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Serioese und unserioese alternative Krebsmittel

17. November 2004 um 17:23 Letzte Antwort: 19. Februar 2005 um 3:48

Wie unterscheidet man serioese von unserioesen alternativen Krebsheilmitteln?



Alternative oder unkonventionelle Heilmittel, die auch bei Krebserkrankungen empfohlen werden, gibt es, Gott sei dank oder leider, zuhauf. Gott sei dank, da viele Patienten dadurch neue Hoffnung auch bei schweren, zuweilen von der Schulmedizin als unheilbar eingestuften malignen Erkrankungen schoepfen, leider, da besonders fuer den Laien, aber auch fuer den Experten es schwer ist, Licht in diesen Dschungel meist ungepruefter vornehmlich pflanzlicher Mittel zu bringen.
Mistel, Rote Beete, Maria Treben, Nonisaft, Krebsdiaeten, Dr.Rath, Aloe vera, Kombucha, Galavit, Laetrile... fragt man nach Studien, bekommt man leider meist nur ein beschaemtes Laecheln. Wissenschaftliche Studien laegen nicht vor, aber zahlreiche Einzelberichte. Zudem koenne der Mensch nicht katologisiert werden.
Nun vielleicht nicht, aber Studien sind immer noch die wirkungsvollste Methode, um Scharlatanerien und Placebomittel von serioesen Medikamenten zu unterscheiden.

Dennoch gibt es sie, die alternativen Mittel, die wissenschaftlich fundiert sind, aber zu den alternativen Mitteln in dem Sinne zu zaehlen sind, dass sich entweder kein Pharmahersteller dafuer aus welchen Gruenden auch immer interessiert, oder schlichtweg ihnen nicht bekannt sind und den tradierten Herstellern und Protagonisten das Geld oder die wissenschaftliche Qualifikation fuer grosse Studien wie Werbekampagnen fehlt.

Diese unkonventionellen Medikamente mit seriosen und fundierten Studien lassen sich allerdings an einer Hand abzaehlen.
Wie kann der Laie diese wenigen effektiven Alternativen nun erkennen, die Spreu vom Weizen trennen?

4 Kriterien sind dabei hilfreich:

Erstens erkundige man sich stets, ob wissenschaftliche Studien vorliegen, und zwar Studien von Universitaeten oder unabhaengigen Instituten, nicht Einzelstudien vom Hersteller selbst, zweitens: verbirgt sich hinter den angebotenen Mitteln einen gigantische Marketingstrategie, Kennwort Networkmarketing, kann man getrost fragen, wenn soviel Geld fuer derartig teuere und aufwendige Werbekampagnen da ist, warum dieses Geld nicht fuer fundierte Studien ausgegeben wurde, und ob ich, wenn ich dieses Produkt kaufe nicht zuallererst dieses Marketing bezahle und weniger das, was das Produkt wert ist, drittens: ist der Preis adaequat? Alternative, vornehmlich pflanzliche Alternativpraeparate duerfen nicht, da ihnen ja gerade der Werbebudget der Pharmafirmen fehlt und keine riesigen Forschungsetats bezahlt werden mussten, sehr, sehr teuer sein. Viertens: wie ist der Anspruch der Indikation: auch das wirksamste alternative Mittel kann nicht fuer sich in Anspruch nehmen, dass es selbst aussichtlose Krebsfaelle noch auf jeden Fall heilen kann. Gaebe es solch ein Mittel, kaeme auch die Pharmaindustrie nicht umhin, es zu verleugnen (Es gibt keine Verschwoerung der vielgescholtenen Pharmaindustrie, wirklich billige, wirksame Krebsmittel zu diffamieren, um ihre eigenen teuren Praeparate zu forcieren, auch wenn einige Vertreter der Alternativmedizin das gerne so darstellen). Es gibt allerdings wirklich Mittel, die zuweilen in aussichtlosen Faellen geholfen haben, aber ein allgemeingueltiger Anpruch kann niemand erheben. Es gibt keine alternativen Wundermittel. Es gibt nur serioese, wissenschaftlich fundierte, integere alternative Mittel, die im Kampf gegen den Krebs wirkungsvoll zur Unterstuetzung wie als Alternative eingesetzt werden kann. Zuweilen mit bemerkenswerten Erfolgen. Dr.A.Schrenk , Alexanderschrenk@mtznet.com.br

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19. Februar 2005 um 3:48

Blödsinn
Hallo,
ich mag deinen Beitrag gar nicht zu Ende lesen - habe diesen nur überflogen.
Nur (evtl.) so viel: WER HAT INTERESSE TAUSENDE VON (meist US $) AUSZUGEBEN UND SPÄTER ROTE BETE ZU VERKAUFEN?
So weit ich weiß, bekommt keiner Lizenz für dieses wunderbare Gemüse...
In einem gebe ich dir uneingeschränkt Recht: Kritisch sein ist immer gut!

...WER HEILT HAT RECHT...

Grüße
Mia

P.S. Naturheilkunde sollte bei einigen Erkrankungen nur unterstützend und begleitend angeboten werden.

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