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Sohn leidet an einer akuten psychose

24. März 2016 um 12:58

Mein Sohn ist 17 und ist zur Zeit in der Klinik. Es handelt sich um eine psychotische Störung bzw. Psychose. Der 1. Klinikaufenthalt war vor 4 Monaten für 3 Wochen. Es war zu kurz, leider wurde er zu früh einzulassen auf Verantwortung seines Vaters, denn nun ist er zum 2. Mal in der Klinik seit 4 Wochen wegen einem Rückfall. Er ist gegen seinem Willen in der Klinik. Er hat teilweise Vergiftungsängste, extreme Angstzustände, unkontrollierte Zuckungen, Halluzinationen, er hört Stimmen. Teilweise hat er Nahrung verweigert und die wichtigen Medikamente, was dazu führte, dass diese nicht richtig anschlagen. Er redet nicht mehr und hat schon Zwangsmaßnahmen durchleiden müssen, weil er Mitarbeiter angegriffen hatte. Er ist ja sonst ein ruhiger und höflicher Junge. Auch leidet er an einem religiösen Wahn, er betet ununterbrochen. Er nimmt das Olanzapin und er soll noch was stärkeres erhalten wie Haloperidol. Erschwerend kommt hinzu, dass die Kommunikation mit seinem Vater fast unmöglich ist, da er nicht fähig ist, sich anständig und vernünftig miteinander zu reden. Gibt es hier noch andere die Psychosen erlebt haben oder Eltern? Es ist einfach entsetzlich sein Kind so leiden zu sehen und nichts machen zu können außer abwarten und hoffen, dass die richtigen Medikamente endlich wirken...

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22. April 2016 um 6:31

Akute Psychose
Deine Verzweiflung ist zu verstehen. Bei mir ist es mein Mann, der gerade in einer akuten Phase steckt: Verfolgungswahn und er hört Stimmen, die ihm von meinem ausschweifenden sexuellen Leben (das es nicht gegeben hat) vor unserem Kennenlernen berichten. Der Klinikaufenthalt beginnt in einigen Tagen. Am schlimmsten finde ich, dass er mich zum Feind gemacht hat. Ich stehe ihm bei, bin selbstverständlich bereit ihn in der Krankheit zu begleiten, aber er beschimpft und verhöhnt mich. Und nirgends sind Informationen zu bekommen, wie man sich als Partner dann verhalten soll...
Wie geht es deinem Sohn im Moment? Es sind schon ein paar Tage vergangen; hilft die Therapie? Ich wünsche dir viel Kraft und dass dein Sohn wieder schnell gesund wird. Liebe Grüße

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