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So kanns nicht weiter gehen

9. August 2013 um 9:17 Letzte Antwort: 24. August 2013 um 21:57

Hallo!

Ich schreibe eigentlich nicht so viel hier im Forum. Meistens lese ich nur immer still mit, aber momentan bin ich einfach so verzweifelt das ich nicht mehr weiter weiss...

Seit nunmehr 3 Jahren habe ich jetzt schon eine Essstörung. Bin jetzt 26...Eigentlich müsstem an meinen ich bin alt genug um zu wissen was ich mir mit meinem Untergewicht usw. antue aber ich habe das Gefühl ich kann einfach keine Entscheidung mehr treffen. Vorletztes Jahr war das schlimmste Ich hatte nur noch nen BMI von 14,6 oder so und war noch arbeiten!!

Danach das Jahr wollte ich unbedingt gesund werden, es schaffen. Ich zog in meine alte Heimat weit weg und dachte mit neuer (eigentlich ja bekannter) Umgebung wieder physisch als auch psychisch gesund zu werden. Ich nahm einen neuen Job an und führte erstmal ne Fernbeziehung (was zu dem Zeitpunkt auch mal gut war). Ich konnte zumindest 3 Kilo zunehmen und hatte somit immer einen BMI so um die 15,5-16. Aber es ging nie weiter... Ich habe das Gefühl seit dem bin ich wieder stehen geblieben, denn seit dem habe ich immer noch das Gewicht...Im Kopf ist es seit ich wieder umgezogen bin und mein Mann und ich nun wieder zusammen wohnen eher schlimmer geworden. Ich bin vom Kopf her einfach total fertig...Wenn ich könnte würde ich mir am liebsten die 3 Kilo und mehr wieder runter ziehen. Ich habe so einen Selbsthass auf mich

Anfang diesen Jahres habe ich eine Therapie angefangen, aber die hat mir nicht so viel gebracht und ich habe jetzt nur noch 1 x im einen Termin ausgemacht Jetzt habe ich schon an Klinik gedcht weil ich einfach nicht mehr kann. Es belastet meine Ehe, meine Arbeit (bin jetzt das erste mal seit 2 wochen krank) geschrieben), ich fühle mich oft schlapp, ich habe starke Stimmungsschwankungen und bin einfach unendlich traurig das ich meine besten Jahre bis jetzt so weggeschmissen habe

Das doofe ist ich bin immer noch der Ansicht, dass ich ja "muss".Ich fühle mich manchmal gar nicht sooo krank. Ich weiss nicht ob ich wirklich arbeitsunfähig bin Ich denke immer das ist übertrieben...aber anderseits muss ich ja auch endlich mal gesund werden und konzentrieren kann ich mich eh schon lange nicht mehr auf die Arbeit. Da sich alles eh immer nur um Schuldgefühle, Essen und Gewicht dreht... Wenn es nicht anders geht würde ich sonst 2 x die woche Therapie anstreben oder echt in die Klinik. Nur ich weiss halt nicht ob ich dann Krankengeld bekomme. Und ohne geht es halt nicht. Ich bin nicht gerade sehr wohlhabend oder so... Was denkt ihr? Wie habt ihr das gemacht? Findet ihr ich übertreibe? Ich weiss einfach nicht mehr weiter, es ist alles so anstrengend

Danke fürs durchlesen es tat gut mal alles von der Seele zu schreiben!

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9. August 2013 um 10:32

Du bist nicht alleine ....
Hey, liebe skinnycurves

Erstmal: du steht nicht alleine mit diesen Gedanken, diesem Problem und diesem sich nicht schließenden Teufelskreis da..zudem möchte ich hinzufügen, dass man für eine Krankheit/Essstörung niemals zu alt oder zu jung sein kann. Grenzen gibt es hierbei nicht und du brauchst dich keineswegs "schuldig" fühlen, "in deinem Alter" nicht davon los zu kommen und dich auch physisch nur so schwer und mäßig da rauszuholen.

Ich spreche hier auch aus Erfahrung. Im Grund geht es mir ganz ähnlich. Ich bin 24, fast 25 und bei mir hat die Anorexie vor etwa 5 Jahren schleichend angefangen. Ich habe mehrere "Stadien" durchlebt, angefangen von der typischen Form, weil ich mich in meinem "skinny fat"-Körper ohne Sport unwohl fühlte. Dabei wog ich nie mehr als im unteren Normal-BMI-Bereich Mit der Zeit rutschte ich in die Sportanorexie und später waren es Probleme,Stress,Druck,Belastun g sowohl auf der Arbeit als auch im familiären Umfeld, was auf meinen Appetit geschlagen hat. Ich habe die MS wieder dazu "benutzt", mich von den Problemen zu distanzieren...
Nun mache ich bereits seit 3 Jahren ambulante Therapie, zwischenzeitig stand ich auch kurz vor einem stationären Aufenthalt, doch ich habe es geschafft, die Krankheit einigermaßen in den Griff zu bekommen und etwa 7kg zuzunehmen...mein BMI ist immer noch im UG-Bereich und ich bin noch etwa 4kg von meinem "alten" Gewicht entfernt..

Ja, ich mache mir auch immer diese Gedanken: bin ich nun wirklich gesund, lebens- und arbeitsfähig? Sollte ich vll nicht nochmal einen stationären Aufenthalt mit Intensivbetreuung in Betracht ziehen?

Ich rate dir in jeeeeedem Falle jegliche Art von Therapie zu machen. Wenn es mit deiner derzeitigen Betreuerin nicht klappt, dann wechsel einfach die Stelle, Habe ich auch 2x gemacht und das hat Wunder bewirkt

Gaaaanz viel Glück & Kraft!

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10. August 2013 um 9:50

Danke
euch für eure antworten. Es ist so dumm echt Ich habe Krankheitseinsicht und weiss auch das etwas nicht stimmt und trotzdem fühle ich mich noch nicht krank genug dafür in eine Klinik zu gehen. Allein zu einer Therapie habe ich mich eigentlich in erster Linie angemeldet, damit mein Mann entlastet ist. Er hat mir immer sonst als Trotzplaster gedient, hat aber natürlich überhaupt nicht so richtig verstanden warum und wieso...so ein Thema ist viel zu komplex für einen "normaldenkenden". Ich wiege auch immer noch meine Brötchen ab oder habe es bis jetzt nicht geschafft meine Waage wegzustellen. Ich kann einfach nicht Wenn dann mein Mann gerade runter in die Küche kommt und ich mir mein Brötchen mache und es auf die Küchenwaage lege rollt er nur immer mit den Augen. Ist ja auch klar warum

Ich habe meiner Therapeutin gestern noch ne hilflose Mail geschrieben, aber sie hat bis jetzt nicht geantwortet...

Klar, ich bin nicht so stark im UG also heute habe ich einen BMi von 15,9 aber der Kopf macht mich einfach fertig. Ich fühle mich heute wie ein fetter Kloß und das nur weil ich gestern unbedingt noch die Keksdose GANZ auffressen musste!!! Ich bin so ein fettes Schwein!

Ich habe Angst, dass ich nächsten Freitag, wenn ich wieder zu meiner Ärztin muss voll zugenommen habe und sie mich nicht mehr Ernst nimmt und weiter krank schreibt und sagt "Sie und Klinik, neee Sie nehmen ja schon so von selber zu und haben das nicht mehr nötig"!

Es ist zum verrrücktwerden

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10. August 2013 um 10:00
In Antwort auf heike_12889339

Danke
euch für eure antworten. Es ist so dumm echt Ich habe Krankheitseinsicht und weiss auch das etwas nicht stimmt und trotzdem fühle ich mich noch nicht krank genug dafür in eine Klinik zu gehen. Allein zu einer Therapie habe ich mich eigentlich in erster Linie angemeldet, damit mein Mann entlastet ist. Er hat mir immer sonst als Trotzplaster gedient, hat aber natürlich überhaupt nicht so richtig verstanden warum und wieso...so ein Thema ist viel zu komplex für einen "normaldenkenden". Ich wiege auch immer noch meine Brötchen ab oder habe es bis jetzt nicht geschafft meine Waage wegzustellen. Ich kann einfach nicht Wenn dann mein Mann gerade runter in die Küche kommt und ich mir mein Brötchen mache und es auf die Küchenwaage lege rollt er nur immer mit den Augen. Ist ja auch klar warum

Ich habe meiner Therapeutin gestern noch ne hilflose Mail geschrieben, aber sie hat bis jetzt nicht geantwortet...

Klar, ich bin nicht so stark im UG also heute habe ich einen BMi von 15,9 aber der Kopf macht mich einfach fertig. Ich fühle mich heute wie ein fetter Kloß und das nur weil ich gestern unbedingt noch die Keksdose GANZ auffressen musste!!! Ich bin so ein fettes Schwein!

Ich habe Angst, dass ich nächsten Freitag, wenn ich wieder zu meiner Ärztin muss voll zugenommen habe und sie mich nicht mehr Ernst nimmt und weiter krank schreibt und sagt "Sie und Klinik, neee Sie nehmen ja schon so von selber zu und haben das nicht mehr nötig"!

Es ist zum verrrücktwerden

ES sind psychische Krankheiten...
hey, bitte verabschiede dich von solchen Gedanken, dass alle meinen du seiest ja schon "gewichtig" genug und hättest es nicht nötig, eine Klinik aufzusuchen!!!!!
In Kliniken werden nich nur Mädels mit einem lebensbedrohlichen BMI von 12 oder 13 oder 14 behandelt. Essstörungen sind PSYCHOsomatische Erkrankungen. Hier liegt der primäre Fokus der Therapie auf der seelischen,psychischen Ebene. Diese Ursachen werden erkundet und im Anschluss behandelt. Es hilft nichts, auf der oberflächlichen Ebene zu kratzen- dem Symptom- dem Essverhalten!!!!

Ich rate dir in jedem Falle, eine geeignete Klinik aufzusuchen. Zudem ist ein BMI von 15,9 immer noch schweres UG!!! Klinisch gesehen gilt man ab unter 16 als Kachexie-Patiente (schwer mangelernährt und ausgezehrt, gilt primär für onkologische Patienten!) ...

liebe Grüße und ganz viel Kraft!!!

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10. August 2013 um 10:31
In Antwort auf heike_12889339

Danke
euch für eure antworten. Es ist so dumm echt Ich habe Krankheitseinsicht und weiss auch das etwas nicht stimmt und trotzdem fühle ich mich noch nicht krank genug dafür in eine Klinik zu gehen. Allein zu einer Therapie habe ich mich eigentlich in erster Linie angemeldet, damit mein Mann entlastet ist. Er hat mir immer sonst als Trotzplaster gedient, hat aber natürlich überhaupt nicht so richtig verstanden warum und wieso...so ein Thema ist viel zu komplex für einen "normaldenkenden". Ich wiege auch immer noch meine Brötchen ab oder habe es bis jetzt nicht geschafft meine Waage wegzustellen. Ich kann einfach nicht Wenn dann mein Mann gerade runter in die Küche kommt und ich mir mein Brötchen mache und es auf die Küchenwaage lege rollt er nur immer mit den Augen. Ist ja auch klar warum

Ich habe meiner Therapeutin gestern noch ne hilflose Mail geschrieben, aber sie hat bis jetzt nicht geantwortet...

Klar, ich bin nicht so stark im UG also heute habe ich einen BMi von 15,9 aber der Kopf macht mich einfach fertig. Ich fühle mich heute wie ein fetter Kloß und das nur weil ich gestern unbedingt noch die Keksdose GANZ auffressen musste!!! Ich bin so ein fettes Schwein!

Ich habe Angst, dass ich nächsten Freitag, wenn ich wieder zu meiner Ärztin muss voll zugenommen habe und sie mich nicht mehr Ernst nimmt und weiter krank schreibt und sagt "Sie und Klinik, neee Sie nehmen ja schon so von selber zu und haben das nicht mehr nötig"!

Es ist zum verrrücktwerden

Nicht so schlimm im UG???
also nur mal so als Hinweis: ich war in einer Klinik, mein BMI purzelte dort zuerst nochmal, als ich 15,6 hatte, schlugen sie Alarm, setzten mich auf absoluten Bewegungsentzug, ich durfte nicht mal mehr spazieren gehen, weil sie es nicht mehr verantworten könnten, meine Organe, mein Kreislauf - so sagten sie mir - könnten jeden Augenblick versagen, es sei lebensgefährlich...

Als ich immer weiter antwortete, das könne doch gar nicht sein, man lese doch immer in diese verfluchten Foren (so wie in diesem und so wie in diesem posting da oben), das sei doch eher lächerlich, wurden sie immer vehementer, bis ich endlich begriff, als sie sagten: "Frau ..., Sie sind TOTKRANK".

Vielleicht hört ihr hier alle mal auf, euch mit euren niedrigen BMI-Werten wie im Wettstreit, wer den niedrigsten hat u am miesesten dran ist, gegenseitig eure Krankheit zu verschlimmern!

Echt schlimm ist das,... '15,9...ach bei mir es ja nicht so akut...blabla...' echt gefährlich, solche Unwahrheiten hier auch noch zu verbreiten, ehrlich!

Sorry, das musste mal raus!

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10. August 2013 um 10:41

Entschuldigung
ich wollte damit absolut keinen Wettkampf auslösen! ich wollte auch niemanden mit meinen BMI zahlen triggern Wahrscheinlich kommt es mir noch sooo viel vor, da ich schon mal tiefer war...keine Ahnung. Auf jeden Fall kann ich doch nichts dafür das ich mich so fühle!!!

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11. August 2013 um 19:15

Fressanfall
Toll heute war eine einizge Katastrophe...Nicht bewegt nur rumgegammelt und gegessen...nur süßkram in mich reingestopft Morgen bin ich mit Sicherheit 1 Kilo schwerer

Hoffentlich nimmt mich meine Ärztin überhaupt noch Ernst wenn ich Freitag dahin muss Ich fühl mich schon wieder so schuldig, fett und aufgebläht. Aber ich kann mich bei Süßkram irgendwie nie zurück halten. Dann denk ich immer ist jetzt eh egal...

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12. August 2013 um 8:42
In Antwort auf heike_12889339

Fressanfall
Toll heute war eine einizge Katastrophe...Nicht bewegt nur rumgegammelt und gegessen...nur süßkram in mich reingestopft Morgen bin ich mit Sicherheit 1 Kilo schwerer

Hoffentlich nimmt mich meine Ärztin überhaupt noch Ernst wenn ich Freitag dahin muss Ich fühl mich schon wieder so schuldig, fett und aufgebläht. Aber ich kann mich bei Süßkram irgendwie nie zurück halten. Dann denk ich immer ist jetzt eh egal...

Enjoy life ...
liebe skinnycurves,

carpe diem- pflücke dir den Tag, genieße dein Leben!!!

FAs sind doch auch mal ganz okay...denk nich so viel drüber nach. Von den Süßigkeiten wirst du nicht in die Adipositas-Station überwiesen. Du bist doch im UG- da schreit dein Körper nach solchen "Vorfällen"..und das passiert doch nicht jeden Tag.
Wenn du mit einem BMI von 15-16 "fett" bist (was medizinisch als hochgradig untergewichtig und ausgezehrt angesehen wird) --> was ist dann in deinen Augen eine Person mit BMI 19-20?! Fettleibig, dass sie sich nicht mehr bewegen kann?????

Lenke dich ab, tu dir Gutes und genieße das Leben .... (auch wenns einfacher gesagt als getan ist...)

liebe Grüße!!!

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22. August 2013 um 10:25

Huhu
Ich wollte mich nur mal eben zurück melden Zurzeit geht es mir den Umständen entsprechend gut. Ich bin jetzt wieder 1 x die Woche in ambulanter Therapie. Das ist ganz gut. Gleichzeitig habe ich mich in einer Klinik angemeldet. Ich will es eigentlich ambulant schaffen, aber erstmal anmelden und ein Vorgespräch in der Klinik haben ist ja auch nicht das schlechteste

Habe trotzdem 1 Kilo abgenommen...mein BMI ist jetzt nur noch 15,4 oder so...unter 15 behandelt mich meine Therapeutin eh nicht mehr Naja ich versuche jetzt nach vorne zu blicken.

War schon mal jemand in der Klinik am Korso in Bad Oyenhausen und kann dazu was berichten? Oder kommt womöglich bald jemand dahin? LG

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22. August 2013 um 12:48

Ähnliche Situation
Hallo Skinnycurves,
Ich bin auch neu hier im Forum und habe bis jetzt immer nur andere Beiträge verfolgt,aber deine Situation kommt meiner recht nah
Ich bin 25 Jahre alt und leide seit meinem 14 Lebensjahr an Bulimie, die sich letztes Jahr in eine Magersucht mit buemischen Phasen verändert hat..Ich hatte am Dienstag mein Erstgespräch in der Klinik am Korso, weil ich mir eingestehen muss, dass mein Alltag (Studium, Freunde) einfach nicht mehr läuft...Ich bin ca. 1,72/73 cm groß und wiege im Moment so 44-45 Kilo..Hinzu kommt,dass ich fast täglich Sport mache..Allerdings geht es mir ähnlich wie dir, an manchen Tagen fühle ich mich einfach nicht "krank" genug, weil ja irgendwie doch alles noch einigermaßen läuft/funktioniert...Ich bin seit ein paar Monaten in ambulanter Therapie,aber meine Ther hatte mir auch ein "Gewichtslimit" von 46 Kilo gesetzt, was ich nun nicht mehr einhalte...
Ich nehme mir auch jeden Tag erneut vor etwas zu ändern und anzufangen wieder mehr zu essen..aber leider scheiter ich jedes mal aufs neue..und das Problem mit dem Naschen kenn e ich auch zu gut, besonders in Stress- oder Lernphasen
Hast du dir die Klinik denn schon angeschaut?
Liebe Grüße und alles Gute

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23. August 2013 um 10:19
In Antwort auf irin_12826616

Ähnliche Situation
Hallo Skinnycurves,
Ich bin auch neu hier im Forum und habe bis jetzt immer nur andere Beiträge verfolgt,aber deine Situation kommt meiner recht nah
Ich bin 25 Jahre alt und leide seit meinem 14 Lebensjahr an Bulimie, die sich letztes Jahr in eine Magersucht mit buemischen Phasen verändert hat..Ich hatte am Dienstag mein Erstgespräch in der Klinik am Korso, weil ich mir eingestehen muss, dass mein Alltag (Studium, Freunde) einfach nicht mehr läuft...Ich bin ca. 1,72/73 cm groß und wiege im Moment so 44-45 Kilo..Hinzu kommt,dass ich fast täglich Sport mache..Allerdings geht es mir ähnlich wie dir, an manchen Tagen fühle ich mich einfach nicht "krank" genug, weil ja irgendwie doch alles noch einigermaßen läuft/funktioniert...Ich bin seit ein paar Monaten in ambulanter Therapie,aber meine Ther hatte mir auch ein "Gewichtslimit" von 46 Kilo gesetzt, was ich nun nicht mehr einhalte...
Ich nehme mir auch jeden Tag erneut vor etwas zu ändern und anzufangen wieder mehr zu essen..aber leider scheiter ich jedes mal aufs neue..und das Problem mit dem Naschen kenn e ich auch zu gut, besonders in Stress- oder Lernphasen
Hast du dir die Klinik denn schon angeschaut?
Liebe Grüße und alles Gute

Hi
Nein angeschaut habe ich mir die Klinik noch nicht, aber ich habe den Fragebogen schon hingeschickt. Danach findet dann ja erstmal ein ambulantes Vorgespräch statt. Das dauert glaube ich so ne Stunde und dann kann man sich auch die Klinik angucken. Willst Du denn vielleicht auch in ne Klinik gehen?

Ich hatte meine erste Essstörungsphase leider auch schon ziemlich früh. Mit 13 Jahren. Damals war der Auslösr wohl die Scheidung meiner Eltern, Einsamkeit (bin auch noch Einzelkind), Freundschaften lösten sich dmals auch alle auf einmal auf. Ich war also echt alleine

In der Zeit haben mich meine Eltern das erste mal in eine Klinik gesteckt. Aber im Nachhinein war es das Beste was sie machen konnten. So wurde ich erstmal wieder gesund.Hätte auch nie gedacht, dass mich diese Krankheit nach 10 Jahren wieder einholt. Ich glaube wenn man das einmal hatte, kommt die ES in immer wieder. Man kann nur lernen damit zu leben.

Aber Du bist auf jeden sehr sehr dünn. Du bist ja auch noch 10 cm größer als ich
Ich wünsche Dir auch alles Gute und liebe Grüße zurück

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23. August 2013 um 10:21

Hi Amelie
Ja, ich werde auf jeden Fall die Klinik anschauen und dieses Gespräch wahrnehmen Weiss nicht, ob das so eine Schön klinik ist

Ja, mindest BMI dort ist auf jeden Fall niedriger als meiner, dass weiss ich. Deswegen hader ich ja auch schon wieder so ...

Liebe Grüße zurück

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23. August 2013 um 13:23
In Antwort auf heike_12889339

Hi
Nein angeschaut habe ich mir die Klinik noch nicht, aber ich habe den Fragebogen schon hingeschickt. Danach findet dann ja erstmal ein ambulantes Vorgespräch statt. Das dauert glaube ich so ne Stunde und dann kann man sich auch die Klinik angucken. Willst Du denn vielleicht auch in ne Klinik gehen?

Ich hatte meine erste Essstörungsphase leider auch schon ziemlich früh. Mit 13 Jahren. Damals war der Auslösr wohl die Scheidung meiner Eltern, Einsamkeit (bin auch noch Einzelkind), Freundschaften lösten sich dmals auch alle auf einmal auf. Ich war also echt alleine

In der Zeit haben mich meine Eltern das erste mal in eine Klinik gesteckt. Aber im Nachhinein war es das Beste was sie machen konnten. So wurde ich erstmal wieder gesund.Hätte auch nie gedacht, dass mich diese Krankheit nach 10 Jahren wieder einholt. Ich glaube wenn man das einmal hatte, kommt die ES in immer wieder. Man kann nur lernen damit zu leben.

Aber Du bist auf jeden sehr sehr dünn. Du bist ja auch noch 10 cm größer als ich
Ich wünsche Dir auch alles Gute und liebe Grüße zurück

..
Also ich hab mir die Tage dort alles angesehen und mich mit einer Ärztin dort unterhalten..Zuerst war ich völlig geschockt, weil sie mir gesagt haben bis zu einem Bmi von 17,5 keine Bewegung und es ist einfach eine heftige Umstellung..Sonst leb ich halt allein, studiere und bestimme sozusagen alles selber..und dort muss man sich ja ansehr strenge Regeln halten..Wobei ich mittlerweile den Sinn dahinter nachvollziehen kann..

Bei mir hats auch so um den Dreh angefangen, allerdings aus Liebeskummer..Wobei die Scheidung meiner Eltern auch schon länger zurück liegt und der Kontakt zu meinem Vater schwierig war..Was genau der Auslöser war weiß ich noch nicht..

Ich habe mir fest vorgenommen es in der Klinik zuversuchen, da ich mir eingestehen muss, dass ich alleine nicht mehr rauskomme.. Und ich hasse es einfach, dass dieses leidige Thema meinen Alltag so dominiert..Beziehungen gehen kaputt, meine Eltern/Familie leiden..Meine Freundinnen wissen auch nicht was man mit mir tun soll..Alles dreht sich einfach nur um die Essstörung..

Mich würde interessieren, wie du es schaffst deinen Alltag zu meistern? Also bei mir klappt es immer ein paar Tage und dann bricht es ein..Ich schaffe es auch einfach nicht regelmäßig zu essen..Oftmals stehe ich 100 mal vorm Kühlschrank..Nehme was raus, stelle es wieder rein..und dann geht das hin und her..Meistens nehme ich dann nichts, weil ich mich nicht entscheiden kann

Wie geht dein Partner damit um? Ich habe mich aufgrund der verschärften Situation vor kurzem getrennt bzw. befinde mich in der Trennungsphase weil ers einfach nicht verstehen kann und wir nur noch gestritten haben..

Können uns auch gerne per Nachrichten etwas austauschen
Liebe Grüße

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24. August 2013 um 21:57
In Antwort auf irin_12826616

..
Also ich hab mir die Tage dort alles angesehen und mich mit einer Ärztin dort unterhalten..Zuerst war ich völlig geschockt, weil sie mir gesagt haben bis zu einem Bmi von 17,5 keine Bewegung und es ist einfach eine heftige Umstellung..Sonst leb ich halt allein, studiere und bestimme sozusagen alles selber..und dort muss man sich ja ansehr strenge Regeln halten..Wobei ich mittlerweile den Sinn dahinter nachvollziehen kann..

Bei mir hats auch so um den Dreh angefangen, allerdings aus Liebeskummer..Wobei die Scheidung meiner Eltern auch schon länger zurück liegt und der Kontakt zu meinem Vater schwierig war..Was genau der Auslöser war weiß ich noch nicht..

Ich habe mir fest vorgenommen es in der Klinik zuversuchen, da ich mir eingestehen muss, dass ich alleine nicht mehr rauskomme.. Und ich hasse es einfach, dass dieses leidige Thema meinen Alltag so dominiert..Beziehungen gehen kaputt, meine Eltern/Familie leiden..Meine Freundinnen wissen auch nicht was man mit mir tun soll..Alles dreht sich einfach nur um die Essstörung..

Mich würde interessieren, wie du es schaffst deinen Alltag zu meistern? Also bei mir klappt es immer ein paar Tage und dann bricht es ein..Ich schaffe es auch einfach nicht regelmäßig zu essen..Oftmals stehe ich 100 mal vorm Kühlschrank..Nehme was raus, stelle es wieder rein..und dann geht das hin und her..Meistens nehme ich dann nichts, weil ich mich nicht entscheiden kann

Wie geht dein Partner damit um? Ich habe mich aufgrund der verschärften Situation vor kurzem getrennt bzw. befinde mich in der Trennungsphase weil ers einfach nicht verstehen kann und wir nur noch gestritten haben..

Können uns auch gerne per Nachrichten etwas austauschen
Liebe Grüße


Echt da in der Klinik in Bad Oyenhausen ist das so mit dem bis 17,5 bmi keine Bewegung?? Das fände ich jetzt auch schon echt zu heftig...

Naja ich werde mir das auch alles nochmal angucken

Ja, ich glaube langsam ich komme da auch nicht mehr selber raus Ich verfalle immer wieder in den selben Trott. dabei hatte ich eigentlich diese Woche mit meiner Therapeutin vereinbart wengistens zwei geregelte Mahlzeiten einzunehmen. Noch nicht einmmal das schaffe ich Ich schiebe das esse immer so weit auf bis ich denke jetzt kann ich mir das erlauben. Bis das so weit ist, ist schon so gegen Abend (meist 17:00-18:00 Uhr) Ich weiss gar nicht, wie ich ihr das erklären soll nöchste Woche. Hab da schon mega bammel vor.

Meinem Mann habe ich eigentlich auch versprochen was zu kochen, aber das traue ich mich auch mal wieder nicht, weil ich eigentlich Angst vor warmen Essen habe. Nicht so extrem aber mir reicht auch ein Brötchen mit Käse oder so...deswegen habe ich das mit dem kochen natürlich auch wieder verschoben...ich fühl mich so mies Allen habe ich gesagt ich mach jetzt was und dann ist da wieder diese scheiss sperre im Kopf Es nervt ihn auch ganz schon und er weiss nicht warum ich das mache und kann das nicht nachvollziehen. Er versucht es, aber wenn man nicht selber so denkt wie wir, glaube ich ist es einfach zu schwer zu verstehen...

Meinen Alltag meister ich ansonsten eigentlich recht gut und Du? Am Abend bin ich schon manchmal sehr kaputt und ich habe auch schon mal Tage, da denke ich geht gar nichts mehr...Deswegen kann ich auch seit meheren Wochen meinen Job nicht mehr machen. Körperlich gings noch so einigermassen, aber psychisch wurde es einfach zu viel für mich. Nicht nur wegen der Essstörung, sondern auch weil dort sehr Zickenkrieg war und ich teilweise gemobbt wurde. Des Weiteren habe ich eh schon gefühlte 1000 male echt miese Berufserfahrungen gesammelt und so entwickelte sich zu der Essstörung in den letzten Monate auch noch ne miese Depression.

Oje, dass ist jetzt aber lang geworden Sorry.
Klar wir können auch gerne mal per PN schreiben
LG

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