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Sturz - Antidepressiva verschrieben

18. Februar 2009 um 20:49

Hallo,

ich hatte vor einem halben Jahr einen Reitunfall. Am gleichen Tag hatte ich eine leichte Beule am Kopf und Kopfschmerzen, die aber erträglich waren. Nach einer Zeit hatte ich von Tag zu Tag mehr Kopfschmerzen, habe dann wochenlang Schmerztabletten eingenommen, damit ich zumindest auf der Arbeit sitzen konnte. Nach einer Woche war ich auf der Arbeit und die Kopfschmerzen fingen so schlimm an, dass ich nicht mehr stehen konnte, nicht mehr schreiben konnte,Sprachstörungen hatte und meine Hand taub wurde. Ich wusste nicht mehr was ich machen sollte, konnte nur noch weinen, weil ich kein Wort mehr rausgekriegt habe. Ich rief sofort meine Eltern an, die mich dann anschließend zum Notarzt gefahren haben. Meine Mum erklärte dem Notarzt was genau passiert ist. Ich wurde sofort ins Krankenhaus überwiesen, wo ich dort auch gleich aufgenommen wurde. Lag 24 Stunden auf der Überwachungsstation. Die Ärzte saten mir, ich solle keine Schmerztabletten mehr einnehmen, weil ich davon abhängig werden kann. Als ich runterkam, wurde ich in ein normales Zimmer verlegt. Man hat mich komplett untersucht ( MRT, CT, Nervenwasser entnommen, Blutabnahme, Gehirnströme messen etc. ) , um einen Schlaganfall auszuschließen. Da die Ergebnisse erst nach 2 Tagen kamen, habe ich in der Zeit Tabletten zur Blutverdünnung bekommen, die Ärzte sagten, man muss dies behandeln als sei es ein Schlaganfall um was schlimmeres zu verhindern. 2 Tage später kamen meine Ergebnisse der Untersuchungen. Es wurde im MRT nichts gefunden, auch bei den anderen Untersuchungen nicht. Ich lag eine Woche dort, mir ging es jeden Tag etwas besser, weil ich das Gefühl hatte, dass mir jemand hilft. Ein Tag vor der Entlassung hatte ich ein Gespräch mit der Ärztin der Neurologie. Sie sagt, sie nimmt an, es sei psychisch bedingt. Somit wurde mir Antidepressiva ( Amitryptilin ) verschrieben. ( Tabletten für eine Woche, täglich nur eine ) . Ich nahm die Tabletten und mir ging es viel besser. Als ich keine Tabletten mehr hatte, hab ich sie dann auch komplett weggelassen. Ein paar Tage ging es gut. Aufeinmal kam wieder die Zeit, wo es massiv anfing. Solche Schmerzen, dass man nicht mehr laufen kann, habe nur noch geweint und täglich gebrochen. Daraufhin ging ich zu meinem Hausarzt. Er verschrieb mir nochmals Antidepressiva für 3 Monate. ( hat den Krankenhausbericht vorliegen gehabt ). Ich nahm diese Tabletten weiterhin wieder ein. Dies jetzt schon über 6 Monate. Vorkurzem ging ich dann zu enem anderen Hausarzt. Als ich ihm von meinen Kopfschmerzen und dem Krankenhaus erzählte und gesagt habe, dass ich seid 6 Monaten Antidepressiva einnehme, war er total geschockt. Er sagte, dadurch würden die Leberwerte sich massiv verändern. Er hat zu mir gesagt " Sie wollen doch sicherlich noch etwas länger leben, setzen sie diese Tabletten ab". Daraufhin sagte ich, dass mir nichts anderes hilft. Habe sämtliche Schmerztabletten eingenommen, nichts hat geholfen, nichts. Der Arzt sagte zu mir, ich soll nochmals zur Nachuntersuchung ins Krankenhaus, weil sich frische Blutgerinnsel im Hirn nicht sofort erkennen lassen. ( Im schlimmsten Falle ) Kann sich in denen 6 Monaten etwas im Gehirn verändert haben???? Ich denke mir vll, dass es nicht notwendig ist nochmal ins KH zu gehen, weil ich komplett damals durchgecheckt wurde und nichts gefunden wurde. Wird bei einer Nachuntersuchung alles nochmal gemacht ?(Nervenwasser, MRT etc. ) Und wird dies ambulant gemahct oder stationär ?Hat jemand solche Erfahrungen ???

Wäre sehr dankbar, wenn jemand schreibt mit solchen Erfahrungen

Gruß

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19. Februar 2009 um 12:26

Wechsel
diesen dummen Arzt. amitryptilin ist ein gut verträgliches Antidepressivum bei Migräne, wesentlich besser als Schmerztabletten.

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26. Februar 2009 um 16:38

....
Ich denke, die Idee mit dem Nachchecken ist nicht schlecht. Wer weiß, ob da doch nicht mehr ist. Sicher ist sicher. Es ist schwer zu sagen, ob du wirklich was psychisches hast, da Antidepressiva eben auch bei Schmerzen helfen, ich Schmerztherapien werden sie sogar oft zur Verstärkung der Wirkung eingesetzt.

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