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Ständige fressflashs

19. Oktober 2015 um 21:39 Letzte Antwort: 22. Oktober 2015 um 6:57

Hallo zusammen, weiß zurzeit echt nicht weiter. hab seit ca 2-3 jahren eine mischung zwischen Magersucht und Bulimie. Bin auch in Therapie und es lief zwischen durch auch schon besser, aber zurzeit ist es einfach wieder schlimm. ich ziehe jeden Tag meinen essensplan durch und es gelingt mir auch ziemlich gut, aber immer am abend fang ich dann aufeinmal richtig extrem an mit fressen und kotzen. danach gehts mir immer richtig scheiße und ich bin jeden abend danach dann überzeugt, dass es von jetzt an klappt weil ich dieses gefühl nichtmehr will. und dann am nächsten abend scheint alles wieder vergessen zu sein znd ich kann nichts dagegen tun... das macht mich einfach fertig, woran liegt das denn? fehlt mir wirklich die kraft aufzuhören obwohl ich es mir so fest vornehm? und was kann ich da denn dagegen tun? bin wirklich dankbar für jede hilfe..

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20. Oktober 2015 um 16:59

Habe das selbe problem
Ich habe leider auch eine Mischung zwischen Magersucht und Bulimie . entweder essen essen essen und alles raus lassen oder nichts essen . zurzeit kenne ich das Gefühl nach dem kotzen und will es mir abzugrwöhnen allerdings schaffe ich das aus eigener Kraft nicht . ich bin auch in psychologischer Behandlung aber meine Therapeutin weiß es nicht . ich hab gestern den 1. Schritt gemacht und es meinem Verlobten erzählt . und morgen sage ich das auch meiner Psychologin . vielleicht hat sie morgen ein paar Tips die ich dir weiter geben kann .

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20. Oktober 2015 um 20:49
In Antwort auf keziah_12691268

Habe das selbe problem
Ich habe leider auch eine Mischung zwischen Magersucht und Bulimie . entweder essen essen essen und alles raus lassen oder nichts essen . zurzeit kenne ich das Gefühl nach dem kotzen und will es mir abzugrwöhnen allerdings schaffe ich das aus eigener Kraft nicht . ich bin auch in psychologischer Behandlung aber meine Therapeutin weiß es nicht . ich hab gestern den 1. Schritt gemacht und es meinem Verlobten erzählt . und morgen sage ich das auch meiner Psychologin . vielleicht hat sie morgen ein paar Tips die ich dir weiter geben kann .

Danke,
Würd mich drüber freuen

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21. Oktober 2015 um 3:32

Kreislauf
Das ist alles eigentlich Mega simpel und logisch..

Hungern erzeugt Heißhunger.
Heißhunger führt zu fressanfaellen
Dem Fa folgt das brechen.
Der Magen ist wieder leer und alles geht wieder von vorne los..

Der einzige Weg daraus...regelmäßige, ausgewogene Ernährung. Ich weiß selbst wie unglaublich schwer das ist, dieses Gefühl überhaupt was drinzulassen, aber nur so klappt das und die fas werden verschwinden

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21. Oktober 2015 um 7:46
In Antwort auf bulimicbhelena

Kreislauf
Das ist alles eigentlich Mega simpel und logisch..

Hungern erzeugt Heißhunger.
Heißhunger führt zu fressanfaellen
Dem Fa folgt das brechen.
Der Magen ist wieder leer und alles geht wieder von vorne los..

Der einzige Weg daraus...regelmäßige, ausgewogene Ernährung. Ich weiß selbst wie unglaublich schwer das ist, dieses Gefühl überhaupt was drinzulassen, aber nur so klappt das und die fas werden verschwinden

Könnte sein,
aber ich dachte eigentlich durch den Essplan esse ich genug und ausgewogen. so um die 1400 kcal täglich und ich hab auch schon ein bisschen zugenommen. deshalb bin ich mir irgendwie voll unsicher ob er heißhunger daher kommt.

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21. Oktober 2015 um 9:46
In Antwort auf lin_12629054

Könnte sein,
aber ich dachte eigentlich durch den Essplan esse ich genug und ausgewogen. so um die 1400 kcal täglich und ich hab auch schon ein bisschen zugenommen. deshalb bin ich mir irgendwie voll unsicher ob er heißhunger daher kommt.

Hallo Lilablassblau,
1400 Kcal sind aus meiner Sicht nicht genug.Wenn du die abendlichen Essattacken erbrichst, kommen ja kaum noch Kalorien hinzu. Aber letztlich entscheiden muss deine Therapeutin.

Um die körperlichen Ursachen von Essattacken auszuschließen, kommt es neben einer regelmäßigen Ernährung auch auf das Erreichen eines ausreichenden Normalgewichts an. Die Akzeptanz einer solchen Zunahme ist in der Regel nur auf Basis einer verbesserten psychischen Verfassung möglich. Es kommt also nicht allein auf deinen Willen an, dich gegen die Essattacken auflehnen zu wollen, sondern auch auf deine innere Widerstandskraft. Diese wird durch deine Therapie gestärkt. Das geht nicht von heute auf morgen, aber der Weg ist richtig.Essattacken lassen sich als Teil deiner Essstörung dauerhaft nur mit einer Heilung des gesamten Störungsbildes zum Abklingen bringen.

LG Nus

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21. Oktober 2015 um 16:04
In Antwort auf selver_11957295

Hallo Lilablassblau,
1400 Kcal sind aus meiner Sicht nicht genug.Wenn du die abendlichen Essattacken erbrichst, kommen ja kaum noch Kalorien hinzu. Aber letztlich entscheiden muss deine Therapeutin.

Um die körperlichen Ursachen von Essattacken auszuschließen, kommt es neben einer regelmäßigen Ernährung auch auf das Erreichen eines ausreichenden Normalgewichts an. Die Akzeptanz einer solchen Zunahme ist in der Regel nur auf Basis einer verbesserten psychischen Verfassung möglich. Es kommt also nicht allein auf deinen Willen an, dich gegen die Essattacken auflehnen zu wollen, sondern auch auf deine innere Widerstandskraft. Diese wird durch deine Therapie gestärkt. Das geht nicht von heute auf morgen, aber der Weg ist richtig.Essattacken lassen sich als Teil deiner Essstörung dauerhaft nur mit einer Heilung des gesamten Störungsbildes zum Abklingen bringen.

LG Nus

Naja,
Den Essplan habe ich mit meiner Therapeutin "ausgehandelt", aber muss zugeben, dass ich bei den Mengen manchmal etwas schummel. Also ich ernähre mich zwar ausgewogen durch den Essensplan aber wenn da 4 Handvoll Kartoffel steht, esse ich zb oft auch nur 2 Handvoll, weshalb ich dann am Ende wahrscheinlich die Kalorienmenge aufnehme, die meine Therapeutin erwartet, versteht ihr wie ich meine?

Aber ich finde es eben noch sehr schwer, die gewünschten Mengen zu essen, da ich sonst davor höchstens bis zu 1000 kcal gegessen hab. Die Zunahme kommt glaube ich auch eher von den Fressflashs, da ich diese natürlich nicht komplett erbrechen kann.

Ich sollte eigentlich um die 2000 kcal täglich essen, aber es ist für mich zurzeit eigentlich fast unmöglich das mit meinem Gewissen zu vereinbaren, da ich über die Zunahme auch nicht wirklich erfreut bin, sondern eigentlich eher wieder abnhemen will (auch wenn ich weiß, dass das eher kontraproduktiv wäre).

Also kann ich davon ausgehen, dass es wahrscheinlich wirklich an Heißhunger liegt? Und nicht irgendwie daran, dass ich psychisch bedingt irgendwie "auf Fressen stehe" ?

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21. Oktober 2015 um 17:24
In Antwort auf lin_12629054

Naja,
Den Essplan habe ich mit meiner Therapeutin "ausgehandelt", aber muss zugeben, dass ich bei den Mengen manchmal etwas schummel. Also ich ernähre mich zwar ausgewogen durch den Essensplan aber wenn da 4 Handvoll Kartoffel steht, esse ich zb oft auch nur 2 Handvoll, weshalb ich dann am Ende wahrscheinlich die Kalorienmenge aufnehme, die meine Therapeutin erwartet, versteht ihr wie ich meine?

Aber ich finde es eben noch sehr schwer, die gewünschten Mengen zu essen, da ich sonst davor höchstens bis zu 1000 kcal gegessen hab. Die Zunahme kommt glaube ich auch eher von den Fressflashs, da ich diese natürlich nicht komplett erbrechen kann.

Ich sollte eigentlich um die 2000 kcal täglich essen, aber es ist für mich zurzeit eigentlich fast unmöglich das mit meinem Gewissen zu vereinbaren, da ich über die Zunahme auch nicht wirklich erfreut bin, sondern eigentlich eher wieder abnhemen will (auch wenn ich weiß, dass das eher kontraproduktiv wäre).

Also kann ich davon ausgehen, dass es wahrscheinlich wirklich an Heißhunger liegt? Und nicht irgendwie daran, dass ich psychisch bedingt irgendwie "auf Fressen stehe" ?

Es ist ganz normal,
dass du bei Anorexie Schwierigkeiten hast, ausreichend zu essen. Deine bisherige geringe Gewichtszunahme kann darauf beruhen, dass dein Stoffwechsel bei einer Kalorienzufuhr von 1000 Kcal am Tag stark herabgesetzt war. Wenn man dann mehr ist, kommt es zu einer Gewichtszunahme, selbst wenn die Essensmenge insgesamt noch gar nicht ausreicht.

Ich habe Zweifel, dass eine Kalorienzufuhr von 1400 und eine erbrochene abendliche Essattacke ausreichend sein könnten, kann es aber auch nicht ausschließen. Du erkennst es aber an deinem Gewichtsverlauf. Solange du nicht zunimmst und es eigentlich müsstest, ist deine insgesamte Kalorienzufuhr zu gering.

Bisher gehe ich bei dir von Essattacken aus und nicht von einer psychisch bedingten Frustfresserei. Diese kann sich aber entwickeln. Der Übergang ist fließend.

LG Nus

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22. Oktober 2015 um 6:57
In Antwort auf selver_11957295

Es ist ganz normal,
dass du bei Anorexie Schwierigkeiten hast, ausreichend zu essen. Deine bisherige geringe Gewichtszunahme kann darauf beruhen, dass dein Stoffwechsel bei einer Kalorienzufuhr von 1000 Kcal am Tag stark herabgesetzt war. Wenn man dann mehr ist, kommt es zu einer Gewichtszunahme, selbst wenn die Essensmenge insgesamt noch gar nicht ausreicht.

Ich habe Zweifel, dass eine Kalorienzufuhr von 1400 und eine erbrochene abendliche Essattacke ausreichend sein könnten, kann es aber auch nicht ausschließen. Du erkennst es aber an deinem Gewichtsverlauf. Solange du nicht zunimmst und es eigentlich müsstest, ist deine insgesamte Kalorienzufuhr zu gering.

Bisher gehe ich bei dir von Essattacken aus und nicht von einer psychisch bedingten Frustfresserei. Diese kann sich aber entwickeln. Der Übergang ist fließend.

LG Nus

Danke,
ja das gibt sinn.. also ist die lösung debk ich mal. einfach die Therapie und halt geduld oder? danke für die Antworten (:

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