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Sexualtrieb bei behinderten Menschen

28. Dezember 2015 um 16:39 Letzte Antwort: 12. April 2016 um 14:10

Liebe Mitglieder,

ich hoffe Ihr könnt Ihr mir ein bisschen weiterhelfen und mir die Angst nehmen. Mein Partner und ich sind zusammen gekommen und er hat einen Jungen (9 Jahre alt), der Schwerstbehindert (IQ unter 50% ist) mit in die Partnerschaft gebracht. Ich selber habe keinerlei Erfahrungen mit behinderten Menschen und gehe weltoffen und freundlich an diese Herausforderungen.

Das Kind lebt in einem Kinderheim und fängt an, sich zu entwickeln und testen. Die Einrichtung ist nicht passend, denn die anderen Kinder sind nicht behindert, sondern nur Auffällig. Wir merken das jetzt schon, wenn er bei uns ist (er schläft jedes zweite Wochenende bei uns), das er das nicht unterscheiden kann, was liebe, hab dich lieb und "Gefühle" sind. Wenn er sieht, das der Papa mich küsst, dann will er das auch. Wenn er sieht, das der Papa mich umarmt, will er das auch. Er versteht es leider nicht.

Wir sagen und erklären Ihm es immer und immer wieder, aber laut Therapeuten würde das nicht fruchten. Die Therapeuten meinen auch, das es für Ihn in diesem Moment rein der Bedürfnisbefriedigung dient, ohne das er das versteht. Er würde sich das auch nehmen, wenn er es jetzt braucht (Sex). Das hat meinen Partner und mich verunsichert und ich versuche nun zu erfahren/verstehen, auf was wir uns einstellen müssen. Wie wir dem entgegen wirken können.

Kann das wirklich passieren, das die sich das nehmen was die wollen?

Lieben Dank euch allen

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12. April 2016 um 14:10

Vielen Dank
für die Antwort.
Da haben Sie mir schon echt ein Stückweit geholfen.

Viele Grüße

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