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Schwindel, sobald ich ne Kapsel Venlafaxin vergesse

12. August 2012 um 20:05 Letzte Antwort: 8. Dezember 2012 um 23:40

Hallo,

ich nehme seit fast einem Jahr 75 mg Venlafaxin, eine Hartkapsel am Tag. Seit einigen Monaten habe ich ab und zu starken Schwindel, fast so, als wäre ich betrunken. Ich hab mich beim Arzt von Kopf bis Fuß durchchecken lassen, es ist alles ok. Ich konnte mir das voerst nicht erklärensuchte nach Gründen wie Blutdruckprobleme oder Wetterfühligkeit. Mittlerweile vermute ich aber, dass es evtl daran liegen könnte, dass ich ein paar Tage die Kapseln vergesse- gerad im Urlaub ist mir das passiert. Manchmal kommt der Schwindel auch Sonntags, wenn ich Samstag mal eine vergessen habe. Am Wochenende vergesse ich durch meinen Terminplan mal eher eine Kapsel.
Kennt jemand das auch??? Ich werd langsam echt verrückt und hätte gern ne Erklärung dafür!!

Danke für eure Antworten!!

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15. August 2012 um 19:34

Hallo
Hey, das war bei mir genauso.
Wo ich sie dann freiwillig nicht mehr genommen habe, war mir fast 1 Monat durchgängig schwindelig... vermute das der Köörper damit sagen will das er was braucht.. wie ne art droge.

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16. August 2012 um 23:51
In Antwort auf alison_12879292

Hallo
Hey, das war bei mir genauso.
Wo ich sie dann freiwillig nicht mehr genommen habe, war mir fast 1 Monat durchgängig schwindelig... vermute das der Köörper damit sagen will das er was braucht.. wie ne art droge.

...
Aber Antidepressiva sollten eigentlich nicht als Droge wirken. Mein Arzt hat mir versichert, dass man davon nicht süchtig wird. Aber der Schwindel macht mir schon Angst. Jedenfalls hab ich jetzt ne Erklärung dafür- danke für Deine Antwort!!

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18. August 2012 um 15:13

Venlafaxin
hallo!

venlafaxin haben eine relativ kurze halbwertszeit, gerade bei jüngeren menschen wird das mittel relativ rasch abgebaut. was du beschreibst sind wohl "absetzphänomene" (so wird das nun genannt....). dein körper ist an die substanz gewöhnt, deshalb reagiert er mit schwindel, "mir ist so komisch", unruhe usw (bei jedem anders). ärztinnen sagen zwar, es macht nicht abhängig. aber leider ist die realität so, dass da schon eine gewöhnung da ist, und die substanz nur ausgeschlichen bzw. durch entzug abgesetzt werden kann. muß aber nicht bei jedem so sein, aber bei etwa 30 % ist das etwa so (lt. wiss. literatur) bei paroxetin und venlafaxin ist diese problematik am weitesten verbreitet, eben wg der kurzen halbwertszeit.

daher langsam ausschleichen, wenn du das mittel mal absetzen möchtest. und lass dir ja nichts anderes sagen, hör auf deinen körper! der lügt nicht.....

alles gute und lg!

ps: bei benzos sagte man 20 jahre "sucht und entzug", bei SSRI usw. nun "abestzphänomene". was aber der wirkliche unterschied ist, ist gar nicht so klar. denn beide mittel kann man nicht so einfach weg lassen......ohne daß es einem schlecht geht. für mich ist beides ein entzug!


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8. Dezember 2012 um 23:40

Ich hab das auch
Nehme seit 2 Jahre 150 mg venlafaxin.
Hab auch mit Schwindel, muskelzucken, anschwellen der Zunge (nur ganz leicht) und das gefühl das ein stromSchlag durch den Körper geht. Das ganze schon ein Paar Stunden nachdem ich sie hätte einnehmen sollen. Das ganze war einmal Slogan schlimm das meine Schwiegermutter mich ins Krankenhaus geschleift hat damit ich an das Medikament komme. Das ist echt nicht lustig, aber so merk ich es wenigstens dass ich sie vergessen habe. Da ich jetzt immer einen Streifen kapseln bei mir habe, kann ich es auch schnell nachholen

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