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Sedralin

6. April 2016 um 18:56

Hallo zusammen,

hat jemand Erfahrungen mit Sedralin und kann was dazu sagen?

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9. April 2016 um 22:00

Sertralin
Habe es letztes Jahr 10 Monate lang genommen.
Vorab möchte ich sagen, dass nicht jedes Antidepressivum bei allen die gleichen Wirkungen und Nebenwirkungen hat.

Anfangs habe ich mich sehr aufgeputscht gefühlt, manchmal etwas Übelkeit, Schwindel. Die negativen Auswirkungen waren nach ca 2 Wochen weg. Bei Dosiserhöhungen hatte ich die gleichen Probleme. Zwischendurch war es etwas zu hoch dosiert, da konnte ich nicht einmal still sitzen.
Absetzen war zu Beginn der Schwangerschaft, da ging es mir körperlich so mies, dass Entzugserscheinungen nicht weiter aufgefallen sind.

Da sich bei mir die Depression unter anderem in starker Antriebslosigkeit gezeigt hat, war die Wirkung genau perfekt. In der Therapie musste ich "nur" lernen, die Energie, die mir die Pillen gegeben haben, zu nutzen. Außerdem eben Routinen aufbauen, um auch ohne Medikamente aktiv zu bleiben.

Eines möchte ich noch allgemein zum Medikament sagen (was auch für andere moderne Antidepressiva gilt): wenn du startest, dann sprich das eng mit deinem Arzt ab, stelle sicher, dass du ihn gut erreichen kannst und ihn auch regelmäßig siehst. Wenn das Medikament bei dir antriebssteigernd wirkt und du aber psychisch total instabil bist, solltest du jederzeit einen Ansprechpartner haben, um nächste Schritte besprechen zu können.

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10. April 2016 um 12:52
In Antwort auf vanillemilchjunkie

Sertralin
Habe es letztes Jahr 10 Monate lang genommen.
Vorab möchte ich sagen, dass nicht jedes Antidepressivum bei allen die gleichen Wirkungen und Nebenwirkungen hat.

Anfangs habe ich mich sehr aufgeputscht gefühlt, manchmal etwas Übelkeit, Schwindel. Die negativen Auswirkungen waren nach ca 2 Wochen weg. Bei Dosiserhöhungen hatte ich die gleichen Probleme. Zwischendurch war es etwas zu hoch dosiert, da konnte ich nicht einmal still sitzen.
Absetzen war zu Beginn der Schwangerschaft, da ging es mir körperlich so mies, dass Entzugserscheinungen nicht weiter aufgefallen sind.

Da sich bei mir die Depression unter anderem in starker Antriebslosigkeit gezeigt hat, war die Wirkung genau perfekt. In der Therapie musste ich "nur" lernen, die Energie, die mir die Pillen gegeben haben, zu nutzen. Außerdem eben Routinen aufbauen, um auch ohne Medikamente aktiv zu bleiben.

Eines möchte ich noch allgemein zum Medikament sagen (was auch für andere moderne Antidepressiva gilt): wenn du startest, dann sprich das eng mit deinem Arzt ab, stelle sicher, dass du ihn gut erreichen kannst und ihn auch regelmäßig siehst. Wenn das Medikament bei dir antriebssteigernd wirkt und du aber psychisch total instabil bist, solltest du jederzeit einen Ansprechpartner haben, um nächste Schritte besprechen zu können.

Danke,
ähnliche Erfahrungen mache Ich nun auch. Nehme es seit letztes Jahr November. Bin auch in Therapie. Der Antrieb fehlt einfach. Ohne feste Struktur komme ich einfach nicht vorran. Man benötigt schon einiges an Selbstdisziplin.

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10. April 2016 um 15:19
In Antwort auf hava_12653190

Danke,
ähnliche Erfahrungen mache Ich nun auch. Nehme es seit letztes Jahr November. Bin auch in Therapie. Der Antrieb fehlt einfach. Ohne feste Struktur komme ich einfach nicht vorran. Man benötigt schon einiges an Selbstdisziplin.

Klar
Die Disziplin ist hart. Ich war in einer Klinik, das hat mir echt einiges mitgegeben, weil ich gemerkt habe, wie sich das lohnt.
Übrigens: diese Disziplin hat dich mit Pech in die Lage gebracht (ich wette du hast bis zum Zusammenbruch gekämpft), also hast du sie in dir.
Welche Dosis bekommst du denn?
Ach ja, was ich am nachhaltigsten gelernt habe ist, neue Dinge zu probieren. Das hat mir nun für die Schwangerschaft (die nicht gerade ein Traum ist) geholfen, mir Beschäftigung zu suchen die mit meiner körperlichen Leistungsfähigkeit funktioniert. In ambulanter Therapie bin ich auch noch. Bin mal gespannt, ob es nach der Schwangerschaft ohne Medis klappt oder ob ich wieder anfangen muss.

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10. April 2016 um 20:42
In Antwort auf vanillemilchjunkie

Klar
Die Disziplin ist hart. Ich war in einer Klinik, das hat mir echt einiges mitgegeben, weil ich gemerkt habe, wie sich das lohnt.
Übrigens: diese Disziplin hat dich mit Pech in die Lage gebracht (ich wette du hast bis zum Zusammenbruch gekämpft), also hast du sie in dir.
Welche Dosis bekommst du denn?
Ach ja, was ich am nachhaltigsten gelernt habe ist, neue Dinge zu probieren. Das hat mir nun für die Schwangerschaft (die nicht gerade ein Traum ist) geholfen, mir Beschäftigung zu suchen die mit meiner körperlichen Leistungsfähigkeit funktioniert. In ambulanter Therapie bin ich auch noch. Bin mal gespannt, ob es nach der Schwangerschaft ohne Medis klappt oder ob ich wieder anfangen muss.

Es ist etwas
anders. Ich habe einen Inoperablen Tumor im Kopf hinterm Ohr. Operation mit 80% Risiko auf bleibende Gehirnschädigung. Ich nehme Sedralin in Kombi mit Mirtazipin um meine Gedanken besser zu steuern. Mache eine Therapie mit gleichgesinnten um mit der Situation noch leben zu können. MetaKognitiv. Oft spielen meine Synapsen einen Streich mit mir und Ich bin nicht mehr Der, der ich sonst bin.Ich habe mich abgefunden und leben mein Leben. Doch hin und wieder renne Ich einfach los, ohne Ziel^^

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10. April 2016 um 20:52
In Antwort auf hava_12653190

Es ist etwas
anders. Ich habe einen Inoperablen Tumor im Kopf hinterm Ohr. Operation mit 80% Risiko auf bleibende Gehirnschädigung. Ich nehme Sedralin in Kombi mit Mirtazipin um meine Gedanken besser zu steuern. Mache eine Therapie mit gleichgesinnten um mit der Situation noch leben zu können. MetaKognitiv. Oft spielen meine Synapsen einen Streich mit mir und Ich bin nicht mehr Der, der ich sonst bin.Ich habe mich abgefunden und leben mein Leben. Doch hin und wieder renne Ich einfach los, ohne Ziel^^

Ihhh
Das ist mies. Dann wünsche ich dir total, dass du die Situation gut meisterst und dir vor allem die anderen helfen. Das Verständnis, das du in der Gruppe erfährst, wirst du wohl sonst nicht erfahren und das kann einen echt weit tragen. Vielleicht findet sich in der Gruppe ja auch einer oder mehrere, die auch außerhalb der Therapie mit dir aktiv sein wollen? Die sind dann besser als jedes Medikament.

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