie!!!

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5. Januar 2010 um 2:37
In Antwort auf eliisa_12741356

Schön zu wissen, dass man nicht alleine ist
ich bin damals wahrscheinlich durch den frühen auszug und den damit verbundenen abstand zu ihr ersteinmal recht gut damit fertig geworden.dann kamen allerdings andere probleme auf mich zu.eben durch die frühe verantwortung die ich dann für mich und mein leben übernehmen musste.dazu kam ein geringes selbstwertgefühl und das gefühl nie gut genug zu sein, nie etwas richtig zu machen.was ich erlebt habe?hmm, wo fange ich an?da meine eltern beide getrunken haben gab es zwischen den beiden oft handgreiflichkeiten( gegenstände flogen,im treppenhaus wurde randaliert)(es wurd sich eingekotet und und und) bis mein vater dann iwann auszog.besser wurde es zuhause nicht.meine mutter trank noch mehr.es waren immer andere männer bei uns.es gibt soviel zu erzählen, es war einfach richtig schlimm.meine mutter trinkt immer noch, wir haben mal mehr, mal weniger kontakt zueinander.sie ruft oft betrunken an.mittlerweile habe ich den mut einfach aufzulegen und ihr zu sagen, dass sie mich gerne wenn sie wieder nüchtern ist anrufen kann.der gang zum psychologen fällt mir sehr schwer,weil ich mich einfach schäme und denke naja andere hat es vllt. schlimmer getroffen.weiß nicht ob du diesen konflikt kennst?
wie ist das verhältniss zu dir und deiner mutter?
konntet ihr offen über ihr problem und deinen leidensdruck sprechen?oder wird das eher tabuisiert?
wie geht es dir wenn du über deine vergangenheit schreibst?
lg...danke dir auch ein frohes neues...

Hallo sasa

also deine geschichte finde ich auch sehr schlimm.ich bin auch sehr früh von zu hause ausgezogen-mit 18.Mein heutiger mann hat mich darin sehr unterstützt.er war der eizige mit demich darüber reden konnte,heute noch.er hat mir klar gemacht,dass es nicht meine schuld ist,dass sie trinkt und dass sie so ist wie sie ist.bei uns waren nicht nur die agressionen schlimm,sondern auch ihre epilepsie ähnlichen anfälle,wenn sie paar tage nicht getrunken hat...wie oft habe ich sie blutüberstömt gefunden-mit aufgeschlagenem kopf,durchgetrenntem ohr etc..mein verhältnis zu meiner mom war immer beschißen,außer sie war nüchtern. da war es der liebste mensch auf erden-wortwörtlich. doch kaum hatte sie ein tropfen korn intus war alles vorbei. konnte und kann heute noch nicht mit ihr darüber sprechen. heute bin ich selber mutter und sie 3fache oma,jedoch ist der kintakt sehr bescheiden-15-30 minütige besuche maximal und so alle 2-4 wochen. Inzwischen ist sie seit 2002 im altenpflegeheim sie ist 61 j und hatte deshalb mit 55 einen schlaganfall.hinzu kommt das sie das korsakow syndrom hat (demenz ähnlich)und erfindet geschichten ich würd sie beklauen, ich hätte ihr gelder gestohlen die sie nie besessen hat...es war sogar soweit dass sie mich sogar anzeigen wollte.habe letztes jahr dann 3 monate vor dem ET dann endlich die betreuung abgegeben und seitdem geht es mir etwas besser.dadurch dass ich jetzt nicht mehr so häufig dahin fahre(früher 1xdie woche) hält sie sich auch mit ihren anschuldigungen zurück und freut sich auch uns zu sehen.früher haben wir sie auch immer abgeholt zu geburtstagen und feiertagen,seit der 3.SS mache ich es nicht mehr.ich nabel mich langsam ab, dennoch habe ich es noch nicht geschafft,komplett von ihr loszukommen.mittlerweile kann ich ganz gut über meine vergangenheit schreiben-manchmal muss ich nur weinen.schließlich ist es meine mutter-trotz allem habe ich sie lieb-verrückt oder? kanns mir auch nicht erklären....also ich würde unser verhältnis als neutral bezeichnen. Ich habe nie erfahren was es heißt von der eigenen mutter geliebt zu sein.Bin absoluter non alkoholiker!Ich versuche aber jeden Tag meinen kindern gaanz viel liebe zu geben und eine bessere mutter zu sein als sie es je war. mein mann sagt, ich wäre eine gute mutter,jedoch habe ich angst dass ich zu meiner tochter so werde wie sie, weil sie auch zu mir so war.Z.B bin ich mit ihr etwas strenger als mit den jungs, obwohl sie das einzigste mädchen ist.Gut sie ist die älteste, aber eigentlich ne super tochter, vorzeige kind in der schule, draußen etc..Ich liebe alle meine kinder gleich viel, jedoch jedes anders auf seine art und weise....

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5. Januar 2010 um 2:45

Hallo suraija
ich finde es gut dass wir uns hier darüber austauschen können.Ich glube meine hat auch leberzirrhose und es gab mal phasen,da habe ich mir gewünscht der liebe gott möge sie zu sich nehmen, doch selbst wenn der tag x kommt, werde ich unendlich traurig sein.Ich habe auch sehr viel wut auf meine Mutter, aber auch viel mitleid...was eigentlich gar nicht so gut ist.Ich kann mich glaube ich deshalb nicht komplett von ihr abnabeln, weil ich inzwischen selber 3 fache mami bin und jeden tag daran denke was mich wohl in der zukunft mit meinen kindern erwartet...nichts desto trotz liebe ich meine kinder mehr als mein leben und würde alles wirklich alles für sie tun.für meine kinder würde ich töten...ich hoffe nur sie werden es mir eines tages danken,indem sie ein super verhältnis zu mir haben und mit jedem problem zu mir kommen können-ich wünsche es mir so sehr.Dennoch möchte ich noch eins haben.LG

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5. Januar 2010 um 2:54
In Antwort auf esthve_12633885

Alkohol
Hallo.Wollte auch mal was dazu schreiben auch wenn es nicht direkt passt.Meine Mutter fing vor 10 jahren an mit korn nachdem mein vater sich umgebracht hat als ich 15 war.Da fing der scheiss an,meine mutter hat mich täglich im suff angemacht,penetriert und ewig streit gesucht.Da kann man echt verzweifeln.Jetzt vor 3 jahren aber hat sie sich in den tod getrunken mit 41.Wir hatten aber nicht unbedingt ein schlechtes verhältnis,im suff war sie nur unmöglich.Das schlimme,ich war mit ihr nach den tod meines vaters wie kumpel miteinander immer.Gleich gedacht und von der art her sowieso gleich.Seit sie gestorben ist hab ich keine familie mehr..gut ein sohnemann aber halt nicht mehr eine mutter,vater,oma,opa usw.trinke jetzt auch und komme mit dem tod nicht klar und hab viele gedanken,hätte so gern mein sohn mein papa usw.mit stolz gezeigt.Viele würden sagen,denk positiv hast ein sohn,aber so ist das nicht........naja sorry,gehört eher zu depressionen wohl.Wollte nur kunt tun das ich weiss wie es ist.

Lieben Gruss:Nick
ps:Wie man solchen schaden mit trinken weg bekommt mag ich mit psychogerede zu bezweifeln sorry.Die wissen was sie sagen müssen,nur erlebt haben sie es selber nämlich nie!!!

Hey nick,
ich finds toll dass du zu uns ins forum gefunden hast.Hoffe ich kann dir helfen.versuche von dem scheiß alk wegzukommen,du mußt an dein sohn denken,du musst und kannst eine bessere mutter werden wie deine es war-nur mut.Du schaffst es!Es ist schlimm was mit deinen eltern passiert ist,bin auch so gesehen alleine.kein vater zur mutter kaum oder schlechten kontakt.Du darfst nicht den gleichen weg gehen, denk nur was du deinem jungen damit antust!Ich hab auch mal ne schlimme zeit gehabt-hab geraucht,gekifft-schlechten umgang gehabt,falsche freunde und ich habs auch geschafft.als ich mit meinem 1 schwanger geworden bin,habe ich mir geschworen niemals so zu werden wie sie.Bis jetzt hat es funktioniert und das istfast 9 jahre her...wenn du jmd zum reden brauchst -bin jederzeit für dich da.gib dich und dein kind nicht auf, bitte-deine mutter hätte es nicht gewollt auch dein vater nicht Dein sohn braucht dich

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7. Februar 2011 um 18:44

Suche Gleichgesinnte, die mit Alkoholikermutter aufgewachsen sind
Hallo,

ich bin 25 und auch mit einem Alkoholiker aufgewachsen. Allerdings war es mein Steifvater...Auch meine Kindheit war nicht die beste und ich habe oft versucht von zuhause zu fliehen.
Das mit der Mauer kenne ich auch...und ganz aktuell werde ich auch immer wieder mit dem Thema konfrontiert. Mein Freund bekommt auch immer die volle Ladung ab, obwohl er nicht mal im geringsten etwas damit zu tun hat. Auch kann ich gar nicht mit betrunkenen Menschen umgehen. Ich selbst trinke seit 8 Jahren gar nicht mehr und es ist so ein unbeschreiblicher ekel und hass der in mir hochkommt, wenn ich betrunkene sehe, dass ich denke, dass es mit der Vergengenheit zu tun haben wird. Ich möchte auch eine Therapie machen. Ich bin mir nur noch nicht sicher was man da am besten macht. Habe über Familienstellen, Hypnose oder normale Therapie nachgedacht. Vielleicht habt ihr ja noch eine gute Idee oder erzählt einfach wie es euch so geht.
Liebste Grüße

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12. Februar 2011 um 10:17

...
Ich bin 18 und habe auch eine Alkoholiker Mutter. Aufgrundessen habe ich keine schöne Kindheit hinter mir ... Meine Mutter schlug uns damals immer , egal ob wir brav waren oder nicht. Ganz oft hatte sie irgendwelche Männer bei sich mit denen sie gesoffen und geschlafen hat einer hat sich sogar mal am mir begriffen. nachts ließ sie uns immer alleine ...sogar als wir. 4 waren . Schloss unsere zimmertür ab .... Wir konnten nicht auf Toilette .. Hatten Hunger und Durst umd einfach nagst. Irgendwann um 10 Uhr morgens kam sie dann mal wieder, wenn sie es für nötig hielt . Wir mussten oft in den Mülltonnen nach essen suchen etc eines tages fand ich sie dann blutüberströmt im Bad ... Pulsadern aufgeschnitten ... Es kam ein Krankenwagen und sie wurde in Krankenhaus gefahren . Danach fing der Alltag wieder an ... Sie hat uns geschlagen ... Wir mussten die ganze Nacht in der Ecke stehen umd ums manchmal in die Hosen pinkeln, weil wir nicht auf Klo durften. Irgendwann wollte ich dan auch nicht mehr leben, daher mit 9 Jahren den ersten Selbstmordversuch ... Das ging alles bis zu meinem 11 Lebensjahr so ... Bis wir zu meinem Papa kamen. Hier lebe ich glücklich ... Aber auch heute habe ich noch Kontakt mit meiner Mama ... Aber sie trinkt immer noch und ich Weiss wenn das so weiter geht, habe ich sie nicht mehr lange. Viele fragen sich wieso ich noch Kontakt mit ihr habe ... Ich weiss es nicht .

Das alles hat mich ziemlich geprägt & ich leide unter einer emotionalen instabilen Persönlichkeitsstörung .

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26. Februar 2011 um 11:28

Hmm..
alkoholikermutter hab ich keine, aber ein exfreund von mir (mit dem seit einem monat ca. schluss ist). auch seine mutter war einer der gründe, warum ichs nicht mehr aushielt.
die ganze familie war am kiffen und am saufen. wirklich jeder.
und, naja, seine mutter arbeitet in einem nachtcafé, kam des öfteren auch betrunken nach hause..
als ich einmal bei meinem freund schlief, da hat sie um 3 uhr morgens die zimmertür aufgerissen, mich aus dem bett gezerrt, mich angeschrien, und aus der wohnung rausgehaut. ich hatte solche angst! sie ist generell öfters auf mich los gegangen, aber immer nur wenn alk im spiel war.
das milieu war auch nicht das beste, kiffen, saufen, rauchen, und seine mutter hat jedes wochenende einen anderen penner mit heim gezerrt.
für meinen freund war das aber schon normal, wenn die alte mal wieder voll fett nach hause kam. & wenn man alle 2 monate einen anderen "stiefvater" hat, zu hause mit dem gras gedealt wird etc. kann die erziehung nicht die beste sein.
mein ex, er war paranoid, krankhaft eifersüchtg, wenn ich ihm erzähle ich ging mit ner freundin was essen glaubte er mir nicht und meinte, ich betrüge ihn. dieses verhalten zeigte er mir in den letzten monaten.
für ihn wars auch ganz normal, wenn er sich nebenbei mal 'nen joint dreht, wenn er seine mutter von sich wegstoßt, aus der wohnung rausgehaut wird, tagelang bei irgendjemandem untertaucht.
aber naja ich schweife vom thema ab.. wie gesagt, auch ich hatte einige erfahrungen mit sowas & ich hatte jedes mal angst vor der frau D:
klar, dass ich mich nicht so fühlen kann wie du, das will ich auch garnicht (soll nicht böse klingen!), aber diese erfahrungen haben gereicht & letztendlich merkte ich dass mich die ganze sache so runtergezogen hat, auch wenn es vielleicht nichts im vergleich zu deiner situation ist..

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5. März 2011 um 0:15

Hallo nnn840
schlimme Situation. Bin auch bei Alkoholiker-Eltern aufgewachsen. Noch schlimmer, ist, daß ich selbst zum Allkoholiker wurde.
Bin glücklicherweise, seit 20 Jahren trocken. Mein ganzes Leben war ich mit Alkohol konfrontiert.
Es ist für Kinder besonders schlimm, mit den ganzen Problemen, die damit zusammen hängen zu leben.
Wenn ich dir einen Rat geben darf, dann schau dich in deiner Umgebung um, ob es da in der Nähe eine Gruppe der Alanon Selbsthilfe gibt. Das ist für Angehörige von Alkoholikern, eine super Einrichtung, um die schlimmen Dinge zu verarbeiten.

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12. März 2011 um 21:55

Mein Vater ist Alkoholiker.
Das schlimme ist das mein Bruder, 23 Jahre alt, gerade den gleichen weg wie mein Vater einschlägt.

Zu meinem Vater habe ich seit Jahren kein Kontakt. Will mit diesem Menschen nichts zu tun haben. Ist zu viel vorgefallen. Einmal hat er mir ein Handtuch in den Mund gestopft damit ich nicht mehr so schreie und mich gewürgt, sodass ich keine Luft bekam.

Mein Bruder hat eine 2 Jahre alte Tochter und von seiner Freundin ist er seit einigen Monaten getrennt. Seine Tochter sieht er regelmäßig und kümmert sich um sie, besser als die Mutter. Ihr ist Feiern gehen wichtiger.

Jetzt beseuft sich mein Bruder nur noch und redet davon das das leben keinen sinn mehr macht und gibt allen die schuld daran das es ihm so schlecht geht.
mein bruder dramatiesiert alles genau wie mein vater und belästigt und beleidigt die ganze familie, wenn er getrunken hat.

Schade das mein Bruder genauso wie mein vater endet. Komisch das ich das schon immer gefühlt habe, das aus ihm nichts wird und es sich immer mehr bewarheitet.

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13. Oktober 2011 um 2:20

Hallo an Alle,
habe mich leider länger nicht gemeldet, denn ich habe inzwischen mein 4. Kind auf die Welt gebracht und da ist es schon mal stressig. es freut mich, dass ihr euch gemeldet habt, und ich damit nicht alleine bin. ihr könnt mich ja persönlich anschreiben wenn ihr lust habt. ich habe mir immer noch keine hilfe gesucht, und das problem ich immer noch das selbe ich schotte häufig ab. meine ma trinkt immer noch, allerdings gehe ich sie nicht mehr so häufig besuchen, wenns hoch kommt alle 4-6 wochen. dadurch lässt sich das auch ertragen. wenn sie getrunken hat, dann erfindet sie irgendwelche geschichten ich hätte ihr geld gestohlen, sie um ihr erbe gebracht etc. obwohl sie von der sozi lebt. wenn sie mich dann am telefon totlabert bzw auf streit aus ist, lege ich auf. ich nehme sie nicht mehr ernst. schon lange nicht mehr. sie hat aufgrund dessen auch das korsakow syndrom. ähnlich alzheimer aber alkoholbedingt. sie lebt seit jahren im pflegeheim, da sie 2002 aufgrund eines schlaganfalls nicht mehr in der lage ist alleine zu leben. Ich empfinde häufig mitleid mit ihr, hab aber nicht wirklich ein gutes verhältnis mit ihr. ich liebe meine 4 kinder und meinen mann über alles und hoffe dass ich denen eine bessere mutter sein werde. ich denke das ich mal wirklich demnächst irgendwann wirklich zum psychologen gehen werde.....lg an alle und bleibt stark. wir sind unseres glückes schmied und wir können nichts dafür das unsere Mütter,Vätter, Brüder etc Alkis sind.

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13. Oktober 2011 um 15:00

Alkoholmütter
Hallo, danke daß du dich gemeldet hast. Ich habe absolutes Verständnis dafür, daß du bei dem was du als Kind erlebt hast, deine persönliche Mauer aufbaust. Alte Wunden können uns das Leben schwer machen. Leider ist es so gut wie unmöglich, da alleine heraus zu kommen. Proffesionelle Hilfe, kann ich sehr empfehlen. Das würde auch deinen Kindern und deinem Mann, sehr hilfreich sein, wenn wenn du das Erlebte verarbeitet hast. Ich wünsche dir und deiner Familie, alles Gute für die Zukunft.

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25. Oktober 2011 um 23:23

Ich sehe vieles von dir in mir.
Hallo du,
genauso wie du habe ich auch eine Alkoholkranke Mutter. Jahrelang habe ich über dieses Thema nicht nachgedacht (bin jetzt 18) habe immer alles verdrängt. Ich habe nie darüber geweint. Es ist einfach so, dass sie vieles kaputt gemacht hat. SOgar die Beziehungen zu den eigenen Kindern. SIe hat viele Lügen erzählt meinen Vater stark genervt z.B durch Anrufe. Mittlerweile hat sie gewisse körperlich Probleme. Ich bin derzeit an einem Punkt angelangt, an dem ich keine Lust mehr habe sich bei mir zu melden. Wenn wir miteinander kommunizieren ist meist Alkohol im Spiel und sie schiebt all die Dinge die schief gelaufen sind auf uns Kinder und alle anderen sind ja daran Schuld aber die Schuld an sich selbst sieht sie garnicht.

Es gibt zur heutigen Zeit Momente, wo ich darüber nachdenke, wie sehr mich doch diese Geschichte geprägt hat, ob ich gewisse Verhalten durch sie bekommen habe. Ich weiß es nicht, man kann es nur überlegen.

Ich wünsche mir für meine Zukunft, dass wenn ich Mutter werden sollte, nie solch ein Verhalten zeigen möchte, dass ist unter aller Würde.

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